Samstag, 7. Februar 2009

Angeschmiert und abgehoben

Lieber Tölpel!

Sag mal, verstehst Du das? Jetzt wird bei der PNP endlich mal wirtschaftlich gedacht seit die Simone da ist, dass man sich auch weiterhin seine kleinen gemütlichen Selbstüberschätzungsveranstaltungen mit eingekauften Promis leisten kann und dann passt es den ganzen Nörglern und Besserwissern wieder nicht. Die sollten mal wie die Simone abends vorm Einschlafen Machiavelli lesen, am besten Il Principe, dann würden sie schon verstehen, warum das alles so sein muss.
Apropos Il Principe. Ein Leserbriefschreiber aus Salzweg regt sich darüber auf, dass OB Dupper rechtswidrig die Ringstraße öffnen lässt. Außerdem schreibt der Michael Koch, dass "der kolossale Oberbürgermeister schon aus physischen Gründen" ein ganz großes Auto braucht. Das ist aber schon g'schert, findest nicht? Was sollte man ihm denn für ein Auto kaufen? Vielleicht gleich einen offenen Lincoln oder ein Papamobil? Oder ganz was anderes, was besser zu seinem Temperament passt?
Hast es auch gelesen? ÖDP-Stadtrat Kastner hat Stadtrat Pell Selbstüberschätzung vorgeworfen, weil der wiederum dem Aufsichtsrat der WGP fehlende sachliche Kompetenz unterstellt hat. Selbstüberschätzung und fehlende Kompetenz, hi hi. Dafür wüssten wir auch noch ein paar Beispiele.
Ganz begabte Baureferendare haben ihre Ideen zur Umgestaltung der Altstadt vorgestellt. Die Ortsspitze soll ein Unterwasseraquarium kriegen und einen Aussichtsturm. Da fehlt dann nur noch eine Gokart-Bahn findet Deine Dich lieb grüßende
Kathi

Liebe Kathi!

Auch mich siehst Du entsetzt. Ein Aussichtsturm an der Ortsspitze und überall Bars und Cafes! Und dann holen wir die Skater, die dann in der Altstadt auch noch alles kaputt machen dürfen, wenn sie in der Neuen Mitte fertig sind. Der Rathaus-Sprecher Zillinger meint übrigens, dass das wurscht ist, wenn die Schäden, die die Skater verursachen, im fünfstelligen Bereich liegen. Schließlich muss man ja demonstrieren, dass man nicht gegen Jugendliche ist. Und deshalb darf jetzt eine winzige Minderheit von Jugendlichen mitten in der Stadt neu gebaute Anlagen kaputt machen, um ja politisch korrekt zu sein. Weißt was, Kathi, ich kauf mir jetzt so ein Trial-Motorrad und damit fahr ich dann mit den Skatern gemeinsam über die Granitkanten. Ich muss auch mal meine Persönlichkeit entfalten.
Das kann man in Passau derzeit wieder sensationell gut - also seine Persönlichkeit entfalten. Z.B. auf der Rasenmäherschau in der Dreiländerhalle oder auch beim weltberühmten Passauer Fasching. Die Faschingsfunktionäre haben wohl von vorneherein schon aufgegeben. Warum sonst würden sie den Umzug am Faschingsdienstag "Kathi HasenbraTls Tölpeleien" nennen? Und was soll eigentlich diese komische Binnenmajuskel bedeuten?
Gastronomisch tut sich auch wieder was. Das frühere Cafe Bellini am Residenzplatz heißt jetzt dann "Altstadt-Beisl". Da kann man sich wirklich vorstellen, wie schön das dort wird, gell. So wie bei den Geburtsanzeigen in der Zeitung, wo Neugeborene aus Hauzenberg "Selina Chiara" heißen. Da kann man sich auch gut vorstellen, wie die Eltern so sind.
Ich kauf mir jetzt mein Motorrad - oder gleich einen Panzer... Servus!
Passauer Tölpel

Freitag, 6. Februar 2009

Hallo Lokalredaktion!

Wie bitte sollen wir denn diesen Satz von Michael K. in dem heutigen Artikel zur WGP lesen?

[...] Geheime Sitzungsbeschlüsse wurden so öffentlich, Inhalte oft verkürzt transportiert, sodass der Wahrheitsgehalt kräftig darunter litt. [...]

Ist da ein Anflug von Selbstkritik?

Mit der Bitte um Aufklärung ...
(cassiel)

Hallo SZ-Magazin!

An der Theke des Scharfrichterhauses in Passau, schreibt ein Herr Töpfl, kann man mit Einheimischen über Themen räsonieren, die die Stadt bewegen: das Hochwasser, den Katholizismus, die schwarze Partei, die Rechtsextremen, neuerdings das Mannichl-Attentat.

Das war natürlich nur die halbe Wahrheit. Denn Ihr vom SZ-Magazin wisst doch sicherlich auch genau, dass man mit den Eingeborenen da in Passau auch ganz toll über das Frauenwahlrecht, kriminelle Asylanten, Autobahnen und neuerdings die Tatsache, dass der Papst endlich das sagt, was 99 % aller Passauer denken, diskutieren kann. Wenn sie einen nicht vorher totschlagen.

Am besten Ihr kommt mal, wenn der Präsident von Wahlinfo-Passau an der Theke steht und mit seinen Fans übers Hochwasser oder sexuelle Präferenzen disputiert. Der freut sich nämlich immer, wenn mal wer aus der Großstadt anreist und ihm die Welt erklärt. Am besten ein Journalist. Bussi!

Mittwoch, 4. Februar 2009

Sorge um Gerhard W.

Konnte der beliebte Passauer seine Reihe von Misserfolgen nicht verkraften?

Passau. Die Stadt ist geschockt. Ausgerechnet Gerhard W., der sich seit Jahren um die Stadt verdient gemacht hat, soll nach Recherchen eines Anzeigenblattes ein Hexenschüler sein.

Auf seiner offiziellen Webseite gab er als Religion „Heiden- und Hexentum“ an, hatte ein Pentagramm abgebildet und wünschte kurz vor Weihnachten seinen „magischen und heidnischen Mitmenschen ein schönes Yule“.

Passauer Bürger und Politiker sind geschockt. Ein enger Weggefährte, der anonym bleiben will, sagte exklusiv zu Wahlinfo-Passau: "Ich weiß auch nicht, warum der mittlerweile immer mehr durchdreht. Gut, komisch war er ja schon immer. Aber Hexenschüler. Ich weiß nicht. Ich finde, er sollte von allen Ämtern zurücktreten."

Wahlinfo-Passau wünscht Gerhard W. auf jeden Fall gute Besserung!

Dienstag, 3. Februar 2009

Und der zweite mit Realitätsverlust...

... ist heute mal Lokalchef Michael Koch.

Wie bitte? 1600 bis 1800 Euro NETTO im Monat für einen Busfahrer wären eine Unverschämtheit, ja sogar ein Hungerlohn?
Vielleicht schauen Sie sich mal um, was andere, teilweise viel höher Qualifizierte in Ihrem Umfeld so verdienen. Und das mit weniger sicherem Arbeitsplatz und ohne Gewerkschaft, die in diesen Zeiten 10 % mehr Lohn verlangt.

Unverschämtheit!
Die Streikbrecher von Wahlinfo-Passau

Hallo Herr Meisenberger,

Sie schreiben in Ihrem heutigen Artikel, nachdem Sie Walter Landshuter mit dem Ihr Blatt betreffenden Begriff "Einfältigkeitspresse" zitiert haben, dass man sich fragt, "aus welcher kämpferischen Laune heraus hier plötzlich abgestandene 70er-Jahre-Klischees ausgegraben werden. Denn die Zeiten des Boykotts sind Geschichte, das Scharfrichterhaus ist dank seines hervorragenden Kulturprogramms öffentlich präsent wie selten zuvor, von Berührungsängsten weit und breit keine Spur, wie sich etwa auch darin zeigt, dass die Scharfrichter vor Jahren einen PNP-Vertreter in die Jury des Wettbewerbs ums Scharfrichterbeil eingeladen haben."

Das mit den abgestandenen Klischees glauben Sie wahrscheinlich sogar selbst. Schließlich dürfen Sie im Feuilleton schreiben und müssen nicht über Lokalpolitik oder sonstwas Triviales berichten. Aber mal ganz im Ernst: Euer Blatt ist keinen Millimeter weiter als den 70er Jahren. Heute verschweigt Ihr halt nicht die Existenz des Scharfrichterhauses, sondern einfach andere Sachen. Aber die Schere in den Köpfen der Redakteure funktioniert wie eh und je. Derzeit ist Sie sogar noch ein bisschen aktiver, die Schere.

Wenn Sie weitere Fragen zu Ihrer Selbstwahrnehmung haben - einfach regelmäßig hier vorbeischauen. Wir helfen gerne.

