Lieber Tölpel!
Heute muss ich mal mit einer Sarrazinschen Provokation beginnen. Aber ich darf das ja, weil ich bin weder Politiker noch bei der Bundesbank. Eine aufstrebende Jungredakteurin im PNP-Lokalteil haut uns nämlich heute mal wieder um die Ohren, dass über 800 Kinder in Passau in Armut leben. Diese willkürlich festgestellte Zahl (genau 816) hat nämlich der DGB aus seiner Sozialromantik-Kiste geholt. Wer nur 60 % der Durchschnittsmittel aller Passauer zum Leben hat, ist demnach arm. Ich will jetzt nicht übermäßig zynisch sein, weil ich weiß durchaus, dass es viele Menschen gibt, die sich schwer tun, über die Runden zu kommen. Ich behaupte aber trotzdem, dass die Aussage des DGB-Mannes, Kinderarmut führe zu ungesunder Ernährung und weniger Büchern und Museumsbesuchen, ein ganz großer Quatsch ist - zumindest auf das Gros dieser Kinder und ihrer Familien bezogen. Oder glaubt hier jemand ernsthaft, die Eltern all dieser Kinder würden - hätten sie das Doppelte an Geldmitteln zur Verfügung - Bücher und gesunde Lebensmittel kaufen? Ganz bestimmt...
Bei einem anderen Thema bin ich tatsächlich sehr hin- und hergerissen. Es gibt eine Rechtslage und die besagt, dass nicht einfach jedermann an jeder schönen Stelle in der Natur ein Haus hinbauen darf. Das ist prinzipiell auch ganz vernünftig und gut so. Wenn aber jetzt einer schon ein Haus hat und ein ausreichend großes Grundstück drumherum, auf dem locker noch Platz wäre für ein Häuschen für den Sohn, dann sagt die Verwaltung: nein, geht nicht, Außenbereich. Wenn aber ein Bauunternehmer mit Methode einen Schwarzbau hinstellt und noch illegal massig Bäume abholzt, dann bekommt er ein "Rekord-Bußgeld" (PNP) von 17.800 Euro (wahrscheinlich schon eingeplant) und geht dagegen vor Gericht. Da bin ich ja jetzt mal gespannt, ob der vorsätzliche Schwarzbau wieder abgerissen wird. Dafür ist man ja in Passau auch seit Jahren bekannt, dass man da ganz rigoros ist - siehe das stattliche Haus in der Ilzstadt, das man so schön von der Ortspitze aus sieht. Vielleicht hätte der SPD-Stadtrat einfach nur eine Stützmauer beantragen sollen und dann einfach das Haus für den Sohn draufstellen?
"Ich kann nicht jetzt mit Ende 50 unter der Brücke schlafen," hat einer meiner Lieblingsgeschäftsführer gesagt, um damit auszudrücken, dass er weiterhin sein Gehalt (über der Armutsgrenze) und seinen Dienstwagen braucht - allerdings ohne dafür auch so richtig als Geschäftsführer zu arbeiten. Die Stadt Passau hat wohl auch herausgefunden, dass die Chancen, sich auf juristischem Wege von dem Mann zu trennen, eher schlecht sind. Jetzt hat mir aber ein aufmerksamer Leser das Gerücht zugetragen, dass eben dieser gesundheitlich angeschlagene Manager nebenbei und privatim doch dazu in der Lage ist, mit Immobilien herumzutandeln und damit immerhin in einem Metier tätig ist, in dem er seinem Brötchengeber durchaus Konkurrenz macht. Sollte sich diese Information verifizieren lassen, gibt das dann auch arbeitsrechtlich nichts her?
Weißt Du eigentlich, warum das Sonntagswurfblatt so aufheult wegen der Ilztalbahngeschichte?
Das würde mich nämlich brennend interessieren.
Neugierig
Deine Kathi
Liebe Kathi!
Ich weiß gar nichts, ich kombiniere nur. Auf jeden Fall wirkt der letztsonntägliche Kommentar von Basti "Ich-bin-jung-und brauche-das-Geld" Dai(quiri)minger schon so, als hätte er sich bei irgendwas ertappt gefühlt. Tja, wenn man sich als "Journalist" andauernd von bestimmten Lobbygruppen und Spezln vereinnahmen lässt (aus Gründen, über die wir hier nur Mutmaßungen anstellen können), dann braucht man halt schon eigentlich auch eine gewisse Raffinesse und Kaltschnäuzigkeit, damit es keiner merkt - Operation missglückt. Aber egal - einfach weiter so. Da gibts Kollegen in der Passauer Medienwelt, die machen das seit Ewigkeiten so mit ihren Spezln (oder sie schreiben einfach das, was man ihnen von oben diktiert) und kein Mensch regt sich auf. Also fast keiner.
Ich bin übrigens schwer pro Wassertaxi. Also ich würde es zumindest richtig schön finden, wenn solche Dinger über die Donau tuckern würden. Allein mir fehlt der Glaube, dass sich solche Vaporettos in Passau gewinnbringend oder zumindest kostendeckend betreiben lassen. Carlito überlegt ja schon, ob er nicht für die Touristen einen Gondola-Betrieb aufnehmen soll. Auf den Gondeln könnte man den Urlaubern dann ja auch gleich das offizielle Passau-Lied vorsingen. Angeblich gibts sogar schon eine englische Version. Da kann natürlich der andere Sänger (wie heißt er noch mal?) nicht mithalten. Der kann ja nicht mal deutsch.
To the seven most beautiful cities belongs my sweet Passau...
Dein Tölpel
Dienstag, 20. Oktober 2009
Freitag, 16. Oktober 2009
HH, Landkreisredaktion!
Schöne Überschrift habt Ihr da heute:
Imkerverein will mehr Jungvolk einfangen
Nur leider habt Ihr gut angefangen, aber nicht stringent weitergemacht. Nachdem es nämlich beim Imkerverein einen Mangel an Jungvolk-Pimpfen gibt, steht zu befürchten, dass in der nächsten Altersstufe, bei der Hautflügler-Jugend (HJ) auch bald ein Engpass entsteht.
Vielleicht sollte man auch gezielt Mädels ansprechen. Die Bienenvolk-dienenden-Mädel (BDM) sind für den Erhalt der Rasse sicherlich auch sehr wertvoll.
Und wenn sie mal alle groß sind, verleiht Ihr Ihnen dann den Titel Stechimmen-Schützer (SS) oder Größter Stechimmen-Apoidea-Produzent Ostbayerns (Gestapo).
Flieg heil!
Euer Heini Immler, Nutztierbeauftragter von Wahlinfo-Passau
Donnerstag, 15. Oktober 2009
Die gute Nachricht
Gevatter ist wieder da
Der charismatische Event-Geschäftsführer Joseph Gevatter meldet sich aus seiner Erkrankung zurück. "Ich komme aber nur zum Kohle abholen. Der Weinkeller ist schon wieder leer," sagte er im Vorbeigehen zu Oberbürgermeister Jürgen Dupper und warf ihm den Autoschlüssel seines Dienstwagens zu. "Du bist doch der von den Jusos. Park mal das Auto und ruf den Zankl an. Wir müssen dringend über eine Gehaltserhöhung reden und außerdem ist meine Spesenkasse aufgebraucht."
Wie die PNP berichtet wolle Gevatter seinen Vertrag als Geschäftsführer der Event bis Ende 2011 erfüllen. "Zum Arbeiten habe ich aber echt keine Lust. Der Wendl ist auch nicht mehr da und mit wem soll ich denn dann immer zum Mittagessen gehen? Die vertragen ja heute alle nix mehr," verriet der erfolgreiche Leistungsträger der Lokalzeitung.
Für die Event stellt sich nun die Frage, wie man den überqualifizierten Top-Manager am besten weiterhin einsetzen könnte. Dem Vernehmen nach wird darüber nachgedacht, ihn als Stan-Laurel-Double für Betriebsfeiern zu vermieten (lustigste Lösung) oder ihn einfach täglich zu mehreren Geschäftsessen zu schicken (schnellste Lösung). "Was ich wirklich gut kann, ist, wahnsinnig schnell wahnsinnig viel fremdes Geld ausgeben," so Gevatter zur Presse. Da wird sich doch in Passau was finden lassen.
Der charismatische Event-Geschäftsführer Joseph Gevatter meldet sich aus seiner Erkrankung zurück. "Ich komme aber nur zum Kohle abholen. Der Weinkeller ist schon wieder leer," sagte er im Vorbeigehen zu Oberbürgermeister Jürgen Dupper und warf ihm den Autoschlüssel seines Dienstwagens zu. "Du bist doch der von den Jusos. Park mal das Auto und ruf den Zankl an. Wir müssen dringend über eine Gehaltserhöhung reden und außerdem ist meine Spesenkasse aufgebraucht."
Wie die PNP berichtet wolle Gevatter seinen Vertrag als Geschäftsführer der Event bis Ende 2011 erfüllen. "Zum Arbeiten habe ich aber echt keine Lust. Der Wendl ist auch nicht mehr da und mit wem soll ich denn dann immer zum Mittagessen gehen? Die vertragen ja heute alle nix mehr," verriet der erfolgreiche Leistungsträger der Lokalzeitung.
Für die Event stellt sich nun die Frage, wie man den überqualifizierten Top-Manager am besten weiterhin einsetzen könnte. Dem Vernehmen nach wird darüber nachgedacht, ihn als Stan-Laurel-Double für Betriebsfeiern zu vermieten (lustigste Lösung) oder ihn einfach täglich zu mehreren Geschäftsessen zu schicken (schnellste Lösung). "Was ich wirklich gut kann, ist, wahnsinnig schnell wahnsinnig viel fremdes Geld ausgeben," so Gevatter zur Presse. Da wird sich doch in Passau was finden lassen.
Das große Geschenk!
Die PNP verlost in ihrem Lokalteil heute 10 Pakete mit der CD und DVD vom Passau-Lied von Chrissi della Rosa. Wer das Machwerk also haben möchte muss eine teure SMS an die Redaktion schicken.
Aus diesem Anlass weisen wir noch einmal freundlichst darauf hin, daß das offizielle Passau-Lied zum kostenlosen Download (vollkommen legal) auf der Website bereit steht. Inzwischen denkt die Produktionsfirma über weitere Videos nach. Wie gut informierte Kreise gestern andeuteten, wird das offizielle Passau-Lied demnächst noch an wichtigen Stellen der Welt in alternativen Versionen verfilmt. Ob zusätzlich ein Remix veröffentlicht wird, das war nicht genau in Erfahrung zu bringen. (red)
Aus diesem Anlass weisen wir noch einmal freundlichst darauf hin, daß das offizielle Passau-Lied zum kostenlosen Download (vollkommen legal) auf der Website bereit steht. Inzwischen denkt die Produktionsfirma über weitere Videos nach. Wie gut informierte Kreise gestern andeuteten, wird das offizielle Passau-Lied demnächst noch an wichtigen Stellen der Welt in alternativen Versionen verfilmt. Ob zusätzlich ein Remix veröffentlicht wird, das war nicht genau in Erfahrung zu bringen. (red)
Dienstag, 13. Oktober 2009
Angeschwärzt und angeläutet
Lieber Tölpel!
Hurra! Passau hat eine Prinzessin. Sie heißt Anna Seraphina Urbana, ist die Tochter des Politik-Chamäleons Urban Mangold und hat mit 0,005 Tonnen Geburtsgewicht beste Chancen, schwerster Oberbürgermeister Passaus, pardon schwerste Oberbürgermeisterin aller Zeiten zu werden, sofern sie sich proportional so weiterentwickelt. Das traut man dem spaßbefreiten Schwerenöter gar nicht zu, so einen Wonneproppen mitentwickelt zu haben. Was man ihm aber durchaus zutraut, ist, sein Töchterchen irgendwann mal in die richtige Position zu hieven (sic), wenn man davon ausgeht (ausgehen kann), dass seine Metamorphose vom Baumstreichler zum Polit-Karrieristen so weitergeht. Siehe Familie Sarkozy.
Noch ein ÖDPler (Ex): "Koopmann packt aus!", hieß es in der letzten AmSonntag sensationsheischend. Im Artikel konnte man dann lediglich lesen, dass die ÖDP irgendwann mal was gemacht hat, was der Koopmann nicht gut fand. Deshalb ist er dann auch zur Passauer Liste gegangen. Liebe Passauer Liste: Viel Spaß mit dem!
Und noch mal ÖDP: Mein Lieblingspolitiker Frankenberger hat wieder mal große Töne gespuckt und ist dafür im Bürgerblick (verboten, nicht kaufen!) mir einem Halbseiter belohnt worden. Er sieht sich als Kirchenrevolutionär und will als Katholik Ehescheidung, Priestersex, überhaupt Sex und schöne Barockkirchen erlauben. Hey Frankenberger, aufgemerkt! Wenn ich Reichtum für alle, Enteignung der Banken und einen Spitzensteuersatz von 90 % will, dann trete ich doch auch nicht in die CSU oder die FDP ein, bzw. trete schnell aus. Und wenn ich eigentlich eine ganz coole Sau sein will, dann gehen alle Vereine, nur nicht die ÖDP oder die Katholen-Taliban. Message angekommen?
