Sollten Ihnen am Passauer Domplatz junge Menschen begegnen, die Sie höflich-herzlich fragen, ob sie für Sie beten dürften, geben Sie ihnen bitte folgende Telefonnummer: 0851 3934550. Danke.
Sollten Ihnen am Passauer Domplatz junge Menschen begegnen, die Sie höflich-herzlich fragen, ob sie für Sie beten dürften, geben Sie ihnen bitte folgende Telefonnummer: 0851 3934550. Danke.
Teil 1 lesen Sie unter diesem Beitrag.
31. Dezember 2021, 23 Uhr 20. Als der Passauer Oberbürgermeister durch die Carlonegasse den Domplatz erreicht, stellt sich die Situation folgendermaßen dar: Im nordwestlichen Teil des Platzes befinden sich gut 100 Demonstranten mit Kerzen und Transparenten und skandieren schwer Verständliches. Bundespolizisten riegeln von allen Seiten den Zugang zur Mitte des Platzes ab.
Bundespolizist: Sie können hier nicht durch.
OB: Ich kann hier ganz bestimmt durch. Ich bin der Oberbürgermeister der Stadt Passau.
Bundespolizist: Gehens bitte heim und behinderns nicht unsere Arbeit. Der Herr Oberbürgermeister ist nämlich schon da.
OB: Das kann schlecht sein, weil der Oberbürgermeister bin ich.
Bundespolizist: Weisen Sie sich amal aus.
OB (murmelnd): Ich glaubs nicht, dass mich ein Franke nicht auf meinen Domplatz lässt. (Grantig:) Da bitte, mein Ausweis.
Bundespolizist: Dupper? Ja und? Da steht nichts von Oberbürgermeister.
OB: Was steht denn bei Ihnen im Ausweis? Komiker?
Bundespolizist: So, jetzt glangts. Ich erteile Ihnen hiermit einen Platzverweis.
Dickl (herbei eilend): Lassts ihn durch, lassts ihn durch. Der gehört zu mir.
OB: Was ghör i?
Dickl: Äh, entschuldige, Jürgen. (Zu den Polizisten gewandt:) Lassens ihn bitte durch. Das ist der Herr Oberbürgermeister.
Bundespolizist: Was? Ich dacht, des sind Sie?
OB (drohend): Hast Du denen gesagt, Du bist der Oberbürgermeister?
Dickl: Nein, bestimmt nicht. Das haben die höchstens falsch verstanden.
Bundespolizist: Freilich hat er das gsagt. Er hat gsagt, er ist hier der Chef und hat die Allgemeinverfügung über die öffentlichen Versammlungen erlassen. (Flüstert zum Kollegen:) Und deshalb stehen wir mitten in der Silvesternacht irgendwo am Arsch der Welt rum und halten a paar durchgeknallte Niederbayern in Schach.
OB: Das hab ich gehört.
Bundespolizist: Ist doch wahr. Die Freaks feiern Silvester mit am Exorzismus, die komischen Spaziergänger meinen, der Feuerwehrchef will sie zwangsimpfen, der wiederum verdrischt die Leut, a jeder will Bürgermeister sein und jetzt müss ma dann wahrscheinlich wieder a paar Klimawinsler vom Baum runter holen. Die ticken doch alle ned sauber hier.
Polizistenkollege (flüstert): Dupper. Ich hab ihn googelt. Des is der Oberbürgermeister.
Bundespolizist: Gehens durch. Und machens nicht noch mehr Ärger.
OB: Pass auf, Bürgermeister Dickl. Über Deine Amtsanmaßung red ma später. Aber was war des mit der Zwangsimpfung und dem Dittlmann?
Dickl: Alles nur Missverständnisse, Jürgen. Aber des soll Dir der Dittlmann erklären. Den Andern hab ich schon allen Bescheid gesagt.
OB: Welchen Anderen?
Dickl: Bürgermeister, Abgeordnete, Presse.
OB (atmet tief): Super, Achim, vielen Dank.
Dickl: Armin. Armin, Jürgen.
OB: Is scho recht. Geh ma.
OB und Dickl gehen über den Platz Richtung Home Base.
Demonstrantenchor: Ihr kennt nur die Impfquoten, wir kennen die Impftoten.
Dittlmann (mit einer Kübelspritze in der Hand zu den Demonstranten): Ich booster Euch weg, Ihr Hirntoten.
Passauer Polizist: Jetzt hör halt auf, Andreas. Des eskaliert doch immer mehr.
Demonstrantenchor: Dupptatur, Dupptatur.
OB: Was schreien die?
Dickl: Ich glaub: Dupper vor.
Dittlmann: I glaub ned.
OB: Herr Dittlmann, von Ihnen hört man ja schöne Sachen. Ich hab zwar die Räuberpistole vom Dickl nicht ganz verstanden, aber Sie können sicher zur Erhellung beitragen.
Dittlmann: Schönen guten Abend. Des glaubt uns sowieso keiner.