Montag, 2. Februar 2009

Nein, wirklich nicht...

Wir schreiben ganz bestimmt nichts über Stadträtinnen auf dem Wiener Ball. Gar nichts.

Wir schreiben hier nur noch über ursächliche Zusammenhänge, siehe rechts oben.

Sonntag, 1. Februar 2009

Jehova! Jehova!

Siehe rechts oben.

Samstag, 31. Januar 2009

Und noch was...

Wir stellen jetzt einfach mal einen ursächlichen Zusammenhang her. Also wir behaupten hiermit explizit, dass es in der Big-Ben-Geschichte einen ursächlichen Zusammenhang zwischen Fellatio und Demissio gibt.

Zur Ermittlung unserer ladungsfähigen Adresse bitte E-Mail an blowjob@neophyten.eu.

Angepisst statt abgenabelt

Lieber Tölpel!

Ja, so miaß ma iatz schreibm, hot d'Simone gsogt. Oiso nimmer "Lieber Vetter" sondern besser "Lieber Tölpel". Is irgendwia lässiger, moants. Außerdem miaß ma iatz jeden Samstag a Buidl vom Schaffner Ritschi obdrucka und am Anfang kimmt iatz immer a Buidl von Deim saudumma Gfries. Und mir miaßn in so am komischen Bairisch schreibm, wei des gfoit de Leit, moant d'Simone.
Dawei gehts uns no guat. Der Seider Tom muaß iatz seine Artikel rappen. Oiso, woaßt scho... So ganz kurze Sätze oder am besten nur immer oa Substantiv und dann wieder an Punkt. Da Klotzek a. Aber bei dem is eh wurscht, wia er schreibt, wei des is eh immer a Schmarrn. Da Wahlinfo-Passau-Präsi, de bläde Sau, hot scho recht ghabt gestern. Iatz kriang ma woi boid ganz große Überschriften und i oide Kuah muaß mi wahrscheinlich no nackert fotografiern lossn und des kimmt dann in unser Kolumne "Abgeknipst und durchgenagelt".
Sonst is nix, außer dass i scho woaß, wer do in München gegen des Aufmacha von der dera Ringstrass aktiv wird. Da Frankenberger selber hoit. Hauptsach a Gaudi im Fasching, gell Tölpel. Wei wenn scho de Faschingsversuche von de Innstädter so armselig san, dass ma fast woana möcht, macht wenigstens der dauerverkleidete Vollpfosten a guade Stimmung.
Oiso, servus, i muaß wieder zur Gehirnwäsche... Kathi

Liebe Base, ah Schmarrn, liebe Kathi!

Ich weiß auch nicht viel Neues. Und ich muss auch nicht so komisch schreiben wie Du. Mir haben sie bei der letzten Gehirnwäsche gesagt, ich soll einfach versuchen, deutsch zu schreiben. So als Stilmittel in Ergänzung zu Deinen grauenhaften Bairischversuchen. Apropos. Was ist denn ein Substantiv? Bei mir auf der Sonderschule hatten wir kein Französisch. Apropos. Wusstest Du, dass man sich als Kleinstadt-Promi durchaus mal in einer Kneipe einen blasen lassen kann? Ja ja, so liberal sind wir mittlerweile. Da passiert disziplinarisch und arbeitsrechtlich gar nichts. Das machen viele heute, habe ich mir sagen lassen, sogar aus dem Stadtrat und aus dem Ordinariat. Sachen gibts.
Hast es gemerkt? Nicht nur der DJ Seider, auch ich schreib jetzt so ganz kurze knappe Sätze. Ist aber irgendwie ganz pfundig, muss man nicht so viel mitdenken vom Anfang bis zum Ende des Satzes.
Dass Du Dich nackert fotografieren lassen willst, um die Auflage unserer schönen Zeitung zu steigern... Ich weiß nicht... Da gäbe es doch viel besser Geeignete. Die Tschärity-Lady zum Beispiel oder ein paar von unseren schönen Stadträtinnen. Die mit den schönen Haaren vielleicht?
Dass der Schaffner Ritschi jetzt jede Woche ein Foto in unserer Kolumne kriegt, ist nur logisch. Schließlich ist er ja auch unser bester Informant.
Und zu den anderen aktuellen Themen kann ich nur noch im neuen Stil sagen: Ringstraße wieder auf, Bischof-Heinrich-Straße wieder auf, Grünaustraße wieder auf! Anwohner endlich Schnauze! Vollgas für Wendl! U-Haft, Kontaktsperre, Folter! ÖDP auflösen, CSU auflösen! Alle zur Passauer Liste! Dupper weg, Höber wird Oberbürgermeister!
Servus! Tölpel

Freitag, 30. Januar 2009

Aus gegebenem Anlass..

... und weil auch wir hier nicht gerne 20.000-Euro-Forderungen von irgendwelchen Münchner Winkeladvokaten bekommen wollen, weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass, wenn man sich als Geschäftsführer einer städtischen GmbH öffentlich der Fellatio hingibt und kurz darauf in den vorzeitigen Ruhestand verabschiedet wird, all dies in keinem - wenn auch nur kurzfristig zu überdenkendem - Zusammenhang stehen kann. Ganz sicher nicht. Ende der Durchsage.

Wir haben nichts damit zu tun!

Dass PNP-Verlegerin Simone Tucci-Diekmann jetzt auch noch ihren Chefredakteur Hans Schregelmann rausgeschmissen hat und tatsächlich und ganz ohne Fasching Ernst Fuchs neuer Chefredakteur wird, ist nicht mit uns abgesprochen worden. Ehrenwort!

Wir haben gesagt: "Simone, der Michael Koch könnte es machen. Oder der Typ von der PAWO. Oder auch Max Seiler in Teilzeit mit Jonathan Weinert." Aber von Ernst Fuchs war nie die Rede.

Hiermit kündigen wir unseren Beratervertrag mit der Verlagsgruppe Passau. Und auch sonst ist Schluss. Ciao.

Liebe Leser!

Wenn Sie schon erfreulicherweise so zahlreich hier erscheinen, dann stimmen Sie doch auch gefälligst ab. Neue Umfrage rechts oben. Danke.

Wer treibt hier eigentlich wen "durchs Dorf"?

In der heutigen Wochentagsausgabe der "Am Sonntag" fordert Kommentator Michael K. eine öffentliche Entschuldigung des Aufsichtsratsvorsitzenden der WGP bei dem ehemaligen Geschäftsführer. Er [der Geschäftsführer] sei "durchs Dorf getrieben worden" und weil sich der Aufsichtsrat mehrheitlich dafür ausgesprochen hat, diese Vorwürfe nicht juristisch zu verfolgen ist also der ehemalige Geschäftsführer nun plötzlich ein Opfer des Aufsichtsratsvorsitzenden.

Brilliant Herr K.! Das nennen wir eine bestechende und zwingende Logik! Und es ist auch vollkommen klar, daß ein Kommentator das Recht hat, Namen von Abstimmenden aus einer geheimen(!) Sitzung in der Zeitung abzudrucken. Dies ist halt eben der neuen (Boulevard-)Linie der Lokalredaktion geschuldet.

Es stellt sich nur die drindgende, bereits oben aufgeworfene Frage: Wer treibt hier wen durchs Dorf?

So. Wir werden hier bei Wahlinfo-Passau entspannt abwarten, ob die Strategie von Herrn K. aufgeht. Da wird ordentlich großkalibrige Munition verschossen um eine Reaktion zu provozieren. Die kommenden Tage werden zeigen, inwieweit sich die Beteiligten treiben lassen. (cassiel)

