Samstag, 14. Juni 2014
Donnerstag, 12. Juni 2014
Hey PNP!
Jetzt haben wir Euch ziemlich lang ungeschoren gelassen, aber es geht nicht mehr. Es war noch nie so richtig erträglich, Euer Blatt zu lesen; im Moment ist es für einen normalen Menschen (sic!) unerträglich.
Nein, ich meine nicht den Danninger. Der ist mir richtig ans Herz gewachsen. Ich möchte es fast als gutes Omen werten, dass er mir an einem durchaus bemerkenswerten Tag meines Lebens über den Weg gelaufen ist und justament zum Jahrestag, also auf den Tag genau ein Jahr später und dann noch in derselben Straße, wieder meinen Weg kreuzt. Da darf der ruhig den früheren Wirtschaftsminister Horst Rösler nennen. Unterstellen wir mal zu seinen Gunsten, dass PNP-Redakteure dermaßen gehirngewaschen sind, dass für sie jeder Spitzenpolitiker Horst heißen muss. Da kann der gar nichts dafür, mein Freund Danninger.
Unerträglich ist etwas ganz anderes. Und ich muss vorweg schicken, dass meine folgende Kritik nur ganz am Rande damit zu tun hat, dass es mir schwer nachvollziehbar ist, warum Menschen an Horoskope, Kobolde, Geister oder Götter glauben. Ich kenne auch religiöse Menschen, denen der Popstar-Hype um den neuen Bischof ein wenig auf die Nerven geht. Aber zur Sache.
Warum gibt es im Passauer Lokalteil der PNP einen Artikel, der sich in 761 Wörtern, bzw. 4770 Zeichen (ohne Überschrift) mit der Pfingstpredigt des Bischofs beschäftigt? Und das nahezu ausschließlich unkommentiert in Zitaten? Ich versteige mich jetzt einmal zu der unbewiesenen Aussage, dass es in der PNP in den letzten 20 Jahren keinen Artikel gab, der eine solche Menge an wörtlicher Zitation beinhaltet hat. Das ist das Eine.
Das Andere ist, dass der Artikel gottseidank (sic! sic!) einen wesentlichen Beitrag zum Beweis leistet, dass der Kaiser nackt ist und das Passauer Kirchenvolk an einer hochproblematischen Massenhalluzination leidet. Abgesehen davon, dass es für einen Christenmenschen ohnehin nicht ganz koscher (sic! sic! sic!) ist, einen Derzeit-noch-nicht-Heiliggesprochenen und Derzeit-noch-nicht-als-Christus-Identifizierten erotoman zu vergöttern, bestehen nämlich die Zitate allesamt aus nichtssagenden Platitüden, für die man schon sehr religiös, esoterisch oder sonstwas sein muss, um sie mit Begeisterung zu deuten.
Beispiel gefällig? "Wir Christen sind die, die inmitten einer Welt, die in den immer gleichen Bahnen zu verlaufen scheint - mit all dem Guten und Schlechten, was es in ihr gibt – mitten darin, sind wir diejenigen, die schon heute einen Zugang in ihrem Herzen haben zum Himmel. Wir sind die, die den Geist Gottes in sich tragen, der ihnen schon eingehaucht ist." Pardon, aber abgesehen davon, dass das kryptisches Geschwurbel ist – was haben eigentlich die Nicht-Christen in ihrem Herzen? Einen Zugang zur Hölle? Oder hoffen wir mal gutmeinend: einen Zugang zum Irdischen und zum realen Leben?
Nein, ich meine nicht den Danninger. Der ist mir richtig ans Herz gewachsen. Ich möchte es fast als gutes Omen werten, dass er mir an einem durchaus bemerkenswerten Tag meines Lebens über den Weg gelaufen ist und justament zum Jahrestag, also auf den Tag genau ein Jahr später und dann noch in derselben Straße, wieder meinen Weg kreuzt. Da darf der ruhig den früheren Wirtschaftsminister Horst Rösler nennen. Unterstellen wir mal zu seinen Gunsten, dass PNP-Redakteure dermaßen gehirngewaschen sind, dass für sie jeder Spitzenpolitiker Horst heißen muss. Da kann der gar nichts dafür, mein Freund Danninger.
Unerträglich ist etwas ganz anderes. Und ich muss vorweg schicken, dass meine folgende Kritik nur ganz am Rande damit zu tun hat, dass es mir schwer nachvollziehbar ist, warum Menschen an Horoskope, Kobolde, Geister oder Götter glauben. Ich kenne auch religiöse Menschen, denen der Popstar-Hype um den neuen Bischof ein wenig auf die Nerven geht. Aber zur Sache.
Warum gibt es im Passauer Lokalteil der PNP einen Artikel, der sich in 761 Wörtern, bzw. 4770 Zeichen (ohne Überschrift) mit der Pfingstpredigt des Bischofs beschäftigt? Und das nahezu ausschließlich unkommentiert in Zitaten? Ich versteige mich jetzt einmal zu der unbewiesenen Aussage, dass es in der PNP in den letzten 20 Jahren keinen Artikel gab, der eine solche Menge an wörtlicher Zitation beinhaltet hat. Das ist das Eine.
Das Andere ist, dass der Artikel gottseidank (sic! sic!) einen wesentlichen Beitrag zum Beweis leistet, dass der Kaiser nackt ist und das Passauer Kirchenvolk an einer hochproblematischen Massenhalluzination leidet. Abgesehen davon, dass es für einen Christenmenschen ohnehin nicht ganz koscher (sic! sic! sic!) ist, einen Derzeit-noch-nicht-Heiliggesprochenen und Derzeit-noch-nicht-als-Christus-Identifizierten erotoman zu vergöttern, bestehen nämlich die Zitate allesamt aus nichtssagenden Platitüden, für die man schon sehr religiös, esoterisch oder sonstwas sein muss, um sie mit Begeisterung zu deuten.
Beispiel gefällig? "Wir Christen sind die, die inmitten einer Welt, die in den immer gleichen Bahnen zu verlaufen scheint - mit all dem Guten und Schlechten, was es in ihr gibt – mitten darin, sind wir diejenigen, die schon heute einen Zugang in ihrem Herzen haben zum Himmel. Wir sind die, die den Geist Gottes in sich tragen, der ihnen schon eingehaucht ist." Pardon, aber abgesehen davon, dass das kryptisches Geschwurbel ist – was haben eigentlich die Nicht-Christen in ihrem Herzen? Einen Zugang zur Hölle? Oder hoffen wir mal gutmeinend: einen Zugang zum Irdischen und zum realen Leben?
Auch schön, wie er sich selbst zum Erlöser macht. Mit folgenden Worten beschreibt er seine Installation zum Bischof: "Auf einmal waren irgendwie alle geeint – Christinnen und Christen aus allen Lagern – offen für das, was sich da ereignet. An diesem Tag hat sich wohl kaum einer, der dabei war, geschämt der katholischen Kirche anzugehören, wo es doch andererseits auch immer wieder mal Gründe gibt, sich dafür zu schämen." Habemus Episcopum (Akkusativ, also -um, gell Hubsi) Stefanum – ab sofort wird alles gut und keiner muss sich mehr schämen. Hybris? Nie! Ist doch so ein Netter, der Stefan.
Man darf sich das auch alles ganz superschön reden und es ist ja auch – abgesehen von dieser Massenhysterie – gar nicht so schlimm. Immerhin gibt es selbst in Passau eine Mehrheit, die die ganze Holy-Show nur dann (und dann verärgert) interessiert, wenn Pfingsten am Domplatz der Verkehr zusammenbricht, weil diese Katholen kreuz und quer parken dürfen, wie sie wollen.
