Donnerstag, 13. Mai 2010

Liebe Katholen aus Passau und der Welt!

Abgesehen davon, dass Ihr uns praktisch genauso wie die Evangelen auf die Nerven geht, wenn Ihr mit Euren orangen Tüchern um den Hals zu Fuß oder per Fahrrad ganz München verstopft und einen auf Dauerlächeln und Wir-haben-uns-alle-lieb macht, hatten doch unlängst Euer Oberchef im Vatikan oder auch der Erzbischof von München eigentlich klargemacht, dass die noch mehr grinsenden und noch mehr gutmenschelnden Evangelen irgendwie Ketzer sind und deshalb nicht mit den richtigen Christen, also Euch, gemeinsam Hostien essen dürfen.

Das ist uns aus natürlich auch wieder irgendwie irrationalen Gründen deshalb sympathisch, weil wir heute mit Entsetzen das scheinbare Comeback dieser Frau, der sie das Ich-bin-ein-guter-Mensch-Grinsen wahrscheinlich ins Gesicht operiert haben (mit Saufen allein klappt das nicht), in der Zeitung gesehen haben. Die Exbischöfin, die erst noch so klug war, zurückzutreten, bevor jemand bemerkt, was sie für einen unglaublichen Mist verzapft („Die Kultur der Achtsamkeit ist ein Stück verlorengegangen.”), ist offensichtlich wieder da und offensichtlich auch wieder voll drauf, weil sie nämlich ein Buch über das Vaterunser ("und führe uns nicht in Versuchung") geschrieben hat.


Wir schweifen ab. Zu den Fragen: Was ist jetzt eigentlich mit Euch Katholen? Sind jetzt die Evangelen Häretiker oder nicht? Hat jetzt der Marx den Hasenhüttl rausgeschmissen oder nicht? Hält jetzt der Papst die Lutheraner für Falschgläubige oder nicht? Und was soll eigentlich nach Beantwortung dieser Fragen dieser bescheuerte orangene Kirchentag mit dem "Ö" am Anfang? Obwohl - zur ÖDP würden diese Käßmann und die Weltfriedens-Kasperl, die uns gestern in München begegnet sind, gut passen.

Urbi et orbi

Seine Exzellenz der hochwürdigste Herr Präsident (nicht demokratisch legitimiert)

Dienstag, 11. Mai 2010

Abgeschrieben und aufgeblendet

Lieber Tölpel!

Schon gesehen? Die PNP hat einen neuen Service. Sie unterteilt bei den Standesamtlichen Nachrichten die Geburten in zwei Rubriken. Zuerst kommt die Rubrik "Alberne, peinliche Namen", in der sich dann Vollausrutscher wie Liam Lucas, Jannick oder Leandra Alina finden und dann kommt noch mal, nach den Eheschließungen, eine zweite Rubrik Geburten, wo man ganz normale Namen auffindet. Kann man so ein ähnliches Prinzip nicht auf den ganzen Lokalteil anwenden? Also zuerst die aktuellen Ideen von Waschler, Frankenberger und Dickl, flankiert durch ein paar Kommentare der aktuellen PNP-Billig-Praktikanten, pardon Institutsstipendiaten und anschließend kommt dann der richtige Lokalteil. Ach, da bleibt dann nicht mehr viel - thematisch? Stimmt auch wieder.




Am liebsten lese ich ja eh die Sonderveröffentlichungen in der PNP. Am allerallerliebsten natürlich die von Lady Semmelmayr. Aber auch die jüngste vom letzten Wochenende "15 Jahre Medienzentrum Passau" war sehr informativ. Da erfährt man z.B., dass die Kanzlei Noerr trotz ganz guter Beziehungen zur Verlagsleitung für eine Eckfeldanzeige trotzdem nur die schlechtere linke statt der besseren rechten Seite bekommt. Man erfährt auch, dass der Passauer Oberbürgermeister die PNP liest, Brunhilde Auracher aus Pfarrkirchen (70) nur die Seite mit den Schauspielern und den Rest eher weniger und einer Sängerin aus Tiefenbach namens Barbara Clear (46) "... die Kommentare von Ernst Fuchs ... imponieren. Er rückt damit das zurecht, was von den Blendern auf dem Medienklavier gespielt wird." Hierzu sei eine Frage erlaubt. Ist man, wenn man Sänger/in ist und aus Tiefenbach kommt, automatisch bescheuert oder hat den Satz mit dem Medienklavier der Fuchs persönlich diktiert?

Auch die AmSonntag habe ich mal wieder "gelesen" vorgestern. War auch ziemlich interessant. Man erfuhr, dass dem Frankenberger das neue Klo an der Dompost nicht gefällt, Björn Andresen keine Lust hat, nochmal ins Gefängnis zu gehen und unter den hübschen Mädels die mit der Krone die Braut ist. Warum ich das schreibe? Keine Ahnung - aber irgendwie muss ich den Platz hier ja voll kriegen und dafür eignen sich solche Themen dann doch ganz gut. Hast Du richtige Themen?, fragt achselzuckend

Deine Kathi

Liebe Kathi!

Natürlich nicht. Es passiert ja auch nichts. Ich durchforste mittlerweile alle (!) Seiten der PNP (naja, manchmal) um überhaupt noch irgendetwas Verwertbares zu finden. Auf der gestrigen "Freizeit"-Seite habe ich z.B. entdeckt, dass unsere Heimatzeitung die Biermösl Blosn unter "Comedy-Konzert" aufhängt. Man kann sowas natürlich auch als Unachtsamkeit oder Schlampigkeit abtun, aber sehen möcht ich es schon gerne, was passiert, wenn man die von-Freibier-Festspiele als Musikantenstadl bezeichnen würde. Oder Anna Rosmus als Reiseveranstalterin. Oder Gerhard Waschler als arbeitssuchenden Direktor. Oder die Charity-Lady als Selbstbeschäftigungs-Therapeutin. Das gäb wieder ein Geschrei.

Die Einwohnerzahl in Passau bleibt übrigens stabil und fällt nicht unter die 50.000er-Marke, hat uns Redakteur Seider letzte Woche mitgeteilt. Na, das glaub ich. Wenn das Standesamt nur noch Geburten und keine Sterbefälle mehr veröffentlicht, dann ist das für die Statistik natürlich super und der Stadtrat hat demnächst 50 Mitglieder und unser Oberjürgen kriegt bald die B8-Besoldung. Letzterem würden wir das natürlich uneingeschränkt gönnen und auch das Personal für den Stadtrat dürfte ausreichen. Immerhin sind ca. ein bis zwei Prozent der Bevölkerung Zwangsneurotiker, zwei bis drei Prozent Histrioniker und jeder hundertste ist Borderliner. Das sind mehr als genug. Da bleiben immer noch genug für den Schuldienst übrig. Ha ha, kleiner Scherz.

Ich finde, wir müssen es nicht wie die zahlreichen Zeitungen unserer 50.000-Einwohner-Stadt machen. Wenn nichts passiert, müssen wir auch nichts kommentieren. Das unterscheidet unser Schicksal von dem der VGP-Redakteure. Die schreiben dann, wem unsere Staatssekretäre in Berlin den Schirm hinhalten oder was der Stadtarchivar in seiner Freizeit so treibt. Da mach ich lieber Schluss.

Euer Tölpel

Donnerstag, 6. Mai 2010

Endlich lässige Mode fürs Oberzentrum Passau

Zara kommt nicht, dafür Betty Barclay

Zweiter neuer Mieter des Grenzland-Hauses noch unklar? Betty Barclay-Sprecher: "Meiste Synergie-Effekte mit Treppenliftfirma oder Sterbeversicherung."



Samstag, 1. Mai 2010

SAGE FEST PIUS UND FLAGGE NETTES

Lieber Tölpel!

Ich schaue ja nie fern, und wenn, dann nur 9live. Eigentlich primär deshalb, weil ich mittlerweile zu dem Typus alterndes Weib gehöre, der trotz oder ob des augenfälligen, eigenen körperlichen Verfalls gerne mal diese jungen straffen TV-Billig-Schlampen-Körper betrachtet. Sekundär aber auch deshalb ganz gerne, weil man auf diesem Fernsehsender unheimlich viel lernen kann. Die wirklich anspruchsvollen Rätsel sind häufig derart schwer zu knacken, dass eine halbe Stunde oder länger kein Anrufer die richtige Antwort errät. Gestern habe ich wieder mal meine Lieblings-Rätsel-Sendung geschaut: Anagramme auflösen. Natürlich weiß weder eine 9live-Moderatorin noch ein -zuseher, was ein Anagramm ist. Und trotzdem gibt es dieses schöne Spiel: Bei einem Tiernamen werden einfach die Buchstaben durcheinandergemischt und schon kommt ein wunderbarer Begriff wie ARSCHLOCHENTE heraus. Die intelligenteren Zuschauer wie ich erkennen natürlich sofort das Lösungswort STACHELROCHEN. Und auf einmal wusste ich es: Das Anagramm des Tiernamens beschreibt den Charakter des Viehs eigentlich ganz gut. So ein STACHELROCHEN kann nämlich eine ganz schöne ARSCHLOCHENTE sein, wenn er sich wieder mal hinterrücks anschleicht und zusticht. Und so habe ich den Abend damit verbracht, unsere Passauer Kommunalpolitiker durch die Anagrammanalyse zu puzzeln.

HABE NUR MAMA NAIV, denken sich womöglich die Kinder einer Passauer CSU-Stadträtin und haben - zumindest laut Anagramm-Analyse - recht. FAULER-EI-EROS trifft auf einen 99-jährigen FWG-Stadtrat genauso zu wie IRR-FAULE OESE. Dass ein oranger Emporkömmling, der das Bürgermeisteramt an sich gerissen hat, eigentlich und mit richtigem Namen auch LANDRAUB-GNOM heißt, dürfte selbst in seiner eigenen Partei unbekannt sein. Der größte Maidultanzapfer der Welt ist unter seinem eigentlichen Namen JENER GURU DEPP noch weniger bekannt als unter seinem Öko-Tarnnamen JUPP DER GRUENE. Die Analyse bei unseren beiden Staatssekretären verrät Unglaubliches - der Doktortitel ist bei beiden schon automatisch im Namen enthalten: Bei DR. SEX, MALTA ebenso wie bei DR. SUEHNE-CAESAR. Bei zweiterem verrät uns die Anagramm-Persönlichkeitsforschung aber auch noch seinen wahren Charakter - ADAC-EHREN-RUSSE. Schöner kann man seinen Fahrstil nicht beschreiben. Dass bei unserem exaltiertesten Stadtrat einfach nur kryptisch "ER FEEN-NARR KGB" oder auch "R'N'B NEGER FREAK" stehenbleibt, wenn man den Vornamen weglässt, verwundert nicht. Worauf allerdings LANDRATTEN AM ISDN ein Hinweis sein soll, weiß wohl nur die Feuerwehr. Eines weiß ich auf jeden Fall, nämlich wie der Stoßseufzer bei Event und Stadt lauten wird, wenn man eine bestimmte Person irgendwann mal losgeworden ist: OH, VERJAGTE PEST!