Demonstrantenchor: Wer hat uns verraten? Freie Demokraten!
Dittlmann (zu den Demonstranten): Jetzt fallt gleich wieder der Watschenbaum um.
OB: Freie Demokraten? Wen meinen denn die?
Dittlmann: Stimmt eigentlich.
OB: Also, was ist passiert?
Dittlmann: Angefangen hat angeblich alles mit unkeuschen Gedanken. Da in dieser, äh, Betschule sind ja Burschen und Mädel miteinander internie..., äh, untergebracht. Und dann ist das bei zwei von denen vor kurzem mit diesen unkeuschen Gedanken losgegangen.
OB: Herr Dittlmann, haben Sie zum Saufen angefangen? Sie fabulieren.
Dittlmann: Einfach zuhören, bitte! Dann hat ihnen wohl ihr – die einen nennen ihn Meister, die anderen Stimme des Herrn oder einfach der große O – also ihr Obermufti erzählt, dass er als ganz junger Jünger auch manchmal unkeusche Gedanken gehabt hat. Und wenn die mit Rosenkranzbeten nicht weggegangen sind, hat er es mit Selbstgeißelung probiert und wenn das auch nichts geholfen hat, dann halt mit Exorzismus.
OB: Kommens bitte, bitte auf den Punkt.
Dittlmann: Na ja, das wolltens halt dann ausprobieren und weil sie es sich beim Auspeitschen und Teufelaustreiben ein bisserl kuschelig machen wollten, haben sie überall Kerzen aufgestellt und dann hat halt der Vorhang angefangen zu brennen. Und statt einen Eimer Wasser zu nehmen, habens dann die Feuerwehr angerufen.
OB: Und dann sind Sie gekommen.
Dittlmann: Genau. Ich war ziemlich schnell da. Da sind da drüben (deutet verächtlich zu den Demonstranten) schon a paar Narrische mit Transparenten gestanden und da drin (deutet aufs Haus) hats a bissel brennt. Ich hab gleich gesehen, dass des nicht so wild ist. Und dann bin ich mit der Kübelspritze rein, hab den Brand gelöscht und mir noch die Geschichte vom großen O und dem Exorzismus angehört.
Dickl: Warum denn mit der Kübelspritze, Andreas?
Dittlmann: Mei, Wasserpistole hab ich keine dabei gehabt.
OB: Jetzt weiß ich immer noch nicht, warum sie dann anschließend Leute verdroschen haben.
Dittlmann: Nix verdroschen. Mir ist halt die Hand ausgerutscht.
Dickl: Du hast aber große Hände, Andreas.
OB: Warum, Dittlmann, warum?
Dittlmann: Ich bin also mit der Kübelspritze wieder rausgekommen und hab festgestellt, dass die Demonstranten vorgerückt waren. Ein paar von denen haben sich relativ weit meinem Auto genähert. Das mag ich nicht so gern. Dann hab ich mich mit der Kübelspritze hingestellt und geschrien: Brauchts Ihr eine Abkühlung? Tja, und dann ist es eskaliert.
Dickl: Super, Andreas. Hast sie weggespritzt?
Dittlmann: Ganz anders. Einer hat geschrien "Da ist Impfstoff drin!" und dann wollten mir zwei die Kübelspritze entreißen.
OB: Lassens mich raten. Das mögen Sie nicht so gern, wenn Ihnen jemand Ihr Feuerwehrspielzeug wegnimmt?
Dittlmann: Nein, gar nicht. Ich hab die dann weggeschubst.
Passauer Polizist: Weggeschubst... Weggeschubst ist gut, Andreas. Der eine hat an Jochbeinbruch und der andere einen Nasenbeinbruch.
Scheuer (von schräg hinten herantretend): Geile Geschichte. Hi Folks. Damit kommst Du auch einmal ins Fernsehen, Stadtbranddings.
Dickl: Servus Andi. Super, dass Du da bist.
OB: Was soll jetzt genau daran super sein? Für was brauchen wir jetzt akut einen Berliner Hinterbänkler?
Scheuer: Mei, Herr Oberbürgermeister. Dass ich besser ausschau als Sie, ist nicht unser einziger Unterschied. Sie kommen nie aus Ihrem Provinzkaff raus und mir liegt die Welt zu Füßen.
Dickl: Jetzt hörts zum Streiten auf. Du bitte auch, Andi. Weißt, als Bürgermeister muss man nämlich auch Moderator sein.
Flisek: Servus beinand. Genau Armin, sehr gut. Immer staatsmännisch bleiben. Oder Jürgen?
OB: Absolut Achim. Du trägst eine Riesen-Verantwortung!
Dickl: Armin.
OB: Genau, Armin. Als Bürgermeister ist man ja eine Respektsperson.
Dickl (euphorisch): Genau! Wahnsinn, Andi, oder? Früher warst Du Minister und ich nur Stadtrat, na ja, auch immerhin schon Fraktionsvorsitzender. Und jetzt bin ich Bürgermeister und Du bist bloß noch...