Und jetzt noch mal die AmSonntag: Tölpelchen, hast Du da auch ein kleines Déjà-vu?
Geheimnisvoll
Deine Kathi
Liebe Kathi!
Du Schlange, ich weiß ja nicht genau, was Du meinst, aber riechst Du auch schon wieder sowas wie Endzeitstimmung? Du meinst wahrscheinlich, dass man zwar in der Boulevard-Abteilung des Monopolverlages ruhig richtig rumstänkern darf, aber dass man - wenn man es übertreibt - auch ganz schnell wieder ausgewechselt wird? Vielleicht wurde das ja von der Verlagsleitung noch gar nicht richtig bemerkt damals, dass man ohne Not einen sortimentsmäßigen Mitbewerber anschwärzt, während man in der Nachbarschaft selbst ein Geschäft betreibt. Auch die aktuelle Geschichte mit der Ilztalbahn ist ein wenig sonderbar. Ich habe mir darüber zwar immer noch keine endgültige Meinung gebildet und ich glaube auch nicht alles blind, was der Hubsi schreibt, aber die Berichterstattung des Wurfblattes dazu (Fiasko, Schwindel, Lüge) sieht doch irgendwie sehr tendenziös aus. Die guten Beziehungen zu einem unerfolgreichen regionalen Schlagersänger erwähnen wir besser gar nicht. Kleine Wette? Wann kommt der neue Redaktionsleiter?
Apropos Lebenserwartung. In Passau stirbt man früher als sonstwo auf der Welt (na ja, fast überall). Das wundert mich überhaupt nicht. Dauernd Nebel, Feinstaub von den Donauschiffen und dann noch dieser schreckliche della Rosa. Lieber tot als rosa.
Spaß beiseite. Ich liebe ja Passau über alles. Und Hals. In Hals ist ja alles noch ein bisschen schöner. Und auch dazu muss ich mal eine Meinung kundtun. Ich schlafe ja, wenn ich in München bin, praktisch direkt neben einer Kirche und einem Kloster. Da schlagen die Glocken um eine Sekunde zeitversetzt jede Viertelstunde und das die ganze Nacht. Das ist richtig schön. Da weiß man, wo man ist. Man dreht sich wieder um und freut sich über die Glocken. Wenn ich aber zuhause in Hals bin, läutet nachts gar nichts mehr. Angeblich wollen die meisten Halser das auch so. Seid Ihr eigentlich alle völlig bescheuert? Lasst Euch diesen Wahnsinn nicht gefallen! Holt Euch Euer Geläute zurück! Sonst trete ich wieder in die Kirche ein und mache eine Revolution. Mit dem Frankenberger gemeinsam.
Amen.
Euer Tölpel
Hurra! Passau hat eine Prinzessin. Sie heißt Anna Seraphina Urbana, ist die Tochter des Politik-Chamäleons Urban Mangold und hat mit 0,005 Tonnen Geburtsgewicht beste Chancen, schwerster Oberbürgermeister Passaus, pardon schwerste Oberbürgermeisterin aller Zeiten zu werden, sofern sie sich proportional so weiterentwickelt. Das traut man dem spaßbefreiten Schwerenöter gar nicht zu, so einen Wonneproppen mitentwickelt zu haben. Was man ihm aber durchaus zutraut, ist, sein Töchterchen irgendwann mal in die richtige Position zu hieven (sic), wenn man davon ausgeht (ausgehen kann), dass seine Metamorphose vom Baumstreichler zum Polit-Karrieristen so weitergeht. Siehe Familie Sarkozy.
Noch ein ÖDPler (Ex): "Koopmann packt aus!", hieß es in der letzten AmSonntag sensationsheischend. Im Artikel konnte man dann lediglich lesen, dass die ÖDP irgendwann mal was gemacht hat, was der Koopmann nicht gut fand. Deshalb ist er dann auch zur Passauer Liste gegangen. Liebe Passauer Liste: Viel Spaß mit dem!
Und noch mal ÖDP: Mein Lieblingspolitiker Frankenberger hat wieder mal große Töne gespuckt und ist dafür im Bürgerblick (verboten, nicht kaufen!) mir einem Halbseiter belohnt worden. Er sieht sich als Kirchenrevolutionär und will als Katholik Ehescheidung, Priestersex, überhaupt Sex und schöne Barockkirchen erlauben. Hey Frankenberger, aufgemerkt! Wenn ich Reichtum für alle, Enteignung der Banken und einen Spitzensteuersatz von 90 % will, dann trete ich doch auch nicht in die CSU oder die FDP ein, bzw. trete schnell aus. Und wenn ich eigentlich eine ganz coole Sau sein will, dann gehen alle Vereine, nur nicht die ÖDP oder die Katholen-Taliban. Message angekommen?
Und jetzt noch mal die AmSonntag: Tölpelchen, hast Du da auch ein kleines Déjà-vu?
Geheimnisvoll
Deine Kathi
Liebe Kathi!
Du Schlange, ich weiß ja nicht genau, was Du meinst, aber riechst Du auch schon wieder sowas wie Endzeitstimmung? Du meinst wahrscheinlich, dass man zwar in der Boulevard-Abteilung des Monopolverlages ruhig richtig rumstänkern darf, aber dass man - wenn man es übertreibt - auch ganz schnell wieder ausgewechselt wird? Vielleicht wurde das ja von der Verlagsleitung noch gar nicht richtig bemerkt damals, dass man ohne Not einen sortimentsmäßigen Mitbewerber anschwärzt, während man in der Nachbarschaft selbst ein Geschäft betreibt. Auch die aktuelle Geschichte mit der Ilztalbahn ist ein wenig sonderbar. Ich habe mir darüber zwar immer noch keine endgültige Meinung gebildet und ich glaube auch nicht alles blind, was der Hubsi schreibt, aber die Berichterstattung des Wurfblattes dazu (Fiasko, Schwindel, Lüge) sieht doch irgendwie sehr tendenziös aus. Die guten Beziehungen zu einem unerfolgreichen regionalen Schlagersänger erwähnen wir besser gar nicht. Kleine Wette? Wann kommt der neue Redaktionsleiter?
Apropos Lebenserwartung. In Passau stirbt man früher als sonstwo auf der Welt (na ja, fast überall). Das wundert mich überhaupt nicht. Dauernd Nebel, Feinstaub von den Donauschiffen und dann noch dieser schreckliche della Rosa. Lieber tot als rosa.
Spaß beiseite. Ich liebe ja Passau über alles. Und Hals. In Hals ist ja alles noch ein bisschen schöner. Und auch dazu muss ich mal eine Meinung kundtun. Ich schlafe ja, wenn ich in München bin, praktisch direkt neben einer Kirche und einem Kloster. Da schlagen die Glocken um eine Sekunde zeitversetzt jede Viertelstunde und das die ganze Nacht. Das ist richtig schön. Da weiß man, wo man ist. Man dreht sich wieder um und freut sich über die Glocken. Wenn ich aber zuhause in Hals bin, läutet nachts gar nichts mehr. Angeblich wollen die meisten Halser das auch so. Seid Ihr eigentlich alle völlig bescheuert? Lasst Euch diesen Wahnsinn nicht gefallen! Holt Euch Euer Geläute zurück! Sonst trete ich wieder in die Kirche ein und mache eine Revolution. Mit dem Frankenberger gemeinsam.
Amen.
Euer Tölpel
Freitag, 9. Oktober 2009
Dienstag, 6. Oktober 2009
Angefressen und ausgeplaudert
Lieber Tölpel!
Heissa, ist das ein Spaß. Alle fragen sich, wer denn was weiß und vor allem, wer der ist, der das alles weiß und warum der das dann auch noch allen erzählt. Nicht mal der Präsi - und der weiß fast alles - weiß, wer das ist, der immer soviel weiß. Schön ist allerdings schon, dass es sich mittlerweile herumgesprochen hat, dass auf Wahlinfo-Passau doch mehr als zwanzig Leute am Tag mitlesen und man hier schon manchmal die Informationen kriegt, die man anderswo vorenthalten bekommt.
Falls Dir der Prolog heute zu kryptisch war, musst Du Dir den Film im Kino anschauen, den ich mir vor ein paar Tagen angesehen habe: Antichrist. Ist ein schöner Film für die ganze Familie, solange man auf Blut-Ejakulationen und das Abschneiden primärer weiblicher Geschlechtsorgane mittels einer Schere steht. Ich habe jedenfalls sehr gelacht - aber ich habe auch keine einzige Filmminute verstanden. Schon komisch - der Film ist nämlich von Lars von Trier, der ja auch bekanntermaßen das Video zum offiziellen Passau-Lied gedreht hat. Da ist der männliche Hauptdarsteller ungleich attraktiver als der im Antichrist, zieht sich aber leider nicht aus. Schade eigentlich - Carlito ist auch diesbezüglich Premium League.
Wie ich auf diesen komischen Film komme? Weiß auch nicht genau... Vielleicht wegen der eindrucksvollen Waldszenen. Man sieht nämlich im Antichrist sehr deutlich, wohin es führt, wenn zuviel Natur um einen rum ist - schlecht für die Gesundheit. Hexen und Teufel und satanische Tiere schwirren in so einem unkontrolliert wachsenden Wald herum. Möglicherweise ist das ja die Motivationslage der Landkreis-Nordtangenten-Freaks. Einfach mal eine Schneise durch die wuchernde Natur im Ilztal schlagen und mal sehen wofür es gut ist. Die paar Autofahrer, die nicht wissen, dass man auch über Aicha auf die Autobahn kommt, können ja kaum der Grund sein. Oder hat das Ganze am Ende was mit einer beabsichtigten Belebung der Straßenbauindustrie zu tun?
Alle reden andauernd darüber, dass die Stadt Passau pleite ist. Ich kenne mich ja mit sowas nicht so recht aus. Weißt Du da irgendwas?
Irritiert
Deine Kathi
Liebe Kathi!
Ich weiß alles! Na ja, fast so viel wie der Präsi, aber lang nicht so viel wie unser anonymer Insider. Aber lassen wir dieses Thema mal; das kommt von selbst wieder. Zum Finanzstatus der Stadt Passau weiß ich z.B., dass das Gewerbesteuervolumen der Zahnradfabrik und der Sparkasse im nächsten Jahr noch dürftiger wird. Wenn man dann noch weiß, dass das die zwei wichtigsten Gewerbesteuerzahler sind, wirds spätestens 2011 zappenduster, sprich: katastrophal. Ganz nebenbei wird auch die Finanzsituation der WGP und der Event immer prekärer. Bei der WGP hat man wohl immer noch täglich Aha-Erlebnisse. Da wurde ganz schön üppig gewirtschaftet - schöner Euphemismus, gell!
Ganz was Neues: Der Bschütt-Park wird mal wieder schöner! Kletter-Landschaft, Kneipp-Anlage, Ufer-Gestaltung, usw. Lass uns eine Wette abschließen. Wenns hochkommt, kriegt der Basketball-Korb ein neues Netz - und das glaub ich noch nicht mal.
Am allerliebsten (außer den Überschriften) lese ich ja in der PNP derzeit die superspitzengeile Kolumne von Tölpel.2 und Kathi.2. Da konnte man am Samstag erfahren, dass ein Altstadtbewohner seine Mitbewohner mit lautem Grunzen und Muhen terrorisiert. Pikanterweise soll es sich bei dem inkriminierten Subjekt auch noch um einen ehemaligen hohen Stadtbeamten handeln. Wenn das mal nicht das Thema der nächsten Wochen wird... Das ist schön. Vor allem, weil wir ja sonst keine Themen haben (s.o.). Boulevard geht immer oder (um es mit Karl Valentin zu sagen): Die größte Sau ist die Passau.
Konspirativ
Dein Tölpel 007
Heissa, ist das ein Spaß. Alle fragen sich, wer denn was weiß und vor allem, wer der ist, der das alles weiß und warum der das dann auch noch allen erzählt. Nicht mal der Präsi - und der weiß fast alles - weiß, wer das ist, der immer soviel weiß. Schön ist allerdings schon, dass es sich mittlerweile herumgesprochen hat, dass auf Wahlinfo-Passau doch mehr als zwanzig Leute am Tag mitlesen und man hier schon manchmal die Informationen kriegt, die man anderswo vorenthalten bekommt.
Falls Dir der Prolog heute zu kryptisch war, musst Du Dir den Film im Kino anschauen, den ich mir vor ein paar Tagen angesehen habe: Antichrist. Ist ein schöner Film für die ganze Familie, solange man auf Blut-Ejakulationen und das Abschneiden primärer weiblicher Geschlechtsorgane mittels einer Schere steht. Ich habe jedenfalls sehr gelacht - aber ich habe auch keine einzige Filmminute verstanden. Schon komisch - der Film ist nämlich von Lars von Trier, der ja auch bekanntermaßen das Video zum offiziellen Passau-Lied gedreht hat. Da ist der männliche Hauptdarsteller ungleich attraktiver als der im Antichrist, zieht sich aber leider nicht aus. Schade eigentlich - Carlito ist auch diesbezüglich Premium League.