Schlimm ist, dass sich die PNP gänzlich unkritisch und vollkommen einseitig zum Kirchenblatt der katholischen Kirche macht. Das ist zwar nichts neues, aber in diesen absurden Dimensionen doch bemerkenswert. Schön daran ist nur, dass es mittlerweile nicht nur mir, sondern auch der oben erwähnten und von der PNP seit jeher geleugneten Mehrheit tierisch auf die Nerven geht.
Übrigens – lieber Stefan (sic!) Rammer! Ich bin an Fronleichnam leider verreist. Könnten Sie bitte wieder Ihre Inquisitionsliste veröffentlichen, wer von der Stadtprominenz nicht beim Umzug dabei war. Auf dass sich der Zugang zur Hölle in ihrem Herzen weite.
Helau und Urbi et Clero!
Der einzige Passauer Popstar aka Präsident
Mittwoch, 4. Juni 2014
Frankenberger hinterfragt sich
Dass Frankenberger und seine Entourage kein Deutsch können, ist ja schon seit den Halluzinationen eines "Polit-Rebells" bekannt.
Ob die Tatsache, dass er jetzt auf einmal "sich hinterfragt", wieder auf seinem sprachlichen Unvermögen basiert oder wirklich bedeutet, dass er sich selbst als Person komplett in Frage stellt, bleibt eine spannende Frage.
Sollte letzteres der Fall sein, kann man nur gratulieren, denn es ist schon sehr unwahrscheinlich, dass 80 Prozent der Passauer Frankenberger hassen (Zitat desselben). Hassen tun ihn wohl nur ein paar wenige durchgeknallte Raucher-Fundamentalisten, dafür geht er wahrscheinlich 90 Prozent der Passauer und der Weltbevölkerung auf die Nerven. Zwischen hassen und auf die Nerven gehen besteht allerdings ein gehöriger Unterschied.
Daran aber, lieber Herr Frankenberger, sind Sie selbst schuld. Wer alberne Pressemitteilungen und Bücher produziert, wer sich als verklemmt-katholischer Askese-Fundi bei Roche und Böhmermann präsentiert, usw. usf., der nimmt die Rolle der freakigen Nervensäge gerne an. Wenn einem womöglich sogar die eigenen Ministranten am liebsten den Rat geben würden "zieh doch mal einen Joint durch und werd ein bisschen locker", ist es auf jeden Fall höchste Zeit, "sich zu hinterfragen".
Selbstreflexion ehrt einen ja durchaus und ist bei Fränkis früheren Stadtratskollegen eher wenig ausgeprägt. Und das betrifft nicht nur seinen Erzfeind Urban Spinat, dem völlig unklar ist, dass er mindestens 90 Prozent der Passauer auf die Nerven geht, sondern schon auch ein paar andere.
Bei der CSU hatte man ja bei der konstituierenden Stadtratssitzung den Eindruck, dass sie gar nichts geschnallt hat, zumindest bei den üblichen Protagonisten. Dann wurden sie allerdings knapp zwei Stunden lang abgewatscht, quasi als Einstimmung auf den Beginn einer sechsjährigen Dupptatur. Der Dupptator kann nämlich jetzt mit seinen rötlich- und andersfarbenen Claqueuren dermaßen lässig und geschmeidig durchregieren, dass Scheuer, Dickl & Co sich im Hinblick auf ihre Bedeutungslosigkeit eigentlich gleich mit Atzinger zusammenschließen könnten. Der übrigens stellt wenigstens lustige Fragen. Er wollte nämlich wissen, warum die zwei OB-Stellvertreter knapp 3.000 und 4.500 Euro verdienen. Zack, Frage abgebügelt, nächster Punkt. Ist ja auch wurscht, ist ja nur Geld.
Der Ortner hat das Spiel als Erster kapiert und seine Verwaltungsrats-Kandidatur gegen einen aus dem Off auftauchenden Gegenkandidaten gleich zurückgezogen. Den Verliererposten kann man ja schließlich auch Dickl, Scheuer und dieser kleinen Frau mit den dunklen Haaren überlassen. Riesenstaatsmann Scheuermann hatte übrigens einen ganz absonderlichen Auftritt. Wie kann man eigentlich bei so einer Sitzung, bei der man selbst auch noch eine exponierte Rolle spielt, ohne Krawatte auftauchen? Als General in München und Berlin immer mit, aber für die kleinen Scheißer in der Provinz reicht ein offener Kragen. Oder wie soll man das sonst interpretieren?
Ansonsten hat er ein bisschen herumgeblafft und irgendwie gewirkt wie eine beleidigte Leberwurst, wohingegen sein Kollege Waschler eher unauffällig war. Was wird aus dem eigentlich? Der hatte zwar vor ein paar Tagen seinen ersten Durchbruch (Zugegeben: Der Witz ist aus den Kommentaren geklaut), aber sonst hört man nicht mehr viel. Wie sieht es bei dem eigentlich mit Selbstreflexion aus? Negativ, vermutlich. Ob da 90 Prozent reichen, denen er auf die Nerven geht?
Dafür finden 99 Prozent der Passauer (Das fehlende Prozent besteht aus Satanisten und Evangelen) den neuen Bischof endgeil. Der hat nämlich den Dienst-BMW gegen einen VW getauscht und eine Frau zur Pressesprecherin gemacht. Eine Frau! Zur Pressesprecherin! Wenn das mal nicht voll krass fortschrittlich ist. Und lustige Sachen hat er gesagt bei seiner Weihe: Dass seine alten Buddies gar nicht mal so porno finden, dass er jetzt Bischof ist, sondern viel cooler, dass er jetzt Brauereibesitzer ist. Ja, ha ha, voll witzig. Aber das Allerschärfste ist doch: Er kriegt trotzdem noch ein B6-Gehalt vom Staat und das zahlen die Steuerzahler, also auch die Satanisten und Evangelen. Bruahahaha, ich schmeiß mich weg.
So kriegt man den Bogen vom Frankenberger zum Bischof. Wenn das mal nicht bedeutungsschwanger ist. Ob Fränki mit dem neuen Bischof wieder genauso oft und gern telefoniert wie mit dem alten? Wir werden es erfahren. Nach der Auszeit. Ganz bestimmt.
Der Präsident
Ob die Tatsache, dass er jetzt auf einmal "sich hinterfragt", wieder auf seinem sprachlichen Unvermögen basiert oder wirklich bedeutet, dass er sich selbst als Person komplett in Frage stellt, bleibt eine spannende Frage.
Sollte letzteres der Fall sein, kann man nur gratulieren, denn es ist schon sehr unwahrscheinlich, dass 80 Prozent der Passauer Frankenberger hassen (Zitat desselben). Hassen tun ihn wohl nur ein paar wenige durchgeknallte Raucher-Fundamentalisten, dafür geht er wahrscheinlich 90 Prozent der Passauer und der Weltbevölkerung auf die Nerven. Zwischen hassen und auf die Nerven gehen besteht allerdings ein gehöriger Unterschied.
Daran aber, lieber Herr Frankenberger, sind Sie selbst schuld. Wer alberne Pressemitteilungen und Bücher produziert, wer sich als verklemmt-katholischer Askese-Fundi bei Roche und Böhmermann präsentiert, usw. usf., der nimmt die Rolle der freakigen Nervensäge gerne an. Wenn einem womöglich sogar die eigenen Ministranten am liebsten den Rat geben würden "zieh doch mal einen Joint durch und werd ein bisschen locker", ist es auf jeden Fall höchste Zeit, "sich zu hinterfragen".
Selbstreflexion ehrt einen ja durchaus und ist bei Fränkis früheren Stadtratskollegen eher wenig ausgeprägt. Und das betrifft nicht nur seinen Erzfeind Urban Spinat, dem völlig unklar ist, dass er mindestens 90 Prozent der Passauer auf die Nerven geht, sondern schon auch ein paar andere.