Donnerstag, 29. Januar 2009

Super-Basti will es wissen

(Passau) Wie meist schlecht informierte Kreise berichten, wollte Polithoffnung Sebastian Frankenberger (19, Fischallergie, gläubig) den früheren Oberbürgermeister Albert Zankl, den früheren CSU-Fraktionsvorsitzenden Chrysant Fischer, den Kreisvorsitzenden Gerhard Waschler und den Bundestagsabgeordneten Andreas Scheuer dazu bringen, dem Passauer Stadtrat Auskunft darüber zu geben, inwieweit die Inkriminierten bei staatlichen Stellen die Öffnung der Ringstraße zu blockieren versuchten.
Nachdem Frankenberger jedoch wie immer und überall von niemandem Ernst genommen wurde und die Beschuldigten jegliche Aussage verweigerten, denkt er nun, wie informierte Kreise (Frankenberger) berichten, über eine neue Strategie nach. "Nachdem mich sowieso keiner Ernst nimmt, nicht mal der Waschler, denke ich ernsthaft über eine neue Strategie nach, weiterhin mehrfach die Woche in die Zeitung zu kommen," verriet der verhaltensauffällige 'Politiker' einem uninteressierten Praktikanten von Wahlinfo-Passau. "Immer wenn ich was fordere, lachen mich bestenfalls alle aus oder reagieren gar nicht. Deshalb werde ich zukünftig nur noch Dinge tun, die beim Publikum viel besser ankommen."
Aus diesem Grund hat Super-Basti für die nächsten Wochen folgende Aktionen geplant:
- Aktion 1: Frankenberger wird während einer Wortmeldung von Andi Scheuer rohen Fisch essen und anschließend mit schweren Vergiftungserscheinungen zusammenbrechen und sterben (fast).
- Aktion 2: Frankenberger wird während eines Redebeitrags von Urban Mangold Käfer, Tierhoden und Mehlwürmer essen und anschließend von Max Seiler zur Dschungelkönigin ernannt.
- Aktion 3: Frankenberger wird - kostümiert wie der Hausbursche von Marquis de Sade - an der Fronleichnamsprozession teilnehmen und dabei ein Schild hoch halten, auf dem steht: "CSD und ÖDP, Mann tut mir das Kleinhirn weh!"
- Aktion 4: Frankenberger wird während der Eröffnungsfeierlichkeiten der Europäischen Wochen "ich hab die Haare schön"-singend nach vorne stürmen, den Intendanten von Freibier auf den Mund küssen und anschließend an einer Fischvergiftung sterben (richtig).

Sonntag, 25. Januar 2009

Hallo AmSonntag!

Nachdem das Wahlinfo-Passau-Team sicherlich am Allermeisten bedauert, dass es in diesem Jahr in der pulsierenden Messestadt Passau keine Holzmesse gibt, wo wir uns doch so gerne mal wieder ein Stück Holz gekauft hätten, lesen wir zumindest mit Interesse, was man sich denn Alles mit einem Lottogewinn von 25 Millionen Euro leisten könnte.

25.000 Flaschen Chateau Mouton-Rothschild oder auch 100 Mercedes CL 65 AMG kriegt man für 25 Millionen, lesen wir da. Alternativ könnte man für 25 Jahre die Suite des Le Touessrok Hotels auf Mauritius nutzen. Ha ha, lustige Idee, aber im Ernst: Wer will das schon? Also bitte nicht falsch verstehen. Teuren Rotwein auf Mauritius saufen - das machen wir ja sowieso. Und, liebe Kleinbürger, auch wenn Ihr's nicht glaubt - das wird auf Dauer langweilig. Abgesehen davon... CL 65 AMG - das geben die Straßen auf Mauritius gar nicht her.

Also irgendwie waren Eure Vorschläge schon nicht der Brüller, aber Eure Umfrage, bzw. die Befragten - das war wirklich arm. Energiesparmaßnahmen am Haus, Menschen glücklich machen, Sparen, Spenden, eine Stiftung gründen (Dupper)... Macht Euch doch nicht lächerlich! Habt Ihr wirklich keinen gefunden, der ehrlich ist? Keinen, der antwortet, dass er jeden Tag ins Bordell gehen, sich einen Panzer kaufen und damit durch die Stadtgalerie fahren würde?

Apropos Panzer. Könnte man mit 25 Millionen nicht schon ein paar tolle Waffen kaufen und das Landratsamt angreifen? Oder gleich sprengen? Dass die Landkreisfuzzis mal kapieren, dass sich die Stadt nicht alles gefallen lässt.
Oder sonst was Gutes tun. Mit 25 Millionen könnte man einem erkrankten Geschäftsführer ca. 150 Jahre sein Gehalt weiter bezahlen. Oder zwei Geschäftsführern mindestens 2,5 Jahre ihre Geschäftsessen bezahlen. Oder einfach alles Geld der Event GmbH überweisen und amüsiert zusehen, wie sie in 3 Jahren wieder pleite ist. Man könnte natürlich einen Teil des Geldes auch der WGP geben - ähnlich hoher Unterhaltungswert. Die kaufen dann wie die Wilden Schrottgrundstücke zu Mondpreisen auf und erhöhen damit die Grundstückspreise in Passau. Auch die Stadtwerke Passau könnten die 25 Mios gut brauchen. Reicht sicher für 5-10 Jahre Werbeetat.

Am besten wäre es natürlich, mit dem Geld die Nibelungenhalle wieder aufzubauen. Und zwar in Fürstenzell. Problem-Outsourcing - Beratungshonorar direkt an uns. Schönen Sonntag!

Samstag, 24. Januar 2009

Wechseljahre und Hormone

Diese Zusammenfassung ist nicht verfügbar. Klicke hier, um den Post aufzurufen.

Dienstag, 20. Januar 2009

Verpixeln können wir auch ...

Liebe Lokalredaktion,

angeregt durch Euer großes Bild heute im Lokalteil haben wir uns auch dazu durchgerungen, ein JPG bis zur Unkenntlichkeit zu verpixeln.


Alles klar? (cassiel)

Mittwoch, 14. Januar 2009

Toll, CSU!

Was wurde hier nicht schon alles in letzter Zeit zu Eurem Zustand geschrieben. Heute dürfen wir im Lokalteil unserer hochgeschätzten PNP lesen, daß der Vorsitzende eines Ortsverbandes überlegt, das Handtuch zu werfen (nebenbei bemerkt: Herr Koch, die Überschrift: "Wenn der Nächste geht - passiert wieder nichts" war mal richtig gut).

So macht das keinen Spaß mehr! Wir haben uns in der letzten Zeit mit derben Übertreibungen redlich Mühe gegeben; aber Ihr sattelt immer noch drauf.

Vielleicht gibt es ja mal ein YouTube-Video von Dr. Andi zu dem Thema? Oder ist der noch immer mit dem Söder-Bashing beschäftigt?

Ansonsten wollen wir unser geneigten Leserschaft das Graffiti an der Brauerei Hacklberg nicht vorenthalten. (cassiel)

Montag, 12. Januar 2009

Recht so, Dr. Andi!

Kein Wunder in dem Zustand!

MdB Andreas Scheuer outet Minister Söder als Geisterfahrer.








Sonntag, 11. Januar 2009

Sexuelle Nötigung in der PNP-Lokalredaktion!

Wenn es um Vorwürfe wie sexuelle Nötigung geht, da hat Redakteur Klotzek schon recht, sollte zunächst einmal die Unschuldsvermutung gelten.
Warum er dann gleichzeitig in seinen Überschriften reinrassigen AmSonntag-Stil pflegt, ist wohl dem frischen Wind in der Redaktion geschuldet. Was sollte man auch sonst von der Überschrift "Passauer Gymnasial-Direktor soll sich vergriffen haben" halten? Das hört sich doch schon ein bisschen schlüpfrig an und beflügelt die Fantasie. Wo hat er denn wohl hingegriffen?

Ist das jetzt die neue Linie? Im Artikel so etwas wie Rest-Niveau und die Überschriften dann hardcore BILD-Zeitung? Dürfen wir uns auf Artikel freuen, in denen man über fast gestorbene ÖDP-Stadträte liest, die man mit Magentropfen wieder hochgepäppelt hat, bei denen dann die Überschrift lautet: "Frankenberger musste schlucken" ?

Dann aber auch bitte Konsequenz bei Eurer Samstags-Kolumne. Statt "Aufgespießt und festgenagelt" endlich "Hingeschleimt und nachgetreten".

Schönen Sonntag noch!

Dienstag, 6. Januar 2009

Was Flaches (nur ?) im Mittelbau

Liebe Lokalredaktion,

nachdem es neulich schon zu einer merkwürdigen Erweiterung der Überschrift in Eurer online-Abteilung gekommen ist, dürfen die erstaunten Leser es gleich heute noch einmal bewundern.


Zugegeben: Über die Kommentierung des Leserbriefes von Prof. Dr. Gerhard W. konnten wir hier damals noch schmunzeln. Heute früh wich dieses Schmunzeln hoch akut der stummen Verwunderung.

So so ... Ihr seid also der Meinung, Eure Beiträge sind hohe journalistische Kunst, die nur durch "Was Flaches im Mittelbau" aufgelockert wird?

Na dann schauen wir uns doch einmal den Lokalteil genauer an. Da gibt es beispielsweise den bahnbrechenden Bericht über das peb ("Zum Ferien-Endspurt geht’s rein ins Warme"), Frau Kickum durfte sich wieder zum Einzelhandel äußern, die Tschäritie Abteilung von den Soroptimisten war ganz aktiv (ganz ehrlich: Ich dachte das wäre ein Fachausdruck für eine Persönlichkeitsstruktur) oder aber die unsägliche Eigenwerbung für eine Opernaufführung in der Dreiländerhalle (läuft der PNP-Ticket Vorverkauf so schlecht?).