Scheuer: Was bin ich? Ha, Armin?
Dickl: Nein, ich wollts anders sagen. Entschuldige Andi. Du hast ja immer gewusst, dass aus mir was wird. Und jetzt samma – irgendwie – auf Augenhöhe, oder Andi?
Scheuer: Aha, na dann. Auf Augenhöhe – ganz bestimmt, Armin.
Flisek: Apropos Augenhöhe, Armin. Der Rother kommt.
Rother: Griaß Eich. Des war jetzt komisch bei den Bundespolizisten. Ich hab gsagt, lassens mich bitte durch, ich bin der... Und dann hat der Bundespolizist gesagt: Ich weiß schon, wer Sie sind, Herr Oberbürgermeister.
OB: Komisch, ja.
Rother: Die Erika kommt übrigens auch gleich.
Träger: Huhu. Des war jetzt komisch bei den Bundespolizisten. Ich hab gsagt, lassens mich bitte durch, ich bin die... Da hat der Polizist gesagt: Lassen Sie mich raten, Sie sind auch Bürgermeister. Und dann hat er mich traurig angeschaut und gesagt: Gehens einfach durch, Frau Bürgermeister. Krass oder? Dass mich die Bamberger kennen... Warum sagt mir eigentlich wieder keiner, dass am Domplatz a Party ist? Habts Ihr schon was zum Anstoßen?
Dittlmann: Die Party ist vorbei, Erika. Hätt Dir gefallen – was mit Peitschen und Exorzismus.
Träger: Depp. Dein Freund Putzke kommt übrigens auch gleich, Armin.
Dickl: Du weißt genau, dass der Putzke nicht mein Freund ist, Erika. Außerdem hat der hier nichts verloren. Ich erteil ihm sofort einen Platzverweis.
Putzke: Einen wunderschönen guten Abend, verehrter Herr Oberbürgermeister, verehrte Bürgermeister...*...innen. Haben Sie es gehört? Ich hab das Gendersternchen gesprochen – war aber nur Spaß.
Dickl: Sie haben nicht das Recht, hier spazieren zu gehen, Herr Professor Putzke. Verlassen Sie sofort meinen, äh, unseren Domplatz. Spazierengehen ist verboten – auch für Sie.
Putzke: Mensch Armin, ich geh doch gar nicht spazieren – ich walke. Außerdem war das gerade lustig bei den Bundespolizisten. Ich hab gefragt, ob ich mal durch kann und dann meinten die, selbstverständlich Herr Bürgermeister. Die scheinen mich zu verwechseln.
OB: Fragt sich nur mit wem.
Putzke: Ich habe ihm dann erklärt, dass ich Professor bin, wie ich meinen letzten Strafprozess gewonnen habe, was ein Kreisvorsitzender für Aufgaben hat, dass ich Triathlon mache und habe ihm meine Facebook-Seite mit den vielen Fotos von mir gezeigt. Daraufhin hat er zu schluchzen angefangen und mich angebettelt, einfach still zu sein und durchzugehen. Er würde mich auch gerne mit Herr Oberbürgermeister ansprechen, wenn ich nur wegginge. Versteht Ihr das? Ist das irgendwie ein Running Gag, den ich nicht kapiere?
Dickl: Das muss an Dir, äh, an Ihnen liegen, Herr Putzke. Ich erteile Ihnen hiermit einen Platzverweis.
Putzke: Ach Armin, mach Dich nicht lächerlich, ich kann Dir mal einen 400-seitigen Aufsatz von mir über die Zulässigkeit von Platzverweisen schicken. Aber lassen wir es doch gut sein und begraben das Kriegsbeil im neuen Jahr. Außerdem kann ich als Strafverteidiger überall hin und womöglich braucht der Herr Stadtbrandrat einen Strafverteidiger. Um Gottes Willen, diese Hände. Furchterregend! Da ist nichts mehr mit Körperverletzung. Da sind wir schon beim versuchten Totschlag.
Dittlmann: Nehmen Sie die Advocard?
Putzke: Äh, eher nicht, nein.
Dickl: Hörts Ihr des? Sehts Ihr des? Raketen, Böller.
Rother: Haben wir des ned verboten?
OB (zuckt mit den Schultern): Ich hab den Überblick verloren.
Dittlmann: Also dann. Ich fahr heim, bis die nächsten Irren was anzünden. Wünsche ein gutes Neues Jahr. Abschlussfrage: Wer weiß denn eigentlich, wer der große O ist, der uns das alles eingebrockt hat.
Flisek: Keine Ahnung. Ich frag nächste Woche den Sturm. Der hat einen Eintrag in seinem Handy: Großer O.
OB: Des machst. Gut Nacht alle miteinander! Und Du Achim, bleibst da und bist für den Rest der Nacht für alles hier verantwortlich.