Weil wir schon gerade voll im Seichten sind - unsere Lieblings-Society-Redakteuse, die so schreibt wie sie heißt (LSD-MAMA AMEN SYRER) hat heute für den PNP-Familienteil unter der Überschrift "Wie erreiche ich, dass mein Kind auf mich hört?" einen Caritas-Psychologen interviewt und ihm dabei lustige Fragen gestellt, auf die dann noch lustigere Antworten folgten. Semmel... ähhh... LSD-Mama: "Wie kann man die Situation 'Zähneputzen' entschärfen, wenn das Kind nicht Putzen (schreibt man hier übrigens klein, gell Semmel) will? Antwort Psycho-Onkel: "Gut ist es, wenn man sich auf die Ebene des Kindes begibt, an seine Mitarbeit plädiert. Zum Beispiel kann man sagen, dass man gemeinsam die kleinen Zahnteufelchen vertreibt." Zahnteufelchen??? Ich glaube, der Psycho-Kathole von der Caritas verträgt seinen abendlichen Ayurveda-Tee nicht und träumt nachts schlecht - vom Zahnteufelchen, wenn man sich die Zähne nicht putzt oder vom Fleckenteufelchen, wenn man schmutzige Träume hat oder auch mal vom Lügenteufelchen, wenn man seiner Interviewerin einen solchen Quatsch erzählt. Die richtige Antwort eines Vaters von drei Kindern auf die Situation-Zähneputzen-Frage wäre natürlich gewesen: "Putz' da deine Zähn', sonst schlogt da Blitz ei, dass di dreimoi überschlogt."

Wie hältst Du es mit Pädagogik, mein liebes Tölpelchen?

Deine Kathi

Liebe Kathi!

Ich weiß auch nicht. Ich bin da ziemlich pragmatisch. Ich würde meinen Kindern auch nichts vom Zahnteufelchen erzählen, aber lieber noch so als diese widerwärtigen Leserbriefschreiber in der PNP, die die organisierte Prügelstrafe bei Kindern als geeignete Erziehungsmethode verkaufen wollen. Es gibt schon ziemlich viele Arschlochenten auf der Welt, aber in das Wort habe ich mich spontan verliebt.

Hast es gesehen? Gestern hat mein Lieblings-Lokalredakteur CHINA TALKS IRR zur Selbstjustiz aufgerufen. Die Passauer Bürger sollten Verkehrssünder, die verbotenerweise aus der Schustergasse kommend zum Residenzplatz fahren, mit verbalen Seitenhieben disziplinieren. Verbale Seitenhiebe? Wie sieht sowas aus? "Drecksau, Volldepp, Arschlochente?" Und dabei noch gleich mit dem Stiefel in den Kotflügel getreten? Sapperlot, der CHINA TALKS IRR hatte schon immer so einen Hang zum Gewaltbereiten. Da lobe ich mir den heutigen Leserbriefschreiber Adolf Rimmelspacher (kein Anagramm) aus Passau, der zum Thema nüchtern feststellt: "Als langjähriger Verkehrssachbearbeiter in einer Universitätsstadt in Baden-Württemberg gab es für mich zwei Grundsätze: 1.) Keine verkehrsrechtliche Anordnung, die ein Verbot beinhaltete, welche Ausnahmegenehmigungen zur Folge hatte. 2.) Kein Verkehrsverbot o.ä., wenn ich wusste, dass es nicht beachtet wird. Lächerlich machen war in meinen Aufgabengebieten nicht enthalten."

Und noch ein Leserbrief. Nachdem wir die ÖDPler viel zu selten loben, muss es heute mal wieder geschehen. Der ÖDP-Stadtrat ANAL SEKT PUR hat zur neusten Irrsinns-Idee, die Nordtangente als neue B 388 zu planen, ein paar wichtige Wahrheiten publiziert. Die wichtigste Wahrheit ist natürlich, dass die exorbitanten Kosten dieser Maniker-Vision in keinerlei Verhältnis zum Nutzen (3 Raßbach-Golfplatzbesucher pro Tag sind um 2 Minuten schneller auf der Autobahn - angeblich) stehen. Witzig ist ja schon, dass hinter der ganzen Geschichte eigentlich nur eine einzige Person steckt, die irgendwie die fixe Idee hat, man könne sich mit der Nordtangente aus der Provinz katapultieren. SO DREHE NEANDERTAL!

Die gute Nachricht zum Schluss. Es gibt einen neuen Rathaus-Juristen, der ist doppelpromoviert und zwar im Kirchen- und im Sportrecht oder so und der räumt jetzt auf. Schonungslos wird er die Mauscheleien und Tricksereien der Event aufklären und anprangern. Das wäre ja grundsätzlich ganz schön. Aber erstens ist er als neu eingestellter Beamter der Stadtverwaltung vielleicht nicht ganz objektiv, zweitens fehlt dem Zugezogenen vielleicht ein gewisser Überblick und die Kenntnis ganz verworrener Verstrickungen und drittens heißt der Mann charakteranalysiert NACHSAGT NARR GNOM oder noch schlimmer GANGART MARSCH NON. Darüber sollten wir nachdenken.


Euer Tölpel

Donnerstag, 29. April 2010

Wegen Krankheit...

... geschlossen. Ehrlich wahr.

Mittwoch, 28. April 2010

Leider wieder keine Zeit heute...

Kolumne folgt morgen - wahrscheinlich.

Samstag, 24. April 2010

Rubrik: Gute Eigenwerbung



Hallo PNP!

Was soll diese Anzeige eigentlich aussagen?

Wer zum Frühstück Honigsemmel mit Ei und Oliven frisst, dem grausts auch nicht vor der PNP?

Oder wie?

Donnerstag, 22. April 2010

Die gute Tat der Woche

Gevatter hilft der Stadt sparen

GeDibesAufen (Geschäftsführer und Direktor mit besonderen Aufgaben) Joseph Gevatter lenkt ein.

Nachdem der Leasingvertrag für seinen alten Audi ausläuft, hat der Frühstücksdirektor dem Aufsichtsrat der Event vorgeschlagen, für eine monatliche Pauschale von 1.000 Euro mit seinem Privatfahrzeug (wohin auch immer) zu fahren und dafür kein Neufahrzeug für eine Trilliarde Euro im Jahr (was ihm nach seinem wasserdichten Geschäftsführer-Vertrag durchaus zustünde) anzumieten. Diese seine immense Großzügigkeit würde der Stadt Passau Einsparungen in Höhe des mehrfachen bundesdeutschen BIP bescheren.

Sollten die Stadtverantwortlichen hier Entgegenkommen signalisieren, könne sich Gevatter vorstellen, "ebenfalls eine monatliche Pauschale i.H.v. 15.000 Euro für Geschäftsessen (natürlich doppelt, einmal für den Herbert) zu akzeptieren, statt sich weiterhin für mehrere hunderttausend Euro pro Monat die Gesundheit zu ruinieren."

Die CSU-Stadtratsfraktion hat sich spontan für den sozialen Ehrenbrief und die Ehrenbürgerwürde für den GeDibesAufen ausgesprochen.

Mittwoch, 21. April 2010

Zur Erdäpfel-/Kartoffelfrage

Scheinbare Aufklärung gibt es hier. Um Passau herum sagt man angeblich Erdäpfel. Wir bleiben aber dabei: In der Stadt Passau heißt es Kartoffel.

Dienstag, 20. April 2010

Komatös und Spaß dabei

Lieber Tölpel!

Ich glaube, ein guter Indikator, festzustellen, wann eine irgendwann mal lustig gewesene Idee ausgelutscht ist und langsam beerdigt werden sollte, ist, wenn junge, kreative Menschen aus dem Bayerwald einen McDonalds -Flashmob durchführen, so wie schon tausende von anderen jungen, kreativen Menschen Jahre vorher. Abgesehen davon, dass der Flashmob als solches ja ganz witzig sein kann, ist es doch ziemlich peinlich und einfältig, zum millionsten Mal den McDonalds leer zu kaufen. Macht doch mal was Lustiges! Hängt Euch - Tote imitierend - über die Zäune von Pocking und Regen und zeigt der Welt damit, was bei Euch wirklich los ist. Aber Schluss mit Gehässigkeit. Am besten finde ich immer noch, dass pnp.de gestern oder vorgestern oder wann das war tatsächlich ganz oben als Aufmacher diese lächerliche Aktion gebracht hat. Bürger der Welt, schaut nach Ostbayern! Hier werfen sich wilde Tiere vors Auto, weil es so fad ist.

Oder man betreibt einfach Komasaufen. Hier ist Passau - meldet die PNP - bundesweit auf Platz 11. Was bedeutet das eigentlich? Dass ein Passauer Kind den elfthöchsten Promillewert in ganz Deutschland erreicht hat? Dass hier am elftmeisten Kinder saufen? Oder doch, dass es hier am elftlangweiligsten ist? Wer weiß... Dass es aber auch junge Leute mit Elan und Impetus gibt, beweist ein heutiger Regionalzeitungsartikel über einen 15-jährigen Passauer. Der hat nicht nur binnen zwei Wochen das Auto seines Vaters gecrasht, sondern außerdem einer Touristin die Handtasche geraubt und überdies - und das ist natürlich mein Lieblingsvergehen - aus einem nicht verschlossenen Porsche eine ganze Menge Krimskrams (Wahlinfo-Passau berichtete) im Wert von 7.500 Euro gestohlen. Ich weiß jetzt nicht, was ich skurriler finden soll. Die Tat an sich oder dass die Bestohlene zuhause beim Präsidenten anruft und dessen Familienmitglieder belästigt, weil sie es schlimm findet, dass über ihr Unglück auch noch im klassischen Wahlinfo-Passau-Stil berichtet wird oder dass sie anschließend wieder der Presse bereitwillig Auskunft gibt, völlig negierend, dass sich halb Passau über die absurde Geschichte kaputtlacht. Ist der Realitätssinn auch geklaut worden oder anderweitig abhanden gekommen?

"Baumfreund Mangold fällt drei Bäume," titelt heute höhnisch der Karl Christian und hat damit den Preis für die Überschrift des Monats gewonnen. "Baumfreund" - das hört sich ein bisschen so an wie "Warmduscher" oder "Frauenversteher" oder auch "ÖDP-Politiker". Bei dem Foto (ja, ich weiß, dass wir das nicht verwenden dürfen) hatte ich aber sofort eine spontane Assoziation. Ich weiß auch nicht, was schuld daran ist, dass der Urbi immer so schaut. Aber bitte, liebe ÖDP, schenkt ihm mal zum Geburtstag ein Mimik-Seminar. Das würde es echt bringen.




Ich habe die Zeitung heute nur überflogen, weil ich ein bisschen Stress hatte, aber eins ist mir noch ins Auge gestochen. Haidenhof ist Passaus glücklichster Stadtteil, weil da der Dittlmann und der Ortner wohnen. Wusstest Du, dass es diesen Zusammenhang gibt?

Liebe Grüße

Deine Kathi

Liebe Kathi!

Diesen Zusammenhang kannte ich nicht. Aber das würde ja bedeuten, dass die Innstadt und Heining die unglücklichsten Stadtteile sind. Und die Altstadt wäre dann mindestens suizidal, gell...

Als heimlichen Stadtrat und heimliche Stadträtin hat die falsche PNP-Kathi sich und das Tölpel-Fake bezeichnet. Ob das ein Kompliment ist? Es gibt in Passau so viele Stadträte, die betreiben ihr Mandat so heimlich, dass keiner was bemerkt. Die SPD existiert nicht, bei den Grünen ist es auch ziemlich ruhig, die ÖDP hat noch den Frankenberger, nachdem der Baumfreund nur noch Bürgermeister ist, bei der CSU waschelts und dickelts gelegentlich, gegen die frühere Prominenz ermittelt die Wirtschaftsstaatsanwaltschaft und der Dittlmann ersetzt dafür, was Präsenz betrifft, drei Höber und zwei Stadler.

Der OB hat eigentlich ein schönes Regieren. Abgesehen davon, dass er "seit zwei Jahren nur am Aufräumen" ist und dass er in einer Stadt herrscht, die ziemlich pleite ist, macht ihm eigentlich keiner besonders viel Kummer. Die CSU probierts immer wieder mal, ist aber derart impotent, dass sie sich meist lächerlich macht und die anderen machen auf Harmonie. Ich mag ihn ja auch, den Oberjürgen. Was mich aber schon seit Jahren stört, ist diese Art, gelegentlich seinen selbsterfundenen Sailerwöhr-Arbeiterschicht-Dialekt zu sprechen, um Volksverbundenheit zu demonstrieren. Und was mich echt stutzig gemacht hat, war seine Wortkreation "Erdäpfel-Taste" im Zusammenhang mit der Parksituation am Wochenmarkt. Sagt man bei uns Erdäpfel? Ich denke nicht. Das heißt doch immer noch "der Katoffe" in Passau und Umgebung. Oder bin ich da auf dem Holzweg? Ich bitte wieder mal um Aufklärung.