Bei der CSU hatte man ja bei der konstituierenden Stadtratssitzung den Eindruck, dass sie gar nichts geschnallt hat, zumindest bei den üblichen Protagonisten. Dann wurden sie allerdings knapp zwei Stunden lang abgewatscht, quasi als Einstimmung auf den Beginn einer sechsjährigen Dupptatur. Der Dupptator kann nämlich jetzt mit seinen rötlich- und andersfarbenen Claqueuren dermaßen lässig und geschmeidig durchregieren, dass Scheuer, Dickl & Co sich im Hinblick auf ihre Bedeutungslosigkeit eigentlich gleich mit Atzinger zusammenschließen könnten. Der übrigens stellt wenigstens lustige Fragen. Er wollte nämlich wissen, warum die zwei OB-Stellvertreter knapp 3.000 und 4.500 Euro verdienen. Zack, Frage abgebügelt, nächster Punkt. Ist ja auch wurscht, ist ja nur Geld.
Der Ortner hat das Spiel als Erster kapiert und seine Verwaltungsrats-Kandidatur gegen einen aus dem Off auftauchenden Gegenkandidaten gleich zurückgezogen. Den Verliererposten kann man ja schließlich auch Dickl, Scheuer und dieser kleinen Frau mit den dunklen Haaren überlassen. Riesenstaatsmann Scheuermann hatte übrigens einen ganz absonderlichen Auftritt. Wie kann man eigentlich bei so einer Sitzung, bei der man selbst auch noch eine exponierte Rolle spielt, ohne Krawatte auftauchen? Als General in München und Berlin immer mit, aber für die kleinen Scheißer in der Provinz reicht ein offener Kragen. Oder wie soll man das sonst interpretieren?
Ansonsten hat er ein bisschen herumgeblafft und irgendwie gewirkt wie eine beleidigte Leberwurst, wohingegen sein Kollege Waschler eher unauffällig war. Was wird aus dem eigentlich? Der hatte zwar vor ein paar Tagen seinen ersten Durchbruch (Zugegeben: Der Witz ist aus den Kommentaren geklaut), aber sonst hört man nicht mehr viel. Wie sieht es bei dem eigentlich mit Selbstreflexion aus? Negativ, vermutlich. Ob da 90 Prozent reichen, denen er auf die Nerven geht?
Dafür finden 99 Prozent der Passauer (Das fehlende Prozent besteht aus Satanisten und Evangelen) den neuen Bischof endgeil. Der hat nämlich den Dienst-BMW gegen einen VW getauscht und eine Frau zur Pressesprecherin gemacht. Eine Frau! Zur Pressesprecherin! Wenn das mal nicht voll krass fortschrittlich ist. Und lustige Sachen hat er gesagt bei seiner Weihe: Dass seine alten Buddies gar nicht mal so porno finden, dass er jetzt Bischof ist, sondern viel cooler, dass er jetzt Brauereibesitzer ist. Ja, ha ha, voll witzig. Aber das Allerschärfste ist doch: Er kriegt trotzdem noch ein B6-Gehalt vom Staat und das zahlen die Steuerzahler, also auch die Satanisten und Evangelen. Bruahahaha, ich schmeiß mich weg.
So kriegt man den Bogen vom Frankenberger zum Bischof. Wenn das mal nicht bedeutungsschwanger ist. Ob Fränki mit dem neuen Bischof wieder genauso oft und gern telefoniert wie mit dem alten? Wir werden es erfahren. Nach der Auszeit. Ganz bestimmt.
Der Präsident
Donnerstag, 15. Mai 2014
Mittwoch, 30. April 2014
Oh mei, CSU!
Liebe Passauer CSU!
Was soll ich sagen... Was Eure Partei betrifft, habe ich ein leicht schizoid-paranoides Problem. Ich habe in meinem Leben schon viele Parteien gewählt – aber noch nie die CSU. Schizoid-paranoid deshalb, weil ich zugeben muss, es nicht ganz schlecht zu finden, dass wir in Bayern eine CSU-Regierung haben, aber gleichzeitig das Gehabe und die oftmals nur auf Machtspielchen ausgerichtete Politik Eurer Spitzenleute (insbesondere Seehofer) einfach nicht ertragen kann.
Und jetzt sitze ich da und habe ein Riesenproblem. Ich wäre nämlich über meinen Schatten gesprungen und hätte eine Wahlempfehlung für den CSU-Kandidaten bei der Bürgermeisterwahl ausgesprochen. Wäre, hätte, wenn. Wenn, ja wenn der Kandidat, bzw. die Kandidatin nicht Weber heißen würde. Ich will aber bitte nicht falsch verstanden werden. Ich habe gar nichts gegen die Frau Weber, aber erstens gibt es geeignetere Kandidaten und zweitens hätten diejenigen auch eine reelle Chance. Die hat Frau Weber leider nur sehr theoretisch.
Ich kann mir vorstellen, dass es bei den kleinen Fraktionen durchaus ein paar Leute gibt, die lieber einen CSUler als einen Herrn Mangold wählen würden. Ich kann mir sogar vorstellen, dass es bei Rot-Grün ein paar Umfaller geben könnte, wenn die CSU den richtigen Kandidaten aufstellt. Das habt Ihr allerdings jetzt verbockt, liebe CSU – also glaube ich, aber ich habe mich ja in letzter Zeit schon öfter mal getäuscht.
Schade eigentlich...
Der Präsident
Was soll ich sagen... Was Eure Partei betrifft, habe ich ein leicht schizoid-paranoides Problem. Ich habe in meinem Leben schon viele Parteien gewählt – aber noch nie die CSU. Schizoid-paranoid deshalb, weil ich zugeben muss, es nicht ganz schlecht zu finden, dass wir in Bayern eine CSU-Regierung haben, aber gleichzeitig das Gehabe und die oftmals nur auf Machtspielchen ausgerichtete Politik Eurer Spitzenleute (insbesondere Seehofer) einfach nicht ertragen kann.
Und jetzt sitze ich da und habe ein Riesenproblem. Ich wäre nämlich über meinen Schatten gesprungen und hätte eine Wahlempfehlung für den CSU-Kandidaten bei der Bürgermeisterwahl ausgesprochen. Wäre, hätte, wenn. Wenn, ja wenn der Kandidat, bzw. die Kandidatin nicht Weber heißen würde. Ich will aber bitte nicht falsch verstanden werden. Ich habe gar nichts gegen die Frau Weber, aber erstens gibt es geeignetere Kandidaten und zweitens hätten diejenigen auch eine reelle Chance. Die hat Frau Weber leider nur sehr theoretisch.
Ich kann mir vorstellen, dass es bei den kleinen Fraktionen durchaus ein paar Leute gibt, die lieber einen CSUler als einen Herrn Mangold wählen würden. Ich kann mir sogar vorstellen, dass es bei Rot-Grün ein paar Umfaller geben könnte, wenn die CSU den richtigen Kandidaten aufstellt. Das habt Ihr allerdings jetzt verbockt, liebe CSU – also glaube ich, aber ich habe mich ja in letzter Zeit schon öfter mal getäuscht.
Schade eigentlich...
Der Präsident
Mittwoch, 23. April 2014
Aufgewärmt und abgebrüht
Lieber Tölpel!
Jetzt haben schon alle gemeint, wir hätten den Laden hier zugesperrt, aber weit gefehlt. Ich hatte nur, nachdem diese komische Wahl vorbei war, eine derartige Leere in mir, dass ich einfach nicht wusste, was ich Dir schreiben soll. Außerdem gab es in den letzten Wochen in der Monopolpresse, die immer noch suggeriert, eine große Mehrheit der Leute würde sich dafür interessieren, wer wo und warum Bischof wird, kein anderes Thema als die Ernennung eines spätberufenen Jongleurs zum Steuergeldempfänger. Aber wahrscheinlich passiert ansonsten auch nichts Spannendes, jetzt wo der Wahlkampf erstmal Geschichte ist.