Dickl: Echt Jürgen? Danke, Jürgen! Ich werd Euch nie enttäuschen!
Rother (flüstert): Warum der?
OB: Geh heim. Was kann denn hier noch schlimmer werden?
31. Dezember 2021, 22 Uhr 35. Der Passauer Oberbürgermeister sitzt entspannt in seinem Oberbürgermeister-Sessel, liest "Warum ich so klug bin" von Friedrich Nietzsche und hört dabei den Triumphmarsch von Verdi, als das Telefon klingelt.
Telefon: Ring, ring.
Dem OB seine Frau: Telefon.
OB (auf die Uhr blickend): Früh heute. Lass' läuten. Irgendwann hab ich auch mal Urlaub.
Telefon: Ring, ring.
Dem OB seine Frau: Ich geh hin.
OB: Wenns der Dittlmann, der Söder, der Putin oder der Dalai Lama sind, bin ich nicht da.
Dem OB seine Frau: Dupper.
Stimme: Grüß Gott, Frau Dupper, entschuldigens die Störung, hier spricht Bürgermeister Dickl. Könnte ich bitte in einer sehr dringenden Angelegenheit den Herrn Oberbürgermeister sprechen?
Dem OB seine Frau: Moment bitte. Jürgen! (kichernd) Der Herr Bürgermeister.
OB: Der Rother? Was will denn der?
Dem OB seine Frau: Nicht der Rother.
OB: Nein bitte, nicht die Erika.
Dem OB seine Frau: Der HERR Bürgermeister Dickl.
OB: Geh weider, jetzt ruaft mi da Bürgermeister-Lehrbua a scho im Urlaub um die Uhrzeit o. Gib her. Dupper, hallo.
Dickl: Bürgermeister Dickl. Servus Jürgen, tut mir wirklich leid die Störung. Aber es ist wichtig.
OB: Des hoff ich dringend für Dich, Achim, dass des wichtig ist.
Dickl: Armin.
OB: Wos?
Dickl: Armin, ich heiß Armin.
OB: Sag ich doch. Also, was gibts?
Dickl: Den Dittlmann habens verhaftet.
OB (lacht laut auf): Hat er an Brand glegt, weil nix passiert is? Oder wen überfahren? Oder oan daschlagen?
Dickl: Eher letzteres. Aber nur fast. Also eher: geschlagen.
OB (laut): Pass auf, Bürgermeister Dickl und hör genau zua. (Sehr laut:) Ich bin weder ein Freund oder Verwandter vom Dittlmann noch sein Anwalt oder was weiß ich was. Und wenn der Dittlmann in der Todeszelle sitzt, geht mich das auch nichts an.
Dickl: Todeszelle? Gibts bei uns Todeszellen? Ned oder?
OB: Na, nur Gummizellen. Aber zu wenig. Mia san fertig, oder? Schönen Abend, servus.
Dickl: Moment, Moment. Der Dittlmann hat gemeint, Du musst Dir das unbedingt anschauen, was in unserer, äh, Deiner Stadt los ist. Und ich find das auch.
OB: Was ist denn los?
Dickl: Spaziergänger, alles voller Spaziergänger.
OB: Und weiter?
Dickl: Also solche Spaziergänger. Die bösen.
OB: Des Impfgegner-Gschwerl? Unglaublich. Hätt ich nie gedacht, dass der Dittlmann bei sowas mit macht. Alle einsperren, völlig richtig.
Dickl: Im Gegenteil! Der Dittlmann hat zwei von denen eine gschmiert.
OB: Oane gschmiert? Und deswegen habens ihn gleich verhaftet?
Dickl: Na ja, erstens ned so richtig verhaftet, sondern eher erkennungsdienstlich behandelt und zweitens möcht ich vom Dittlmann keine gschmiert kriegen. Die zwei Spaziergänger brauchen jedenfalls an Arzt.
OB: So is' recht. Aber... Was ganz was anderes... Warum verdrischt der Dittlmann neuerdings die Depperten? Also nicht, dass es mich stören tät...
Dickl: Sie haben ihn beim Löschen gestört.
OB: Beim Löschen? Wo brennts denn leicht schon wieder?
Dickl: Am Domplatz.
OB (laut): Um Gottes Willen! Am Domplatz brennts und Du Vollde..., Vollprofi erzählst mir fünf Minuten was vom Dittlmann.
Dickl: Hat gebrannt, nicht schlimm, eher ein Brändchen.
OB: Habens in der Bet-WG wieder mit heißem Wachs rumgespielt?
Dickl: Bet-WG? Ah so, nein. Gegenüber. Bei dene Apostel vom Bischof.
OB: In der komischen Home Base?
Dickl: Keine Ahnung, wie das heißt. Ich kann kein Latein.
OB: Warum hats denn da brennt?