Mir haben sie übrigens aus meinem unverschlossenen Maybach nachts mein Diamant-Diadem und sechs Rolex-Uhren gestohlen, nebst 20.000 Euro in bar. Ja, wo sind wir denn, fragt sich mit der Welt hadernd

Dein Tölpel

Freitag, 16. April 2010

Weil's so schön ist, erst mal ganz ohne Kommentar, aber mit Frage: Was wird es wohl für interessante Anrainer-Namen geben?

PNP, 16.04.2010, Lokalteil Passau

Teure Überraschung für Neue-Mitte-Anrainer

Prüfungsverband stellt unterbliebene 86 000 Euro Ausbaubeiträge für Straßenmaßnahme 2005 fest - Beitragspflichtige Betroffene gestern informiert

Von Christian Karl

Haus- und Grundstücksbesitzern an der Ringstraße werden spätestens Ende Mai unliebsame Schreiben ins Haus flattern, die alle Adressaten in Summe rund 86 000 Euro kosten werden. Es handelt sich um nachträgliche Umlagebeiträge für Teile der großen Ringstraßen-Baumaßnahme im Herbst 2005. Insgesamt sind in dem Bereich zwischen Nikolastraße und Augustinergasse über ein Dutzend Hausbesitzer und drei Großgrundstückseigner gegenüber auf der Klostergarten-Seite betroffen.
Auslöser ist einmal mehr der Kommunale Prüfungsverband, der im vergangenen Jahr Rechnungen und Vorgehensweisen im Rathaus der Jahre 2004 bis 2008 geprüft hatte. Er kam zu einer Feststellung, bei der man im Rathaus wenig Spielraum hat. „Alles andere wäre Rechtsbeugung“, sagte OB-Sprecher Herbert Zillinger gestern auf Nachfrage.

Konkret geht es um Ausbaubeiträge für die Errichtung von Mehrzweckstreifen in der Ringstraße. Diese breiten und mehrfach (z.B zum Anliefern und kurzzeitigen Parken) nutzbaren gepflasterten Flächen waren im Herbst 2005 bei einer großen rund 1,5 Millionen teuren Straßenbaumaßnahme entstanden. Auf der Klostergarten-Seite beträgt dieser Streifen rund 730 Quadratmeter, auf der anderen Straßenseite - von einzelnen Parkplätzen unterbrochen - rund 300 Quadratmeter.
Seinerzeit, vor der Baumaßnahme, war man im Rathaus der Ansicht, dass man sämtliche Kosten für diese Mehrzweckstreifen von der städtischen Event GmbH tragen lassen kann. Die nämlich profitiere als Eigner des größten Anrainer-Grundstücks, auf dem das damals noch geplante Europäische Haus entstehen sollte, am meisten vom modernisierten Ringstraßen-Umfeld und guter Anbindung. Im Frühjahr 2008 übernahm die Event sämtliche Zahlungen. Eine Vorgehensweise, die damals nach Spezialisten-Ansicht mach- und nachvollziehbar war - die aber die übergeordneten Prüfer nun als unrechtmäßig kritisieren. „Man kann sich vorstellen, dass uns das auch überrascht hat und wir uns das Vorgehen jetzt nicht leicht gemacht haben. Wir haben in den vergangenen Wochen auch nach Auswegen gesucht. Aber es gibt keine“, sagt Sprecher Herbert Zillinger.
Die paradoxe Konsequenz ist, dass die städtische Tochter Event die damals gezahlten Ausbaubeiträge zurückerhält, aber anteilig bei der neuen Umlage wieder beitragspflichtig wird. Auf der Klostergarten-Seite sind zudem die Stadt und die österreichische Parkhausbau-Gesellschaft Fixbau betroffen. Sie alle wären zum maßgeblichen Zeitpunkt 24. Januar 2007 bei rechtskonformer Handhabe beitragspflichtig gewesen.


Für die Festsetzung der jeweiligen Umlagebeiträge wird die Grundstücksgröße und die Zahl der Vollgeschosse herangezogen. „Weit mehr als die Hälfte tragen die drei großen Grundbesitzer auf der Klostergarten-Seite“, sagt Herbert Zillinger. Wie es sich bei Umlage-Höhen bei den Eigentümern in der gegenüberliegenden Häuserzeile verhält, wird erst noch ermittelt. „Grundbesitzer und Größe kann man aus dem Grundbuch ermitteln. Aber die Vollgeschosse müssen wir erst noch genau ermitteln“, sagt Bauverwaltungsamts-Chef Josef Gell. Auch Großbauten am Lupingässchen wie die Handwerkskammer, der alte Arbeitsamts-Komplex und das frühere Pustet-Haus sind betroffen.

Bei einer nichtöffentlichen Informationsveranstaltung gestern Abend im Gasthaus „Bayerischer Löwe“ wollte die Stadt erstmals auch gegenüber betroffenen Anliegern „den Gegenstand und die Konsequenzen der getroffenen Prüfungsfeststellung ausführlich erläutern“, wie es Herbert Zillinger in der Einladung formulierte. Freudenstürme seien nicht zu erwarten gewesen, die Diskussion sei aber sehr sachlich verlaufen, so Zillingers Fazit nach der Veranstaltung. Unmittelbar zuvor war in nichtöffentlicher Sitzung der Bauausschuss in Kenntnis gesetzt worden. OB Jürgen Dupper ist nach PNP-Informationen äußerst verärgert wegen dieser „Altlasten“, die vor seiner Amtszeit entstanden. „Seit zwei Jahren bin ich nur am Aufräumen“, soll er mit Blick auf frühere Aktivitäten in und um die Event GmbH geäußert haben.

„Die grundsätzlichen Parameter für die Beitragserhebung stehen fest. Aber freilich kann es da und dort zu Widersprüchen oder Klagen kommen“, schaut Herbert Zillinger voraus. Die Stadt hat bereits unangenehme Erfahrungen, wenn Anlieger sich gegen Umlagen oder Erschließungsbeiträge wehren. Nach knapp einem Vierteljahrhundert hatten seit 1981 gegen solche Umlagen klagende Anlieger der damals neu geschaffenen Fußgängerzone Ludwigstraße Recht bekommen und ihre Umlagen verzinst zurückerhalten.


Dienstag, 13. April 2010

Letzte Mahnung


Liebes PNP-Online-Team!
Wenn man schon meint, man müsse im Internet gebührenpflichtige Inhalte verkaufen, dann sollte man aber auch in der Lage dazu sein, die Seite auf einem technischen Standard zu halten, der es den braven Bezahl-Abonnenten auch ermöglicht, ungestört Eure Artikel zu lesen.
Das heißt auch und vor allem, dass der brave Bezahl-Abonnent keine Lust hat, vor jedem Artikel wieder Kennung und Passwort einzugeben. Wir machen das jetzt noch einmal und klicken noch einmal "Ich möchte auf diesem Computer eingeloggt bleiben, bis ich mich abmelde an" und wenn es dann wieder nicht funktioniert, rufen wir auf unserer immer funktionierenden Seite zum Boykott von pnp.de auf.
Danke und Gruß prä

Samstag, 10. April 2010

Abverkauft und draufgezahlt

Lieber Tölpel!

Oftmals löst das Verhalten mancher Menschen Erstaunen, Verwunderung oder gar Verärgerung aus und am Ende stellt sich heraus, dass Alles bloß ein Missverständnis war. Unser hochgeschätzter Präsident hat mir hierzu folgende Geschichte erzählt. Vor einem fernöstlichen Flughafen hat er sich in ein Taxi gesetzt und hat mit kompliziertesten Erklärungsversuchen erreicht, dass der Taxifahrer, der nahezu kein Englisch sprach, irgendwie doch kapiert hat, in welches Hotel er den Präsidenten zu chauffieren habe. Nachdem die Fahrt fast eine Stunde dauerte, wollte der Eingeborene aber doch ein wenig Konversation betreiben und hat mehrfach einen Satz wiederholt, der sich auch nach mehrmaligem Nachfragen folgendermaßen angehört hat: "I got tea!" "Great, you got tea," hat der Präsident geantwortet, "you're a lucky man." Im Glauben, der Fahrer wolle ihm mitteilen, dass er und seine Familie nicht nur schmutziges Wasser trinken müssten, sondern sich durchaus auch einmal eine Tasse Tee leisten könnten, hat der Präsi diese Information dann zunächst auf sich beruhen lassen. Allerdings gab der Transportdienstleister keine Ruhe und ließ seinen Fahrgast wissen, dass er "dirty tea" habe. Überdies habe er noch "dirty one" mit der oder dem er "dirty sex" habe. Der Präsident hat ihm daraufhin in fließendem Pidgin-Englisch mitgeteilt, dass er an seinen abartigen Sauereien kein Interesse habe und hat das Taxi am Hotel verärgert und trinkgeldlos verlassen. Dort wurde er allerdings von seiner mitreisenden Begleitung darüber aufgeklärt, dass der Taxifahrer erzählen wollte, dass er drei Kinder habe und zwar im Alter von 31, 33 und 36. Ein kleines Missverständnis also, das den armen Asiaten um ein nicht erhaltenes Trinkgeld ärmer gemacht hat.

Um Trinkgelder gehts zwar bei der Event nicht oder wenn dann nur im ganz übertragenen (zwinker zwinker) Sinne. Aber es geht um ganz schön viel Geld, das z.B. (aber nicht nur da) bei dem sogenannten Sale-and-lease-back-Geschäft abhanden gekommen sein soll. Kritiker meinen nämlich, dass das Geschäft der Event überhaupt keinen (naja, einen optisch-buchhalterischen schon - der Verf.) Vorteil, sondern eher einen finanziellen Nachteil gebracht hat und dass überdies exorbitant hohe Kaufnebenkosten und zwar absonderlicherweise für den Verkäufer, also die Event, entstanden sind. Wir sprechen hier von satten 900.000 Euro. (Dafür bekommt man schon 10 tiefergelegte A 8) Jetzt meinen ein paar kleingeistige Erbsenzähler von den Grünen, es gäbe einen eindeutigen Stadtratsbeschluss, wonach diese Kaufnebenkosten aber der Erwerber tragen müsste. (Trägt die nicht ohnehin üblicherweise der Käufer? - der Verf.) Wahrscheinlich handelt es sich aber auch hier wieder mal nur um ein kleines Missverständnis. Wahrscheinlich hat die Event mit der österreichischen Bank überhaupt kein Sale-and-lease-back-Geschäft abgeschlossen, sondern eine ganz andere Art von Geschäft, das nur ganz ausgebuffte Geschäftsführer verstehen können und das einen Grünen in seinem wirtschaftlichen Verständnis natürlich massiv überfordert. Ein ganz verrecktes Geschäft, das so kompliziert ist und das man in seinem gesamten Nutzen für die eigene Firma nur überschauen kann, wenn man z.B. bei den Lehman Brothers arbeitet oder hochgelobter Geschäftsführer in Passau ist: Ein Sale-and-pay-check-Geschäft. Dabei zahlt der Verkäufer nicht nur alle Gebühren (pay-check), sondern auch ziemlich hohe Mietkosten für sein verkauftes Objekt und am Ende hat er gar nichts mehr - kein Objekt und kein Geld. Wo da der Vorteil ist? Das ist sehr kompliziert und schwer zu erklären, aber sehen wir es doch mal so: Eigentum belastet.