Wie ich auf diesen komischen Film komme? Weiß auch nicht genau... Vielleicht wegen der eindrucksvollen Waldszenen. Man sieht nämlich im Antichrist sehr deutlich, wohin es führt, wenn zuviel Natur um einen rum ist - schlecht für die Gesundheit. Hexen und Teufel und satanische Tiere schwirren in so einem unkontrolliert wachsenden Wald herum. Möglicherweise ist das ja die Motivationslage der Landkreis-Nordtangenten-Freaks. Einfach mal eine Schneise durch die wuchernde Natur im Ilztal schlagen und mal sehen wofür es gut ist. Die paar Autofahrer, die nicht wissen, dass man auch über Aicha auf die Autobahn kommt, können ja kaum der Grund sein. Oder hat das Ganze am Ende was mit einer beabsichtigten Belebung der Straßenbauindustrie zu tun?
Alle reden andauernd darüber, dass die Stadt Passau pleite ist. Ich kenne mich ja mit sowas nicht so recht aus. Weißt Du da irgendwas?
Irritiert
Deine Kathi
Liebe Kathi!
Ich weiß alles! Na ja, fast so viel wie der Präsi, aber lang nicht so viel wie unser anonymer Insider. Aber lassen wir dieses Thema mal; das kommt von selbst wieder. Zum Finanzstatus der Stadt Passau weiß ich z.B., dass das Gewerbesteuervolumen der Zahnradfabrik und der Sparkasse im nächsten Jahr noch dürftiger wird. Wenn man dann noch weiß, dass das die zwei wichtigsten Gewerbesteuerzahler sind, wirds spätestens 2011 zappenduster, sprich: katastrophal. Ganz nebenbei wird auch die Finanzsituation der WGP und der Event immer prekärer. Bei der WGP hat man wohl immer noch täglich Aha-Erlebnisse. Da wurde ganz schön üppig gewirtschaftet - schöner Euphemismus, gell!
Ganz was Neues: Der Bschütt-Park wird mal wieder schöner! Kletter-Landschaft, Kneipp-Anlage, Ufer-Gestaltung, usw. Lass uns eine Wette abschließen. Wenns hochkommt, kriegt der Basketball-Korb ein neues Netz - und das glaub ich noch nicht mal.
Am allerliebsten (außer den Überschriften) lese ich ja in der PNP derzeit die superspitzengeile Kolumne von Tölpel.2 und Kathi.2. Da konnte man am Samstag erfahren, dass ein Altstadtbewohner seine Mitbewohner mit lautem Grunzen und Muhen terrorisiert. Pikanterweise soll es sich bei dem inkriminierten Subjekt auch noch um einen ehemaligen hohen Stadtbeamten handeln. Wenn das mal nicht das Thema der nächsten Wochen wird... Das ist schön. Vor allem, weil wir ja sonst keine Themen haben (s.o.). Boulevard geht immer oder (um es mit Karl Valentin zu sagen): Die größte Sau ist die Passau.
Konspirativ
Dein Tölpel 007
Montag, 5. Oktober 2009
Die Kronzeugin und die Folgen
Ein Gastkommentar von anonym
(Ein Märchen, das keinerlei Rückschlüsse auf tatsächlich lebende Personen oder Vorgänge erlaubt. SATIRE! Okay, Herr Jurist Gel-Ucci? Nicht justitiabel! In Wirklichkeit sind alle intelligent, eloquent und total super! Echt!)
Es war einmal in einem Haus hoch oben in den Felsen. Von jenseits des Flusses leuchtete der von Carlo Rosetta so unvergesslich besungene weiße Dom herüber. Weit unten floss vierspurig der Verkehr. Die Hausherrin war im Wohnzimmer gemeinsam mit dem MiE-Stargast Carolin Reiberdatschi, unterhielt sich über Stilletos im Alter und präsentierte voller Stolz die Florian-Goldeisen-DVD-Sammlung.
Der Hausherr, neckisch der Fotzenspengler-Verleger genannt (nicht als Anspielung auf weibliche Geschlechtsorgane, sondern aufgrund a) des bayerischen Ausdrucks für seinen erlernten Beruf und b) seiner nicht-bayerischen Herkunft bei gleichzeitiger Führung der bayerischsten aller Regionalzeitungen), blätterte in seinen zwei Doktorarbeiten. Da trat die Erbin auf.
Erbin (aufregt): Papilein, ich hab Probleme mit dem Neuen von da unten (deutet Richtung Brücke).
Dr. Dr. (gähnt gelangweilt): Ich weiß, die Auflage sinkt, man sagt, er schreibe Unsinn, er sei nicht repräsentativ, er sei kein Blattmacher, nur so eine Art Reporter, das aber sprachlos. Alles bekannt.
Erbin (noch aufgeregter): Ja, aber… Der Schreibsklave verantwortet juristischen Murks. Weißt du, ich hab doch Jura studiert (streckt sich). Und mein Marcholein auch. Und deshalb hat sich mein Marcholein heute morgen beim Eingelen seiner Haare furchtbar aufregen müssen. Wegen dem Präsidenten und seinem Blog. Aber eigentlich wegen dem Schreibsklaven seinem Kronzeugen-Murks.
Dr. Dr. (noch gelangweilter, deutet Richtung Brücke): Mach ihn doch einfach von dort weg.
Erbin (heulend): Will ich ja. Weiß aber nicht, wer dann kommen soll.
Dr. Dr. (unermesslich gelangweilt): Frag doch den Engelmacher.
Erbin (streckt sich, jetzt ganz Frau Rechtsanwältin): Ich verwehre mich entschieden gegen jeden Hinweis, ich wäre jemals mit dem Paragraf 218…
Dr. Dr. (schlägt sich gegen die Stirn): Quatsch, ich mein doch den mit dem Engelchen-Blättchen.
Erbin (mit Petzerinnen-Stimme): Der sagt, ich hätte von dir den Charakter und von Mami die Intelligenz.
Dr. Dr. (lächelt gequält): Vielleicht hättest du doch bei Oma im Geschäft… Ich meine, das Verkaufen von Armbändern kann doch auch Spaß machen.
Erbin: Nein! Jetzt weiß ich es. Ich brauche eine neue Nanny. Vielleicht hat die wieder einen Journalisten in der Verwandtschaft. Und schon hätten wir eine neue Führungskraft.
Dr. Dr.: Nicht schon wieder. Mit dem vom Dombergl waren ja sogar die BJV-Fuzzis zufrieden. Frag doch lieber die Personaler, die sollen wieder eine LFK, eine Lokalcheffindungskommission, bilden.
Erbin (notiert alles, umarmt den Dr. Dr.): Danke!
Zwei Tage später, selber Raum, selbe Personen:
Erbin (dreht sich vor Freude im Kreis): Ich hab’s! Eine Top-Liste mit 6 Kandidaten! Dank der Semmelhuber sen. ihrem Computer-Programm! Wir haben die gleichen Kriterien wie bei der letzten LFK genommen, mit Anti-Wahnsinns-Sicherung, eine konsequente Versionsverbesserung!
Dr. Dr.: Her mit der Liste! (Liest halblaut): Die Chefin vom 1001, die zwei vom Suchtselbsthilfekreis, die zwei von der Grundstücksverwertung und der Lo… (stockt)
Erbin: Zugegeben, die ersten fünf kriege ich nicht. Ist ihnen zu wenig lukrativ bzw. sind noch nicht ansprechbar. Aber der Sechste ist echt interessiert.
Dr. Dr.: Der Lothar Matthäus!
Erbin: Toll, oder?
Gastkommentare sind ausschließlich Meinung des Verfassers. Die Redaktion von Wahlinfo-Passau distanziert sich aufs Schärfste.
(Ein Märchen, das keinerlei Rückschlüsse auf tatsächlich lebende Personen oder Vorgänge erlaubt. SATIRE! Okay, Herr Jurist Gel-Ucci? Nicht justitiabel! In Wirklichkeit sind alle intelligent, eloquent und total super! Echt!)
Es war einmal in einem Haus hoch oben in den Felsen. Von jenseits des Flusses leuchtete der von Carlo Rosetta so unvergesslich besungene weiße Dom herüber. Weit unten floss vierspurig der Verkehr. Die Hausherrin war im Wohnzimmer gemeinsam mit dem MiE-Stargast Carolin Reiberdatschi, unterhielt sich über Stilletos im Alter und präsentierte voller Stolz die Florian-Goldeisen-DVD-Sammlung.
Der Hausherr, neckisch der Fotzenspengler-Verleger genannt (nicht als Anspielung auf weibliche Geschlechtsorgane, sondern aufgrund a) des bayerischen Ausdrucks für seinen erlernten Beruf und b) seiner nicht-bayerischen Herkunft bei gleichzeitiger Führung der bayerischsten aller Regionalzeitungen), blätterte in seinen zwei Doktorarbeiten. Da trat die Erbin auf.
Erbin (aufregt): Papilein, ich hab Probleme mit dem Neuen von da unten (deutet Richtung Brücke).
Dr. Dr. (gähnt gelangweilt): Ich weiß, die Auflage sinkt, man sagt, er schreibe Unsinn, er sei nicht repräsentativ, er sei kein Blattmacher, nur so eine Art Reporter, das aber sprachlos. Alles bekannt.
Erbin (noch aufgeregter): Ja, aber… Der Schreibsklave verantwortet juristischen Murks. Weißt du, ich hab doch Jura studiert (streckt sich). Und mein Marcholein auch. Und deshalb hat sich mein Marcholein heute morgen beim Eingelen seiner Haare furchtbar aufregen müssen. Wegen dem Präsidenten und seinem Blog. Aber eigentlich wegen dem Schreibsklaven seinem Kronzeugen-Murks.
Dr. Dr. (noch gelangweilter, deutet Richtung Brücke): Mach ihn doch einfach von dort weg.
Erbin (heulend): Will ich ja. Weiß aber nicht, wer dann kommen soll.
Dr. Dr. (unermesslich gelangweilt): Frag doch den Engelmacher.
Erbin (streckt sich, jetzt ganz Frau Rechtsanwältin): Ich verwehre mich entschieden gegen jeden Hinweis, ich wäre jemals mit dem Paragraf 218…
Dr. Dr. (schlägt sich gegen die Stirn): Quatsch, ich mein doch den mit dem Engelchen-Blättchen.
Erbin (mit Petzerinnen-Stimme): Der sagt, ich hätte von dir den Charakter und von Mami die Intelligenz.
Dr. Dr. (lächelt gequält): Vielleicht hättest du doch bei Oma im Geschäft… Ich meine, das Verkaufen von Armbändern kann doch auch Spaß machen.
Erbin: Nein! Jetzt weiß ich es. Ich brauche eine neue Nanny. Vielleicht hat die wieder einen Journalisten in der Verwandtschaft. Und schon hätten wir eine neue Führungskraft.
Dr. Dr.: Nicht schon wieder. Mit dem vom Dombergl waren ja sogar die BJV-Fuzzis zufrieden. Frag doch lieber die Personaler, die sollen wieder eine LFK, eine Lokalcheffindungskommission, bilden.
Erbin (notiert alles, umarmt den Dr. Dr.): Danke!
Zwei Tage später, selber Raum, selbe Personen:
Erbin (dreht sich vor Freude im Kreis): Ich hab’s! Eine Top-Liste mit 6 Kandidaten! Dank der Semmelhuber sen. ihrem Computer-Programm! Wir haben die gleichen Kriterien wie bei der letzten LFK genommen, mit Anti-Wahnsinns-Sicherung, eine konsequente Versionsverbesserung!
Dr. Dr.: Her mit der Liste! (Liest halblaut): Die Chefin vom 1001, die zwei vom Suchtselbsthilfekreis, die zwei von der Grundstücksverwertung und der Lo… (stockt)
Erbin: Zugegeben, die ersten fünf kriege ich nicht. Ist ihnen zu wenig lukrativ bzw. sind noch nicht ansprechbar. Aber der Sechste ist echt interessiert.
Dr. Dr.: Der Lothar Matthäus!
Erbin: Toll, oder?
Gastkommentare sind ausschließlich Meinung des Verfassers. Die Redaktion von Wahlinfo-Passau distanziert sich aufs Schärfste.
Mittwoch, 30. September 2009
Abgewählt und abgetreten
Lieber Tölpel!
Also weißt Du, wir müssen ja jetzt nicht unbedingt nachtarocken, aber zwei Aussagen, die sowohl von den betreffenden Politikern gekommen sind, als auch in der Presse wiederholt wurden, muss ich hier schon noch mal kommentieren.