All die wunderbaren Themen wie Straßen-, Brücken-, Tunnelbau und was man sich sonst noch schnell im Februar aus den Fingern gesogen hat, verschwinden jetzt wieder bis Ende 2019 in der Schublade. Jetzt gehts erstmal um die wichtigen Themen: Wer wird Bürgermeister? Wie gebe ich den Koalitionskomparsen das Gefühl, dass sie wichtig sind und mitspielen dürfen? Und wie bremse ich brutalstmöglich die CSU aus?
Der Oberjürgen ist ja schon ein ganz Ausgebuffter. Nicht "Divide et impera", sondern "Coito et impera". Da macht man einfach eine ganz ganz große Koalition, in der die ganzen Schwindsüchtigen erst auf- und dann untergehen. Kannibalisierung nennt man das auch. Und bei der nächsten Wahl in sechs Jahren gibts dann noch genau zwei Listen: SPDFDFWGRÜPÖL und die CSU – wenn sich die bis dahin nicht aufgelöst hat.
Das wäre zumindest das Szenario, welches die AmSonntag skizziert hat und das ist gar nicht so unwahrscheinlich. Dass die CSU hinten runter fällt, ist ziemlich logisch. Wieso sollte Kaiser Jürgen auch ohne Not die desolaten Schwarzen stark machen? Mögen tut er sie nicht und brauchen tut er sie auch nicht. Da kann man dann auch ganz schnell vergessen, wie sehr einen das spinatähnliche Gemüse Mangold im Wahlkampf geärgert hat.
Was meinst Du, echtester aller Tölpel? Wie kommts?
Deine Kathi
Liebe Kathi!
Hört sich einigermaßen plausibel an. Aber erstens kommt es anders und zweitens – Du weißt schon. Ich habe ja schon wieder ganz abenteuerliche Geschichten gehört. Wer sagt Dir denn, dass beim großen Friede-Freude-Eierkuchen-Spiel alle mitmachen? Kann es nicht sein, dass noch vor der konstituierenden Sitzung im Mai ganz neue Allianzen geschmiedet werden? Aber was auch immer noch passiert. Die Regierungskoalition wird wohl ziemlich groß und die Opposition dementsprechend klein.
Dieser neue Bischof kann ja nicht nur jonglieren, sondern sogar zaubern. Wobei ich vermute, dass es sich in der Position eher um ganz simple Wunder handelt, die er vollbringt. Was meinst, Kathl? Da gehen wir zwei auch mal wieder in den Dom und schauen uns an, wie er das Weihwasser in Sekundenkleber und den Weihrauch in Haschisch verzaubert. Und bei der Kommunion holt er den Leuten die Hostie bestimmt hinter dem Ohr hervor. Ich habe übrigens das Video gefunden (siehe oben), das den Journalisten Oster davon überzeugt hat, Zauberpriester zu werden. You should turn professional!
Ansonsten passiert ja wirklich nichts, bzw. es wird wohl bald was passieren, aber das ist noch nicht spruchreif. Ich weiß auch gar nicht so recht, welche Themen ich noch aufgreifen sollte. Du hast es schon richtig geschrieben. Die ganzen Wahlkampfthemen kommen ja jetzt wieder in die Schublade. Da bleibt uns nur, abzuwarten, ob sich ab Mai noch irgendwer für die Angerer, die Ilzstädter, die Halser, die Innstädter und die Schaldinger interessiert. Oder die Seilbahn. Oder die Linksabbiegespur. Oder Fahrradwege oder was weiß ich.
Vielleicht sperren wir den Laden doch zu? Manchmal bin ich sooo müde und das ganze Kasperltheater interessiert mich einen derartigen Dreck. Aber andererseits – dann machen die doch wieder, was sie wollen. Vielleicht halten wir ja doch noch mal sechs Jahre aus. Aber kandidieren tut von uns keiner mehr. Bestimmt nicht. Ganz bestimmt nicht. Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort.
Dir auch...
Dein Tölpel
PS: Wir wissen schon, dass "coito" Imperativ 2 ist. Liest sich aber schöner.
Freitag, 21. März 2014
Alles auf Anfang
Lieber Tölpel!
Ja, leck mich doch am Arsch, wenn ich das so sagen darf, was war das denn für eine komische Wahl? Allen Schlaumeier-Kommentatoren, die uns wegen unserer Prognose vom Sonntagnachmittag verlacht haben, sei hierzu übrigens gesagt, dass diese natürlich nicht ernst gemeint, sondern reine Zermürbungspropaganda war. Aber so richtig richtiggelegen ist in seinen Voraussagen wohl kaum jemand.
Um das Ergebnis zu kommentieren muss man zwei fast widersprüchliche Phänomene zugrunde legen: zum einen den landesweiten Trend und zum anderen sehr Passau-spezifische Faktoren. Der Trend ist wohl, dass die CSU verliert und die Grünen gewinnen. Ansonsten haben sich in Passau allerdings noch ein paar Spezialeffekte gezeigt.
Die CSU in Bayern hat verloren, aber nur minimal. Die CSU in Passau hat so richtig volle Kanne verloren. Jetzt wird mir wahrscheinlich wieder Überheblichkeit vorgeworfen, wenn ich sage, dass das aber sowas von vorhersehbar war und dass wir im Übrigen das auch vorhergesagt haben. Wobei ich nicht geglaubt habe, dass es so brutal wird. Die Gründe liegen klar auf der Hand und müssen nicht schon wieder vorgebetet werden. Die missglückte OB-Kandidatur gab da natürlich noch den Rest. Zwei Fragen bleiben jetzt spannend: Wie lange hält sich der Kreisvorsitzende noch und schafft es ein Neuer da wirklich etwas zu erneuern.
Zur SPD gibts nicht viel zu sagen. Die hat auch landesweit verloren, in Passau aber nicht. Kunststück. Der Oberjürgen hat ja nicht nur die OB-Wahl mit einem Ergebnis gewonnen, das er sich dann in der Höhe wahrscheinlich nicht einmal selbst zugetraut hat, sondern auch seine bucklige Stadtratsfraktion noch mitgeschleift.
Interessant sind die Grünen. Also nicht falsch verstehen. Ich habe nichts gegen die Grünen, ich bin eher der Meinung, dass man die (im Gegensatz zu anderen Trittbrettfahrer-Parteien) auch wirklich braucht. Aber warum gewinnen die zwei Sitze dazu? Waren die echt so auffällig, dass sie der einzige richtige Gewinner sind? Oder wollte der Wähler wirklich die Frau Tausch und den Herrn Burkert drin haben? Na ja, man muss nicht alles verstehen.
Zur ÖDP sage ich nichts mehr, und zwar nie mehr. Wahrscheinlich. Aber das vielleicht schon noch: Ich vermute, dass der Herr Mangold sein OB-Ergebnis und das Abschneiden seiner Partei fast schon als Worst Case ansieht. Der hat ja Wahlkampf gemacht, dass man glauben konnte, der will wirklich OB werden und traut sich das auch zu. Jetzt muss er schon ganz schön mit den Ohren wackeln, dass er überhaupt noch was wird. So viele Stadträte, die ihn unbedingt als Bürgermeister haben wollen, gibts nämlich gar nicht. Egal – dann soll er halt mit dem Greipl einen auf Statler und Waldorf machen.