Entscheidend ist, was hinten rauskommt. An dieses schöne Ex-Bundeskanzler-Kohl-Zitat musste ich denken, als ich letzte Woche die PNP-Überschrift zum "Bschütt-Freizeitpark", nämlich "Jetzt geht's an die Realisierung" gelesen habe. Zum hundertsten Mal konnte man da erfahren, dass es auf dem Gelände des früheren Freibades bald - und zwar ganz bald - eine Kneipp- und Kletter-Anlage, einen Spielplatz und eine Badebucht geben werde. Ich warte einmal den Sommer ab und dann schau ich nach, was denn schon alles gemacht wurde. Und dann erinnern wir gelegentlich mal wieder daran. Du merkst es Dir auch, gell Tölpel!

Deine Kathi

Liebe Kathi!

Ich kann mir doch schon lang nichts mehr merken. Ich hab den Helmut Kohl schon wieder vergessen, die Pläne fürs Bschütt sowieso und ob die Stadt Passau jetzt pleite ist oder Geld übrig hat, weiß ich auch nicht mehr so genau. Was ich aber sicher weiß, ist, dass Stadtmarketing ein lohnendes Investment darstellt, aber nicht funktionieren kann, wenn lauter verschiedene Leute und Institutionen planlos herumwurschteln und unkoordiniert aneinander vorbei agieren. Ein übergreifendes Marketing-Konzept der Stadt Passau ist hier sicherlich zielführend, aber nur dann, wenn Geld nicht an verschiedene herumdilettierende Grüppchen verteilt wird, sondern einem Konzept folgend gebündelt wird. Um konkreter zu werden: Wenn fürs Passauer Urban Branding das Citymarketing Passau (CMP) (wenn auch nur teilweise) zuständig sein soll, dann kann man die Marketing-Kohle auch gleich besser den zwei hochgerühmten Ex-Geschäftsführern in die Hand drücken. Die bringen uns wenigstens in die überregionalen Medien. Das ist Branding - und nicht das 117. Shopping-Event.

Gute Überleitung zum letzten Thema. Ich war gestern am späten Nachmittag, bzw. frühen Abend in der Innenstadt unterwegs und habe fast entsetzt festgestellt, dass es bei relativ milden Temperaturen ab 18 Uhr in den Seitengassen der Fußgängerzone aussieht wie anderswo mitten in der Nacht im Winter. Die meisten Geschäfte haben geschlossen und Passanten begegnen Dir so selten, dass Du geneigt bist, sie zu grüßen. Eine letzte Frage stelle ich deshalb zur Diskussion. Sperren die Geschäfte um sechs zu, weil sie es nicht nötig haben oder sperren sie zu, weil eh keiner kommt? Das würde mich jetzt wirklich interessieren.

In gespannter Erwartung einer Erklärung

Dein Tölpel

Freitag, 9. April 2010

Abwrack-Jürgen legt sie alle tiefer


Würden Sie diesem Mann ein 91.000-Euro-Auto leihen?

Rechtlicher Hinweis: Obiges Foto wurde versehentlich und möglicherweise rechtswidrig von mediendenk.com kopiert. Der Fotograf der preisverdächtigen Aufnahme heißt Alexander Eckmeier.

Donnerstag, 8. April 2010

อารมณ์ขันคือสัญชาตญาณในการล้อเล่นกับความเจ็บปวด

เวลาคือเหรียญในชีวิต เป็นเหรียญเพียงเหรียญเดียวที่คุณมี และคุณเพียงเท่านั้นที่เป็นผู้ตัดสินใจ ว่าจะใช้จ่ายเหรียญนั้นอย่างไร ระวังอย่าให้คนอื่นมาใช้แทนคุณก็แล้วกัน

Montag, 29. März 2010

Statt Tölpeleien: Es spricht (schreibt) der Präsident

Popule!

Jeden Tag das Gleiche. Wir schlagen die Zeitung auf und wundern uns. Heute dürfen wir einem Artikel der PNP entnehmen, dass alle Passauer Feuerwehrler auf Kosten der Stadt gegen Hepatitis A und B geimpft wurden. Wir dachten immer, deren bevorzugtes Freizeitvergnügen wäre übermäßiger Biermissbrauch. Aber sie scheinen wohl eher zu promisk-riskantem Sexualverhalten zu neigen und gerne ihr Spritzbesteck zu tauschen. Dabei sehen sie doch so brav aus auf dem Foto, welches im übrigen untertitelt ist mit "Alle Beförderten mit ... OB Dupper und Stadträten." Auf dem Foto sieht man u.a. einen Mann in Billig-Jeans und Laufschuhen. Ist das auch ein Stadtrat? Kann uns da bitte jemand aufklären?

Was wir erst kürzlich im Hinblick auf die Lobhudeleien der Heimatzeitung zur Passauer Justiz bemängelt haben, trifft aber auch auf andere Institutionen zu. So muss man sich heute eine halbe Seite lang einen Bericht über zwei Vorstände der Kunstdünger-Bank gefallen lassen. Interessiert wirklich irgendwen die Vita eines überbezahlten Bauern-Bankers? Aber es ist natürlich auch nicht leicht für die Redakteure. In einer Kleinstadt, in der es an echtem Jet Set ziemlich mangelt, muss man sich halt seine Promis selbst erfinden. Unsäglich provinziell ist übrigens die PNP-Serie "Frauengestalten", die ja letztendlich doch nur den Tenor hat, dass Frauen schon auch was können und zwar besonders gut tanzen, singen oder so ein bisschen auf sozial machen. Aber ganz bestimmt dürfen wir an einem der nächsten Samstage noch etwas über eine echte Chef-Bankerin dahier erfahren, die ja bei dem Thema wieder mal unvermeidbar ist. Wetten dass...

Es gibt aber auch PNP-Artikel (und seien es nur ganz kurze), die das Herz erfreuen. Durften wir nicht samstags lesen, dass einer Passauerin (41) aus ihrem unverschlossenen weißen Porsche Cayenne die Chanel-Tasche (4000 Euro!), die Louis-Vuitton-Geldbörse und ihr Gucci-Timer gestohlen wurde. Solch schöne Geschichten schreibt nur das Leben. Aber auch hier erkennen wir primär wieder eines - tiefe Provinz! Wer kombiniert denn bitteschön eine Chanel-Tasche mit einer hässlichen Louis-Vuitton-Geldbörse? Dégoûtant! Wahrscheinlich waren überdies in der Tasche noch ein Self-Tanning-Spray, ein Bienenkorb-Getränkegutschein, Abführpillen, eine Schachtel Thomapyrin, ein Nasenspray, die neue Cosmopolitan (04/10: So geht Ihnen der Richtige ins Netz), eine halbe Schachtel Lord Ultra und ein Personalausweis mit gefälschtem Geburtsdatum. Die Dame hat übrigens eine hohe Belohnung ausgesetzt. Es fehlt ihr nämlich auch der Zettel mit einer wahnsinnig wichtigen Telefonnummer, auf dem steht: "Dringend Elke Zanner zum Essen einladen wegen Serie Frauengestalten."


Bleiben wir bei der Sozialpsychologie. Ebenfalls ein Quell der Freude sind ja jeden Samstag die Nachrichten aus dem Standesamt, wo man mit offenem Mund die Kreativität von Neu-Eltern bei der Namensgebung bewundern darf. Der erste Preis geht diesmal nach Windorf, einem Kaff im Nirgendwo, in dem der vom Unterschichtenfernsehen verursachte Verdummungseffekt bereits voll zugeschlagen hat und das in einer Woche gleich zweimal. So ist nämlich Windorf um zwei männliche Bewohner reicher geworden. Es handelt sich um den kleinen Mauricio Gabriel und um einen Marlon Nic, beide übrigens mit urdeutschen Familiennamen. Bleiben zwei hochproblematische Fragen. Wo sollen die beiden mal in die Schule gehen, wenn jetzt dann die Hauptschulen abgeschafft werden und gibt es in Windorf - für den Fall einer angestrebten selbständigen Berufsausübung - wirklich einen Markt für zwei Sonnenstudios?

Der Passauer Bischof (102), den ja außer dem Papst irgendwie keiner leiden kann, hat jetzt kürzlich für die Missbrauchsopfer gebetet. Die Evangelen, die jetzt auch ihre einschlägigen Fälle haben, beten bestimmt auch ganz viel und sind auch sicherlich total betroffen. In der FAS konnte man gestern von Vorgängen in Erziehungsheimen der DDR lesen, die derartig schrecklich waren, dass es einem beim Lesen des Artikels schlecht wurde. Wenn dieser ganze unglaubliche Wahnsinn, von dem - und wir bleiben bei dieser Aussage - viele wussten und fast alle was geahnt haben, zumindest ein Gutes haben kann, dann das: Immer wenn ein Vertreter der U-100-Generation wieder mal erzählt, dass früher alles besser war, dann gibt es jetzt hoffentlich ganz viele junge Leute, die ihm sagen, er solle doch bitte ganz schnell die Klappe halten.

Noch was zu den Ex-Geschäftsführern und der Berichterstattung. Schon vor einer guten Woche hat der PNP-Tölpel gezetert, Gevatter und Wendl müssten jetzt für jede Sünde herhalten und früher waren sie doch Superstars und überhaupt würde man das jetzt alles vergessen. Wir hier - bekannt für Dialektik und differenzierte Sichtweisen- müssen dazu natürlich schon noch kurz etwas klarstellen. Wie die Medien Menschen zerstören können, sieht man gerade eindrucksvoll am Beispiel Jörg Kachelmann. Noch bevor es zu einer Anklage kommt, ist der Mann gesellschaftlich gestorben. Der Unterschied ist der: Bei Kachelmann weiß man im Moment noch nicht einmal, ob an den Vorwürfen überhaupt irgendetwas dran ist. Bei den o.g. Herren weiß man so einiges, was man auch bereits der Presse entnehmen durfte. Außerdem gibt es da noch einen Ex-Geschäftsführer, nämlich den von der VHS, der hat soviel Mist gebaut, dass es eine wahre Freude ist und davon hat man in unserer wunderbaren Heimatzeitung komischerweise jahrelang fast gar nichts gelesen. Da soll der Pell nur weiter ein bisschen nachhaken. Sonst heilt die Zeit dann wieder alle Wunden.

Ansonsten ist es eigentlich ziemlich ruhig in der Stadt. Die Rasenmähermesse ist vorbei, für Passau soll lobenswerterweise ein ganzheitliches Lichtkonzept entwickelt werden und man plant mal wieder eine Seilbahn zum Oberhaus. Das ist, wie auch die gesamte Belebung der Burg, eine durchaus interessante Idee. Wir wollen ja schließlich auch nicht immer an allem herumnörgeln. Apropos nörgeln - Kathi und Tölpel lassen sich entschuldigen. Sie haben bereits ihren österlichen Bildungsurlaub angetreten und der Präsident wird ihnen in Bälde nachfolgen. Wir werden natürlich versuchen, auch aus der Ferne Kommentierwürdiges zu besprechen und wünschen unseren Millionen Stammlesern schöne und entspannte Osterfeiertage.

Urbi et orbi

Der Präsident

Samstag, 20. März 2010

Kreatives Schreiben II

Sehr geehrte Frau Pierach,

jetzt reichts uns langsam. Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass wir nicht seit Jahren aufmerksam beobachten, wie Sie der Passauer Justiz hintun, dass es ein Graus ist. Spitzenjuristen hier, erfahrene Praktiker da - man könnte meinen, wir sind in Karlsruhe.

Was Sie aber heute gebracht haben, gehört eher wieder zur Kategorie kreatives oder besser psychedelisches Schreiben. Oder können Sie uns bitte mal erklären, was folgende abwegige Lobhudelei über Ex-Staatsanwalt Neuefeind, der jetzt das Bistum in Missbrauchsfällen berät, mit dem eigentlichen Thema zu tun hat:

"Der gebürtige Passauer könnte sich in vielerlei Hinsicht rasch als Idealbesetzung erweisen: Denn Neuefeinds Interesse und Kenntnisse auch in Medizin sind sprichwörtlich. Nicht zufällig ist er Autor eines Fachbuchs über Arzthaftungsrecht."