Dann gab es noch die Meldung über die Apothekerin aus der Neuen Mitte, die eigentlich keine Meldung war. Der Artikel lässt sich doch wie folgt zusammenfassen: Es gibt nichts Neues, aber wir treiben den vollen Namen noch einmal durch den Lokalteil. Bravo!

Im Vergleich mit diesen Banalitäten lesen sich die zwei Leserbriefe von Alois Z. und Christa G. wie hoch politische Kurzschriften.

Tja und nun? Vielleicht beschränkt sich das Flache eben nicht nur auf den Mittelbau. Vielleicht sind Eure online-Experten dazu in der Lage, die Programmierung der Seite so zu gestalten, daß man in der Navigation nicht mehr den "Lokalteil Passau Stadt" aufruft sondern gleich "Was Flaches".

Tolle Idee?
Gern geschehen!
(cassiel)

Sonntag, 4. Januar 2009

Das Fundstück am Sonntag

Keine Sorge, liebe Müslis!

Das hier ist wirklich nicht sexistisch und sieht auch gar nicht richtig scheiße aus.

Gern geschehen
Die Stilberater von Wahlinfo-Passau

Hallo Stadtrat,...

... mit den schönen Haaren!

Dass man sich beim Sushi-Essen in Linz eine
Fischvergiftung zuzieht, können wir ja schon fast nicht glauben. Wo muss man denn da Sushi essen? Beim Chinesen?

Dass man aber nach einer schweren Lebensmittelvergiftung ("Mein Körper musste entgiftet werden - ich bekam Infusionen!") stante pede die AmSonntag anruft, um seine dürftige Fischvergiftungsstory los zu werden... Nein! Das wollen wir nicht glauben!

Aber wahrscheinlich reisen Ihnen die Paparazzi schon bis Linz nach.

Kleiner Tipp fürs nächste Mal: Wenn beim Griechen die Tintenfischringe innen noch gefroren sind, dann ist das gar kein Sushi. Und wenn Sie mal wirklich beim Japaner landen: Nicht den ganzen Wasabi auf einmal runterschlucken - sonst gibts wieder Bauchweh.

Mittwoch, 31. Dezember 2008

Der große Jahresrückblick 2008 | 12

Dezember

- Damberger wird
Doppelspitze.
- Scheuer wird
YouTube-Star.
- Der Präsident wird
Lateinlehrer.
- Semmelmayr wird
Dr. Sommer.
- Wendl wird
grantig.
- Die Ringstraße wird Medienthema Nummer eins. Allerdings die in Fürstenzell.
- 2008 wird 2009. Panta rhei.

Wir bedanken uns bei unseren Lesern und Kommentatoren und freuen uns auf das Superwahljahr 2009. Recte faciendo neminem timebis, gell.

Der große Jahresrückblick 2008 | 11

November

- Ganz was Neues: Volker Mangold
will ein Konzerthaus haben.
- Simone macht
ernst.
- Inkonsequent: Den
Tölpel gibts immer noch.
- Der Präsident hat Winterdepression: Simone hat ihn abgeschossen.

Der große Jahresrückblick 2008 | 10

Oktober

- Lokalchef Rücker wehrt sich gegen seine Absetzung und wird
frech.
- Hin und her: Passauer Stadtrat entwickelt sich zum
Swinger-Club.
- Lokalredaktion der PNP pfeift aus dem letzten Loch und
schreibt einfach alles von Wahlinfo-Passau ab.
- Ganz unten: Passauer CSU sucht OB-Kandidaten mit
Stellenanzeige.
- Und es geht noch tiefer: Damberger wird
Fraktionsvorsitzender.
- Die Event heißt jetzt
Insol-E-vent.

Der große Jahresrückblick 2008 | 9

September

- Hurra, hurra:
Bilka ist wieder da!
- Wahlinfo-Passau erklärt die städtischen
Töchter.
-
Prophetie? Wahlinfo-Passau erklärt das mit den Spesenrechnungen der städtischen Töchter.
- Simone trägt dem Präsidenten erstmals die Leitung der Lokalredaktion an.

Der große Jahresrückblick 2008 | 8

August

- Frau Gugger-Bessinger
trifft Startenor in Salzburg. Kann er jemals wieder singen?
- Wahlinfo-Passau deckt weitere
Schwächen in der PNP-Lokalredaktion auf. Simone wird langsam sauer.
- Wieder mal der richtige Riecher: Wahlinfo-Passau nennt Waschler
Noch-Abgeordneten. Simone fängt an, sich heimlich mit dem Präsidenten zu treffen.
- Sonnig bis leicht bewölkt.

Der große Jahresrückblick 2008 | 7

Juli

- Sauber:
Dickl stellt Antrag.
- Der Anfang vom Ende? Wahlinfo-Passau
kritisiert Lokalredakteure der PNP. Simone wird hellhörig.
- Der Anfang vom Ende II: Wahlinfo-Passau stellt
Kompetenz der Event in Frage.
- Sabotageversuch von Zankl: Gorbatschow
ausgeladen?
- Alles noch schlimmer: Zankl wollte Passau
fluten.
- Wahlinfo-Passau erfindet neuen
Namen für sogenannte Stadtgalerie.
- Wahlinfo-Passau wird
wieder nicht für positiven Journalismus ausgezeichnet.
- Frei Fahrt für freie Bürger! Wahlinfo-Passau öffnet
wieder mal die Ringstraße.
- Erste PNP-Redakteure werden durch schwangere Schülerinnen ausgetauscht.

Der große Jahresrückblick 2008 | 6

Juni

- Wahnsinn! Dupper aus der Kirche
ausgetreten. Kann er OB bleiben?
- Sonnig.

Der große Jahresrückblick 2008 | 5

Mai

- Der Präsident wird
verrückt: Ringstraße immer noch nicht geöffnet.
- Der
Geschäftsführer wird von Prof. Faltmoppel vertreten.
- Bud
Spencer wird 2. Bürgermeister.

Der große Jahresrückblick 2008 | 4

April

- Passau ist orange:
Beta vulgaris urbana wird Bürgermeister.
- Dupper schlägt aus Verzweiflung
4. Bürgermeister vor.
- Geheiminfo: Darum wurde Plenk
nicht Bürgermeister.
- Schneeregen.

Der große Jahresrückblick 2008 | 3

März

- Wahlkampf immer härter: Zankl mobilisiert
Kinder.
- Kurz vor der
Stichwahl: Zankl heißt jetzt Albert.
-
Stan Laurel und Oliver Hardy machen Wahlwerbung für Albert Zankl.
- Ja, leck mich doch am Arsch. Der Sozi ist Oberbürgermeister.
- Typisch Sozi. Neuer OB voll
pervers.
- Auch lustig: Bei der CSU gibts
Junge Wilde.

Der große Jahresrückblick 2008 | 2

Februar

- Wahlinfo-Passau outet den
schlechtesten Wahlkampf in Passau.
- Nessie kriecht aus den
Löchern.
- Sensationelles Zugeständnis auf Wahlinfo-Passau: Mit Zankl ist Passau
schöner geworden.
- Peinliche Panne: PNP veröffentlicht versehentlich online die
Premium-Kandidaten. Nein, hier sind sie.
- Wahlkampf brutal: Kandidaten überziehen sich mit
Strafanzeigen.
- Dr. Andi macht den
Zug schneller.
- Mitten im Fasching: Die SPD stellt eine Landratskandidatin auf.
- Der große "Wer-ist-der-geilste-OB-Test"
exklusiv auf Wahlinfo-Passau. Der ganze Test hier.
- Verzweifelte Kandidaten wollen mit
Tierstreicheln in den Stadtrat.
- Voll parteiisch: Wahlinfo-Passau gibt
Wahlempfehlungen ab.

Der große Jahresrückblick 2008 | 1

Januar

- Die Passauer Kommunalwahl wird von einer außerirdischen, intergalaktischen Wahlbeobachterkommission überwacht.
- Die Passauer SPD denkt wegen John-Boy Weinert über eine
Totalauflösung nach.
- Sensation: Wahlinfo-Passau outet Dr. Andreas Scheuer und Jürgen Dupper als heterosexuell.
- Investigativer PNP-Journalismus: Alle Landkreisbürgermeister glauben an Gott und hören gerne Musik, die allgemein im Radio kommt.
-
Haldolvergiftungen auch bei Stadtratskandidaten?
- Wahlinfo-Passau öffnet
unbürokratisch die Ringstraße.

Dienstag, 30. Dezember 2008

Rauhnachtloch Teil II

Und heute darf der erstaunte Leser den zweiten Teil des Rauhnachtlochs in der PNP verfolgen. Urban Hero hat augenscheinlich seine Gefolgsleute in Stellung gebracht und sie haben sich brav öffentlich zum 2. Bürgermeister bekannt. Zwei ödp Stadträte betreiben also öffentlich politische Selbstfindung.