Dickl: Die haben da so einen Workshop ghabt: Exodus und Flegeleien oder so ähnlich und da ist einer beim Auspeitschen über die Kerzen gefallen. Und dann hat sein Büßerhemd aus Ziegenhaar Feuer gefangen. Kurz drauf hat dann der Vorhang brennt.
OB: Exodus, Auspeitschen, Büßerhemd? Spinnst Du, Achim?
Dickl: Armin. Armin, Jürgen.
OB: Wos?
Dickl: I hoaß Armin.
OB: Sag ich doch.
Dickl: Also noch mal: Exodus und Flegeleien oder Exothermismus und Fraternalismus oder irgend sowas. Is doch a wurscht.
OB: Jetzt hab ichs kapiert. Exorzismus und Flagellation? Teufelsaustreibung und Selbstgeißelung?
Dickl: Ja, genau. Um sowas ist es gegangen. So mit Teufel und Peitschen. Geil, oder? Wir machen an Silvester immer Bleigießen.
OB: So. Und jetzt sagt mir mein Lieblingsbürgermeister noch, für was er, die Sektierer und der Dittlmann mich da am Domplatz noch brauchen.
Dickl: Vielleicht hab ichs falsch erzählt.
OB: Ah geh.
Dickl: Das Problem sind nicht die die Flatulisten und Extraterrestischen. Das Problem sind die Spaziergänger. Die rotten sich zusammen. In der ganzen Altstadt. Vor allem am Domplatz.
OB: Ist verboten.
Dickl: Und sie schreien: Dupper muss weg.
OB: Zehn Minuten. (zum OB seiner Frau:) I muaß no amoi naus.
Dem OB seine Frau: Warum?
OB: Sie sind alle so dumm und ich bin ihr Chef.
Lesen Sie in Folge 2: Landet Stadtbranddings Dittlmann in der Todeszelle? Verteilt OB Dupper Watschen am Domplatz? Und: Rettet Bürgermeister Dickl die Welt?
Fortsetzung folgt.
Man vergisst so schnell. Gerade einmal gut zwei Jahre ist es her, da war Armin Dickl noch der Oberbürgermeisterkandidat der Herzen, bevor der Linzer Querschläger daher kam und alles kaputt gemacht hat. Wars das jetzt mit diesem jungen, aufstrebenden Politiktalent fragten sich damals im Sommer 2019 viele Passauer – auch wir – voller Sorge.
Und heute? Armin Dickl hat seine Kritiker souverän eines Besseren belehrt, macht als Bürgermeister überall, wo er hinkommt, bella Figura – sei es bei MiE, wo er wie selbstverständlich "lebende Legenden der Modernen Kunst" kennenlernt oder als "offizieller Vertreter der Stadt Passau bei Kalle Rummenigge" vorbei schaut. Als einziger epidemiologiekundiger Bürgermeister Passaus durfte er in der letzten AmSonntag sogar exklusiv die aktuelle Corona-Lage einschätzen: "Wir können das leider nicht lange halten."
Bei so viel souveräner Leichtigkeit und politischem Erfolg verwundert es nicht, dass ihn Elke Fischer gestern in der PNP noch kurzerhand zum Fraktionschef befördert hat. Möchte man diesem Mann verdenken, dass er nicht mehr die Zeit hat, sich mit Hinz und Kunz fotografieren zu lassen? Wir nicht!
Auch fast in Vergessenheit geraten ist die Sache mit der Max-Matheis-Straße, bei der ja seit Jahren von gewissen Kreisen eine Umbenennung gefordert wird. Ein Nazi sei der "beliebte Heimatschriftsteller" (PNP) gewesen, nur weil er schon 1933 in NSDAP und SA eingetreten ist und überdies seine begeisterte Hitlerverehrung auch literarisch ausgelebt hat. Antisemit war er auch – aber das konnte ja damals im Eifer des Gefechts einmal passieren. Fraktionsübergreifend wurde jetzt beantragt – nein, nicht die Straße umzubenennen – am Straßenschild eine Hinweistafel anbringen zu lassen, mit der "auf die Nähe (...) zum nationalsozialistischen Regime hingewiesen wird." Das ist natürlich eine sehr gute Lösung. Wir stellen es uns vor. Ein Passant, der weder weiß, wer Max Matheis war, noch die Diskussion um die Straßenumbenennung kennt, steht vorm Straßen- nebst Hinweisschild und liest, dass Matheis ein Nazi, Antisemit, Hitlerianer und Kriegspropagandist war. Dann überlegt er kurz und sagt: Und deshalb haben ihm die Passauer eine Straße gewidmet?
Es heißt immer, dass man sich, wenn man älter wird, besser an die Geschichten erinnern kann, die schon Jahre zurückliegen. Bei mir scheint das nicht der Fall zu sein. Viele Artikel habe ich gelesen über den verstorbenen Bischof Schraml – wie volksnah er war, wie beliebt er war, wie vorbildlich er war. Daran kann ich mich tatsächlich nicht mehr erinnern. Vielleicht werde ich alt.