Können Sie nicht? Einfach nur themaverfehlendes Dahingeschleime, was bei Ihnen ja sprichwörtlich ist? Wir habens befürchtet.

Aufgepasst! Wir bleiben dran...
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Liebe Leser! Zum Thema "Kreatives Schreiben" lesen Sie bitte auch den Beitrag darunter.

Freitag, 19. März 2010

Lang ersehnt und auferstanden

Lieber Tölpel!

Jetzt weiß ich endlich, wer bei der PNP so viel Geld kostet, das man jetzt dann demnächst an anderer Stelle wieder reinholen will - der Danninger! Dem hat Frau TD offensichtlich einen VHS-Kurs "Kreatives Schreiben" spendiert, weil wie sonst kämen da heute Sätze zustande wie: "Braun gestrichene Betonwände mit Mansardencharakter, nackt und existenziell wie eine Skulptur von Rudolf Wachter. Tageslicht dringt nur durch einen Schacht über dem Treppenauge und hinter einer Stellwand gibt ein schmales Fenster den Blick frei auf die Altstadt. Sonst nichts. Nada." Leck mich am Arsch! Der Danninger! Am Ende habe ich den immer unterschätzt. Ganz kurze Sätze. Spiegelesk geradezu. Der ist ja ein waschechter Journalist. Sonst nichts. Nada.


Da gibts aber noch ein paar, die man mal ein bisschen fördern müsste in der Lokalredaktion. Nicht dass da nicht alle Superspitzen-Journalisten wären. Das steht ja außer Frage. Das Einzige, womit ich mich einfach nicht anfreunden kann, sind diese Zonen-Idiome, die vor 1990 bei uns kein Mensch gekannt und benutzt hat. "Etwas andenken" - puhhh, da schüttelts mich immer noch. Auch: "Fakt ist" - daran gewöhne ich mich in hundert Jahren nicht. Oder "Kulturschaffender" - dafür gibts auch BRD (auch ein Zonen-Wort)-Worte. Aufgemerkt und aufgepasst: Es gibt einzig und allein eine postive Sache, die wir aus der DDR übernommen haben - das ist der Grünpfeil. Sonst nichts. Nada.

Der Synek will den Franz-Josef-Strauß-Flughafen und die Franz-Josef-Strauß-Brücke umbenennen. Da war nämlich ein Mann namens Wilhelm Schlötterer bei den Grünen und hat denen aus eigener Höherer-Beamten-Erfahrung erzählt, was FJS für ein Halunke war. Unglaublich! Das ist ja ganz was Neues. Ich dachte immer, der Strauß war ein Heiliger. Fast wie ein Priester oder ein Internatspräfekt oder Ähnliches. Dabei hat der ganz krumme Geschäfte gemacht, sagt der Schlötterer. Spaß beiseite. Abgesehen davon, dass der Strauß schon einer der allergrößten Mafiosi war, haben doch die meisten Politiker damals noch viel mehr Dreck am Stecken gehabt als heute z.B. der Huber oder der Guttenberg. Nur damals war halt die Presse personell-investigativ noch nicht ganz so gut aufgestellt oder sie wurde einfach kaltgestellt und außerdem war der akzeptierte politische Verhaltenskodex ein anderer. Keine Sau hätte jemals danach gefragt, wen welcher Politiker auf seine politischen Reisen mitgenommen hat. Viele der in der Retrospektive so hochgelobten und verehrten Nachkriegspolitiker, nach denen heute Straßen, Flughäfen und was weiß ich benannt sind, wären heute schon dreimal zurückgetreten oder säßen im Gefängnis. Sonst nichts. Nada.

Der Kuhls hat es jetzt den Stadträten und uns allen nochmals ganz genau erklärt, dass der Kauf der "sauren Wiese" (Oberjürgen) in Schalding und auch der Kaufpreis völlig in Ordnung waren. Auch hier bin ich wieder richtig überrascht. Hätte ich den Rathaus-Juristen Kuhls doch eher so eingeschätzt, dass er dem Zankl und der CSU den wahlkampfstrategisch nicht ganz schädlichen Kauf volle Pulle um die Ohren haut. Das wäre doch eigentlich eher seine Art - Dr. Rambo Schlötterer-Kuhls, der gnadenlose Schrecken der Stadtverwaltung. Tja, so kann man sich in einem Menschen täuschen. Dass ein Preis für Fast-schon-Bauerwartungsland gezahlt wurde, dass kein Rücktrittsrecht vereinbart wurde - alles scheißegal. Dass allerdings der Dickl von der CSU jetzt schon wieder einen auf dicke Hose macht und den OB "rüffelt", weil er keinen Investor herbeizaubert, ist schon ziemlich dreist. Die sollen doch lieber froh sein, dass sie schon wieder mal mit einem blauen Auge davon gekommen sind, statt frech herumzudickeln. Ich schätze mal ganz schwer, die Wiese bleibt Wiese bleibt Wiese. Sonst nichts. Nada.

Hast Du eigentlich auch solche Frühlingsgefühle, mein Tölpelchen, fragt sich kribbelig

Deine Kathi

Liebe Kathi!

Ich habe natürlich Frühlingsgefühle, allerdings muss ich auch sagen, dass das plump-dreiste Auftreten einiger Politikschaffenden (Auch ein schönes Wort, gell? Hab ich das erfunden oder gibts das schon?) mir fast ein bisschen die Laune vermiest. Herumgedickel - mei, irgendwie muss er ja auch zeigen, dass es ihn gibt; aber was der makelnde und mäkelnde Geschäftsführer im Zwischenkrankenstand so aufführt, ist wirklich nicht schlecht. Er fühle sich gemobbt, hat er beim Interview gleich zwei PNP-Redakteuren anvertraut. Dazu nur noch ganz kurz mein Statement, weil mich das Thema wirklich aufregt: Dass Joseph Gevatter nichts dafür kann, dass die GGP und die Event zum Schuldenmachen geschaffen wurden, gibt ja auch jeder zu, der sich mit der Materie ein bisschen beschäftigt. Dass er aber jetzt beleidigt ist und lapidar sagt "Wer macht in 30 Berufsjahren keine Fehler?", zeugt von gestörter Selbstwahrnehmung und/oder zynischer Überheblichkeit. Taschenspieler-Bilanzierungstricks als finanziellen Vorteil zu verkaufen oder die Causa "Saure Wiese" als "extrem günstigen Kauf" zu bezeichnen, zeigt ganz deutlich, dass Herr Gevatter entweder alle anderen für blöd hält oder sich das alles wirklich selbst eingeredet hat. Was die Event sonst noch alles verbockt hat (einfach mal im Archiv nachschauen, wenn die Erinnerung schwindet), muss ich hier nicht aufzählen. Und von den lustigen Geschäftsessen zu Wendl-Zeiten wird auch viel kolportiert. Aber lassen wir das und freuen uns auf den Frühling.

Was mich auch freut, ist, dass den Nordtangenten-Betonköpfen aber wirklich jeder klarmacht, dass es für ihre Nord- und Süd- und sonstigen Umfahrungen überhaupt keinen Bedarf gibt. Jetzt haben die Österreicher mitgeteilt, dass man für 7 Thyrnauer und 8 Hauzenberger keine Donaubrücke und keine neue Straße braucht. Tja, und eine Nordumfahrung gibts ja schon, wie wir alle wissen. Führt bis Aicha und dort gibts dann eine Autobahn. Die Wahrheit tut oft weh.

Ganz zum Abschluss muss ich noch ausnahmsweise die CSU loben. Und sogar die Freien Wähler. Selbstverständlich muss die Passauer Altstadt oder zumindest Teile davon Weltkulturerbe werden! Wenn ich mir anschaue, wo sonst überall auf der Welt dieses Taferl hängt und wenn sogar dieses düster-gotische Regensburg mit dabei ist, hat es Passau schon lange verdient, dazu zu gehören.

In diesem Sinne und um mit Deinem Einstiegsthema zu schließen: Vorwärts immer, rückwärts nimmer!

Dein Tölpel

Mittwoch, 17. März 2010

Noch ein bisschen Geduld

Liebe Leser,

wir wissen, dass langsam die Kolumne wieder fällig wäre. Allerdings muss der Präsident ganz gelegentlich mal trivialem Broterwerb nachgehen.

Wir bitten hierfür um Verständnis. Bis zum Freitag bestimmt.

Freitag, 12. März 2010

Jetzt mal was ganz was Anderes...

Zum gefühlt tausendsten Mal lesen wir heute in der PNP von der Parkplatzmisere der Berufsschüler.

Die Berufsschüler sind doch gleichzeitig auch Lehrlinge und verdienen ein paar hundert Euro im Monat. Warum kommen die eigentlich alle mit dem eigenen Auto? Können die nicht mit dem Bus fahren?

Nur mal so gefragt, weil es sonst keiner tut.

Freitag, 5. März 2010

Eingesperrt und durchgeprügelt

Lieber Tölpel!

Ja ja, es ist schon sonderbar. Jetzt auf einmal und innerhalb kürzester Zeit realisiert das Land, dass es in katholischen Internaten und Klosterschulen sexuellen Missbrauch und brutalste, sadistische Gewalt gab. Und zwar in ganz schön vielen, wenn nicht gar in einem Großteil dieser Einrichtungen. Und jahrzehntelang hat wieder mal kein Mensch was gewusst. Und genau das ist natürlich eine Lüge. Jeder hats gewusst, jeder hat irgendwen gekannt, der von prügelnden Klosterschwestern, Mönchen und Pfarrern berichtet hat. Jeder Politiker hat es gewusst, jeder Journalist hat es gewusst und jeder Staatsanwalt hat es gewusst. Aber man hat halt nicht darüber geredet. Entweder weil man das nicht tut - weil sich nämlich die lieben Schwestern so aufopfernd und selbstlos um die Buben kümmern und wer etwas anderes behauptet ist ein Nestbeschmutzer und ein gottloser Lügner und ein Unruhestifter. Oder weil man selbst ein Opfer war. Sicherlich sind viele geprügelte Buben Staatsanwalt oder Journalist geworden. Aber die Folteropfer haben halt meistens nicht die Kraft gegen ihre eigenen Folterer vorzugehen und wollen lieber vergessen. Oder - und das ist natürlich noch häufiger und hält das Foltersystem der perversen Sadisten über Generationen am Laufen - man hält (siehe: Stockholm Syndrom) die Prügel, die Erniedrigungen und Demütigungen irgendwann für normal und verteidigt die Täter auch noch. So funktionierts. Immer wieder und überall. Mir haben sie in der Schule, als ich noch im Religionsunterricht war, immer erzählt, wer keine Religion hat, hat keine Werte und wer keine Werte hat, weiß nicht, was gut und böse ist. Wahrscheinlich sind die Mitbürger, die sich über Leute aufregen, die am Aschermittwoch Weißwürste essen, aber gleichzeitig nicht so schlimm finden, dass man 12jährige halb tot prügelt, weil sie bestimmt was angestellt haben, allesamt Atheisten. Bestimmt sogar.

Zum Thema "Keiner hat was gewusst" passt übrigens sehr gut die Immobilienmakler-Gevatter-Geschichte. Ich muss noch einmal betonen, dass der Präsident in seinem Beitrag vom 24. Februar (siehe unten) zu Recht festgestellt hat, dass Gevatters Nebenverdienst schon lange bekannt und auch hier publiziert war. Ich wage folgende Prognose: Wenn irgendwann in naher Zukunft von keinem mehr bestritten wird, dass man in der Causa Gevatter anders hätte verfahren müssen, dann wird sicher wieder herumgejammert, dass man doch nichts gewusst habe und dass einem ja die Hände gebunden waren. Wetten?