Zum einen habe ich jetzt schon mehrfach gelesen, dass niemand damit gerechnet hat, dass Jella Teuchner es nicht schafft. Ganz ehrlich - das ärgert mich. Daran sieht man nämlich ganz deutlich, wie weit die SPD und offensichtlich auch Frau Teuchner von der Realität weg sind. Ich habe sehr wohl damit gerechnet, dass die SPD bundesweit abstürzen wird. Und wenn man sich einmal die Ergebnisse der hiesigen Kandidatin in Passau oder speziell auch in Salzweg ansieht, wundert man sich schon, dass Frau Teuchner nicht spätestens jetzt anfängt, die Fehler bei sich selbst zu suchen.
Zum zweiten wundere ich mich über den Dr. Andi. Wie kann man nur behaupten, dass man sich "nichts vorzuwerfen" habe? Soll das heißen, dass man alles richtig gemacht hat oder einfach nur, dass die Wähler zu blöd sind? Aber es ist ja wurscht. Als CSUler gewinnt man in Bayern halt immer noch (oder wieder, siehe München Nord) jedes Direktmandat, egal ob man eine Million Plakate aufhängt oder gar keins.
Für den Dienstag-Artikel mit der Überschrift "Der Spielverderber" schlage ich den Thomas Seider übrigens für den Pulitzer-Preis vor. Erstens für die Überschrift und zweitens für die zwei wunderbaren Fotos eines glückselig strahlenden Max Stadler und eines etwas zerknirscht dreinschauenden Andi Scheuer. Warum der Stadler Max zum Spielverderber für Scheuer wurde? Darüber kann man nur spekulieren. Wahrscheinlich lags ausschließlich am besten Wahlkampf Deutschlands. Ganz sicher sogar.
Und noch etwas muss ich zur Wahl loswerden. Ich habe mein Vertrauen in die Demokratie und den Wähler ein bisschen zurückgewonnen. Warum? Ganz einfach: Es ist zwar einerseits eine ganz große Katastrophe, wenn die SPD bald zur Bedeutungslosigkeit zusammenschrumpft, während die fürchterliche linke Populistenpartei überall gewinnt. Aber andererseits muss die alte Dame wohl schmerzlich lernen, dass man mit dem schlechtesten Personal aller Zeiten und einem total verlorenen Profil keinen Blumentopf gewinnen kann. Es bleibt nur zu hoffen, dass die CSU zukünftig auch noch ganz viele Watschen kriegt, damit die überheblichsten aller Parteipolitiker auch irgendwann mal nachdenken müssen. Insofern ist die neue Koalition vielleicht gar nicht so schlecht. Die CSU kann die Klappe nicht mehr ganz so weit aufreissen und die FDP kann entweder beweisen, dass sie was kann oder wird so schnell wieder zurechtgestutzt, wie sie gewachsen ist. Und die SPD sollte in sich gehen und sich so schnell wie möglich neu aufstellen. Amen.
Hast Du auch eine Meinung zur Wahl oder bist Du auch politikmüde fragt Dich lieb grüßend
Deine Kathi
Liebe Kathi!
Klar habe ich eine Meinung zur Wahl. Dieses Della-Rosa-Machwerk hat die Wahl zum besten Passau-Lied bei der AmSonntag angeblich mit 90 % gewonnen. Dazu ist einiges anzumerken. Erstens: Das Lied ist insgesamt schlecht. Der Text ist unsagbar schlecht. Zweitens: Hör mir auf mit "Die Geschmäcker sind verschieden." Das Lied ist katastrophal schlecht und jeder, den ich treffe (in Worten: j e d e r), teilt diese Meinung. Drittens: Ein Jungredakteur der AmSonntag hat gleich nach Veröffentlichung des Carlo-Rosetta-Liedes bei Carlito angerufen und ihn gefragt, ob man denn das offizielle Passau-Lied mit in die Abstimmung nehmen dürfe. Viertens: Das Rosetta-Lied kam nicht in die Abstimmung. Offensichtlich hat der Oberredakteur oder diejenigen Personen, nach denen sich der Oberredakteur zu richten hat, beschlossen, das offizielle Passau-Lied zu boykottieren. Fünftens: Schwamm drüber. Qualität setzt sich durch.
Offensichtlich ist jedoch gewissen Protagonisten der Passauer Meinungsmonopolwelt entgangen, dass bereits die Vergangenheit gezeigt hat, dass es äußerst unklug ist, ein Medium, das von fast allen (in Worten: f a s t a l l e n) gesellschaftlich und politisch interessierten und relevanten Passauern zur Kenntnis genommen wird, dauerhaft zu boykottieren. Wir wollen jetzt ja nicht angeben und unsere Page-Views veröffentlichen. Aber ob wir so viel weniger haben als die Monopolzeitung? Was meinen Sie, Herr T.?
Ansonsten ist Passau wieder mal pleite, aber darüber das nächste Mal mehr.
Hasta la victoria siempre
Dein Tölpel
Also weißt Du, wir müssen ja jetzt nicht unbedingt nachtarocken, aber zwei Aussagen, die sowohl von den betreffenden Politikern gekommen sind, als auch in der Presse wiederholt wurden, muss ich hier schon noch mal kommentieren.
Zum einen habe ich jetzt schon mehrfach gelesen, dass niemand damit gerechnet hat, dass Jella Teuchner es nicht schafft. Ganz ehrlich - das ärgert mich. Daran sieht man nämlich ganz deutlich, wie weit die SPD und offensichtlich auch Frau Teuchner von der Realität weg sind. Ich habe sehr wohl damit gerechnet, dass die SPD bundesweit abstürzen wird. Und wenn man sich einmal die Ergebnisse der hiesigen Kandidatin in Passau oder speziell auch in Salzweg ansieht, wundert man sich schon, dass Frau Teuchner nicht spätestens jetzt anfängt, die Fehler bei sich selbst zu suchen.
Zum zweiten wundere ich mich über den Dr. Andi. Wie kann man nur behaupten, dass man sich "nichts vorzuwerfen" habe? Soll das heißen, dass man alles richtig gemacht hat oder einfach nur, dass die Wähler zu blöd sind? Aber es ist ja wurscht. Als CSUler gewinnt man in Bayern halt immer noch (oder wieder, siehe München Nord) jedes Direktmandat, egal ob man eine Million Plakate aufhängt oder gar keins.
Für den Dienstag-Artikel mit der Überschrift "Der Spielverderber" schlage ich den Thomas Seider übrigens für den Pulitzer-Preis vor. Erstens für die Überschrift und zweitens für die zwei wunderbaren Fotos eines glückselig strahlenden Max Stadler und eines etwas zerknirscht dreinschauenden Andi Scheuer. Warum der Stadler Max zum Spielverderber für Scheuer wurde? Darüber kann man nur spekulieren. Wahrscheinlich lags ausschließlich am besten Wahlkampf Deutschlands. Ganz sicher sogar.
Und noch etwas muss ich zur Wahl loswerden. Ich habe mein Vertrauen in die Demokratie und den Wähler ein bisschen zurückgewonnen. Warum? Ganz einfach: Es ist zwar einerseits eine ganz große Katastrophe, wenn die SPD bald zur Bedeutungslosigkeit zusammenschrumpft, während die fürchterliche linke Populistenpartei überall gewinnt. Aber andererseits muss die alte Dame wohl schmerzlich lernen, dass man mit dem schlechtesten Personal aller Zeiten und einem total verlorenen Profil keinen Blumentopf gewinnen kann. Es bleibt nur zu hoffen, dass die CSU zukünftig auch noch ganz viele Watschen kriegt, damit die überheblichsten aller Parteipolitiker auch irgendwann mal nachdenken müssen. Insofern ist die neue Koalition vielleicht gar nicht so schlecht. Die CSU kann die Klappe nicht mehr ganz so weit aufreissen und die FDP kann entweder beweisen, dass sie was kann oder wird so schnell wieder zurechtgestutzt, wie sie gewachsen ist. Und die SPD sollte in sich gehen und sich so schnell wie möglich neu aufstellen. Amen.
Hast Du auch eine Meinung zur Wahl oder bist Du auch politikmüde fragt Dich lieb grüßend
Deine Kathi
Liebe Kathi!
Klar habe ich eine Meinung zur Wahl. Dieses Della-Rosa-Machwerk hat die Wahl zum besten Passau-Lied bei der AmSonntag angeblich mit 90 % gewonnen. Dazu ist einiges anzumerken. Erstens: Das Lied ist insgesamt schlecht. Der Text ist unsagbar schlecht. Zweitens: Hör mir auf mit "Die Geschmäcker sind verschieden." Das Lied ist katastrophal schlecht und jeder, den ich treffe (in Worten: j e d e r), teilt diese Meinung. Drittens: Ein Jungredakteur der AmSonntag hat gleich nach Veröffentlichung des Carlo-Rosetta-Liedes bei Carlito angerufen und ihn gefragt, ob man denn das offizielle Passau-Lied mit in die Abstimmung nehmen dürfe. Viertens: Das Rosetta-Lied kam nicht in die Abstimmung. Offensichtlich hat der Oberredakteur oder diejenigen Personen, nach denen sich der Oberredakteur zu richten hat, beschlossen, das offizielle Passau-Lied zu boykottieren. Fünftens: Schwamm drüber. Qualität setzt sich durch.
Offensichtlich ist jedoch gewissen Protagonisten der Passauer Meinungsmonopolwelt entgangen, dass bereits die Vergangenheit gezeigt hat, dass es äußerst unklug ist, ein Medium, das von fast allen (in Worten: f a s t a l l e n) gesellschaftlich und politisch interessierten und relevanten Passauern zur Kenntnis genommen wird, dauerhaft zu boykottieren. Wir wollen jetzt ja nicht angeben und unsere Page-Views veröffentlichen. Aber ob wir so viel weniger haben als die Monopolzeitung? Was meinen Sie, Herr T.?
Ansonsten ist Passau wieder mal pleite, aber darüber das nächste Mal mehr.
Hasta la victoria siempre
Dein Tölpel
Dienstag, 29. September 2009
Verehrte Redakteurinnen und Redakteure der Lokalredaktion
Wir gehen davon aus [Nein, Cassiel, wir wissen es. Anmerkung des Präsidenten], daß Sie regelmäßig hier mitlesen (auch wenn Sie Wahlinfo-Passau und Carlo Rosetta konsequent verschweigen). Heute gab es die dritte Schlamperei innerhalb weniger Tage im Lokalteil, da müssen wir kurz den Finger in die Wunde legen; schließlich wollen wir Ihnen ja helfen, besser zu werden.
Vielleicht beschreiben wir hier kurz, was uns aufgefallen ist. Da war vor einigen Tagen diese unsägliche Überschrift zum Thema Intendant Freibier vor dem Kulturausschuß: "[...] viel Eigenlob, wenig Einsicht". Gute Zeitungen (so dachten wir bislang) werten nicht in redaktionellen Beiträgen. Wer macht eigentlich bei Ihnen diese unerträglichen Überschriften?
Zum Thema Bürgerentscheid mußten wir gestern Ähnliches feststellen "[...] bitte weiterschieben". Soll das lustig sein?
Heute dann der vorläufige Höhepunkt: "Katharina P. (69) - die Kronzeugin spricht". Ein Kronzeuge ist im Sprachgebrauch immer noch ein Tat-Teilnehmer, der gegen Zugeständnisse beim Strafmaß als Zeuge der Anklage auftritt.
... gerngeschehen!
Für die Klugscheißer von Wahlinfo-Passau
Cassiel
Vielleicht beschreiben wir hier kurz, was uns aufgefallen ist. Da war vor einigen Tagen diese unsägliche Überschrift zum Thema Intendant Freibier vor dem Kulturausschuß: "[...] viel Eigenlob, wenig Einsicht". Gute Zeitungen (so dachten wir bislang) werten nicht in redaktionellen Beiträgen. Wer macht eigentlich bei Ihnen diese unerträglichen Überschriften?
Zum Thema Bürgerentscheid mußten wir gestern Ähnliches feststellen "[...] bitte weiterschieben". Soll das lustig sein?
Heute dann der vorläufige Höhepunkt: "Katharina P. (69) - die Kronzeugin spricht". Ein Kronzeuge ist im Sprachgebrauch immer noch ein Tat-Teilnehmer, der gegen Zugeständnisse beim Strafmaß als Zeuge der Anklage auftritt.
... gerngeschehen!
Für die Klugscheißer von Wahlinfo-Passau
Cassiel
Montag, 28. September 2009
Wichtige Mitteilung
Kathi und Tölpel analysieren noch das Wahlergebnis und sind desweiteren einer Verschwörung auf der Spur.
Die nächste Kolumne kann deshalb nicht vor Mittwoch erscheinen.
Wir bitten um Ihr Verständnis.
Die nächste Kolumne kann deshalb nicht vor Mittwoch erscheinen.
Wir bitten um Ihr Verständnis.
Kein Wunder bei dem tollen Wahlkampf...
Max Stadler hat das beste Erststimmenergebnis der FDP in Deutschland nach Guido Westerwelle.
Sonntag, 27. September 2009
Nur kurz zwischendurch...
Für den Fall, daß Teile unserer Leserschaft nicht die Seiten der Stadt Passau gefunden haben.
