Freitag, 11. Dezember 2009

Rubrik: Schöne Leserbriefe

Es fehlt ein Kinderpavillon

Zum Bericht „Es kriselt in den Christkindlkassen“ vom 10. Dezember:

Wir haben in unserer Dreiflüssestadt einen Christkindlmarkt vor der herrlichen Domkulisse, der jeden Besucher einen wahren "Weihnachtsgenuss" vor allem am Abend erleben lässt. Der Passauer Event-Gesellschaft ist es gelungen, mit dem schönen einheitlichen Holzbuden, mit einem ansprechenden Rahmenprogramm und einem Warensortiment, welches fast ausnahmslos Weihnachtsstimmung verströmt, einen Glanzpunkt in Passau zusetzen! Bei allem Verständnis für die Rentabilität des Marktes ist es nur schwer nachvollziehbar, warum heuer ein Karussell, welches im Grunde genommen nur Lärm anstatt "Weihnachtsfeeling" verbreitet, dort Einzug gehalten hat. Sicherlich wäre ein Kinderpavillon, in dem Weihnachtsgeschichten für die Kleinen vorgelesen werden, oder auch Theaterstücke (gespielt von verschiedenen Passauer Schulen) eine Alternative, wenn auch leider keine so lukrative.

Claudia Gugger-Bessinger
Passau

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Leichte Grammatikprobleme, die Beste. Und fehlt bei dem Verb "zusetzen" nicht ein Dativobjekt, wie z.B. "Claudia setzt uns allen zu."

Fabrizius hat gesagt…

Frau Gugger Bessinger hat Recht, ein Karussell auf dem Christkindlesmarkt ist fehl am Platz. Ich kenne Weihnachtsmessen in anderen Regionen Deutschlands, die sehen wirklich wie Volksfeste aus. Neben allerlei Fahrgeschäften sind auch Schießbuden und Geisterbahnen. So was sollte hier bei uns in Niederbayern keinen Einzug halten.

wahlinfo-passau hat gesagt…

Natürlich hat sie recht. Allein deshalb wurde der Leserbrief ja abgedruckt.

Anonym hat gesagt…

Vor allem in der Obstzone gehts auf dem "Jahresendmarkt" zu wie auf dem Oktoberfest, da kann man bei Frosttemperaturen in der Achterbahn fahren. Ist zwar albern, aber härtet ab für das Leben in der Ellenbogengesellschaft. Was aber der gar nicht braucht, der mit Ofenheizung groß geworden ist. So schauts aus.

Tölpel hat gesagt…

Frau Gugger-Bessinger hat letzten Samstag "Aufgespiesst und Festgenagelt" gelesen. Sehr lobenswert. Und schon fiel ihr auch die Geschichte mit dem lärmenden Prater auf dem Christkindlmarkt ein.

Tinnitus hat gesagt…

Oh ja - welch' Lärm in dieser so staaden Zeit. Das sind ja Dultzustände - raus mit dem X-Mas-Party-X-zess auf den Parkplatz in Kohlbruck! Wie überhaupt alles in unserem Dörfchen an eine Lärmbelästigung grenzt. Mir graust es schon vor der WM. Kann man diese Fanfeste nicht verbieten?
Man könnte ja stattdessen stille Bastelecken einrichten - obwohl, das Rascheln ist ja auch nicht so dolle.
Die Europäischen Wochen will ich in der Stadt auch nicht mehr haben. Wenn die alle aus der Jesuitenkirche kommen! Das hält ja keiner in der Schustergasse aus!
Weg, weg, weg!

Anonym hat gesagt…

Ruhe!

Anonym hat gesagt…

Sollte man nicht betonen, daß es sich um den veröffentlichten Beitrag um einen "tatsächlichen und von der Verfasserin ernst gemeinten Leserbrief" handelt und kein satirischer Beitrag von Wahl-Info ist?

Anonym hat gesagt…

Am Ende titelt man noch "Der brave Herr Hasenöhrl" ...

Anonym hat gesagt…

Ist das denn so? :-)

Anonym hat gesagt…

http://www.bild.de/BILD/news/2009/12/15/weihnachtsmarkt-alexa-berlin/feuerwehr-befreit-schulklasse-aus-karussell-gondel.html