Wir wissen nicht, was der Stadtfuchs an schlimmen Dingen (außer der Niedertracht eines satirischen Weihnachtsstücks der städtischen Bediensteten) getan hat, auffällig ist nur, daß jetzt Einzelheiten aus der Fraktion bekannt werden und bereitwillig der "Am Sonntag" für ihre Dienstagsausgabe gesteckt wurden. Das geht wohl nach dem Motto: cui bono. Daß der Fraktions-Benjamin die Geschichte von den zwei zusätzlichen Heizkörpern für den großen Vorsitzenden gepetzt hat, grenzte an Majestätsbeleidigung. Wenn es aber gegen den Abtrünnigen geht, dann kann man auch schon einmal Details der Presse stecken.

Schön, daß Fraktionschef Paul K. mit den Worten zitiert wird: "Bei uns herrscht Meinungsvielfalt, jeder darf sich uneingeschränkt in die Fraktion einbringen. Er darf nur nichts gegen den großen Vorsitzenden haben. Wir müssen das Problem mit Matthias K. in Kürze lösen."

Also warten wir hier bei Wahlinfo-Passau gespannt, was die nächsten Tage zu lesen sein wird. Wir haben ja noch einige Zeitungsausgaben bis zum 6. Januar. Da geht dann auch der Stoff für Michael K. in der Lokalredaktion nicht aus. Applaus! (cassiel)

Montag, 29. Dezember 2008

Was nun ödp?

Wie das örtliche Boulevardblatt "Am Sonntag" in seiner aktuellen Montagsausgabe (getarnt als PNP) berichtete, knirscht es bei Euch gewaltig im Getriebe. Nun, das ist ja eigentlich zu erwarten gewesen.

Der verantwortliche Redakteur Michael K. (etwas später zu seinen verblüfften Kollegen: "Ich war als wärmendes Dinkelspelzkissen für Urban M. unterwegs, da konnte ich alles mitbekommen") hat in der gnadenlos investigativen Tradition des Blattes den Skandal schonungslos an die Öffentlichkeit gebracht.

Wisst Ihr was? Uns wundert es überhaupt nicht. Eigentlich hatten wir schon viel früher damit gerechnet (nämlich so ein paar Wochen nach der Kommunalwahl). Eure sieben Sitze repräsentieren in keiner Weise Euer politisches Gewicht und können leider auch nicht die fehlende Programmatik ersetzen. Erschwerend kommt Euer 2. Bürgermeister hinzu, der sich mit dem Wechsel in das Amt nicht so leicht tut.

Tja, was soll man Euch wünschen? Vielleicht macht Ihr mal ein gruppendynamisches Wochenende mit Euren zwei Kostümexperten und diskutiert die Fragen im Rahmen einer Urschrei-Therapie im Neuburger Wald aus. Oder aber es gibt alternativ eine Gesprächsrunde auf der Bambusmatte mit Schnittlauchtee und Räucherstäbchen (Patschuli wirkt angeblich beruhigend).

Neben dem "Sommerloch" nehmen wir nun also noch das "Rauhnachtloch" in das Passauer politische Wörterbuch auf. Im "Rauhnachtloch" (zwischen Weihnachten und Dreikönig) begeben sich ödp-Politiker öffentlich auf politische Selbstfindung. Viel Glück. (cassiel)

Samstag, 27. Dezember 2008

Erste Sabotageaktionen bei der PNP?


In der Online-Abteilung der Passauer Neuen Presse scheint ein gewisser Unmut zu herrschen. So werden von unzufriedenen Mitarbeitern gerne mal redaktionelle Beiträge - sagen wir mal - ergänzt.


Schlimme Weihnachtswoche

- Ein als Weihnachtsmann verkleideter Amokläufer hat in Los Angeles neun Menschen und anschließend sich selbst getötet.

- Nahost-Konflikt: Palästinensische Rakete tötet Kinder im Gaza-Streifen.

- Victoria Beckham (34), Sängerin und Designerin, hat kurz vor Weihnachten Stress mit ihrem Mann David Beckham (33) wegen der Örtlichkeit der Weihnachtsfeierlichkeiten.

- Kein Stephani-Empfang mehr. Tradition stirbt: Zum ersten Mal lud der Passauer Bischof gestern keine Würdenträger mehr ein.

- Brutal: Kein einziger CSU-Stadtrat bei der Weihnachtsfeier der Heininger CSU.

Mittwoch, 24. Dezember 2008

Seine eigene kleine Hauskapelle: Hier beginnt der Präsident den Tag

Der Präsident von Wahlinfo-Passau ist Heiligabend unermüdlich im Einsatz - Und er freut sich darüber.

Wenn heute Mittag die Geschäfte in der Stadt schließen und sich die meisten Passauer an ihren Arbeitsplätzen in die freien Weihnachtstage verabschieden, hat der Präsident von Wahlinfo-Passau rein stundenmäßig betrachtet fast schon wieder einen ganzen Tag hinter sich. Und eine gute Doppelschicht steht dem beliebtesten Mann von Passau noch bevor.
Der Heilige Abend ist für den 29-jährigen Superstar Anstrengung pur - doch als Stress empfindet er ihn nicht. Er begeht ihn natürlich wie ein hoher geistlicher Würdenträger, doch er genießt auch die ruhigeren Minuten, „wenn ich mich in Stille vor die Krippe setze, schaue und staune“. Der Präsident sagt: „Mein Tag beginnt für mich frühmorgens mit dem Brevier, also der Laudes, dem Morgenlob.“ Nach der Eucharastiefeier in seiner kleinen Hauskapelle gönnt er sich den einzigen „kleinen Luxus“ des Tages: „Ich nehme mir etwas mehr Zeit fürs Frühstück, weil mir ein sehr ausgefüllter Heiliger Abend bevorsteht.“
Doch da hat er längst begonnen, sich auf die Christmette einzustimmen, geht noch einmal die Lesungen, das Evangelium und die liturgischen Texte für die Christmette durch.
Diese Vorbereitung wird der Präsident noch einmal unterbrechen - für eine Begegnung, die ihm gerade wegen der jüngsten Ereignisse sehr am Herzen liegt. Der Präsident besucht wie jedes Jahr die diensthabenden Damen in der Regensburger- und der Haitzingerstraße, stellvertretend für alle Passauer, die Heiligabend arbeiten müssen.
„Ich hoffe, dass mir dann noch ein wenig Zeit bleibt“, sagt der frühere Oberministrant. Er meint Zeit für „seine“ Domspatzen, deren CDs er so gerne hört.
Präsis Botschaft an die Wahlinfo-Passau-Leser: „Einfach weitermachen wie bisher und vielleicht noch ein bisschen mehr trinken nächstes Jahr. Und natürlich viel spenden - alles uns. Danke sehr!"

Sonntag, 21. Dezember 2008

Wieder Umstrukturierung bei der PNP?

Nach neuster wissenschaftlicher Erkenntnis:

Wird jetzt Sandra Semmelmayr in die Kirchenredaktion versetzt?

Wann schreibt man eigentlich als Journalist...

... alles in Fettdruck?

Wenn Außerirdische in der Neuen Mitte gelandet sind?

Abgestürzt und aufgeschlagen

Lieber Vetter,

schlimm schlimm! Kathi Straßenmadl

Liebe Base,

echt schlimm, ja. Wieder mal voll betroffen. Aber Weihnachten ist pfundig und der Waschler ist pfundig und Holzmessen und Glasfenster sind megapfundig. Dein Dödel

Liebe Base, lieber Vetter,

könnt Ihr nicht in Würde abtreten? Echt gut gemeint. Euer Präsi

Mittwoch, 17. Dezember 2008

Hand in Hand, PNP,

gehen wir wohl mittlerweile in unserer Vorliebe für lustige Wortspielchen.

Sehr schön, Herr Koch, heute Ihre Kommentarüberschrift "Stadt und Land - Erde verbrannt" zum Politikverständnis irgendwelcher Waldbürgermeister aus dem tschechischen Grenzgebiet.

Und sicherlich haben Sie auch recht mit der Einschätzung, dass die Clan Lords die Devise "Stadt und Land - Hand in Hand" deshalb aufgegeben haben, weil sie ihre völlig blödsinnige Nordtangente nicht kriegen.

Aber beim Wortspiel könnte man vielleicht noch ein bisschen Gas geben...

Was halten Sie von "Stadt und Land - gegen die Wand"? Oder: "Stadt zu Land - Halt den Rand!" Schön wäre auch: "Stadt, Land, Fluss - mit den Waidlern nur Verdruss".
Unser Favorit ist aber: "Statt Land: Noch lieber Stadtrand!"

Gern geschehen.