Bei den Kleinen überrascht mich das PAL-Ergebnis am wenigsten. Die Drei waren halt gesetzt. Die drei Sitze der Freien Wähler sind mir vollkommen schleierhaft und unnachvollziehbar – gerade auch im direkten Vergleich mit SP/FDP. Ein besonderes Zuckerl hat uns der unberechenbare Wähler noch in Person des Chef-Komikers von Pro Passau, Oskar Atzinger, geschenkt. Wobei ich mich auf den fast schon wieder freue, weil solcherlei Persönlichkeiten mit ihrem abstrusen Weltbild oft für ganz schön viel Heiterkeit sorgen können. Da kommen voraussichtlich Anträge und Wortmeldungen, bei denen es Dich vor Lachen vom Stuhl haut. Nein, da muss man auch gar nicht betroffen sein und Angst um die Demokratie haben – ein Hofnarr schadet nichts.
Jetzt können wir uns ganz entspannt zurücklehnen und abwarten, was aus all den großen und schönen Themen aus dem Wahlkampf wird. Wie viele Nahversorger gibt es in sechs Jahren wohl mehr in den Stadtteilen? Was wird aus Tunnel, Seilbahn und Verkehrsberuhigung am Anger? Passiert was beim Tourismus, bei den Gewerbeansiedlungen und im Stadtmarketing? Ich will nicht alles aufzählen, wir hören das in knapp sechs Jahren eh wieder.
Hast Du auch noch was beizutragen, liebster Tölpel?
Deine Kathi
Liebe Kathi!
Schönes Wochenende!
Dein Tölpel
Ja, leck mich doch am Arsch, wenn ich das so sagen darf, was war das denn für eine komische Wahl? Allen Schlaumeier-Kommentatoren, die uns wegen unserer Prognose vom Sonntagnachmittag verlacht haben, sei hierzu übrigens gesagt, dass diese natürlich nicht ernst gemeint, sondern reine Zermürbungspropaganda war. Aber so richtig richtiggelegen ist in seinen Voraussagen wohl kaum jemand.
Um das Ergebnis zu kommentieren muss man zwei fast widersprüchliche Phänomene zugrunde legen: zum einen den landesweiten Trend und zum anderen sehr Passau-spezifische Faktoren. Der Trend ist wohl, dass die CSU verliert und die Grünen gewinnen. Ansonsten haben sich in Passau allerdings noch ein paar Spezialeffekte gezeigt.
Die CSU in Bayern hat verloren, aber nur minimal. Die CSU in Passau hat so richtig volle Kanne verloren. Jetzt wird mir wahrscheinlich wieder Überheblichkeit vorgeworfen, wenn ich sage, dass das aber sowas von vorhersehbar war und dass wir im Übrigen das auch vorhergesagt haben. Wobei ich nicht geglaubt habe, dass es so brutal wird. Die Gründe liegen klar auf der Hand und müssen nicht schon wieder vorgebetet werden. Die missglückte OB-Kandidatur gab da natürlich noch den Rest. Zwei Fragen bleiben jetzt spannend: Wie lange hält sich der Kreisvorsitzende noch und schafft es ein Neuer da wirklich etwas zu erneuern.
Zur SPD gibts nicht viel zu sagen. Die hat auch landesweit verloren, in Passau aber nicht. Kunststück. Der Oberjürgen hat ja nicht nur die OB-Wahl mit einem Ergebnis gewonnen, das er sich dann in der Höhe wahrscheinlich nicht einmal selbst zugetraut hat, sondern auch seine bucklige Stadtratsfraktion noch mitgeschleift.
Interessant sind die Grünen. Also nicht falsch verstehen. Ich habe nichts gegen die Grünen, ich bin eher der Meinung, dass man die (im Gegensatz zu anderen Trittbrettfahrer-Parteien) auch wirklich braucht. Aber warum gewinnen die zwei Sitze dazu? Waren die echt so auffällig, dass sie der einzige richtige Gewinner sind? Oder wollte der Wähler wirklich die Frau Tausch und den Herrn Burkert drin haben? Na ja, man muss nicht alles verstehen.
Zur ÖDP sage ich nichts mehr, und zwar nie mehr. Wahrscheinlich. Aber das vielleicht schon noch: Ich vermute, dass der Herr Mangold sein OB-Ergebnis und das Abschneiden seiner Partei fast schon als Worst Case ansieht. Der hat ja Wahlkampf gemacht, dass man glauben konnte, der will wirklich OB werden und traut sich das auch zu. Jetzt muss er schon ganz schön mit den Ohren wackeln, dass er überhaupt noch was wird. So viele Stadträte, die ihn unbedingt als Bürgermeister haben wollen, gibts nämlich gar nicht. Egal – dann soll er halt mit dem Greipl einen auf Statler und Waldorf machen.
Bei den Kleinen überrascht mich das PAL-Ergebnis am wenigsten. Die Drei waren halt gesetzt. Die drei Sitze der Freien Wähler sind mir vollkommen schleierhaft und unnachvollziehbar – gerade auch im direkten Vergleich mit SP/FDP. Ein besonderes Zuckerl hat uns der unberechenbare Wähler noch in Person des Chef-Komikers von Pro Passau, Oskar Atzinger, geschenkt. Wobei ich mich auf den fast schon wieder freue, weil solcherlei Persönlichkeiten mit ihrem abstrusen Weltbild oft für ganz schön viel Heiterkeit sorgen können. Da kommen voraussichtlich Anträge und Wortmeldungen, bei denen es Dich vor Lachen vom Stuhl haut. Nein, da muss man auch gar nicht betroffen sein und Angst um die Demokratie haben – ein Hofnarr schadet nichts.
Jetzt können wir uns ganz entspannt zurücklehnen und abwarten, was aus all den großen und schönen Themen aus dem Wahlkampf wird. Wie viele Nahversorger gibt es in sechs Jahren wohl mehr in den Stadtteilen? Was wird aus Tunnel, Seilbahn und Verkehrsberuhigung am Anger? Passiert was beim Tourismus, bei den Gewerbeansiedlungen und im Stadtmarketing? Ich will nicht alles aufzählen, wir hören das in knapp sechs Jahren eh wieder.
Hast Du auch noch was beizutragen, liebster Tölpel?
Deine Kathi
Liebe Kathi!
Schönes Wochenende!
Dein Tölpel
Montag, 17. März 2014
Halli hallo!
Volk!
Tja, mir fehlen die Worte. Nein, nicht wegen des SP/FDP-Ergebnisses. Eher so insgesamt.
Wir werden jetzt erst einmal längere Zeit in einem Schweigeorden verbringen und abwarten bis dieser unglaubliche Wahlbetrug aufgedeckt ist.
Wir sehen uns im Herbst 2019 – vielleicht.
prä
Tja, mir fehlen die Worte. Nein, nicht wegen des SP/FDP-Ergebnisses. Eher so insgesamt.
Wir werden jetzt erst einmal längere Zeit in einem Schweigeorden verbringen und abwarten bis dieser unglaubliche Wahlbetrug aufgedeckt ist.
Wir sehen uns im Herbst 2019 – vielleicht.
prä
Sonntag, 16. März 2014
Vorläufiges amtliches Endergebnis für die Stadtratswahl in Passau
CSU 14 Sitze
SPD 12 Sitze
Grüne 3 Sitze
ÖDP 6 Sitze
FW 2 Sitze
SP/FDP 4 Sitze
PAL 3 Sitze
SPD 12 Sitze
Grüne 3 Sitze
ÖDP 6 Sitze
FW 2 Sitze
SP/FDP 4 Sitze
PAL 3 Sitze
Donnerstag, 13. März 2014
Mittwoch, 12. März 2014
Ausgekämpft und ausgelaugt
Lieber Tölpel!