Wetten könnten wir auch, was bei den Strafanzeigen gegen die zwei CSU-Politiker herauskommen wird. Irgendwie nervös sind sie ja schon bei der CSU. Abgesehen von einer einzigen vernünftigen Idee, die Landesgartenschau nach Passau holen zu wollen, nimmt man nur verbissenen Aktionismus wahr. Fangen die schon wieder mit dem Wahlkampf an oder ist das überambitionierte Engagement für den Nahversorger in Schalding doch eher ein Zeichen schlechten Gewissens und gespannter Nerven? Ob Geschäftsführerverträge, Hallenverkäufe oder Grundstückskäufe. Ganz schön viele Leichen im Keller.

Und Du, Tölpelchen, hast Du auch eine Meinung zu den verschiedensten Leichen in den verschiedensten Kellern?

Deine Kathi

Liebe Kathi!

Timeo Danaos et dona ferentes. Ich habe seit meiner Grundschulzeit ein starkes Misstrauen gegen Pfarrer und Diakone oder wie das heißt. Erstens hat es mich damals schon zutiefst beunruhigt, dass das Leben glücklich und erfüllt werden soll, wenn man nur ganz viele Rosenkränze betet und man gleichzeitig aber regelmäßig seine unkeuschen Gedanken beichten muss, weil man sonst in die Hölle kommt. (Kein Witz! Das war meine Vorbereitung auf die Erstkommunion.) Zweitens waren die zwei größten Sadisten in meiner gesamten Schulzeit zwei katholische Kirchenmänner. Und drittens haben mir meine Seminaristen-Mitschüler zwar nicht von Gewaltexzessen, aber immerhin von vereinzelten Schlägen und Psychoterror durch ihre Präfekten berichtet. Tja und dann gibts ja noch die Geschichte mit dem Hundemaulkorb für Kindergartenkinder und das war übrigens nicht in den Sechzigern, sondern in den Mitte-90er-Jahren. Dass die Geprügelten und Gedemütigten im Nachhinein den ganzen Wahnsinn und ihre Peiniger für ganz normal halten - damit hast Du übrigens ganz recht. Aktuelles Beispiel aus der PNP vom Dienstag: Da darf ein Dr. Harro Raster bei einer Lesung schwadronieren, dass er seinem Lateinlehrer "trotz blauer Flecken Dankbarkeit zolle" und wird für diesen Quatsch von der Redakteurin noch mit dem Prädikat "kurzweilige, humorvolle und amüsante Episoden" belohnt. Aber wenigstens sieht man daran, dass es Sadisten auch außerhalb des Klerus gibt. Beruhigt uns das?

Sonst gibt es ja derzeit keine großen Themen und die, die es gibt, hast Du schon angesprochen. Mir fällt vielleicht noch ein, dass der Online-Auftritt von pnp.de mit dem neuen Chef nicht unbedingt besser geworden ist. Und zwar technisch nicht besser, optisch nicht schöner und kaum aktueller. Mal abwarten, ob das bald wieder personelle Konsequenzen hat. Eine wirkliche Sauerei ist aber die extrem störende Werbung, die sich wie aus dem Nichts über die Artikel legt. Das könnt Ihr meinetwegen bei Euren kostenlosen Inhalten machen. Aber wenn ich als Abonnent für Euer Blatt und Euren Online-Lokalteil schon bezahle, dann will ich da keine Werbung haben. Das müsste sich doch technisch lösen lassen. Schließlich habt Ihr es ja auch geschafft, dass nicht mehr jeder mit der Eingabe von ein paar Buchstaben Eure Bezahlinhalte lesen kann.

Ich sehe gerade, dass es tatsächlich in diesem Moment einen hochaktuellen Beitrag auf pnp.de gibt und zwar die Stellungnahme des Generalvikars Dr. Klaus Metzl zu den Prügelorgien in Kinderheimen der Diözese Passau. Der Generalvikar schreibt: "Solche Handlungen schaden der Entwicklung von jungen Menschen sehr." Schonungsloser, härter und selbstkritischer hätte man es nicht formulieren können. Vielleicht noch: Solche Handlungen zerstören die Psyche vieler Menschen bis an ihr Lebensende irreversibel. Aber so hat er es wohl gemeint.

Mahlzeit

Dein Tölpel

Dienstag, 2. März 2010

Die Kolumne erscheint später...

Geneigte Leserschaft,

der Präsident der politischen Akademie Wahlinfo-Passau lässt Ihnen ausrichten, dass er erst in den nächsten Tagen seine oft kopierte (aber nie erreichte) Kolumne verfassen wird. Er ist gerade zu beschäftigt.

Gestern abend traf ich ihn verzweifelt vor seinem PC; die Startseite von pnp.de wurde immer wieder auf die karge /mobile Seite weitergleitet. Ein paar moderne Psychopharmaka wirkten schnell und es gelang den Mitarbeitern der Akademie, den Präsidenten zu beruhigen.

Heute vormittag ist er dem populistischen Aufruf von Jörg K. gefolgt und stellt rüpelhafte Hundehalter in der Innenstadt. Und weil das vermutlich nicht ausreicht, hat er noch ein Wirkungsfeld augedehnt und führt Raucher, die achtlos ihre Kippe wegwerfen und jugendliche Randalierer, die ihre Scherben in der Stadt verstreuen endlich der angemessen Bestrafung zu.

Sie sehen, es ist leider keine Zeit für die Kolumne gewesen. In den nächsten Tagen wird er es nachholen.

Im Namen der Akademie Hausmeister

cassiel

;-)

Donnerstag, 25. Februar 2010

Das strafverfolgungs- und erkenntnisgewinnrelevante Kreuzworträtsel

Alles ist so wahnsinnig geheim und die PNP verrät auch nichts. Dieses journalistische Prinzip finden wir gut und deshalb veröffentlichen wir nur weiße Flächen. Zum Selberraten. Viel Vergnügen!




1 Guter Appetit, gutes Gehalt, guter Vertrag. Und alles wasserdicht.
2 Gegen ihn gibts eine anonyme Anzeige. Vielleicht. Ist aber total geheim.
3 Gegen ihn auch. Auch total anonym und geheim. Fies.
4 Zukünftiger OB in Passau und später Mitbetreiber einer Herrenboutique in Wuppertal.
5 Spitzenjournalist mit kometenhaftem Aufstieg. Demnächst leider wieder offline.
6 Spitzenjournalist mit Dauerunterforderung. Deshalb nebenbei und streng geheim Pressesprecher mehrerer Interessensverbände und politischer Gruppierungen (siehe 2 und 3).

Mittwoch, 24. Februar 2010

Wir haben doch alle nichts gewusst!

Bürger, Stadt Passau und Medien!

Seid Ihr alle nicht mehr ganz bei Trost? Da schreibt heute allen Ernstes der Christian Karl in der Überschrift "Überraschung über Gevatters neuen Nebenerwerb als Makler" und außerdem hätten die Aufsichtsräte "das mit offenen Mündern zur Kenntnis genommen."

Hierzu ist festzustellen, dass Gevatters Nebentätigkeit seit längerer Zeit bekannt ist und unter anderem auch hier bereits thematisiert wurde.

Was uns aber wirklich in die totale Raserei treibt, ist die Tatsache, dass immer wieder vom "wasserdichten Vertrag" die Rede ist. Was seid Ihr eigentlich für Hosenscheisser? Da ist einer immer mal wieder krank und dann kurz wieder nicht, ist aber trotzdem Geschäftsführer einer GmbH, die massenweise Kohle verbrannt hat, was - wie wir auch heute erfahren durften - massiv vom kommunalen Prüfungsverband bemängelt wurde und makelt jetzt auch noch frech mit Immobilien, während er aber natürlich sein "wasserdichtes" Geschäftsführergehalt weiterbezieht. Abgesehen davon, dass wir juristischen Doofies hier uns nicht vorstellen können, dass im "wasserfesten Vertrag" auch steht, dass der Geschäftsführer auch ausdrücklich seine GmbH schädigen darf, nähert man sich doch dieser Angelegenheit nicht mehr auschließlich auf zivilrechtlichem Weg. Da fährt man doch jetzt langsam mal die ganz groben Geschütze auf. Oder man steckt den Kopf in den Sand und sagt dann am Schluss: Das haben wir doch alles gar nicht gewusst. Aber dafür gibt es ja Wahlinfo-Passau. Wir hauen Euch das dann um die Ohren.

Eine kleine Geschichte zum Schluss... Auf einmal erfährt man, dass es bei der Bundeswehr entwürdigende Aufnahmerituale gab und in kirchlichen Internaten sexuellen Missbrauch und Schläge. Wir sind schockiert! Das hat ja tatsächlich jahrzehntelang kein Mensch gewusst. Niemand hat was gewusst und niemand hat was gesagt. Weil eben keiner was gewusst hat - schade. Übrigens: Es gibt in Passau einen Kindergarten, da war bis vor kurzem eine Ordensschwester tätig, die hat den Kindern, wenn sie böse waren (was kleine Kinder ja auch dauernd sind) einen Hundemaulkorb umgehängt, den sie dann eine Zeitlang tragen mussten. Kann aber eigentlich gar nicht stimmen, die Geschichte. Dass es so war, weiß nämlich nur der Verfasser dieser Zeilen. Alle Anderen wissen nur, wie nett und lieb und aufopfernd die Schwester war.

Es lebe die Amnesie!

Der Präsident

Sonntag, 21. Februar 2010

Wir müssen reden

Liebe Redaktion der Am Sonntag, vielleicht müssen wir einmal reden. Wir haben es nämlich hier nicht so ganz verstanden. Im Kommentar schreibt Herr Daiminger über die seines Erachtens begründete Forderung der CSU, der Anonymus möge sich zu erkennen geben und "Ross und Reiter" (be-)nennen.

Im Artikel auf Seite 5 (ebenfalls von Herrn Daiminger) gibt es dann ein Dementi eines "leitenden CSU-Mannes". Der mag aber auch nicht namentlich genannt werden.

Irgendwie kommen wir da nicht ganz mit. Aber gut...

Und weil wir schon gerade dabei sind: Liebe örtliche CSU, Euer Dementi verstehen wir auch nicht so ganz. Bei einer aufgestückelten Spende, die unter fremden Namen erfolgt, liegt es in der Natur der Sache, daß man in der Geschäftsstelle nichts von einer Spende eines "oberösterreichischen Geldinstituts" weiß. Vielleicht ist ein Hinweis für die interne Aufklärungsarbeit gestattet: Welche CSU-Politiker haben denn welche Beträge im nämlichen Zeitraum gespendet?

Gern geschehen!

Die Buchhalter von Wahlinfo-Passau

Freitag, 19. Februar 2010

Liebe PNP!

Ihr zeichnet verantwortlich für dieses Regiowiki.

Gerade sind wir zufällig auf diesen Eintrag gestoßen. Ganz ehrlich: Das hat mit minimal-objektiver Beschreibung eines Sachverhaltes wirklich nichts mehr zu tun - das ist tendenziöse Meinungsmache.

Zitat: "60 Unternehmen mit der Zahnradfabrik und der Firma Schwarzmüller an der Spitze sind beteiligt, 12.000 Arbeitnehmer und etliche betroffene Bürgermeister stehen hinter der Aktion. Sie machten bei der Gründungsversammlung im Golf- und Landhotel Anetseder in Raßbach deutlich, dass nach Jahrzehnten des Stillstands endlich etwas passieren muss."

Hier mal für Euch zwei der vier Wikipedia-Grundsätze:

- Wikipedia ist eine Enzyklopädie.

- Beiträge sind so zu verfassen, dass sie dem Grundsatz des neutralen Standpunkts entsprechen.

So, und jetzt lest Ihr Euch diesen Beitrag noch mal durch und schämt Euch.