Montag, 15. Dezember 2008

Nachhilfe in Statistik

So, ihr Nazis! Eigentlich war in der letzten Konferenz von Wahlinfo-Passau beschlossen worden, euch einfach zu verschweigen. Keine Öffentlichkeit für gefährliche Spinner. So einfach geht das.

Daß ihr hier jetzt doch etwas über euch lesen dürft, liegt allein daran, daß es zwei Anmerkungen gibt, die wir für erwähnenswert halten. Zunächst die Durchsichtigkeit eurer Strategie: In allen Foren im WWW (ach so, ihr wollt es ja teutsch, also: Weltnetzseiten) taucht mit schöner Regelmäßigkeit irgendein Spinner auf, der betonen möchte, es sei gar nicht sicher, daß ein rechtsradikaler den versuchten Mord am Passauer Poliozeidirektor begangen habe. Noch größere Verbohrtheit wird in Beiträgen deutlich, in denen vermutet wird, Linksautonome hätten sich als Nazis verkleidet und die Tat begangen. Aus Solidarität mit den Athener Krawallmachern. Aber das nur am Rande.

Eigenartig ist das Gesetz der Statistik. So taucht mit immer wieder die Meldung auf, in Passau und Umgebung habe sich die Zahl der rechtsextrem motivierten Straftaten im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Da könnte der falsche Eindruck entstehen, Passau wäre ein brauner Sumpf. Dem ist wohl nicht so! Nein, ein Polizeidirektor der konsequent eingreift, wenn einer von euch mal wieder die Hand zum Hitlergruß erhebt, treibt diese Statistik nach oben. Das wollten wohl zwei eurer Kameraden für die Zukunft unterbinden. Ob ihr davon gewußt habt oder nicht, ist letztlich zweitrangig. Entscheidend ist, daß ihr ein Umfeld etabliert habt, in dem diese Zwei glaubten, groß herauskommen zu können, wenn sie mal eben in der Vorweihnachtszeit mit einem Messer auf einen Polizeidirektor einstechen. Das müßt ihr euch somit zurechnen lassen. Die Statistik der rechtsextremen Gewalttaten wertet euer amseeliges Grüppchen in verzerrender Weise auf. (cassiel)

Danke Panke!

Puh, da haben wir aber alle noch mal Glück gehabt.

Wäre doch fast bei den weit über Passau hinaus bekannten Europäischen Wochen ein bekennender Scientologe aufgetreten und dann auch noch als "Zugpferd des Programms" (PNP).
Aber eben nur fast. Nachdem nämlich das Scientologenbürschchen vom Großinquisitor der Festspiele aufgefordert worden war, sich von Scientology zu distanzieren und sich jedoch noch frech dazu bekannte, warf der Inquisitor den Häretiker einfach raus.

Nicht auszudenken, was passiert wäre, hätte Cyprien Katsaris (so heißen solche Leute!) bei seinen Klavierkonzerten hunderte von frommen Passauern mit seiner musikalischen Gehirnwäsche zu willenlosen Scientology-Opfern gemacht. Die Stadt wäre eine andere geworden.

Um solcherlei Beinahe-Katastrophen in Zukunft völlig auszuschließen, hat Großinquisitor Pank von Freibier einen Selbstauskunftsvordruck für alle Künstler entwickelt, der von diesen ab sofort immer auszufüllen ist.
Exklusiv auf Wahlinfo-Passau einige Auszüge:

- Haben Sie im letzten Jahr öfter als fünfmal den sonntäglichen Gottesdienst versäumt?
- Haben Sie vor, die Passauer Bevölkerung mit AIDS zu infizieren?
- Planen Sie Sprengstoffattentate auf kirchliche Einrichtungen?
- Haben Sie Kontakt zu Tom Cruise oder John Travolta?
- Glauben Sie, dass der Mensch vom Affen abstammt?
- Hatten Sie jemals Sex ohne vorher zu heiraten?
- Hatten Sie jemals Sex ohne vorher das Licht zu löschen?
- Haben Sie Kontakt zu Freimaurern oder Protestanten?
- Glauben Sie, dass es einen begnadeteren Intendanten gibt als den der EW?

Voraussichtliche Zugpferde der Europäischen Wochen werden nun dem Vernehmen nach Stefan Rammer und Urban Mangold, die sich bereits bei der Städtischen Musikschule für Blockflöte und Harfe angemeldet haben.

Sonntag, 14. Dezember 2008

PISA-Test Mathematik

9. Klasse Hauptschule, Textaufgabe Mathematik:

Nach der Geburt Deines ersten Kindes bist Du gezwungen, Dir neben der Schule noch was dazu zu verdienen. Du kellnerst in einem Restaurant in der Innenstadt und bedienst jeden Mittag zwei ältere, mitgenommen aussehende Herren, die Dir gerne mal an den Popo fassen, aber dafür ordentlich Trinkgeld geben.

Irgendwann kommen die zwei Herren nicht mehr, dafür kommt ein Mann von der Presse und will wissen, ob die beiden Herren 5.000 Euro für 200 Geschäftsessen ausgegeben haben.

Berechne:
Jeder der beiden Herren trinkt bei jedem Geschäftsessen 2 Weißbier (je 3 Euro) und 2 Obstler (je 2 Euro). Außerdem bekommst Du noch jedes Mal insgesamt 5 Euro Trinkgeld.
Wieviel Geld bleibt für Essen übrig? Reichen 5000 Euro für 200 Geschäftsessen aus? Haben die beiden Herren vielleicht abwechselnd bezahlt? Begründe Deine Antwort!

Samstag, 13. Dezember 2008

Bärendienst?

Hallo Herr Klotzek und hallo verehrte Lokalredaktion!

Ok. Fangen wir mal mit der guten Nachricht an. Dass diese Tölpelei sichtbar zurückgefahren wird, ist grundsätzlich gut, wobei man natürlich konsequenterweise die inhaltsleeren drei Rest-Spalten auch noch eliminieren könnte.

Ansonsten finden wir im heutigen Lokalteil wieder eine Themengewichtung vor, dass wir uns schon fragen, ob im Bezug auf die Chaos-Clubs WGP und Insol-E-vent schon eine gewisse Abgestumpftheit zu erkennen ist. Da erfährt man z.B. in einem Kleinartikel von der Unglaublichkeit, dass die Selbstbedienungsmentalität in den Tochtergesellschaften auch davor nicht Halt machte, das Geld, was noch da war, gemeinsam in Restaurants zu verfressen, während ein Herr Wendl drei Seiten weiter hinten die Gelegenheit bekommt, seinen präsenilen Altersstarrsinn zu artikulieren.

Aber was ist die wirklich große Story? Eine Apothekerin verkauft Betäubungsmittel an Abhängige. Ja gut - darf man nicht. Was sie schon dürfte, wäre, die Zukunft Passaus am ZOB mit Bier und Schnaps zu versorgen. Das wäre in Ordnung. Oder Ex- oder sonstige Saufpartys veranstalten, bei denen sich Minderjährige und Heranwachsende mit Bier und sonstwas zudröhnen. Das ist erlaubt. Aber Süchtigen ihren Stoff zu verkaufen, den sie sich sonst durch Beschaffungskriminalität besorgen würden, das ist böse.

Aber nochmals zum Bärendienst, Herr Klotzek. Wer erweist ebendiesen seiner Heimatstadt? Ein paar übergeschnappte Geschäftsführer, deren Skandale überregional publiziert werden? Eine handlungsunfähige Laissez-faire-Gesellschaft, die es zulässt, dass 14jährige nachmittags als Alkoholleichen am Busbahnhof rumliegen? Oder eine Apothekerin, die Codein-Tabletten verkauft?

Genau! Weiterdenken!

Abgestumpft und zugekragelt

Lieber Vetter!

Servus... Dein Kathl

Servus! Dein Tölpel

Freitag, 12. Dezember 2008

Heute im Lokalteil ...

... war schon wieder nichts Besonderes. Gestern durften wir wenigstens von dem geplanten Klettergarten lesen.

Eigentlich müsste die neue PNP Lokalredaktion der Insol-E-vent und der WGP (Weiber, Geld, Pfründe) dankbar sein; es gibt wenigstens etwas Inhalt für den Lokalteil.

Wer traut sich, eine Wette auf den nächsten Hammer abzuschließen?

Warten wir auf die "Am Sonntag" ... ich tippe mal, auf ein neues Kabinettstückchen bei der Insol-E-vent. Wer hält dagegen?

Schönes Wochenende...
(cassiel)

Sonntag, 7. Dezember 2008

WGP: Ex-Chef wehrt sich gegen Vorwürfe des Aufsichtsrates

Jetzt spricht Wendl!
Die schriftliche Stellungnahme (fast) exklusiv und auszugsweise auf Wahlinfo-Passau

Zur verschwundenen Personalakte: "Warum diese Personalakte nicht auffindbar sein soll, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich finde sie problemlos auf."