Bundestagswahl: Das Ergebnis nur für Passau Stadt [24 von 24 Wahlbezirke - (noch nicht amtlich)]:
CSU 40,23% (Erststimmen für Dr. Andreas Scheuer: 37,44%)
SPD 17,08% (Erststimmen für Jella Teuchner: 15,16%)
FDP 16,37% (Erststimmen für Dr. Max Stadler: 25,11%)
Grüne 10,40% (Erstsimmen für Boris Burkert: 10,28%)
Linke 7,81% (Erststimmen für Dr. Joseph Wandl: 7,45%)
(Wahlbeteiligung: 65,59%)
Bürgerentscheid:
Für den Antrag (Förderund der Fahrradverbindungen) stimmten 48,39% dagegen stimmten: 51,61%. (Wahlbeteiligung: 51,51%).
Bundestagswahl: Das Ergebnis nur für Passau Stadt [24 von 24 Wahlbezirke - (noch nicht amtlich)]:
CSU 40,23% (Erststimmen für Dr. Andreas Scheuer: 37,44%)
SPD 17,08% (Erststimmen für Jella Teuchner: 15,16%)
FDP 16,37% (Erststimmen für Dr. Max Stadler: 25,11%)
Grüne 10,40% (Erstsimmen für Boris Burkert: 10,28%)
Linke 7,81% (Erststimmen für Dr. Joseph Wandl: 7,45%)
(Wahlbeteiligung: 65,59%)
Bürgerentscheid:
Für den Antrag (Förderund der Fahrradverbindungen) stimmten 48,39% dagegen stimmten: 51,61%. (Wahlbeteiligung: 51,51%).
Freitag, 25. September 2009
Bravissimo
Im Zuge des Rücktritts der EW-Vorsitzenden Katrin Pernpointner hat sich Intendant Freiherr von Freibier erstmals zum Thema geäußert. Abgesehen davon, dass mal wieder keiner seinen Kommentar zur aktuellen Krise verstanden hat, verriet der beste Intendant der Welt bereits das Motto der Festspiele 2010: „Frauen (g)Gestalten“.
Dieses Motto habe er "aus dem Programmheft einer ostdeutschen Volkshochschule geklaut", erklärte der hyperaktive Freiherr gestern bei der traditionellen, abendlichen Feuerzangenbowle. Auch wenn er "Frauen grundsätzlich für beschränkt halte, würde sich dieses Motto irgendwie knorke anhören. Dass die Dings jetzt weg ist, ist nur vordergründig paradox. Metaphysisch passt der Spruch schon irgendwie. Und 'Lobet den Herrn' jedes Jahr wieder als Motto, ist auch doof."
Zum Abschluss seines Monologs verriet Freibier auch noch gleich das geplante Motto für 2011 und 2012: "Ich hätte gerne mal was Intellektuelleres wie 'Los Wochos' oder 'Zicke zacke zicke zacke hoi hoi hoi'. Aber wahrscheinlich wirds doch wieder was für die Pfaffen."
Dieses Motto habe er "aus dem Programmheft einer ostdeutschen Volkshochschule geklaut", erklärte der hyperaktive Freiherr gestern bei der traditionellen, abendlichen Feuerzangenbowle. Auch wenn er "Frauen grundsätzlich für beschränkt halte, würde sich dieses Motto irgendwie knorke anhören. Dass die Dings jetzt weg ist, ist nur vordergründig paradox. Metaphysisch passt der Spruch schon irgendwie. Und 'Lobet den Herrn' jedes Jahr wieder als Motto, ist auch doof."
Zum Abschluss seines Monologs verriet Freibier auch noch gleich das geplante Motto für 2011 und 2012: "Ich hätte gerne mal was Intellektuelleres wie 'Los Wochos' oder 'Zicke zacke zicke zacke hoi hoi hoi'. Aber wahrscheinlich wirds doch wieder was für die Pfaffen."
Mittwoch, 23. September 2009
Auf geht's beim Schichtl
+++ Eilmeldung +++ Eilmeldung +++ Eilmeldung +++
Pernpointner zurückgetreten und der Präsident geht jetzt auf die Wiesn.
Pernpointner zurückgetreten und der Präsident geht jetzt auf die Wiesn.
Bildungsfern und stolz darauf
Oder: Sollen solche Leute überhaupt wählen dürfen, selbst wenn sie wollten?
Evangelia Voukantsi (20), angehende Visagistin: „Wählen bringt einfach nichts. Es ändert nichts, egal was oder wen man wählt. Da hat es keinen Sinn, am Sonntag wählen zu gehen. Aber direkt ärgern tut mich an der Politik eigentlich nichts. Zusätzlich bin ich bald wieder in Griechenland.“
Steffi Maier (20), Bürokauffrau: „Wir jungen Leute können eh nichts ändern, indem wir zur Wahl gehen. Es sind immer nur bestimmte, wichtige Leute, die Dinge verändern können. Die Interessen der jungen Leute werden übergangen. Darum interessiert mich die Wahl auch nicht mehr.“
Thomas Geier (20), Maurer: „Warum sollte ich denn wählen gehen? Auf eine einzige Stimme, also meine, kommt es doch nun wirklich nicht an. Sollen doch die anderen wählen gehen. Bestimmt macht die Politik schon was für die jungen Leute, aber was genau, weiß ich nicht.“
Marion Lichtenauer (24), Verkäuferin: „Ich bin der Meinung, dass sich, egal wen oder welche Partei ich nun wähle, sowieso nichts ändert. Es wird nicht besser. Alles, was die Politiker sagen, sind leere Versprechungen, die sie dann schnell wieder brechen. Es geht immer auf die kleinen Leute.“
Nicole Marmetschke (28), Verkaufsfahrerin: „Die Politiker machen immer große Versprechen, an die sie sich dann sowieso nicht halten. Außerdem gibt es immer zu hohe Steuern. Lokalpolitik interessiert mich gar nicht, ich bin mir nicht einmal sicher, wie der Bürgermeister im Moment heißt.“
xxxxxxxxxxxx (19), BOS-Schülerin: „Ich denke, als Einzelner kann man in der Politik nichts verändern. Die Politiker müssten einfach mehr auf die normalen Leute zugehen. Und: Nicht nur Mächtige sollen regieren.“
Alle Zitate: PNP, Lokalteil Passau, 23.09.2009
Evangelia Voukantsi (20), angehende Visagistin: „Wählen bringt einfach nichts. Es ändert nichts, egal was oder wen man wählt. Da hat es keinen Sinn, am Sonntag wählen zu gehen. Aber direkt ärgern tut mich an der Politik eigentlich nichts. Zusätzlich bin ich bald wieder in Griechenland.“
Steffi Maier (20), Bürokauffrau: „Wir jungen Leute können eh nichts ändern, indem wir zur Wahl gehen. Es sind immer nur bestimmte, wichtige Leute, die Dinge verändern können. Die Interessen der jungen Leute werden übergangen. Darum interessiert mich die Wahl auch nicht mehr.“
Thomas Geier (20), Maurer: „Warum sollte ich denn wählen gehen? Auf eine einzige Stimme, also meine, kommt es doch nun wirklich nicht an. Sollen doch die anderen wählen gehen. Bestimmt macht die Politik schon was für die jungen Leute, aber was genau, weiß ich nicht.“
Marion Lichtenauer (24), Verkäuferin: „Ich bin der Meinung, dass sich, egal wen oder welche Partei ich nun wähle, sowieso nichts ändert. Es wird nicht besser. Alles, was die Politiker sagen, sind leere Versprechungen, die sie dann schnell wieder brechen. Es geht immer auf die kleinen Leute.“
Nicole Marmetschke (28), Verkaufsfahrerin: „Die Politiker machen immer große Versprechen, an die sie sich dann sowieso nicht halten. Außerdem gibt es immer zu hohe Steuern. Lokalpolitik interessiert mich gar nicht, ich bin mir nicht einmal sicher, wie der Bürgermeister im Moment heißt.“
xxxxxxxxxxxx (19), BOS-Schülerin: „Ich denke, als Einzelner kann man in der Politik nichts verändern. Die Politiker müssten einfach mehr auf die normalen Leute zugehen. Und: Nicht nur Mächtige sollen regieren.“
Alle Zitate: PNP, Lokalteil Passau, 23.09.2009
Dienstag, 22. September 2009
Das politische Ratespiel
Angepisst: Geißenpeter (ganz links) und Frl. Rottenmeier (ganz rechts)Was überreicht Alm-Öhi unserer roten Heidi im geheimnisvollen roten Koffer?
A) Eine große Scheibe Hirnwurst
B) Das Buch "Wie geht eigentlich Politik?" für Grundschulkinder
C) Ein Überschwang-Mandat
D) Ein Rednerpult zum Aufblasen fürs Büro
Montag, 21. September 2009
Aufgedreht und durchgestartet
Lieber Tölpel!
Ich habs ja leider nicht selbst miterlebt, weil um die Zeit schlafe ich normalerweise schon; aber das Mitternachts-Shopping in Passau muss ganz große Klasse gewesen sein. Vivian Lindt (muss man nicht kennen) hat gesungen und ansonsten gabs ein High-Heels-Rennen. Na, alles halt, was man dem Menschen in der Provinz so zumutet, wenn er Spaß haben will. Noch mehr Spaß hatte man allerdings letzte Woche in Freyung (muss man auch nicht kennen, kurz vorm tschechischen Straßenstrich), wo junge, progressive Waidler im dortigen McDonalds einen Flashmob organisiert und 400 Cheeseburger bestellt haben. Diese Art von Gaudi ist zwar geschätzt 100 Jahre alt, aber in Freyung kann man das scheinbar noch als innovativ verkaufen. Also, Frau Kickum, aufgepasst: Beim nächsten Mitternachts-Shopping einen Flashmob organisieren, bei dem dann 1000 Leute eine Della-Rosa-CD kaufen und diese adäquat taufen, während sie "Hier kann man nicht nur studieren, auch schiffen muss jederman" singen. Nein, Schluss jetzt mit Häme und ewigem, destruktivem Genörgel. Der Michael Koch hats schon richtig geschrieben heute in der PNP: "Abends muss mehr Leben in die Fuzo." Aber lasst Euch doch ein bisschen mehr einfallen.
Der Präsident hat ja kürzlich was vom Projekt 18 geschrieben. Damit hat er gemeint, dass es ein wichtiges Zeichen wäre, Jella Teuchner bei den Erststimmen unter 20 % zu bringen. Jetzt haben mich schon mehrere Leute darauf angesprochen, dass es ja völlig einerlei wäre, wieviel Erststimmen die Frau Teuchner hat, weil sie -wenn überhaupt- eh über die Liste einzieht. Ja ja, das wissen wir bei der politischen Akademie Wahlinfo-Passau schon auch. Es ging ja beim Projekt 18 mehr um die Symbolik. Aber der Präsident hat mich ausdrücklich darum gebeten, nochmals darauf hinzuweisen, dass man Frau Teuchner nur mit der Zweitstimme aus dem Bundestag rauswählen kann. Also Tacheles: Keine Zweitstimme der SPD, wenn man dieses für die Region wichtige Ziel erreichen will. So leid es mir um die alte Tante SPD tut - solche Leute müssen weg, damit die Partei wiederauferstehen kann.
Der Scheuer Andi hat ja jetzt dem Vernehmen nach kapiert, dass wir ihm hier durchaus wohlgesonnen sind. Warum? Na, so genau weiß ich das auch nicht, aber irgendwie ist er Kult. Zu seiner Wahl rufe ich trotzdem nicht auf, weil das Direktmandat holt er sowieso. Und werden tut aus ihm auch noch irgendwann was, muss ja nicht schon dieses Mal sein. Schließlich brauchen ja die Anderen auch Achtungserfolge, gell Herr Burkert.
Hast Du eigentlich schon gewählt, Tölpelchen, fragt Dich interessiert
Deine Kathi
Liebe Kathi!
Klar habe ich schon gewählt. Sogar für den Bürgerentscheid habe ich abgestimmt. Der radelnde Augenarzt mag ja eine schrullige Type sein (ich erinnere mich noch gut an seine früheren Schottenrockauftritte), aber wo er recht hat, hat er recht.
Der Scheuer ist Kult, keine Frage. Ansonsten habe ich echte Probleme, mich auf irgendwas Ernsthaftes zu konzentrieren, weil ich gestern beim Präsidenten auf dem Beifahrersitz gesessen bin und ihn filmen musste. Seitdem habe ich brutales Ohrensausen und Flugangst. Ich kann auch nicht mehr weiterschreiben, weil ich so zittereeeeeeeee...
Machs gut!