Was ist denn eigentlich hier los? Also hier in diesem Internet? War es bis vor ein paar Wochen noch so, dass Menschen, die uns nicht so gerne mögen, immer verkündet haben, wir wären das Albernste im Netz zum Thema Passau und Wahlen, kann das heute wohl niemand mehr sagen. Und ich werde jetzt noch nicht einmal behaupten, dass diese komische Seite wahl.info das Albernste ist, was ich gefunden habe. Nein, da musst Du schon eher auf die verschiedenen Facebook-Seiten der Kandidaten schauen – Abgründe. Mir als Facebook-Hasser soll es nur recht sein. Je mehr über 50-Jährige sich dort lächerlich machen, desto mehr Junge verlassen diese sich überlebt habende Plattform, weil sie sich für ihre Eltern schämen.
Was bringt eigentlich erwachsene Menschen dazu, sich ihr gegenseitiges Gefallen zu bekunden, wenn man sich eigentlich die Pest an den Hals wünscht oder zumindest ein schlechtes Wahlergebnis? Da gefallen sich auf einmal Linke, Grüne, SPDler und CSUler gegenseitig oder sind – noch viel irrer – gleich direkt miteinander befreundet. So ein Stadtratskandidat hat dann schon mal ein paar hundert Freunde. Ob dann den CSUler auch alle seine SPD- und Grünen-Freunde wirklich wählen? Bestimmt. Sind ja schließlich Freunde.
Wenn man aber mal genau hin sieht, ist dieser Facebook-Sandkasten für Ü30 bis Best Ager gar nicht so groß. Eigentlich kommentieren und gefallen sich überall dieselben paar Köpfe. Gefall ich Dir, gefällst Du mir. Schreibst Du mir ein "Hey, super Idee! :-)", schreib ich Dir ein "Cooool... :-D". Na ja, lassen wir sie spielen. Wenn ich mir die Anzahl der Likes und Kommentare, die sich auf diesen Facebook-Seiten finden, so betrachte und vergleiche das dann mit den Besucherzahlen und unzähligen Kommentaren auf Wahlinfo-Passau, dann kann ich diese verkrampften Versuche, das Internet zu erobern, nur ganz entspannt belächeln. Gefällt mir sehr gut.
Auch sonst wird es irgendwie immer doofer. Bei der Pawo-OB-Umfrage führt mittlerweile deutlich Uschi Karl-Hellwing vor Mangold und Dupper. Dann nehmt die Umfrage halt raus – ist doch Quatsch. An dieser Stelle übrigens Chapeau an Grüne und ausnahmsweise PAL. Ihr seid die einzigen, die diesen Wahl.Info-Premiumkandidaten-Schmarrn geschlossen boykottieren. Die SPD und SP/FDP haben wenigstens jeweils nur einen Ausreißer.
Ganz besonders schön sind die ganzen vielen tollen Ideen, die jetzt so Mancher in seiner Torschlusspanik noch entwickelt. Die einen wollen freien Kaffee für Bedürftige, was möglicherweise in Neapel so funktionieren mag, aber hier bei uns mit "abwegig" noch freundlich kommentiert werden kann. Super-Stadtrat Koomikmann will freie Äpfel für alle und erfreut uns jeden Tag mit einem neuen, frisch ausgedachten Spitzen-Brüller. Mal will er in den Stadtteilen von der Stadt geförderte und von Lehrlingen betriebene Lebensmittelgeschäfte gründen, dann will er "Ortsteil-Bereiche und kulturräumliche Freilandzonen sichern", natürlich ohne Bauwillige zu verärgern (Hä? Kein Wort verstanden) und bis Sonntag fällt ihm bestimmt noch was ganz Besonderes ein. Lass mich raten: Kostümpflicht für alle Passauer (wegen des Stadtbilds), eine autofreie Altstadt (natürlich ohne Autofahrer und Einzelhändler zu verärgern – sollen halt Lehrlinge die auswärtigen Besucher auf Barock-Sänften durch die Stadt tragen) oder ein bedingungsloses, lebenslanges Grundeinkommen (gewerbesteuerfinanziert) für Koomikmann-Wähler.
Was meinst Du, mein Tölpel, hat der seine Trümpfe schon alle ausgespielt?
Deine Kathi
Liebe Kathi!
Bestimmt nicht! Da kommt noch was. Der Dickl fordert übrigens heute eine vernünftige Nahversorgung (inkl. Zahnbürste) an den Stadträndern. Die Stadtspitze war da nämlich jetzt sechs Jahre untätig und präsentiert jetzt "medienwirksame, halbgare Vorschläge", so Dickl. Moment mal, das kann aber gar nicht so schlimm sein. Hat nicht der frühere CSU-OB noch kurz vor der letzten Wahl höchstpersönlich einen Lebensmittelmarkt in Schalding l.d.D. gebaut? Mich dünkt so.
Du solltest übrigens nicht immer nur im Internet herumsurfen. Auch draußen tobt nämlich wie wild der Wahlkampf. Absoluter Spitzenreiter im Stadtbild-Verschandeln ist natürlich wieder unser spinatähnliches Gemüse Mangold. Deshalb hat er jetzt auch auf der Zielgeraden noch schnell seinen Slogan "Passau bewahren" über Bord geworfen und irgendwas anderes auf seine Plakate geschrieben. "Versauen", glaube ich, habe ich im Vorbeifahren gelesen. Urban Mangold, der übrigens auf Facebook exakt 208 Personen gefällt und über den genau 10 Personen sprechen (Stand: 12.03.2014, 13 Uhr 35), will ja OB werden. Also nicht so wie Frau Karl-Hellwing. Die will nur unbedingt wieder in den Stadtrat und hat sich hierzu als Marketing-Gag diese spaßige OB-Kandidatur einfallen lassen. Gemüse Mangold will wirklich OB werden und glaubt wahrscheinlich auch noch ein bisschen dran. Puh, gruslig.
Preisfrage: Glaubt eigentlich die Frau Weber auch, dass sie OB wird? Aus gut informierten Kreisen wurde mir zugetragen, dass sie immer optimistischer wird. Hat Frau "Warum" eigentlich schon ihr eigenes Aschermittwoch-Video gesehen? Wenn ja, würde ich mir an ihrer Stelle einen neuen Planeten suchen. Da müssen ja sogar eingefleischte CSU-Haudegen weinen, wenn sie sich das anschauen. "Umso mehr mache ich mir immer wieder mehr und mehr Sorgen für die Zukunft." (Rosmarie W. am 05.03.2014 beim Politischen Aschermittwoch der CSU) Für die Zukunft brauchen Sie sich keine Sorgen machen, Frau Weber, der Zukunft ist das alles nämlich völlig wurscht. Um die Zukunft, also im Speziellen die allernächste Zukunft bis Sonntag sollten Sie sich Sorgen machen.
Viele, die auf aussichtsreichen Plätzen kandidieren, kriegen es ja derzeit mit den Nerven und einige, die weiter hinten kandidieren, steigern sich in den Wahn hinein, sie würden von Platz 42 auf Platz 3 vorgewählt. Der Präsident lässt uns übrigens ausrichten, dass es für die Stadt Passau zwar absolut notwendig wäre, dass man ihn in den Stadtrat wählt, er selbst der Sache aber mittlerweile eher indifferent bis negativ gegenüber stünde. So hätten ihn seine Listenkollegen arglistig zu einer Kandidatur überredet, indem sie ihm erzählt haben, ein Stadtrat bekäme 10.000 Euro Aufwandsentschädigung im Monat. Jetzt sei er ziemlich sauer und würde es nur noch machen, um diese Spaßbremsen dort aufzumischen. Er hoffe nur, nicht auf Platz 1 vorgewählt zu werden, weil auf diesen Klassensprecher- oder Bürgermeister-Scheiß habe er überhaupt keine Lust. Sein erster Antrag wird im Übrigen sein, die Aufwandsentschädigung für Stadträte im ersten Schritt (bis 30.06.2015) zu verfünf- und im zweiten Schritt (ab 01.07.2015) zu verzehnfachen.
Ich glaube, den wähle ich.