Vor etlichen Jahren lernte ich eine lebenslustige junge Frau kennen, die mir erzählte, sie hätte eine Zeit lang im von Bhagwan gegründeten Ashram in Poona gelebt. "Das ist ja furchtbar", meinte ich, "dann warst Du ja in einer Sekte gefangen. Schlimm, schlimm." Da musste sie herzhaft lachen: "Sekte? Schlimm? Ich hab viel über Spiritualität, Yoga und Meditation gelernt. Ansonsten haben wir meistens Party gemacht und gevögelt."
Obwohl ich gestehen kann, dass die, eher hedonistisch orientierte, Osho-Jüngerin ansonsten ziemlich einen an der Waffel hatte, musste ich – als ich kürzlich über den Domplatz ging – seit langem wieder einmal an sie denken. Nachdem ich mit Freude feststellte, dass der Umbau am Pindl-Haus endlich fertiggestellt ist, fiel mir auf, dass sich vorm Haus ein paar junge Leute tummelten.
Da fiel sie/es mir wieder ein. Das wird ja der Ashram von Bhagwan Oster. Die "Home Base", wo die jungen Menschen "in einer hippen Location christliche Gemeinschaft erleben und dann hoffentlich auch mit dem Glauben in Verbindung kommen sollen," so Oster. Na hoffentlich nur mit dem Glauben! Obwohl – nach Party sahen die gar nicht aus. Vielleicht mal mit einem Jever Fun in der Hand bei einem Auftritt von Shalom Martin Göth umarmen. Augenscheinlich also eher die Keuschheitsgürtelfraktion.
Ansonsten exakt dasselbe System. Man nennt das Ding Jüngerschaftsschule (!), was noch mehr nach Sekte klingt als Ashram. Neun Monate Kasernierung, neun Monate Gehirnwäsche, dann anschließend in den Kreuzzug und die Welt missionieren. Und das Schönste: Den ganzen Irrsinn müssen sie auch noch selber bezahlen – alles wie in Poona, nur ohne Orgien. Jetzt warten wir mal die ersten neun Monate ab und freuen uns im nächsten Jahr auf die PNP-Schlagzeile: "Tanzende Hare-Krishnas in der Altstadt von Missionaren der Oster-Jüngerschaft überwältigt und zwangsevangelisiert."
Hare Hare – Luja Luja!
PS: Wenn ich heute – wieder mal – in der Zeitung lese, dass das Klinikum Passau im Jahr 2021 immer noch keine Schwangerschaftsabbrüche nach der Fristenregelung durchführt und zwar mit dem von der Klinik vorgebrachten und der Stadt Passau akzeptierten/tolerierten/gewünschten Totschlagargument (sic!) "Gewissensentscheidung", dann wünsche ich mir schon, dass wenigstens in der Unfallchirurgie keine Zeugen Jehovas arbeiten. Amen
Vielen Dank, liebe Thingplatz-Festival-Veranstalter in Passau – jetzt am Freitag, 24.09.2021, um 22.30 Uhr.
Ich sitze mit einem Glas Wein auf meiner Dachterrasse in der Altstadt und höre – leider nur zu leise – Bass und Beats. Gehts nicht bitte lauter?
Seit nicht mehr definierbarer Zeit habe ich – den Sound im Ohr – einmal wieder das Gefühl, in einer Stadt zu wohnen und nicht im letzten Provinzkaff, in dem von Fronleichnam bis zum Christkindlmarkt ansonsten nicht viel passiert – wenn nicht gerade Lockdown ist, denn dann passiert gar nichts.
Also bitte öfter und lauter! Ich möchte gerne in einer Stadt wohnen – sehr wenige hier kapieren, was eine Stadt wirklich ausmacht. Es ist zumindest nicht die 365-fache ungestörte Nachtruhe.
Aufdrehen und danke noch mal!
Das wäre doch mal ein wirklicher Grund, die Grenzen zu Tschechien dicht zu machen – und zwar solange, bis es diesen dummen, bösen, alten, faschistischen Hetzer nicht mehr gibt.
Was, bitte schön, ist denn ein Bollerwagen? Ich kenne keinen Bollerwagen – es gibt in Bayern nämlich keine Bollerwagen.
Kann sein, dass heute ein paar junge Männer mit Bollerwagen durch Flensburg oder Kiel ziehen und sich dabei ein paar Flaschen Bölkstoff nebst Krabbenrundstücken genehmigen.
Aber im Verbreitungsgebiet der PNP ziehen sie dann doch eher einen Leiterwagen.
Vielleicht bringt Ihr das Eurem Journalistennachwuchs gelegentlich mal bei. Danke.
Nachdem wir als feministischer Internetblog seit Kurzem auch eine Soko "Gender-Verbrechen" betreiben, die Tag und Nacht nach falsch oder gar nicht gegenderten Plural- oder sonstigen Wortkonstruktionen fahndet, sind wir aktuell in einem sehr prominenten und damit um so erschreckenderen Fall fündig geworden.