Dein Tölpel
Ich habs ja leider nicht selbst miterlebt, weil um die Zeit schlafe ich normalerweise schon; aber das Mitternachts-Shopping in Passau muss ganz große Klasse gewesen sein. Vivian Lindt (muss man nicht kennen) hat gesungen und ansonsten gabs ein High-Heels-Rennen. Na, alles halt, was man dem Menschen in der Provinz so zumutet, wenn er Spaß haben will. Noch mehr Spaß hatte man allerdings letzte Woche in Freyung (muss man auch nicht kennen, kurz vorm tschechischen Straßenstrich), wo junge, progressive Waidler im dortigen McDonalds einen Flashmob organisiert und 400 Cheeseburger bestellt haben. Diese Art von Gaudi ist zwar geschätzt 100 Jahre alt, aber in Freyung kann man das scheinbar noch als innovativ verkaufen. Also, Frau Kickum, aufgepasst: Beim nächsten Mitternachts-Shopping einen Flashmob organisieren, bei dem dann 1000 Leute eine Della-Rosa-CD kaufen und diese adäquat taufen, während sie "Hier kann man nicht nur studieren, auch schiffen muss jederman" singen. Nein, Schluss jetzt mit Häme und ewigem, destruktivem Genörgel. Der Michael Koch hats schon richtig geschrieben heute in der PNP: "Abends muss mehr Leben in die Fuzo." Aber lasst Euch doch ein bisschen mehr einfallen.
Der Präsident hat ja kürzlich was vom Projekt 18 geschrieben. Damit hat er gemeint, dass es ein wichtiges Zeichen wäre, Jella Teuchner bei den Erststimmen unter 20 % zu bringen. Jetzt haben mich schon mehrere Leute darauf angesprochen, dass es ja völlig einerlei wäre, wieviel Erststimmen die Frau Teuchner hat, weil sie -wenn überhaupt- eh über die Liste einzieht. Ja ja, das wissen wir bei der politischen Akademie Wahlinfo-Passau schon auch. Es ging ja beim Projekt 18 mehr um die Symbolik. Aber der Präsident hat mich ausdrücklich darum gebeten, nochmals darauf hinzuweisen, dass man Frau Teuchner nur mit der Zweitstimme aus dem Bundestag rauswählen kann. Also Tacheles: Keine Zweitstimme der SPD, wenn man dieses für die Region wichtige Ziel erreichen will. So leid es mir um die alte Tante SPD tut - solche Leute müssen weg, damit die Partei wiederauferstehen kann.
Der Scheuer Andi hat ja jetzt dem Vernehmen nach kapiert, dass wir ihm hier durchaus wohlgesonnen sind. Warum? Na, so genau weiß ich das auch nicht, aber irgendwie ist er Kult. Zu seiner Wahl rufe ich trotzdem nicht auf, weil das Direktmandat holt er sowieso. Und werden tut aus ihm auch noch irgendwann was, muss ja nicht schon dieses Mal sein. Schließlich brauchen ja die Anderen auch Achtungserfolge, gell Herr Burkert.
Hast Du eigentlich schon gewählt, Tölpelchen, fragt Dich interessiert
Deine Kathi
Liebe Kathi!
Klar habe ich schon gewählt. Sogar für den Bürgerentscheid habe ich abgestimmt. Der radelnde Augenarzt mag ja eine schrullige Type sein (ich erinnere mich noch gut an seine früheren Schottenrockauftritte), aber wo er recht hat, hat er recht.
Der Scheuer ist Kult, keine Frage. Ansonsten habe ich echte Probleme, mich auf irgendwas Ernsthaftes zu konzentrieren, weil ich gestern beim Präsidenten auf dem Beifahrersitz gesessen bin und ihn filmen musste. Seitdem habe ich brutales Ohrensausen und Flugangst. Ich kann auch nicht mehr weiterschreiben, weil ich so zittereeeeeeeee...
Machs gut!
Dein Tölpel
Sonntag, 20. September 2009
Mittwoch, 16. September 2009
Weltpremiere: Das offizielle Passau-Lied
Sollte der embedded Player nicht funktionieren, gibt es hier das mp3 zum Download.
Das offizielle Passau-Lied
(gültig von September 2009 bis 31.12.2099)
(gültig von September 2009 bis 31.12.2099)
Text: Carlo Rosetta
Melodie: Carlo Rosetta, Schorsch van Gorsch
Produktion: Schorsch van Gorsch
Als Humboldt einst nach Passau kam, sah er sich viele Sachen an.
Dann grinste er und lachte sehr und rief gleich seinen Bruder an.
Er sagte ihm: Geh Brüderchen, was willst denn in Berlin?
Fahr her zu mir! Ich sage Dir – das hast noch nicht gesehen.
Wenn ich mal tot bin, wird in meinen Büchern drinnen stehen:
Bei den sieben schönsten Städten ist Passau mit dabei.
Von den sieben schönsten Frau’n der Welt leben in Passau mindestens zwei.
Von den sieben schönsten Flüssen hat Passau schon mal drei.
Und kaum hat man die siebte Mass bestellt, ist’s die schönste Stadt der Welt.
Ja, Passau ist, das sei festgestellt, die schönste Stadt der Welt.
Wenn ich so durch mein Städtchen fahr, park’ ich am Domplatz – das ist klar.
Dann schau ich mir den Dom gleich an, viel weißer als der Vatikan.
Ich kauf mir einen spitzen Hut und laufe durch die Stadt.
Dann schau ich aus wie ein Tourist und werde nicht gefragt:
Entschuldigung, ist das die Ilz, aus der der runde Turm hier ragt?
Bei den sieben schönsten Städten ist Passau mit dabei.
Von den sieben schönsten Frau’n der Welt leben in Passau mindestens zwei.
Von den sieben schönsten Flüssen hat Passau schon mal drei.
Und kaum hat man die siebte Mass bestellt, ist’s die schönste Stadt der Welt.
Ja, Passau ist, das sei festgestellt, die schönste Stadt der Welt.
Wenn ich die Sach’ analysier’, ist alles schöner und besser hier.
Die Türme flach, die Mädels spitz, ein jeder Mann als wie ein Stier.
Die Springbrunnen sind bunt, der Klostergarten grau.
Wenn ich die Frauen flanieren seh’, dann weiß ich ganz genau:
Wirklich glücklich machen kann mich nur eine Passauer Goldhaub’nfrau.
Bei den sieben schönsten Städten ist Passau mit dabei.
Von den sieben schönsten Frau’n der Welt leben in Passau mindestens zwei.
Von den sieben schönsten Flüssen hat Passau schon mal drei.
Und kaum hat man die siebte Mass bestellt, ist’s die schönste Stadt der Welt.
Ja, Passau ist, das sei festgestellt, die schönste Stadt der Welt.
Der Passauer ist kultiviert und liebt die schönen Dinge sehr.
Ist weltoffen und liberal und mag sogar Österreicher.
Wir geh’n gern in die Kirche und auch in das Bierzelt.
Haben immer gute Laune, doch meistens wenig Geld.
Und unser Oberbürgermeister ist der stärkste Mann der Welt.
Bei den sieben schönsten Städten ist Passau mit dabei.
Von den sieben schönsten Frau’n der Welt leben in Passau mindestens zwei.
Von den sieben schönsten Flüssen hat Passau schon mal drei.
Und kaum hat man die siebte Mass bestellt, ist’s die schönste Stadt der Welt.
Und dieses Lied, das sei festgestellt, ist das schönste Lied der Welt.
Und dieses Lied, das sei festgestellt, ist das schönste Lied der Welt.
S E N S A T I O N ! ! !
Carlo Rosetta (auch bekannt als der Präsident der politischen Akademie Wahlinfo-Passau) wird heute um 14:00h exklusiv hier in seinem Blog Das einzig wahre Passau-Lied präsentieren. Bis dahin bitten wir alle Leserinnen und Leser um ein wenig Geduld. Es sind also nur noch dreieinhalb Stunden.
Sonntag, 13. September 2009
Abgehoben und resistent
Lieber Tölpel!
Ich weiß gar nicht, wo ich heute anfangen soll. Irgendwie gibts so viel lustige Themen und dann doch wieder keine gescheiten. Also gut - dann beginnen wir in eigener Sache. Wusstest Du, dass Wahlinfo-Passau in den letzten paar Wochen noch mehr Zugriffe hatte als im März 2008? Ob das daran liegt, dass all die Besucher unbedingt das einzig wahre Passau-Lied von Carlito aka Präsident hören wollen? Am letzten Donnerstag war er ja im Studio und hat das Meisterwerk eingesungen. Er ist nicht hundertprozentig zufrieden damit, weil er gesanglich nicht so ganz an diesen berühmten Tenor (Zitat AS: Tausendsassa) aus Passau hinkommt; deshalb muss das Lied noch ein wenig nachbearbeitet werden. Ansonsten: der ganz große Wurf! Erste Sahne! Demnächst weltexklusiv nur hier auf Wahlinfo-Passau.
Apropos erste Sahne... Der Frankenberger (Zitat AS: Tausendsassa) ist wieder da. Irgendwie war ihm wohl fad und/oder seine Zwangsstörung, sich in albern-tuntiger Kleidung fotografieren zu lassen und dabei wirres Zeug zu reden, ist wieder voll durchgebrochen. Jedenfalls hat er der Sonntagszeitung mitgeteilt, dass er 2020 Oberbürgermeister werden will und außerdem die Kirche revolutionieren wird. Also zweiteres ist ja noch eine süße Idee für einen Teenager. In dem Alter will man ja immer irgendwie so totale Gerechtigkeit und keine Unterdrückung und so. Und ganz uneigennützig will man natürlich auch, dass Frauen und Transgender-Persönlichkeiten Papst werden können oder zumindest Kardinal und mit einem schrillen lila Fummel rumlaufen dürfen. Oberbürgermeister 2020 wird aber mit ziemlicher Sicherheit entweder wieder der Dupper oder Carlito (Zitat des Präsidenten: Tausendsassa), wenn der bis dahin nicht den Musikantenstadl moderiert oder Bundespräsident ist. Herrn Frankenberger empfehle ich jedoch für den nächsten Anfall von Zwangsstörung wieder eine Fischvergiftung oder er lässt sich vom Bus überfahren oder erschießt irgendwen - damit kommt man dann groß auf die Titelseite.
Auf der Dult gab es diesmal übrigens fast nur Harmonie. Es wurden zwar mehrfach Bürger und Polizisten von Betrunkenen angegriffen, erfreulicherweise gab es aber keine Toten. Außerdem wurde eine Weißbierkönigin gekrönt. Die Siegerin musste sich in vier Disziplinen durchsetzen: Weißbier einschenken, Weißbier austrinken, häßliche Tätowierungen an unmöglichen Körperstellen haben und Weißbier erbrechen (A-Note: Optik, B-Note: Akustik). Alles in allem: Eine gelungene Herbstdult.
Wie gehts denn meinem Weißbierkönig, fragt schmunzelnd
Deine Kathi
Liebe Kathi!
Mir gehts prächtig. Ich habe auch das Lied von Carlo Rosetta schon gehört und muss sagen, es ist noch viel schöner als ich es erwartet habe. Da werden die Fans von Herrn della Rosa wieder aufheulen, wenn sie es hören und böse Kommentare schreiben - also zumindest der eine Fan, der schreiben kann - na ja, er kennt alle Buchstaben. Der besagte Fan (oder wars Herr della Rosa selbst?) hat unten folgendes kommentiert: "die die sich hier als große Rechtschreibungsprofis aufspielen und ehrbare Bürger verhunzen, sind peinlich für die Stadt Passau. Und diese Seite auch." Also mit ehrbaren Bürgern meint er wohl diese halbseidene Type, die diesen Schabracken-Abschlepp-Schuppen betreibt. Und verhunzen tut man sein Leben schon selbst, gell. Das was wir hier machen, heißt: "verspotten, verhöhnen" oder - dass Ihr Bildungsfernen es auch versteht - "verarschen."
Das Lochblech-Bilka aka Stadtgalerie hat sich gefeiert und die Centermanagerin Tanja Popp (schöner Name, würde ich gern mal kennenlernen) hat verlautbart, dass sie im letzten Jahr "rund fünf Millionen Kunden" hatte. Gehens zu, Frau Popp, fünf Millionen... Da haben Sie aber schon auch die mitgezählt, die nachts an die Lochblechfassade gebieselt haben!? Oder Sie haben es einfach so gemacht wie der Intendant Freibier und alle mitgezählt, die im Umkreis von 100 Metern vorbeigegangen sind. Apropos Freibier: Bei denen kenne ich mich auch überhaupt nicht mehr aus. Wer ist jetzt der Gute und wer ist der Böse? Und wer will und soll was werden? Intendant wird ja wohl der della Rosa oder der Rosetta. Aber wer wird Nachfolger von Frau Pernpointner? Der Till? Der Schmöller? Der Slama? Oder der Mediator? Fragen über Fragen.