Dein Tölpel
Was ist denn eigentlich hier los? Also hier in diesem Internet? War es bis vor ein paar Wochen noch so, dass Menschen, die uns nicht so gerne mögen, immer verkündet haben, wir wären das Albernste im Netz zum Thema Passau und Wahlen, kann das heute wohl niemand mehr sagen. Und ich werde jetzt noch nicht einmal behaupten, dass diese komische Seite wahl.info das Albernste ist, was ich gefunden habe. Nein, da musst Du schon eher auf die verschiedenen Facebook-Seiten der Kandidaten schauen – Abgründe. Mir als Facebook-Hasser soll es nur recht sein. Je mehr über 50-Jährige sich dort lächerlich machen, desto mehr Junge verlassen diese sich überlebt habende Plattform, weil sie sich für ihre Eltern schämen.
Was bringt eigentlich erwachsene Menschen dazu, sich ihr gegenseitiges Gefallen zu bekunden, wenn man sich eigentlich die Pest an den Hals wünscht oder zumindest ein schlechtes Wahlergebnis? Da gefallen sich auf einmal Linke, Grüne, SPDler und CSUler gegenseitig oder sind – noch viel irrer – gleich direkt miteinander befreundet. So ein Stadtratskandidat hat dann schon mal ein paar hundert Freunde. Ob dann den CSUler auch alle seine SPD- und Grünen-Freunde wirklich wählen? Bestimmt. Sind ja schließlich Freunde.
Wenn man aber mal genau hin sieht, ist dieser Facebook-Sandkasten für Ü30 bis Best Ager gar nicht so groß. Eigentlich kommentieren und gefallen sich überall dieselben paar Köpfe. Gefall ich Dir, gefällst Du mir. Schreibst Du mir ein "Hey, super Idee! :-)", schreib ich Dir ein "Cooool... :-D". Na ja, lassen wir sie spielen. Wenn ich mir die Anzahl der Likes und Kommentare, die sich auf diesen Facebook-Seiten finden, so betrachte und vergleiche das dann mit den Besucherzahlen und unzähligen Kommentaren auf Wahlinfo-Passau, dann kann ich diese verkrampften Versuche, das Internet zu erobern, nur ganz entspannt belächeln. Gefällt mir sehr gut.
Auch sonst wird es irgendwie immer doofer. Bei der Pawo-OB-Umfrage führt mittlerweile deutlich Uschi Karl-Hellwing vor Mangold und Dupper. Dann nehmt die Umfrage halt raus – ist doch Quatsch. An dieser Stelle übrigens Chapeau an Grüne und ausnahmsweise PAL. Ihr seid die einzigen, die diesen Wahl.Info-Premiumkandidaten-Schmarrn geschlossen boykottieren. Die SPD und SP/FDP haben wenigstens jeweils nur einen Ausreißer.
Ganz besonders schön sind die ganzen vielen tollen Ideen, die jetzt so Mancher in seiner Torschlusspanik noch entwickelt. Die einen wollen freien Kaffee für Bedürftige, was möglicherweise in Neapel so funktionieren mag, aber hier bei uns mit "abwegig" noch freundlich kommentiert werden kann. Super-Stadtrat Koomikmann will freie Äpfel für alle und erfreut uns jeden Tag mit einem neuen, frisch ausgedachten Spitzen-Brüller. Mal will er in den Stadtteilen von der Stadt geförderte und von Lehrlingen betriebene Lebensmittelgeschäfte gründen, dann will er "Ortsteil-Bereiche und kulturräumliche Freilandzonen sichern", natürlich ohne Bauwillige zu verärgern (Hä? Kein Wort verstanden) und bis Sonntag fällt ihm bestimmt noch was ganz Besonderes ein. Lass mich raten: Kostümpflicht für alle Passauer (wegen des Stadtbilds), eine autofreie Altstadt (natürlich ohne Autofahrer und Einzelhändler zu verärgern – sollen halt Lehrlinge die auswärtigen Besucher auf Barock-Sänften durch die Stadt tragen) oder ein bedingungsloses, lebenslanges Grundeinkommen (gewerbesteuerfinanziert) für Koomikmann-Wähler.
Was meinst Du, mein Tölpel, hat der seine Trümpfe schon alle ausgespielt?
Deine Kathi
Liebe Kathi!
Bestimmt nicht! Da kommt noch was. Der Dickl fordert übrigens heute eine vernünftige Nahversorgung (inkl. Zahnbürste) an den Stadträndern. Die Stadtspitze war da nämlich jetzt sechs Jahre untätig und präsentiert jetzt "medienwirksame, halbgare Vorschläge", so Dickl. Moment mal, das kann aber gar nicht so schlimm sein. Hat nicht der frühere CSU-OB noch kurz vor der letzten Wahl höchstpersönlich einen Lebensmittelmarkt in Schalding l.d.D. gebaut? Mich dünkt so.
Du solltest übrigens nicht immer nur im Internet herumsurfen. Auch draußen tobt nämlich wie wild der Wahlkampf. Absoluter Spitzenreiter im Stadtbild-Verschandeln ist natürlich wieder unser spinatähnliches Gemüse Mangold. Deshalb hat er jetzt auch auf der Zielgeraden noch schnell seinen Slogan "Passau bewahren" über Bord geworfen und irgendwas anderes auf seine Plakate geschrieben. "Versauen", glaube ich, habe ich im Vorbeifahren gelesen. Urban Mangold, der übrigens auf Facebook exakt 208 Personen gefällt und über den genau 10 Personen sprechen (Stand: 12.03.2014, 13 Uhr 35), will ja OB werden. Also nicht so wie Frau Karl-Hellwing. Die will nur unbedingt wieder in den Stadtrat und hat sich hierzu als Marketing-Gag diese spaßige OB-Kandidatur einfallen lassen. Gemüse Mangold will wirklich OB werden und glaubt wahrscheinlich auch noch ein bisschen dran. Puh, gruslig.
Preisfrage: Glaubt eigentlich die Frau Weber auch, dass sie OB wird? Aus gut informierten Kreisen wurde mir zugetragen, dass sie immer optimistischer wird. Hat Frau "Warum" eigentlich schon ihr eigenes Aschermittwoch-Video gesehen? Wenn ja, würde ich mir an ihrer Stelle einen neuen Planeten suchen. Da müssen ja sogar eingefleischte CSU-Haudegen weinen, wenn sie sich das anschauen. "Umso mehr mache ich mir immer wieder mehr und mehr Sorgen für die Zukunft." (Rosmarie W. am 05.03.2014 beim Politischen Aschermittwoch der CSU) Für die Zukunft brauchen Sie sich keine Sorgen machen, Frau Weber, der Zukunft ist das alles nämlich völlig wurscht. Um die Zukunft, also im Speziellen die allernächste Zukunft bis Sonntag sollten Sie sich Sorgen machen.
Viele, die auf aussichtsreichen Plätzen kandidieren, kriegen es ja derzeit mit den Nerven und einige, die weiter hinten kandidieren, steigern sich in den Wahn hinein, sie würden von Platz 42 auf Platz 3 vorgewählt. Der Präsident lässt uns übrigens ausrichten, dass es für die Stadt Passau zwar absolut notwendig wäre, dass man ihn in den Stadtrat wählt, er selbst der Sache aber mittlerweile eher indifferent bis negativ gegenüber stünde. So hätten ihn seine Listenkollegen arglistig zu einer Kandidatur überredet, indem sie ihm erzählt haben, ein Stadtrat bekäme 10.000 Euro Aufwandsentschädigung im Monat. Jetzt sei er ziemlich sauer und würde es nur noch machen, um diese Spaßbremsen dort aufzumischen. Er hoffe nur, nicht auf Platz 1 vorgewählt zu werden, weil auf diesen Klassensprecher- oder Bürgermeister-Scheiß habe er überhaupt keine Lust. Sein erster Antrag wird im Übrigen sein, die Aufwandsentschädigung für Stadträte im ersten Schritt (bis 30.06.2015) zu verfünf- und im zweiten Schritt (ab 01.07.2015) zu verzehnfachen.