Über die Überschrift in der PNP "Baerbock als Kanzlerkandidatin der Grünen nominiert" mussten wir zunächst noch schmunzeln. Typisch bayerische Provinzjournalierende – die können nicht mal richtig gendern. In der weiteren Recherche waren wir dann endgültig geschockt. Nicht nur bei den politisch stets korrekten Spiegel-Kolumnist°innen, nein auch bei den links-feministischen taz-Kolleg;-)innen, bei den neoliberal-reaktionären FAZ-Chauvinist+innen sowieso – überall stand dasselbe: "Baerbock wird Kanzlerkandidatin."
Liebe Journalist§innen – was soll das? Jetzt haben wir seit über 15 Jahren eine KanzlerIN und Baerbock will jetzt auf einmal Kanzler werden? Nein, sicher nicht! Baerbock ist KanzlerINkandidatin. Und zwar definitiv Kanzlerinkandidatin und nicht Kanzler:innenkandidatin, weil sie ja nicht entweder Kanzler oder Kanzlerin, sondern ganz bestimmt Kanzlerin werden will. (zur richtigen, fallspezifischen Verwendung von Kanzler:innenkandidatin später mehr)
Wir erhofften uns Bestätigung und Klärung auf der Homepage der Grünen. Wenn einer gendern kann, dann die besserverdienenden Lastenradfahrenden. Weit gefehlt. Zitat: "Annalena Baerbock ist die grüne Kanzlerkandidat:in zur Bundestagswahl 2021." Wie bitte? Kanzlerkandidat:in? Bei Annalena Baerbock handelt es sich – soweit bekannt – um eine einzelne weibliche Person. Warum ist sie dann nicht Kandidatin? Wenn sie Kanzlerkandidat:in ist, bedeutet das doch wohl, dass sie sich ihres Geschlechtes nicht sicher ist oder sich auf keines festlegen will, aber trotzdem weiß, dass sie ein männlicher Kanzler werden will. Sonst wäre sie ja wohl (siehe oben) Kanzlerinkandidatin.
Bisher war ja alles ziemlich einleuchtend, – wie immer hier – gut erklärt und bereits für Gender-Anfänger@innen geeignet. Nun aber folgt die Lektion für Fortgeschrittene. Nehmen wir an, Baerbock und Laschet (vielleicht auch Scholz, aber warum eigentlich) sind bei Markus Lanz, einem weißen alten Mann und Gender-Anfänger eingeladen. Der Moderierende könnte es sich jetzt leicht machen und den CDU-Kanzlerkandidaten und die grüne Kanzlerinkandidatin begrüßen. Aber mit solcherlei Notbehelfen lernen wir richtiges Durchgendern nie. Also wird Lanz sagen: "Ich begrüße herzlich die Kanzler:innenkandidat:innen von CDU und Grünen gemeinsam mit ihren beiden Kanzler:innenkandidat:innenehepartner:innen." Dabei macht er bei jedem Doppelpunkt eine kurze hörbare Pause. Ist nicht schwer, tut nicht weh, kann jeder lernen – wenn er guten Willens ist.
Laschet sei Dank wird ja aus der Kanzlerinkandidatin Baerbock die nächste deutsche Bundeskanzlerin. Dann wird hoffentlich in Berlin mal richtig durchgegendert und baldmöglichst auch ein Bewusstsein dafür geschaffen, wie demütigend, erniedrigend und entwertend es für Frauen sein muss, mit Familiennamen wie männliche Tiere zu heißen. Es gibt noch viel zu tun, Frau Baerinziege!
Gäbe es jemanden, der die folgenden Zeilen ernst meinte, müsste er so dumm sein, dass er gar nicht lesen und schreiben kann. Somit kann es sich nur um die genialste Meta-Satire seit langem handeln.
Nach dem – wie immer von den Russen oder sonst wem bezahlten – AmSonntag-Interview vom 11. April 2021 spricht der Verkehrsminister hier bei Wahlinfo-Passau erstmals ehrlich und schonungslos offen wie noch nie über Erfolge, große Erfolge, die Neidhammel von der Linkspresse, die ihm seine extremen Erfolge nicht gönnen, die anderen Vollpfosten, Quotenweiber und Homos im Kabinett und seine gigantischen, visionären Pläne für die Zukunft − er wird selbstverständlich ("Was für eine arschblöde Frage") auch nach der Bundestagswahl mitregieren.
Wahlinfo-Passau: Andi, wir kennen uns ja schon seit einiger Zeit, ich darf Dich doch Andi nennen?
Scheuer: Einen Scheißdreck dürfen Sie. Ich werd doch nicht extra Bundesminister, nachdem mir die linke Hetzpresse meinen Doktortitel weggeshitstormt hat, damit mich dann ein völlig bedeutungsloser Internet-Troll Andi nennt.