Zum mitgenommenen Laptop: "... dass alle Geschäftsdaten seinerzeit gelöscht wurden, ist selbstverständlich. Ich hätte ja sonst auch gar keinen Platz gehabt für meine Filmchen."

Zum geleasten BMW: "Der Dienstwagen in dieser Größenordnung stand mir rechtlich zu. Da mir hellseherische Fähigkeiten fehlten, um zu wissen, dass man von passivem Oralverkehr so krank werden kann, dass man vorzeitig aus dem Berufsleben ausscheiden muss, ist der Abschluss eines neuen Leasingvertrages nachvollziehbar."

Zur Gesamtsituation: "... weiß ich wirklich nicht, wieso man sich über die o.g. Skandälchen so aufregen kann. Was sagen denn diese Aufsichtsratsspießer, wenn sie mal die richtigen Hämmer rausfinden? Grußlos H.W."

Samstag, 6. Dezember 2008

Das Wichtigste in Kürze

Was steht heute im PNP-Lokalteil?

Ein Service von Wahlinfo-Passau für Alle, die ihr PNP-Abo gekündigt haben.


1. Simone Tucci-Diekmann schreibt jetzt "Links oben".
2. Die Passauer Lokalberichterstattung wird noch bessser.
3. Elke Zanner sieht auf dem Foto ganz schnuckelig aus, Michael Koch macht uns Angst.
4. Bei der Event ist schon wieder irgendwas scheiße gelaufen mit dieser Halle. Kostet wahrscheinlich wieder eine Million oder mehr.
5. Andresen hat wohl eine halbe Million Steuern hinterzogen.
6. Andresen sitzt immer noch im Gefängnis, Gevatter sitzt krank zuhause.
7. Das Bschütt wird mal wieder schöner.
8. PNP-Redakteuren ist das Betteln in der Fußgängerzone erlaubt.
9. Der Steiner Koni heißt jetzt Konni.
10. Der Tölpel findet es schade, dass Damberger nicht Oberbürgermeister wird.
11. Der Tölpel muss in die Klapse. Dringend.
12. Hildegunde Brummer sieht auch ganz schnucklig aus auf dem Foto.
13. Im neuen, besseren Lokalteil finden sich die Worte "Klitoris", "Schamlippen" und "Gliedversteifung".
14. Sandra Semmelmayr kennt Männer, deren nächtliche Erektionen keinen sexuellen Grund haben.
15. In Passau gibt es eine Liebeskummer-Beraterin.
16. Rammer heißt jetzt Rometta und schreibt im Bayern-Teil.

Freitag, 5. Dezember 2008

Na, ist doch alles wieder gut. Fast.

Recte faciendo neminem timebis. "Recte" kommt übrigens, liebe Zeitungsmonopolisten, nicht vom lateinischen "Rex". Somit heißt obenstehender Satz gar nicht: "Wenn Du der König bist, brauchst Du niemanden zu fürchten." Stimmt aber trotzdem.

Gerade ist noch ein bisschen Aufregung über den journalismusfeindlichen Führungsstil im Hause Diekmann zu verspüren. Auch die ohnehin meist batavophobe SZ beklagt heute das Verhalten der Verlegerin und unterstellt ihr wenig journalistische Kompetenz. Aber sonst? Gegessen.

Wir hier hätten allerdings schon noch ein paar Fragen, bzw. lässt es sich eigentlich auf eine einzige reduzieren: Cui bono? Oder: Was soll der Scheiß?
Warum musste ausgerechnet der Rücker gehen? Da gabs schon schlechtere.
Was soll sich jetzt eigentlich ändern? Der Koch schreibt Kommentare, die nicht mehr "Links oben" heißen. Und sonst?
Wenn das Ganze der Versuch sein sollte, den Lokalteil aufzuwerten, dann kann man von einer gelungenen Maßnahme wohl kaum sprechen.
Es kauft aber keiner die PNP wegen des Politikteils oder des Feuilletons (hi hi) oder wegen der Quasselrunde "Menschen in Europa", die westlich von Vilshofen keiner mehr kennt, außer denen, die Geld dafür bekommen, teilzunehmen. Die Leute kaufen die PNP, weil sie einen ordentlichen Lokalteil haben wollen. Wohlgemerkt: ordentlich. Keine Tagebücher schwangerer Schülerinnen ("Heute war mein Freund ganz lieb...") und kein Franz-Josef-Wagner-Niveau und vor allem kein bewusstes Verheimlichen wesentlicher Nachrichten.

Aber vielleicht war ja letzteres der Grund für die Tabula-rasa-Aktion. Vielleicht wollte man nur mal wieder ein bisschen Angst unter den Redakteuren verbreiten, damit die auch weiterhin das schreiben oder nicht schreiben, was die Passauer Herrscherfamilie von ihnen erwartet.

So gesehen, Frau T.-D., alles richtig gemacht! Divide et impera. Respekt!

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Wahlinfo-Passau erklärt die Politik: Was macht eigentlich ein Abgeordneter?



Sie können nicht genug bekommen?

http://www.youtube.com/profile?user=AndreasScheuer

Achtung! Suchtpotenzial!

Meldung der Woche

Damberger dreht auf

Nachdem die alleinige CSU-Fraktionsdoppelspitze Clemens Damberger, der erst vor wenigen Wochen sein 20jähriges Schweigegelübde beendete, unlängst seinen Ex-Fraktionskollegen Pell als "Selbstdarsteller" bezeichnet hatte, hat er nach Aussagen seinen engeren Umfelds wieder so richtig Lust am Sprechen und sogar am Erklärungen Abgeben gefunden.

Informierten Kreisen zufolge soll Damberger in den nächsten Wochen noch mehrere Stellungnahmen abgeben. Geplant ist ein Statement zu Dittlmann (Pfeife), Zehner (Pah!) und Oberbürgermeister Dupper (Geh doch heim, Du!). Außerdem wird Damberger noch vor Weihnachten eine umfassende Kritik am Wetter (Scheißdreck), am Nikolaus (Geh ma aussi?) und an der Verlegerfamilie Dieckmann (Alle enteignen, diese Neokapitalisten) veröffentlichen.

In der ersten Januarwoche will sich Damberger überdies an der Zentralgarage festketten, um gegen die Öffnung der Ringstraße zu demonstrieren. Kommentar Ex-OB Zankl: "Guter Mann. Beste Doppelspitze seit mir."

Dienstag, 2. Dezember 2008

Das schreiben die Anderen (1) Hier: TRP1


TeleRegional Passau (www.trp1.de) hat schon günstige Praktikanten im Einsatz. Den Besuchern wird eindrucksvoll vorgeführt, wie es zukünftig um den Journalismus bestellt ist. Na da freuen wir uns auf die zukünftigen Ausgaben des Lokalteils in der PNP. GO! (cassiel)

Montag, 1. Dezember 2008

Sonntag, 30. November 2008

Aufgebahrt, dann zugenagelt.

Lieber Vetter!

Sic transit gloria mundi. Das hat einer von meinen ganz gescheiten Stammkunden, der mir immer die Welt erklärt, gestern beim Stechapfeltee zu mir gesagt. Ich habs natürlich nicht verstanden, weil ich bin ja nur ein kleines Kräuterweiberl, aber ich hab mir trotzdem meinen eigenen Reim drauf gemacht: Wenn man sein Munderl an der falschen Stelle aufmacht, dann kriegt man gleich einen Transit, wenn nicht Exit, und dann ist Schluss mit Gloria. Wir zwei haben da ja nix zu befürchten, weil wir hauen ja immer nur auf die drauf, die uns nicht schaden können und den anderen schleimen wir recht hin, oder? Oder nicht, oder was? Oder meinst Du, dass wir auch schon kurz vorm Exitus stehen?


Organisiertes Verbrechen
Dass bei der Insol-E-vent einiges richtig daneben gelaufen ist, das darf man ja jetzt schreiben mittlerweile. Dass aber die Herren Wendl und Gevatter, die wir früher immer übern Schellenkini gelobt haben, ihre WGP (Weiber, Geld, Prämien) in der Art eines afrikanischen Staatsoberhaupts geführt haben, zeichnet sich jetzt auch langsam ab. Gut - dass sich der eine sein Firmen-Laptop an sich selber verkauft hat, das versteh ich ja noch. Wer will denn auch sonst die ganzen selbstgemachten Büro-Pornos sehen? Aber was will der Mann mit seiner Personalakte? Sind da auch Fotos drin?