Der Präsident

Donnerstag, 18. Februar 2010

Abgestumpft und angeschlagen

Lieber Tölpel!

Du glaubst es nicht. Jahrelang konnte jeder, der den eigentlich gebührenpflichtigen Lokalteil der PNP online lesen wollte, dies ganz einfach und gratis tun, indem er nur ein paar Buchstaben in der URL austauschte. Doch kaum hat pnp.de einen neuen Chef, wird dieses Schlupfloch schon geschlossen. Nicht dass das für uns hier ein Problem wäre; wir sind brave Bezahl-Abonnenten. Aber ich habe gehört, dass es schon wieder erste Hacker-Versuche gibt, die Seite zu knacken. Der neue Chef sollte sich auch um das regelmäßig auftauchende Mitteilungsbedürfnis seiner Programmierer oder Online-Redakteure kümmern. Dauernd finde ich so kryptische Botschaften. Ich war zwar nicht bei Seehofer, aber sogar B5 aktuell hat gestern berichtet, dass die Veranstaltung ziemlich unspektakulär war im Vergleich zu früheren Jahren. Wollte das der Verantwortliche von pnp.de ausdrücken, als er unter die Überschrift "Stimmen zur Seehofer-Rede" die zwei Worte "lam stimmen" gesetzt hat?




Das mit der Strafanzeige hast Du aber schon gelesen? Gegen zwei Stadträte ist wohl Anzeige erstattet worden, weil sie 2008 eine ziemlich ordentliche Spende zerstückelt und damit verschleiert haben. Ich werde da mit soviel Gerüchten konfrontiert, dass ich mir Konkreteres verkneife. Aber eigentlich kommen nicht besonders viele Fraktionen in Frage, oder? Noch ein Gerücht: Das Passauer Sozialamt soll angeblich bei seiner Bedarfsanmeldung Mist gebaut haben und soll deshalb einen größeren Betrag (angeblich sechsstellig) zurückzahlen müssen. Kann das jemand von unseren gut informierten Kommentatoren bestätigen?

Der frühere Thyrnauer Bürgermeister Leonhard Anetseder ist ja zum einen bekannt dafür, mit - möglicherweise im Altersstarrsinn begründeter - Konsequenz die Existenz einer Passau-Nordumfahrung über Hutthurm nach Aicha zu leugnen und zum zweiten dafür, sich mit Methoden, die wir hier nicht näher erörtern wollen, Passauer Politikern und sonstigen Meinungsmachern anzunähern, um diese für seine fixe und absurde Idee "Nordtangente" zu begeistern. Selbstverständlich ist es unmöglich, einen nur mittelmäßig vernunftsbegabten Menschen für solcherlei Quatsch zu instrumentalisieren. Schon gar nicht einen "Journalisten" mit Berufsethos. So jemandem müsste man wohl Gewalt antun oder ihm zumindest drohen. Oder was weiß ich, was man da tun müsste...

Es ist schon witzig in der politischen Debatte, findest Du nicht? Der Westerwelle oder der Sarrazin sagen Dinge, die fast jeder Politiker so sieht, aber keiner traut sich's aussprechen. Der Bischof Mixa sagt Dinge, die sind so unglaublich blöd und falsch, dass es weh tut, aber es setzen sich trotzdem Menschen damit auseinander, statt diese Peinlichkeiten einfach zu ignorieren. Und nordöstlich von Passau gibt es eine sogenannte Bürgerinitiative, die will im Jahr 2010 (in Worten: zweitausendzehn) ohne Not und Bedarf das Ilztal zubetonieren und findet noch marginale Aufmerksamkeit. Könnten wir nicht über die interessanten Sachen sprechen und die Spinner ignorieren, fragt sich philosophisch

Deine Kathi

Liebe Kathi!

Ich habe was Interessantes gefunden - und zwar letzten Samstag in der PNP. In einem Artikel über den Grundstückskauf in Schalding 2008 durch die WGP konnte man erfahren, dass ein Briefeschreiber die Staatsanwaltschaft sowie u.a. die Rechtsaufsicht der Regierung davon in Kenntnis gesetzt hat, dass die Stadträte Sturm und Synek in öffentlicher Sitzung nichtöffentliche Intima über Grundstückspreise ausgeplaudert haben. Und mitten im Artikel ist ein Foto von Albert Zankl. Aha, hab ich mir gedacht - hat der Zankl also einen Brief geschrieben. Negativ - erfuhr ich dann bei genauerem Lesen. War gar nicht der Zankl, war der Anonym. Sachen gibts.

Ich könnte jetzt noch über die Black Hawks schreiben oder über die Männersauna im PEB oder über das Faschingskostüm vom Urban Hero oder möglicherweise sogar über den Frankenberger. Aber ich habe keine Zeit und keine Lust mehr. Burnout, Schreibblockade, Säuferwahn - keine Ahnung, was es ist. Aber ich bin überarbeitet und dauernd maulen manche Leser herum, dass hier zu wenig passiert. Ein Vorschlag zur Güte: Gibts denn keine Leser und Kommentatoren, die gerne ab und zu einen Gastbeitrag verfassen wollen? Wir veröffentlichen ihn dann oder auch nicht - ganz nach Gutdünken. Oder nach Qualität - je nach Tagesstimmung.

Servus!

Tölpel, die arme Sau

Freitag, 12. Februar 2010

Rubrik: Helden des Ehrenamtes

Urlberger: Rückzug auch als BFV-Vize

Siegfried Urlberger (71) nimmt Abschied als Funktionär: Im April wird der Rottaler nicht mehr zu den Wahlen als niederbayerischer Bezirksvorsitzender antreten und im Sommer auch beim Verbandstag des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) nicht mehr als Vize-Präsident kandidieren. Dies teilte Urlberger gestern morgen per Mail mit. Auf PNP-Anfrage erklärte der Pfarrkirchner, dass „nach 30 Jahren mit 150 Stunden Arbeit pro Woche im Ehrenamt“ die Zeit gekommen sei, dieses Engagement zu beenden. Auf die Frage, was er ab Sommer tun wolle, antwortete Urlberger : „Dann werde ich 150 Jahre alt.“ Und: „Mir wird bestimmt nicht langweilig.“ - mis

PNP-Sportteil vom 12.02.2010

Montag, 8. Februar 2010

Eilmeldung

Event hat zuviel Geld. Meinen zumindest CSU, SPD und ÖDP.

Angefixt und abgeschrieben

Lieber Tölpel!

Hast Du es auch gelesen? Die 17jährige Helene Hegemann, neuer Star der Literaturszene, hat zugegeben, Teile ihres erfolgreichen Romandebüts "Axolotl Roadkill" von einem Blogger abgeschrieben zu haben. Sie selbst findet ihre Arbeitsweise "total legitim", wie Spiegel Online berichtet. Letzteres wundert mich nicht, schreiben doch von diesem Blog hier nicht nur die PNP, sondern noch ganz andere Print- und Online-Medien ab. Abschreiben können sie ganz gut, aber mit dem Schreiben, im Hinblick auf minimal-journalistische Fähigkeiten, haperts bei manchen PNP-Redakteuren schon ganz erheblich. Oder wie soll man es sonst nennen, wenn bei einer Bildunterschrift bei zwei promovierten Staatssekretären einmal "Staatssekretär Andreas Scheuer" und einmal "Dr. Max Stadler" steht? Entweder nur Staatssekretär oder nur Dr. oder beides oder auch gar nichts - aber bitte einheitlich. Und noch ein kleiner Denkanstoss: Findet Ihr es nicht ein wenig unlogisch, dass in Eurem Blatt regelmäßig "Angela Merkel" oder teilweise sogar nur "Merkel" steht (wenn dann bitte "Frau Merkel"), während jeder Kommunalpolitiker oder jeder Landkreistierarzt seinen Dr. oder gar Prof. genannt kriegt? Und kommt mir bitte nicht wieder damit, wir bei Wahlinfo-Passau würden uns da auch nicht dran halten - wir wollen auch keine überregional bedeutende Tageszeitung sein.

Passau hat 21 neue Baudenkmäler, hat der PNP-Lokalteil am Samstag getitelt. Eins davon ist die katholische Pfarrkirche St. Peter an der Neuburger Straße. Warum eigentlich? Weil sich das Ding so gut ins Ensemble mit Burger King, Zoohandlung und sonstiger trister Umgebung einfügt? Ich hätte da noch einen Tipp für ein Baudenkmal: Nehmt doch noch die katholische Kirche in Neustift mit dazu. Oder den Schanzlturm. Oder die Stadtgalerie. Oder, oder, oder... Dafür, dass wir zukünftig noch mehr tolle Baudenkmäler bekommen, ist jetzt dann der neue Gestaltungsbeirat mitverantwortlich, bei dessen Berufung es nach Meinung von Christian Karl einen Affront gegeben hat. Der Affront bestand darin, dass Stadtrat Koopmann die drei neuen Gestaltungsbeiräte nicht einfach so berufen wollte, sondern weiteren Diskussionsbedarf sah. Den sehe ich im übrigen auch und zwar ohne die drei schlecht schreiben zu wollen. Mich würde nur ein wenig genauer interessieren, warum sie jetzt dafür qualifiziert sind. Kann mir das wer erklären?

MdL Eike Hallitzky hat übrigens Google schriftlich untersagt, Streetview-Aufnahmen von seinem Haus zu machen, weil die Veröffentlichung dieser Aufnahmen im Internet seine Privatsphäre und seine Persönlichkeitsrechte verletzen würde. Da mag er schon recht haben, der Grünen-Politiker. Allerdings ist sein Haus - wie fast jedes andere auf der Welt - in der Draufsicht von oben schon lang zu sehen und außerdem wird weder er noch sonstwer auf der Welt noch verhindern können, dass Google in den nächsten Jahren zur mächtigsten und damit vielleicht auch gefährlichsten Institution auf diesem Planeten werden wird. Ob es jetzt so problematisch ist, dass man jetzt dann statt Hausdach und Garten auch noch die Fassade im Internet anschauen kann, weiß ich nicht so genau. Ich finde, es wäre viel wichtiger, dass wir unseren Kindern das Bewusstsein vermitteln, etwas vorsichtiger mit seinen Personenangaben, Stellungnahmen und Fotos im Internet umzugehen. Dieses Bewusstsein ist bei den ganz Jungen nämlich ziemlich unterentwickelt, was vielen erst später irgendwann mal, wenn sie sich an ihre im Online-Universum herumschwirrenden Daten gar nicht mehr erinnern können, zum Verhängnis werden wird. Kann man da nicht aktiver werden? Datenschützer aller Parteien, vereinigt Euch!

Bist Du eigentlich auch bei der Aktion "Wir beten mit" des Bistums Passau mit dabei, bei der man 30 Tage für mehr Nachwuchs in kirchlichen Berufen beten soll?

Deine Kathi

Liebe Kathi!

Ich bete Tag und Nacht. Für alles und für jeden. Für den Erfolg der Charity-Gala, gegen die Nordtangente, für den Mangold und für die Black Hawks. Und dafür, dass der Blitz bei der Telekom einschlägt. Ein pensionierter Mathe-Lehrer hat nämlich herausgefunden, dass ein DSL-Anschluss in München um fünf Euro weniger kostet als in Passau und der Klotzek hat ihm für diese sensationelle, skandalöse und investigative Nachricht einen Artikel und einen Kommentar gewidmet. Seit dieser Meldung bete ich jetzt auch noch für den Klotzek und dafür, dass umgehend die Beamten-Pensionen erhöht werden. Um mindestens fünf Euro.

Die Event soll übrigens auf 70 % ihrer Forderungen gegen die Black Hawks verzichten; das sind gut 10.000 Euro. Ich habe nichts gegen die Black Hawks, ich interessiere mich nicht dafür und gut. Allerdings bin ich der festen Überzeugung, dass diese 10.000 Euro, die dann der Event fehlen, den Black Hawks nicht viel nutzen, sondern die Pleite lediglich hinauszögern. Also das Geld ist zwar dann nicht weg, aber es hat dann letztendlich ganz ein anderer - der Insolvenzverwalter und das Insolvenzgericht vielleicht?