Ich glaube, den wähle ich.
Dein Tölpel
Dienstag, 11. März 2014
Umfrage
Wer ist der größte Blender und Populist im aktuellen Passauer Kommunalwahlkampf?
Hinweis und Spielregel: Es werden hier ausnahmsweise nur Kommentare veröffentlicht, die ausschließlich einen Vor- und Familiennamen beinhalten. Also z.B.: Karl-Heinz Hasenöhrl
Hinweis und Spielregel: Es werden hier ausnahmsweise nur Kommentare veröffentlicht, die ausschließlich einen Vor- und Familiennamen beinhalten. Also z.B.: Karl-Heinz Hasenöhrl
Donnerstag, 6. März 2014
Wer wird wirklich OB?
Bitte abstimmen! >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
Wir bitten um freundliche Beachtung der vielen tollen Experten-Einschätzungen in den Kommentaren zu diesem Beitrag. So etwas gibt es nur auf Wahlinfo-Passau.
Wir bitten um freundliche Beachtung der vielen tollen Experten-Einschätzungen in den Kommentaren zu diesem Beitrag. So etwas gibt es nur auf Wahlinfo-Passau.
Mittwoch, 5. März 2014
An alle Wohlwollenden...
... die jetzt bitte mal objektiv urteilen sollen. Was ist das???
a) Peinliches Folklore-Bairisch?
b) Substanzloses Geschwafel?
c) Fremdschämen. Vergessen. Nie-mehr-wieder-sehen.
Bitte um viele Kommentare. (Liebe CSU-Kandidaten, Ihr dürft auch kommentieren. Aber überlegt Euch das vorher. Beileid.)
prä
a) Peinliches Folklore-Bairisch?
b) Substanzloses Geschwafel?
c) Fremdschämen. Vergessen. Nie-mehr-wieder-sehen.
Bitte um viele Kommentare. (Liebe CSU-Kandidaten, Ihr dürft auch kommentieren. Aber überlegt Euch das vorher. Beileid.)
prä
Oh mei...
Jetzt dachten wir, Rosi Weber hätte den peinlichsten Auftritt beim Politischen Aschermittwoch gehabt. Rhetorisch zum Fremdschämen, inhaltlich peinlich.
Stimmt aber nicht.
Stimmt aber nicht.
Dienstag, 4. März 2014
Liebe CSU!
Ist jetzt eigentlich die Passauer CSU gegen die Nordtangente (so wie Gerhard Waschler) oder dafür?
Das würde nämlich den Wähler sehr interessieren.
Danke im Voraus für die Aufklärung!
Ergänzung: Bitte den Kommentar vom 04.03., 21.59, lesen!
Das würde nämlich den Wähler sehr interessieren.
Danke im Voraus für die Aufklärung!
Ergänzung: Bitte den Kommentar vom 04.03., 21.59, lesen!
Sonntag, 2. März 2014
Hey AmSonntag!
Von wem ist jetzt dieser schwäbische Friseur-Verschnitt heute wieder der Spezl?
Oder anders gefragt: Wie kommt Ihr ausgerechnet auf einen "neutralen Experten" (AmSonntag), dessen Kampagnenkompetenz in etwa so aussieht und der, sagen wir es mal vorsichtig, eher Werbemittel herstellt und eine Website betreibt, von der man Augenkrebs (weiße Schrift auf schwarzem Hintergrund) kriegt.
Vielleicht wegen seiner großen Wahlkampferfahrung für die Rinder Besamungsgenossenschaft Memmingen oder das Schwäbische Bauernhofmuseum Illerbeuren?
Wir wissen es nicht. Aber interessieren würde es uns schon.
Oder anders gefragt: Wie kommt Ihr ausgerechnet auf einen "neutralen Experten" (AmSonntag), dessen Kampagnenkompetenz in etwa so aussieht und der, sagen wir es mal vorsichtig, eher Werbemittel herstellt und eine Website betreibt, von der man Augenkrebs (weiße Schrift auf schwarzem Hintergrund) kriegt.
Vielleicht wegen seiner großen Wahlkampferfahrung für die Rinder Besamungsgenossenschaft Memmingen oder das Schwäbische Bauernhofmuseum Illerbeuren?
Wir wissen es nicht. Aber interessieren würde es uns schon.
Freitag, 28. Februar 2014
Briefwähler aufgepasst!
Nachdem das kommunale Wahlrecht in Bayern immer wieder verändert wird, um den Wähler zu verwirren, sollten Sie folgende Neuregelungen beachten.
Das Bundesverfassungsgericht hat in seinem sogenannten Exoten-Urteil beschlossen, dass auch und gerade besonders absurde Parteien wie PBC, Familienpartei oder ÖDP eines besonderen Schutzes bedürfen. Deshalb ist z.B. die ÖDP von vorneherein (Wildcard-Regelung) mit 15 % in jedem Stadtrat vertreten. Das bedeutet für den Wähler: Die Stimmen für diese Partei können Sie sich sparen, die sind gesetzt.
Auch beim Stimmzettel für die Oberbürgermeisterwahl gibt es Neuerungen. So können auf einen OB-Kandidaten z.B. der ÖDP bis zu drei Stimmen vergeben werden. Wollen Sie also Urban Mangold die lästige (und kostenintensive) Stichwahl ersparen, sollten Sie ihm bei der OB-Wahl auf jeden Fall drei Stimmen geben. Achtung! In diesem Fall dürfen Sie diesen Kandidaten bei der Stadtratswahl auf keinen Fall mehr wählen, sonst ist der Stimmzettel ungültig. Wer auf Nummer sicher gehen will, dass Mangold auf jeden Fall OB wird, sollte ihn auf dem Stimmzettel zur Stadtratswahl vorsichtshalber einfach durchstreichen.
So wird gewählt:
Stimmzettel OB-Wahl – Mangold 3 Stimmen
Stimmzettel Stadtratswahl – Mangold durchstreichen
gez. 28.02.2014 Der Wahlleiter von Wahlinfo-Passau
Das Bundesverfassungsgericht hat in seinem sogenannten Exoten-Urteil beschlossen, dass auch und gerade besonders absurde Parteien wie PBC, Familienpartei oder ÖDP eines besonderen Schutzes bedürfen. Deshalb ist z.B. die ÖDP von vorneherein (Wildcard-Regelung) mit 15 % in jedem Stadtrat vertreten. Das bedeutet für den Wähler: Die Stimmen für diese Partei können Sie sich sparen, die sind gesetzt.
Auch beim Stimmzettel für die Oberbürgermeisterwahl gibt es Neuerungen. So können auf einen OB-Kandidaten z.B. der ÖDP bis zu drei Stimmen vergeben werden. Wollen Sie also Urban Mangold die lästige (und kostenintensive) Stichwahl ersparen, sollten Sie ihm bei der OB-Wahl auf jeden Fall drei Stimmen geben. Achtung! In diesem Fall dürfen Sie diesen Kandidaten bei der Stadtratswahl auf keinen Fall mehr wählen, sonst ist der Stimmzettel ungültig. Wer auf Nummer sicher gehen will, dass Mangold auf jeden Fall OB wird, sollte ihn auf dem Stimmzettel zur Stadtratswahl vorsichtshalber einfach durchstreichen.
So wird gewählt:
Stimmzettel OB-Wahl – Mangold 3 Stimmen
Stimmzettel Stadtratswahl – Mangold durchstreichen
gez. 28.02.2014 Der Wahlleiter von Wahlinfo-Passau
Dienstag, 25. Februar 2014
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