Tschäritie
Vielleicht könnte beim nächsten Mal die Grande Dame der Selbstinszenierung Geld für die notleidenden Stadttöchter sammeln. Das wär doch was! Die Festrede hält einer von Transparency International oder gleich von der Landshuter Staatsanwaltschaft und die gesammelten Spenden gehen (ohne Quittung natürlich) zur WGP zur Bezahlung der Auto-Leasing-Raten oder auch mal in den Werbeetat der Stadtwerke.

Frischer Wind
Die Passauer CSU-Fraktion hat eine neue Doppelspitze. Damberger (echt wahr!) und Waschler. Gemeinsames Ziel: Bei der nächsten Wahl 2014 wieder in den Stadtrat einzuziehen, 2020 dann auch wieder in Fraktionsstärke.

Ich möchte nicht schließen, ohne nochmals anzumerken, dass es irgendwie so nach Transit riecht. Meinst Du, für uns könnte sich auch irgendwas ändern? Schließlich sind wir ja doch für den Passauer Lokalteil, was der Dom für die Altstadt oder was der Damberger für die CSU ist. Oder was jetzt? Etwas nachdenklich grüßt Dich Deine Base
Kathi Hasenbradl

Sehr geehrte Frau Hasenbradl!

Der Adressat ist uns unter dieser Anschrift nicht bekannt.
S.T.-D.

Mittwoch, 26. November 2008

Na?

Haben wir es nicht vorhergesagt?

Dienstag, 25. November 2008

LINKS OBEN ist tot. Hier die neue Kolumne mit unserem neuen Kolumnen-Praktikanten:


Liebe Passauer,
was musstet Ihr nicht alles aushalten in letzter Zeit? Nibelungenhalle weg, CSU weg, Lokalteilkolumne weg. Aber - ganz im Ernst: Eigentlich ist es doch um alle drei nicht schade. Der Teen Trash sitzt jetzt am ZOB, die CSU sitzt auf dem Trockenen und wenn man die Glossenversuche mittelbegabter Praktikantinnen gelesen hatte, musste man sich auch erstmal hinsetzen.

Apropos Praktikantinnen. Wussten Sie, dass der Durchschnittsbürger sich weniger für Lokalpolitik und Kirchenkonzerte interessiert, als für Titten? Wussten Sie auch, dass moralistisches Kommentieren von gesellschaftlichen und politischen Themen nur noch ein paar Intellekt-Freaks begeistert, während der normale Mensch so wie Du und ich mehr auf Tiefschläge und Beleidigungen steht? Natürlich wussten Sie das, deshalb sind Sie ja hier.

Also, Kurzform: LINKS OBEN ist tot, weil sich die Medienlandschaft verändert. Oder für die ganz Blöden: Wenn ich die minderjährigen Landkreisschlampen am Sonntag umsonst bekomme, warum soll ich dann für das Gefrömmel von Stefan R. Geld bezahlen?
Obwohl: Für diese Erkenntnis muss man ja noch nicht mal blöd sein.

Es lebe der Praktikanten-Journalismus!

Herzlichst
Franz Josef Wagner (Oberpraktikant)

Sonntag, 23. November 2008

LINKS OBEN

Eine Lokalredaktion ist kein Ponyhof.
.
..
Vom Präsidenten von Wahlinfo-Passau, dem externen Chefredakteur der PNP
.
.
Na, wer hätte das gedacht? Wie die freieste Stimme Ostbayerns verlautbart, soll der Lokalchef der PNP ausgetauscht werden.
Dem ist nicht ganz so. Die Stelle wird nämlich einfach eingespart und outgesourct - und zwar zu Wahlinfo-Passau.
Was sind die Gründe für dieses Outsourcing, das im journalistischen Bereich doch noch eher unüblich ist?
"Ganz einfach, " sagte mir vor einer Stunde beim Frühstück im Hotelzimmer Simone Tucci-Diekmann, "Du bist einfach billiger." Und während wir unsere Semmeln dick mit iranischem Kaviar beschaufelten, ergänzte sie: "Jetzt schreibst Du schon gelegentlich diesen Tölpel-Quatsch, jetzt kannst Du auch noch die Chefredaktion übernehmen."
Auf meine Frage hin, was denn mit den anderen Großkosten- verursachern und Altlasten, den Redakteuren, geschehen solle, entgegnete sie grinsend, während sie unsere Champagnergläser nachfüllte: "Die werden alle ausgetauscht und von begabten Praktikantinnen und schwangeren Schülerinnen ersetzt."
Immer noch mitgenommen von diesem Gespräch sitze ich nun alleine in der ersten sonntäglichen Redaktionskonferenz in meinem Esszimmer und sortiere meine Gedanken. Der mir von Simone zugesteckte 100-Euro-Schein liegt auf dem Tisch und klagt mich an: Judas! Ist vielleicht Wahlinfo-Passau Schuld daran, dass alles so gekommen ist? Hat sich wegen unserer Brillanz der Passauer Lokalteil der PNP erledigt? Sind vielleicht wir die Bösen?
Egal! Das Leben muss weitergehen, liebe Leserinnen und Leser. Ich verspreche Ihnen die beste lokale Berichterstattung aller Zeiten. Natürlich guggerbessingerfrei - Ehrensache.

Freitag, 14. November 2008

Zugegeben:

Animiert von Cassiel und weil der Präsident natürlich immer das letzte Wort haben muss, doch noch ein paar Zeilen zur Partei
Chaos Schmerz Untergang (CSU):

Dr. Andi, der Du bist in Berlin.
Gepriesen werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Bumstag so im Rathaus.
Unsern künftigen OB gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wenn auch wir nicht vergeben den Deppen, die uns das alles eingebrockt haben.
Und führe uns nicht in Verelendung,
sondern erlöse uns von den Mittelmäßigen.
Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

Ab jetzt nie mehr ohne Feuerlöscher!

Leserbriefschreiber Hermann K. hat es in seinem prägnanten Beitrag auf den Punkt gebracht: Ab sofort nur noch mit Feuerlöscher im Auto um (sich und) anderen helfen zu können. Da haben wir (Gott sei Dank) heute wieder eine Rechtfertigung für die tägliche Lektüre des Lokalteils der PNP finden können.

Wie CSU? Ihr erwartet, daß wir hier etwas zu Eurem Gruppenkuscheln im Gasthof Auer schreiben? Da fällt uns leider nichts mehr ein. Ihr trefft Euch in den Räumen eines Gasthofs, in denen vor einem Jahr noch unzufriedene Bürger tagten und fragt Euch, wie Ihr das Motto "Näher am Menschen" leben könnt? Und es ist immer noch nicht bei Euch angekommen? Na dann warten wir gespannt auf die Fraktionsklausur am 22. November. Viel Glück!

cassiel
Feuerlöscherbeaftragter von Wahlinfo Passau

Dienstag, 4. November 2008

Universität!

Wie kannst Du es wagen, einen Tag der offenen Tür zu veranstalten mit so illustren Vorträgen wie "Wie korrupt bin ich?", "Paradox aber wahr - seltsame Phänomene der Stochastik" oder "Aus meiner Internet-Horrorkiste. Aktuelle Gefahren und Bedrohungen im Internet" ohne eine Veranstaltung des neuen akademischen Sportdirektors alias Professor für Stromlinienforschung alias Abgeordneter a.D./in spe?

Da gäbe es doch eine ganze Menge, worüber er sprechen könnte, z.B.: "Paradox aber wahr - seltsame Phänomene der parlamentarischen Demokratie" oder "Aus der Versorgungs-Horrorkiste. Aktuelle Gefahren und Bedrohungen durch abgewählte Beamte" oder einfach nur: "Neue Techniken im Hochsprung - aus Bauchlage, kniend und gebückter Stellung inkl. Reißen und Landung auf weicher Matte"

Wenigstens wissen wir jetzt, was der Begriff "Alma mater" bedeutet.

Difficile est satiram non scribere.

Sehr geehrter Herr Mangold (Volker)!

Sie, als die personifizierte Bürgerinitiative Konzerthaus Passau e.V., haben uns heute mal wieder mit einem Leserbrief im Lokalteil der PNP beglückt.

Wir haben ihn einmal gelesen, wir haben ihn zweimal gelesen; wir haben die 351 Wörter, 2.362 Zeichen (inkl. Leerzeichen, sic!) und verschwurbelten Satzkonstruktionen noch ein drittes Mal gelesen und - wissen Sie was - wir haben nur eine einzige Aussage gefunden:

"Ich und meine fünf Kumpels, wir möchten aber unbedingt ein Konzerthaus haben."

Zwölf Wörter hätten es auch getan. Oder um mit dem von Ihnen zitierten Martin Luther zu sprechen: "Ihr könnt predigen, über was ihr wollt, aber predigt niemals über zwölf Wörter."

Amen.

PS: Einen Luther hab ich noch: "Wenn wir alt werden, so beginnen wir zu disputieren, wollen klug sein und doch sind wir die größten Narren."