Herr Bundesminister, Sie haben es bereits erwähnt: Obwohl Sie sicherlich einer der begabtesten und erfolgreichsten Minister im Kabinett Merkel sind, werden Sie von der Lügenpresse seit Beginn Ihrer Amtszeit mit Spott, Häme und völlig substanzloser und auf Lügen basierender Kritik überzogen. Haben Sie da überhaupt noch Lust auf Politik?
Auf jeden Fall − ich habe ja noch viel vor! Die Budgets müssen raus. Und ganz ehrlich – wer solls denn machen außer mir? Eine von den Flintenweibern, einer von den grünen Tempolimit-Fantasten oder vielleicht der Blümchen Markus? (Schlägt sich lachend auf die Oberschenkel)
Wird es also wieder einen Minister Scheuer geben?
Haben Sie jetzt nicht zugehört oder sind Sie ein bisschen dumm? Natürlich wird ein Andreas Scheuer wieder Minister. Ich sage Ihnen sogar folgendes: Sollte mich Markus, äh, sollte mich der zukünftige Bundeskanzler eher im Außen-, im Finanz- oder im Wirtschaftsressort sehen, werde ich wahrscheinlich sogar darum bitten, mich im Verkehrsministerium zu belassen. Es ist noch so viel zu tun. Wir haben viel zu viele Autobahnen, wo Du schwerlich über 250 fahren kannst – nicht nur wegen der ganzen Grattler, die mit ihren 120-PS-Autos auf der linken Spur rumstehen, nein auch wegen der schlechten Straßen. Da gehören mal Milliarden investiert in eine ordentliche Infrastruktur. Freie Fahrt für freie Bürger! Und im Vertrauen: So viele Ministerien, wo Du 28 Milliarden zum Verbraten hast, gibts nämlich gar nicht. Nein, ich leg mich fest: Ich bleibe Verkehrsminister. Dass man Wirtschaft und Energie noch bei mir angliedert – darüber könnte man sprechen.
Das leidige Thema Maut: Dafür mussten Sie medial und politisch – völlig zu Unrecht – viel Prügel einstecken und stehen bis heute „unter Beschuss“ der missgünstigen Neider. Belastet das auch eine Lichtgestalt persönlich?
Ja klar, massiv! Das geht selbst einem Andreas Scheuer persönlich sehr nahe und geht auch ganz tief. Irgendwie bin ich ja auch nur ein Mensch – wenn auch kein gewöhnlicher. Und die Maut, also nicht die Maut, sondern die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes, war natürlich ganz großer Bullshit. Schauen Sie mal, wer da drin sitzt in diesem Gerichtshof. Litauer, Malteser, Zyprioten, Holländer, Polen, Portugiesen und, ha ha, Österreicher! Muss ich da mehr sagen? Fakt ist: Ich habe als Minister ein Gesetz umsetzen müssen. Das habe ich wie immer astrein gemacht und diese Richter haben uns das nicht gegönnt. Und dieser angebliche Schaden, der entstanden sein soll – das müssen die erst mal beweisen. Ich hab Ihnen gerade mein Budget genannt. Das zahl ich notfalls aus der Strafzettelkasse.
Sie wollen kommenden Samstag in Passau wieder in Ihrem Wahlkreis als Direktkandidat für den Bundestag aufgestellt werden. Glauben Sie, dass die Mautgeschichte und andere Missverständnisse die Delegierten in ihrer Entscheidung beeinflussen könnten?
Hä? Ich verstehe die Frage nicht.
Nun, denken Sie, dass Ihnen der angebliche und von Saboteuren böswillig konstruierte, sogenannte Mautskandal schaden könnte?
Ach so, ha ha ha, nein, natürlich nicht. In welchem Film leben Sie denn? Wir sind hier bei der CSU in Dunkel-, äh, Niederbayern.
Und wie klappt so eine Beziehung privat? Sie sind ja als Minister 24 Stunden und 365 Tage im Jahr im Dienst für Volk und Vaterland unterwegs.
Grundsätzlich: Privat bleibt privat. Nur so viel: Sie können mich nachts um drei aufwecken und ich kann Ihnen den Vornamen meiner aktuellen Bekannten nennen.
Geschätzter Herr Bundesminister, was kommt nach der Politik? Haben Sie einen Plan B? Glauben Sie nicht, dass große und erfolgreiche deutsche Unternehmen in der freien Wirtschaft dringend einen Mann mit Ihren Fähigkeiten und von Ihrem Format benötigen?
Es gibt keinen Plan B. Wie gesagt: In der nächsten Legislaturperiode werde ich Verkehrs- oder Superminister. Das mit dem Bedarf in der freien Wirtschaft stimmt zwar, aber ich kann leider nicht überall sein. Und sag doch nicht immer "Herr Bundesminister" zu mir. Ich bin der Andi.
Danke Andi, vielen Dank fürs Gespräch.
Gerne, ich helfe, wo ich kann. (Tätschelt mir zum Abschied die Wange)