Ein wunderbares Zitat der CMP-Chefin Christiane Kickum über Stadtrat Andreas Dittlmann muss ich hier unbedingt publizieren: "Wir wissen, dass er uns gerne mal Prügel zwischen die Beine wirft. Solange es nicht unter der Gürtellinie ist, habe ich kein Problem damit." Wunderbar! Fantastisch! Preisverdächtig! Abgesehen davon, dass die Redewendung lautet, "jemandem Knüppel zwischen die Beine zu werfen", würde mich mal interessieren, wo Frau Kickum ihre Beine hat, wenn der Dittlmann mit seinem Prügel kommt. Oberhalb der Gürtellinie oder genau auf gleicher Höhe? Pardon, ich ziehe den letzten Absatz komplett zurück.

Ich möchte heute schließen mit einer Anspielung, die nur die nicht mehr ganz jungen, hier aufgewachsenen Passauer verstehen: Das Leben schreibt die skurrilsten Geschichten. Wer hätte sich vor gut zwanzig Jahren gedacht, dass der Passauer Polizeisprecher, der derzeit regelmäßig in einer größeren Drogengeschichte zitiert wird, ausgerechnet Michael Emmer heißt? Kein Mensch hätte sich das gedacht! Wer weiß - vielleicht heißt in zwanzig Jahren der Pulitzer-Preisträger Jörg Klotzek.

Irritiert

Dein Tölpel

Donnerstag, 4. Februar 2010

Endlich wieder da: Der Wahlinfo-Passau PISA-Test

Deutsch, 9. Klasse Realschule oder Ethik-Abitur G8

Analysieren Sie folgenden Leserbrief aus einer Provinzzeitung und beantworten Sie dann folgende Fragen:

1. Erkennen Sie einen klaren Standpunkt des Verfassers?

2. Wenn ja, welches ist der Tenor des Leserbriefes? Kreuzen Sie bitte Zutreffendes an.

A) Ich bin ein fröhlicher Mensch und nehme aktiv und bewusst meine Umwelt wahr.

B) SIE wollen mich vernichten.

C) Das Leben ist schön.

D) Erst wenn ich tot bin, ist Ruhe.

E) Lärm ist schlimm, aber am schlimmsten sind diese Stimmen.

Weckgeläut und Maisgebläse

Zum Bericht und den Leserbriefen über die pfeifenden Züge:

Ich habe einige Jahre in der Passauer Innenstadt gelebt und wurde jahrelang vom Läuten der vielen Kirchen geweckt - pünktlich um sechs Uhr morgens. Das heißt dann auch noch Weckgeläut, ich muss sagen es funktioniert tadellos. Außerdem läuten die Kirchenglocken alle Viertelstunde, und dann auch noch für jede Kirche in Hörweite brav hintereinander, nicht gleichzeitig. Ich weiß nicht, was schlimmer ist, alle Viertelstunde Glockengeläut oder alle halbe Stunde ein pfeifender Zug. Ich glaube, ich hätte den Zug bevorzugt. Jetzt wohne ich auf dem Bauernhof, aber leiser ist es dadurch auch auch nicht geworden, ich sage nur Traktor, Mähdrescher, Milchlaster und Futtermaisgebläse.

Olaf Witte, Passau

Dienstag, 2. Februar 2010

Hingeschleimt und durchgepfiffen

Lieber Tölpel!

Nicht dass es wieder heißt, wir würden nur an allem herummäkeln, muss ich folgendermaßen beginnen: Ich fahre in Passau wirklich sehr selten mit dem Bus, weil es einfach nicht geht. Die Bustakte sind nur für Rentner mit ganz viel Zeit geeignet; vierzig Minuten am Werktag oder eineinhalb Stunden am Sonntag sind eigentlich fast kafkaesk und für ein Oberzentrum, in dem man alles tut, um die Radfahrer auch noch zu vergraulen, absolut lächerlich. Der Präsident hat schon recht, wenn er sagt, dass man in Passau als Kraftfahrer einfach alle Verkehrsregeln missachten muss, um gegen diesen Irrsinn zu protestieren. Aber ich schweife ab und mäkle schon wieder, wo ich doch zunächst loben wollte. Also: Die zwei-, dreimal, die ich im letzten Jahr mit dem Bus gefahren bin, durfte ich mit einem Busfahrer (trägt einen Bart um den Mund) erleben, der nicht nur freundlich war, sondern derartig freundlich, höflich und Gute-Laune-verbreitend, dass man ihn sofort als Trainer für einige andere Busfahrer einsetzen sollte. Manche SWP-Busfahrer müssten nämlich zunächst einmal die Grundzüge menschlichen Verhaltens nach der Steinzeit lernen und im zweiten oder dritten Aufbauseminar dann langsam mit Begriffen wie Dienstleistung oder Kundenorientierung anfangen. Dass manche Fahrer aus Boshaftigkeit Schulkinder einfach stehen lassen, statt die Tür noch einmal zu öffnen, darüber habe ich schon früher einmal berichtet. Nun wurde mir zugetragen, dass kürzlich ein Fahrer eine Oberstufenschülerin nicht mitnehmen wollte, weil er auf ihren Geldschein nicht herausgeben konnte. Und es war kein Hundert-Euro-Schein. Noch besser finde ich aber (auch erst vor kurzem), dass ein anderer Fahrer (oder der gleiche - ich weiß es nicht) einen bereits erwachsenen Schüler nicht mitfahren lassen wollte, weil er den Preis für eine Einzelfahrkarte mit Zehn- und Zwanzig-Cent-Stücken bezahlen wollte. Erste Verwarnung, liebe Stadtwerke! Wir schauen uns Euer Fahrpersonal ab sofort ganz genau an. Und lasst Euch gesagt sein: Uns berichten viele Passauer.

War ja klar, dass sich unsere Fakes in der PNP, flankiert von weiteren Redakteuren, wieder bei den Eishockey-Fans einschleimen würden und zwar - wie so oft - in völliger Missachtung jeglicher Realität. Jetzt müsste auf einmal die Event den Black Hawks 15.000 Euro stunden oder noch besser schenken. Kleingeistig wäre das sonst. Gehts noch? Abgesehen davon, dass der Verein, der offensichtlich nicht wirtschaften kann und zuviel Geld für Personal ausgibt, sowieso seit längerer Zeit von der Stadt und den Medien massiv bevorzugt wurde, verzögert das Stunden der Forderung - wenn man konzeptionell nicht rigoros umstellt - die Zahlungsunfähigkeit nur ein wenig. Dann sind sie halt nicht jetzt, sondern später pleite. Ich glaube nicht, dass es die Aufgabe der ziemlich finanzschwachen Stadt Passau ist, den Profisport zu subventionieren, während bei vielen anderen (Amateur-)Sportvereinen erbärmliche Zustände herrschen. Das System stimmt halt nicht. Wenn in der Was-weiß-ich-wievielten Liga bei den Fußballern oder eben auch bei den Eishacklern schon munter Profis eingekauft werden, dann werden noch viele Vereine pleite gehen. Vielleicht hört dieser Wahnsinn dann irgendwann wieder auf.

Was mir allerdings kurz den Atem stocken ließ, war der Vorschlag Deines PNP-Imitators, man solle doch den Sport-Ehrenbrief an den Hawks-Chef Eder oder (setz Dich hin!) den Frickinger verleihen. Also nichts gegen den Eder; der ist mir wurscht. Aber muss denn wirklich jeder mit schwerer Profilneurose jetzt auch noch geehrt werden? Warum nicht den Kulturellen Ehrenbrief für Gugg-Bessi oder Chrissi della Prolo? Gutes Stichwort: Bessi und Prolo machen schon wieder Tschärity. Der eine will seinen CD-Müll entsorgen, den keiner kauft und verschenkt ihn jetzt an Leute, die für Haiti spenden und Bessi macht schon wieder eine Gala. Jetzt mal sine ira et studio: Wenn Bessi gerne Galas macht, bei denen die meisten Leute einen Betrag spenden, den sie sonst für eine halbe Flasche Wein im Restaurant ausgeben und sich dabei als gute gute Menschen fühlen wollen - meinetwegen. Wenn aber dieser Gesangsterrorist sich auch noch als guter Mensch präsentieren kann, weil er an Menschen, die ohne ihn auch spenden würden, seinen Müll verschenken will (mal sehen, wieviele CD's er los wird), dann widert mich das langsam dermaßen an und ich frage mich, wie sich Herr Prolo die Journaille wohl gefügig macht? Weil dass irgendwer den wirklich gut findet - das kanns ja wohl nicht sein.

In Neustift pfeifen übrigens die Züge. Ob das noch mehr stört als das Glockengeläut in Hals? Was meinst Du, echtester aller Tölpel?

Deine Kathi

Liebe Kathi!

Ich bin mir da nicht ganz sicher. Früher haben doch auch Züge gepfiffen und Glocken geläutet und Hähne gekräht und sogar ab und zu Autos gehupt. Heute zeigen mir Passanten auf der Straße den Vogel, wenn ich an der Ampel hupe, nachdem mein Vordermann nach fünf Sekunden grün immer noch nicht gefahren ist. Weil mein Hupen stört sie wahrscheinlich. Dafür rennen Millionen Menschen den ganzen Tag mit Ohrstöpseln oder Kopfhörern herum und haben zuhause den ganzen Tag den Fernseher laufen. Oder hören Schlagermusik. Oder fallen auf Schlagerstarattrappen herein. Oder sehen vielleicht er oder er (*) [siehe unten] aus wie Schlagerstars? Schluss. Ist ja auch egal.

Ich habe mir übrigens heute, am Dienstag, den halbseitigen Artikel über den Passauer Countertenor Fritz Spengler in der SZ durchgelesen, nachdem der PNP-Tölpel geschrieben hatte, am Montag wäre in der Süddeutschen ein ganzseitiger Artikel über seinen Zögling (???) Fritzi Spengler. Ich weiß nicht, warum Fritz Spengler, den der Fake-Tölpel Fritzi nennt, auch noch sein Zögling sein soll und ich will es auch gar nicht wissen. Interessant fand ich den Artikel über den etwas schrulligen jungen Passauer allemal und ich kann mir gut vorstellen, dass Fritz Spengler es gar nicht sonderlich cool findet, wenn die PNP so vertraulich über ihn schreibt.

Das Wort "cool" darf man übrigens überhaupt nicht benutzen, weil es nämlich von Jugendlichen als total uncool empfunden wird. Trendige Jugendliche sagen Sätze wie „Ey, Bro, kann ich mir mal ’nen Tabakriegel schlauchen?“, wenn sie ein Zigarette wollen. Das meint zumindest eine Katharina Ellmayer, PNP-Redakteurin im Landkreisteil. Im Vertrauen, Frau Ellmayer: Ich glaube, dass Jugendliche, die wirklich cool sind, Leute, die Sätze wie den obigen sagen, extrem endpeinlich finden. Und wissen Sie, was sie noch endpeinlicher finden? Redakteure, die dem Volk weismachen wollen, dass Jugendliche so albern sprechen müssen, um cool zu sein. Gecheckt?

Mir fällt nichts mehr ein, außer vielleicht, dass jetzt die schlimmste aller Jahreszeiten kommt, nämlich der Fasching. Wer noch Argumente sucht, warum es besser ist, an manchen Tagen in den nächsten Wochen das Haus nicht zu verlassen, findet sie hier. Weil fürs Lustigsein gibts immer noch uns - hier bei Wahlinfo-Passau.

Helau!

Dein Tölpel



(*) Nachdem pnp.de nicht in der Lage ist, für stabile Links zu sorgen, hier ein Screenshot des Artikels.