Zu den Freien Wählern haben wir schon lange nichts mehr geschrieben, weil die in letzter Zeit auch ziemlich unauffällig waren. Der Vorschlag, in Passau Wassertaxis einzusetzen, muss aber dringend hier und heute kommentiert werden. Wie Du weißt, war ich ja gerade erst in Venedig und bin mit einem Vaporetto von der Piazzale Roma zum Markusplatz gefahren. Kostet 6 Euro 50. Kostet aber auch dann 6 Euro 50, wenn Du bloß zur Rialtobrücke fährst. Deshalb folgende Anmerkungen: Grundsätzlich ist diese Vaporetto-Idee sehr schön und charmant. Aber: Wer soll das bezahlen? Kann das irgendwie lukrativ oder doch nur defizitär betrieben werden? Wenn defizitär, dann Stadtwerke? Und nochmal für die Phantasten: Was glaubt Ihr denn, ist ein Wohnmobiltourist am Winterhafen bereit, für eine Wassertaxifahrt zur Altstadt zu bezahlen? Eben - also doch defizitär. Dass der Süddeutschen zu diesem Thema nur "saufende und kotzende Jurastudenten" einfallen, übersehen wir geflissentlich und stellen fest, dass man bei der SZ auch immer wieder was ganz Negatives zu jedem Passau-Thema findet.
Letztes Thema hier: Artikel im Landkreisteil zu den Wahlkreiskandidaten. Einfach zurücklehnen und die Zitate genießen. Scheuer: "Das ist kein Spaßwahlkampf." Stadler: "Wir werden eine hohe Wahlbeteiligung haben." Teuchner: "Geburtstag ist ein schöner Tag, ich jeden Tag Geburtstag mag."
Ich muss dringend weg. Plakate kaputt machen.
Servus
Dein Tölpel
Hinweis der Schlussredaktion: Ein Zitat im vorliegenden Artikel ist falsch.
Ich weiß gar nicht, wo ich heute anfangen soll. Irgendwie gibts so viel lustige Themen und dann doch wieder keine gescheiten. Also gut - dann beginnen wir in eigener Sache. Wusstest Du, dass Wahlinfo-Passau in den letzten paar Wochen noch mehr Zugriffe hatte als im März 2008? Ob das daran liegt, dass all die Besucher unbedingt das einzig wahre Passau-Lied von Carlito aka Präsident hören wollen? Am letzten Donnerstag war er ja im Studio und hat das Meisterwerk eingesungen. Er ist nicht hundertprozentig zufrieden damit, weil er gesanglich nicht so ganz an diesen berühmten Tenor (Zitat AS: Tausendsassa) aus Passau hinkommt; deshalb muss das Lied noch ein wenig nachbearbeitet werden. Ansonsten: der ganz große Wurf! Erste Sahne! Demnächst weltexklusiv nur hier auf Wahlinfo-Passau.
Apropos erste Sahne... Der Frankenberger (Zitat AS: Tausendsassa) ist wieder da. Irgendwie war ihm wohl fad und/oder seine Zwangsstörung, sich in albern-tuntiger Kleidung fotografieren zu lassen und dabei wirres Zeug zu reden, ist wieder voll durchgebrochen. Jedenfalls hat er der Sonntagszeitung mitgeteilt, dass er 2020 Oberbürgermeister werden will und außerdem die Kirche revolutionieren wird. Also zweiteres ist ja noch eine süße Idee für einen Teenager. In dem Alter will man ja immer irgendwie so totale Gerechtigkeit und keine Unterdrückung und so. Und ganz uneigennützig will man natürlich auch, dass Frauen und Transgender-Persönlichkeiten Papst werden können oder zumindest Kardinal und mit einem schrillen lila Fummel rumlaufen dürfen. Oberbürgermeister 2020 wird aber mit ziemlicher Sicherheit entweder wieder der Dupper oder Carlito (Zitat des Präsidenten: Tausendsassa), wenn der bis dahin nicht den Musikantenstadl moderiert oder Bundespräsident ist. Herrn Frankenberger empfehle ich jedoch für den nächsten Anfall von Zwangsstörung wieder eine Fischvergiftung oder er lässt sich vom Bus überfahren oder erschießt irgendwen - damit kommt man dann groß auf die Titelseite.
Auf der Dult gab es diesmal übrigens fast nur Harmonie. Es wurden zwar mehrfach Bürger und Polizisten von Betrunkenen angegriffen, erfreulicherweise gab es aber keine Toten. Außerdem wurde eine Weißbierkönigin gekrönt. Die Siegerin musste sich in vier Disziplinen durchsetzen: Weißbier einschenken, Weißbier austrinken, häßliche Tätowierungen an unmöglichen Körperstellen haben und Weißbier erbrechen (A-Note: Optik, B-Note: Akustik). Alles in allem: Eine gelungene Herbstdult.
Wie gehts denn meinem Weißbierkönig, fragt schmunzelnd
Deine Kathi
Liebe Kathi!
Mir gehts prächtig. Ich habe auch das Lied von Carlo Rosetta schon gehört und muss sagen, es ist noch viel schöner als ich es erwartet habe. Da werden die Fans von Herrn della Rosa wieder aufheulen, wenn sie es hören und böse Kommentare schreiben - also zumindest der eine Fan, der schreiben kann - na ja, er kennt alle Buchstaben. Der besagte Fan (oder wars Herr della Rosa selbst?) hat unten folgendes kommentiert: "die die sich hier als große Rechtschreibungsprofis aufspielen und ehrbare Bürger verhunzen, sind peinlich für die Stadt Passau. Und diese Seite auch." Also mit ehrbaren Bürgern meint er wohl diese halbseidene Type, die diesen Schabracken-Abschlepp-Schuppen betreibt. Und verhunzen tut man sein Leben schon selbst, gell. Das was wir hier machen, heißt: "verspotten, verhöhnen" oder - dass Ihr Bildungsfernen es auch versteht - "verarschen."
Das Lochblech-Bilka aka Stadtgalerie hat sich gefeiert und die Centermanagerin Tanja Popp (schöner Name, würde ich gern mal kennenlernen) hat verlautbart, dass sie im letzten Jahr "rund fünf Millionen Kunden" hatte. Gehens zu, Frau Popp, fünf Millionen... Da haben Sie aber schon auch die mitgezählt, die nachts an die Lochblechfassade gebieselt haben!? Oder Sie haben es einfach so gemacht wie der Intendant Freibier und alle mitgezählt, die im Umkreis von 100 Metern vorbeigegangen sind. Apropos Freibier: Bei denen kenne ich mich auch überhaupt nicht mehr aus. Wer ist jetzt der Gute und wer ist der Böse? Und wer will und soll was werden? Intendant wird ja wohl der della Rosa oder der Rosetta. Aber wer wird Nachfolger von Frau Pernpointner? Der Till? Der Schmöller? Der Slama? Oder der Mediator? Fragen über Fragen.
Zu den Freien Wählern haben wir schon lange nichts mehr geschrieben, weil die in letzter Zeit auch ziemlich unauffällig waren. Der Vorschlag, in Passau Wassertaxis einzusetzen, muss aber dringend hier und heute kommentiert werden. Wie Du weißt, war ich ja gerade erst in Venedig und bin mit einem Vaporetto von der Piazzale Roma zum Markusplatz gefahren. Kostet 6 Euro 50. Kostet aber auch dann 6 Euro 50, wenn Du bloß zur Rialtobrücke fährst. Deshalb folgende Anmerkungen: Grundsätzlich ist diese Vaporetto-Idee sehr schön und charmant. Aber: Wer soll das bezahlen? Kann das irgendwie lukrativ oder doch nur defizitär betrieben werden? Wenn defizitär, dann Stadtwerke? Und nochmal für die Phantasten: Was glaubt Ihr denn, ist ein Wohnmobiltourist am Winterhafen bereit, für eine Wassertaxifahrt zur Altstadt zu bezahlen? Eben - also doch defizitär. Dass der Süddeutschen zu diesem Thema nur "saufende und kotzende Jurastudenten" einfallen, übersehen wir geflissentlich und stellen fest, dass man bei der SZ auch immer wieder was ganz Negatives zu jedem Passau-Thema findet.
Letztes Thema hier: Artikel im Landkreisteil zu den Wahlkreiskandidaten. Einfach zurücklehnen und die Zitate genießen. Scheuer: "Das ist kein Spaßwahlkampf." Stadler: "Wir werden eine hohe Wahlbeteiligung haben." Teuchner: "Geburtstag ist ein schöner Tag, ich jeden Tag Geburtstag mag."
Ich muss dringend weg. Plakate kaputt machen.
Servus
Dein Tölpel
Hinweis der Schlussredaktion: Ein Zitat im vorliegenden Artikel ist falsch.
Donnerstag, 10. September 2009
Liebes Wahlkampftagebuch!
Jetzt wälze ich mich seit Stunden hin und her und kann gar nicht mehr schlafen, weil mich das, was der Denk Hubsi in gewohnt brillanter Art und Weise geschrieben hat, so umtreibt.
Er hat nämlich geschrieben, dass ich mir den Andi Scheuer als Zielscheibe ausgesucht hätte. Außerdem schreibt er, dass ich mich manchmal am Rande des gute Geschmacks bewegen würde. Na gut - Zweiteres stimmt vielleicht und zwar nicht manchmal, sondern immer. Aber das mit der Zielscheibe - das hört sich so negativ an. Das hört sich ja fast so an, als ob wir was gegen den Dr. Andi hätten und das ist natürlich kompletter Unfug! Wir machen hier zwar geschmacklose Scherze, aber wir haben doch ein gemeinsames Ziel. Das Ziel heißt Projekt 18 und bedeutet: Jella Teuchner muss unter 20 % bleiben. Nur so wird die SPD irgendwann lernen, dass man seine Kandidaten nicht nach Frauen-, bzw. ASF-Quote, nach Schichtproporz oder nach sinnlos abgesessenen Abgeordetenjahren aufstellen kann.
Und deswegen dürfte der Andi Scheuer meinetwegen ruhig 60 % kriegen, wenn dafür die Teuchner am besten einstellig bleibt. Ich habe gestern mal Wahl-o-mat gemacht und fast gleich viel Übereinstimmung bei Union und FDP gehabt - noch ganz knapp vor der NPD sogar. Na ja, kleiner geschmackloser Scherz mal wieder. Oder doch nicht?
Also nochmals, liebes Tagebuch... Ich bin doch absolut pro Andi und habe folgenden Wunsch: Stadler und Scheuer gemeinsam über 80 % (Meinetwegen kann sich der Scheuer sogar das Direktmandat holen) und den Rest können sich die Grünen und die Splitterparteien teilen. Und mit Wahlkampf für schwarz-gelb hat das gar nichts zu tun, hier gehts um größere Ziele, hier gehts ums Projekt 18.
So, jetzt muss ich schließen, liebes Wahlkampftagebuch, denn ich muss mich noch ein wenig schonen. Heute gehts nämlich ins Studio und dort wird das einzig wahre und echte Passau-Lied eingesungen. Ein solches brauchen wir nämlich dringend und bald.
Bis bald
Dein Carlito
Er hat nämlich geschrieben, dass ich mir den Andi Scheuer als Zielscheibe ausgesucht hätte. Außerdem schreibt er, dass ich mich manchmal am Rande des gute Geschmacks bewegen würde. Na gut - Zweiteres stimmt vielleicht und zwar nicht manchmal, sondern immer. Aber das mit der Zielscheibe - das hört sich so negativ an. Das hört sich ja fast so an, als ob wir was gegen den Dr. Andi hätten und das ist natürlich kompletter Unfug! Wir machen hier zwar geschmacklose Scherze, aber wir haben doch ein gemeinsames Ziel. Das Ziel heißt Projekt 18 und bedeutet: Jella Teuchner muss unter 20 % bleiben. Nur so wird die SPD irgendwann lernen, dass man seine Kandidaten nicht nach Frauen-, bzw. ASF-Quote, nach Schichtproporz oder nach sinnlos abgesessenen Abgeordetenjahren aufstellen kann.
Und deswegen dürfte der Andi Scheuer meinetwegen ruhig 60 % kriegen, wenn dafür die Teuchner am besten einstellig bleibt. Ich habe gestern mal Wahl-o-mat gemacht und fast gleich viel Übereinstimmung bei Union und FDP gehabt - noch ganz knapp vor der NPD sogar. Na ja, kleiner geschmackloser Scherz mal wieder. Oder doch nicht?
Also nochmals, liebes Tagebuch... Ich bin doch absolut pro Andi und habe folgenden Wunsch: Stadler und Scheuer gemeinsam über 80 % (Meinetwegen kann sich der Scheuer sogar das Direktmandat holen) und den Rest können sich die Grünen und die Splitterparteien teilen. Und mit Wahlkampf für schwarz-gelb hat das gar nichts zu tun, hier gehts um größere Ziele, hier gehts ums Projekt 18.
So, jetzt muss ich schließen, liebes Wahlkampftagebuch, denn ich muss mich noch ein wenig schonen. Heute gehts nämlich ins Studio und dort wird das einzig wahre und echte Passau-Lied eingesungen. Ein solches brauchen wir nämlich dringend und bald.
Bis bald
Dein Carlito
Mittwoch, 9. September 2009
Hallo Herr della Rosa!
Schön, daß Sie bei YouTube jeden kritischen Kommentar unter Ihrem Machwerk sofort löschen (tja, wir sind ja auch nicht so ganz unausgeschlafen). Damit werden Sie aus Ihrer akustischen Umweltverschmutzung leider auch keinen brauchbaren Song machen.
An der Frage "Wie man aus Scheiße Gold macht" sind schon die Alchemisten grandios gescheitert.
Alles klar? ;-)
An der Frage "Wie man aus Scheiße Gold macht" sind schon die Alchemisten grandios gescheitert.
Alles klar? ;-)
Wählerinnen aufgepasst!
Dienstag, 8. September 2009
Wichtige Mitteilung
Nach dem Terrorangriff auf jeglichen guten Geschmack (siehe Beitrag darunter) hat der Präsident von Wahlinfo-Passau beschlossen, in dieser Angelegenheit nicht weiter untätig zu bleiben und folgende Schritte einzuleiten:
Schritt 1: Der Präsident verbietet mit sofortiger Wirkung, das inkriminierte Machwerk weiterhin als Passau-Lied zu bezeichnen.
Schritt 2: Der Präsident nennt sich fürderhin Carlo Rosetta. Gute Freunde dürfen ihn auch Carlito nennen. Vielleicht.
Schritt 3: Wir brauchen dringend das einzige und wahre Passau-Lied.
Schritt 4: Geduld.
Schritt 1: Der Präsident verbietet mit sofortiger Wirkung, das inkriminierte Machwerk weiterhin als Passau-Lied zu bezeichnen.
Schritt 2: Der Präsident nennt sich fürderhin Carlo Rosetta. Gute Freunde dürfen ihn auch Carlito nennen. Vielleicht.
Schritt 3: Wir brauchen dringend das einzige und wahre Passau-Lied.
Schritt 4: Geduld.
Guttenberg...
... rockt das Bierzelt, schreibt Ihr da im PNP-Bayernteil über den Bundeswirtschaftsminister, der auf dem Foto mit seinem AC/DC-Shirt über dem weißen Hemd derartig albern aussieht (fehlt nur noch der Schmiss und der Gehstock) und es trotzdem zum beliebtesten Menschen Deutschlands noch vor Beckenbauer und Heidi Klum geschafft hat, was ja im übrigen auch einiges über die Befindlichkeit dieser Gesellschaft aussagt.
Dass Ihr Euch aber zu dem Satz versteigt, Guttenberg wäre im Abensberger Bierzelt der Mann, der "einer der ganz Großen in Berlin ist und doch einer von ihnen geblieben," das finden wir ganz wunderbar. Er ist also einer von ihnen geblieben. So so. Wer war denn da im Bierzelt? Ein paar von Bismarck-Schönhausens, ein paar von Ribbentrops? Oder doch eher angetrunkenes Stimmvieh, das man in FJS-Manier leicht für sich begeistern kann, wenn man nur einfach mal brüllt: „Wo ist der Maßkrug? Es gab Zeiten, da hat man noch was zu trinken bekommen hier.“ Das gefällt dem Pöbel. Aber scheinbar auch der PNP.
Der Präsident
(Nie einer von denen gewesen oder gar geblieben)
Dass Ihr Euch aber zu dem Satz versteigt, Guttenberg wäre im Abensberger Bierzelt der Mann, der "einer der ganz Großen in Berlin ist und doch einer von ihnen geblieben," das finden wir ganz wunderbar. Er ist also einer von ihnen geblieben. So so. Wer war denn da im Bierzelt? Ein paar von Bismarck-Schönhausens, ein paar von Ribbentrops? Oder doch eher angetrunkenes Stimmvieh, das man in FJS-Manier leicht für sich begeistern kann, wenn man nur einfach mal brüllt: „Wo ist der Maßkrug? Es gab Zeiten, da hat man noch was zu trinken bekommen hier.“ Das gefällt dem Pöbel. Aber scheinbar auch der PNP.
Der Präsident
(Nie einer von denen gewesen oder gar geblieben)
Samstag, 5. September 2009
Angefixt und vorgeschoben
Lieber Tölpel!
Jetzt bin ich ja schon seit Monaten einigermaßen parteiisch was das Radler-Bürgerbegehren betrifft; aber seit ich die Abstimmungsbenachrichtigung samt den Infoblättern bekommen habe, erwäge ich schon wieder, gar nicht abzustimmen. Gibts denn wirklich weder auf Seiten der Initiatoren noch bei der Stadt Passau irgendjemanden, der seinen Standpunkt so erklären kann, dass ihn auch jeder Wahlberechtigte versteht? Ich habe die beiden Infoblätter jetzt wirklich mehrmals gelesen und nur mit Mühe kapiert, wer was will. Vom Schreibstil will ich ja noch gar nicht sprechen - sonst wirds oberlehrerhaft. Nur so viel: Beim Initiatoren-Blatt finden sich für meinen Geschmack zu viele )(!/" usw. Dass allerdings das Informationsblatt des Stadtrates zu einem Bürgerbegehren ernsthafte grammatikalische Schwächen aufweist, ist schon ein bisschen peinlich. Sei's drum. Mich würde viel mehr interessieren, wieviel Prozent bei diesem Bürgerentscheid wirklich das ankreuzen, was sie eigentlich wollen. Weil verstehen wird die Frage (siehe rechte Spalte) höchstens die Hälfte.
Ein Aufschrei geht durch die Stadt. Ein Brauerei-Direktor hat in der heutigen PNP unverblümt die hässliche Fratze des Alko-Dealers gezeigt. Während der Lindinger Max von der Dult-Event zumindest versucht, im Übermaß trinkende Jugendliche von der Dult fernzuhalten, will Hacklberger-Chef Stephan Marold für das "Koma-Saufen jugendlicher Besucher (...) alles tun, um diesen Auswüchsen Vorschub zu leisten." (PNP, Lokalteil Passau, 05.09.2009, Seite 25) Wie muss ich mir das vorstellen? Gratis-Schnaps für Minderjährige? Ethanol ins Limo am Kindertag? Oder meint der Herr Marold einfach nur seine Ex-Partys, bei denen ja schon seit Jahren Jugendliche ganz schleichend angefixt werden. Also: Bitte um Aufklärung! War das jetzt ein Freudscher Versprecher vom Brauerei-Chef oder kann der PNP-Mann kein Deutsch?
"Die Fußballer vom 1. FC Passau wurden gnadenlos ausgebuht." So steht es heute auf der oben bereits erwähnten Seite unter dem Koma-Vorschub-Artikel. Dabei lag es diesmal noch nicht einmal daran, dass die armen Buben nicht Fußball spielen können. Sie haben nur den Fehler gemacht, dass sie dem Passau-Lied-Mann Chrissi della Rosa die Background-Clowns gegeben haben. "Uraufführung im Stadl ein Flop", titelt die PNP und ich könnte ja jetzt fast mit Genugtuung konstatieren: Wir waren die ersten hier, die es ausgesprochen haben, dass dieses Lied ein ganz ganz großer Scheißdreck ist.
Was macht mein Tölpelchen, fragt sich interessiert
Deine Kathi
Liebe Kathi!
Ich war im Urlaub und habe - wie immer - brav die PNP online gelesen. Und da habe ich unter anderem gestern gelesen, dass nach Meinung eines städtischen Spezialisten namens Peter Kreutzer "Passau auf ein abendliches Ausgeh-Zentrum gut verzichten kann." Er meint weiterhin, dass in Passau in Relation zur Größe mehr Freiluft-Gastronomie existiere als in Wien und dass in Wien außerhalb der Fußgängerzone "gar nicht so viel los" sei. Eigentlich sollte man das gar nicht kommentieren, weil ich war auch schon ein paarmal in Wien und diese Aussage ist schlichtweg falsch. Außerdem ist Passau diesbezüglich tatsächlich - auch ohne den Vergleich mit anderen Städten - eine reine Katastrophe. Kleine Frage zur Diskussion: Wenn ich mitten in der Passauer Fußgängerzone stehe und möchte abends gerne vernünftig speisen und das auch noch open-air - wo gehe ich denn da hin, wenn ich gleichzeitig noch was vom pulsierenden Leben (sic!) auf der Straße mitkriegen will?
Abgesehen von ein paar schönen Plakaten (Scheuer!) tut sich bzgl. Wahlkampf auch nicht sonderlich viel. Die Teuchner ist immer noch die Kandidatin, bei der sich 95 % der Bürger fragen: Wer soll denn das sein? Der Scheuer ist immer noch Everybody's Darling. Aber irgendwie gefällt er mir nicht. So ruhig. Honi soit qui mal y pense. Gibt ja eh nur einen, den man wirklich wählen kann - aber wen?
Ich habe mir übrigens heute den Bürgerblick gekauft. Abgesehen davon, dass der Hubsi Denk jetzt wie ein Oberförster aussieht, hat mir das Heftchen ganz gut gefallen. Erstens versteht man in dem Radler-Artikel wenigstens, worum es ungefähr geht und zweitens gibts außer unserem kleinen Blog hier noch jemanden, der die Aktivitäten der VGP genau beobachtet. Ich habe übrigens die MiE-Beilage (Menschen in Europa) in der heutigen PNP studiert und habe dabei den passenden Abschlusssatz gefunden: "Mit Geld kann man sich alles kaufen - außer Stil" (Der Präsident von Wahlinfo-Passau)
Prost!
Dein Tölpel
Jetzt bin ich ja schon seit Monaten einigermaßen parteiisch was das Radler-Bürgerbegehren betrifft; aber seit ich die Abstimmungsbenachrichtigung samt den Infoblättern bekommen habe, erwäge ich schon wieder, gar nicht abzustimmen. Gibts denn wirklich weder auf Seiten der Initiatoren noch bei der Stadt Passau irgendjemanden, der seinen Standpunkt so erklären kann, dass ihn auch jeder Wahlberechtigte versteht? Ich habe die beiden Infoblätter jetzt wirklich mehrmals gelesen und nur mit Mühe kapiert, wer was will. Vom Schreibstil will ich ja noch gar nicht sprechen - sonst wirds oberlehrerhaft. Nur so viel: Beim Initiatoren-Blatt finden sich für meinen Geschmack zu viele )(!/" usw. Dass allerdings das Informationsblatt des Stadtrates zu einem Bürgerbegehren ernsthafte grammatikalische Schwächen aufweist, ist schon ein bisschen peinlich. Sei's drum. Mich würde viel mehr interessieren, wieviel Prozent bei diesem Bürgerentscheid wirklich das ankreuzen, was sie eigentlich wollen. Weil verstehen wird die Frage (siehe rechte Spalte) höchstens die Hälfte.
Ein Aufschrei geht durch die Stadt. Ein Brauerei-Direktor hat in der heutigen PNP unverblümt die hässliche Fratze des Alko-Dealers gezeigt. Während der Lindinger Max von der Dult-Event zumindest versucht, im Übermaß trinkende Jugendliche von der Dult fernzuhalten, will Hacklberger-Chef Stephan Marold für das "Koma-Saufen jugendlicher Besucher (...) alles tun, um diesen Auswüchsen Vorschub zu leisten." (PNP, Lokalteil Passau, 05.09.2009, Seite 25) Wie muss ich mir das vorstellen? Gratis-Schnaps für Minderjährige? Ethanol ins Limo am Kindertag? Oder meint der Herr Marold einfach nur seine Ex-Partys, bei denen ja schon seit Jahren Jugendliche ganz schleichend angefixt werden. Also: Bitte um Aufklärung! War das jetzt ein Freudscher Versprecher vom Brauerei-Chef oder kann der PNP-Mann kein Deutsch?
"Die Fußballer vom 1. FC Passau wurden gnadenlos ausgebuht." So steht es heute auf der oben bereits erwähnten Seite unter dem Koma-Vorschub-Artikel. Dabei lag es diesmal noch nicht einmal daran, dass die armen Buben nicht Fußball spielen können. Sie haben nur den Fehler gemacht, dass sie dem Passau-Lied-Mann Chrissi della Rosa die Background-Clowns gegeben haben. "Uraufführung im Stadl ein Flop", titelt die PNP und ich könnte ja jetzt fast mit Genugtuung konstatieren: Wir waren die ersten hier, die es ausgesprochen haben, dass dieses Lied ein ganz ganz großer Scheißdreck ist.
Was macht mein Tölpelchen, fragt sich interessiert
Deine Kathi
Liebe Kathi!
Ich war im Urlaub und habe - wie immer - brav die PNP online gelesen. Und da habe ich unter anderem gestern gelesen, dass nach Meinung eines städtischen Spezialisten namens Peter Kreutzer "Passau auf ein abendliches Ausgeh-Zentrum gut verzichten kann." Er meint weiterhin, dass in Passau in Relation zur Größe mehr Freiluft-Gastronomie existiere als in Wien und dass in Wien außerhalb der Fußgängerzone "gar nicht so viel los" sei. Eigentlich sollte man das gar nicht kommentieren, weil ich war auch schon ein paarmal in Wien und diese Aussage ist schlichtweg falsch. Außerdem ist Passau diesbezüglich tatsächlich - auch ohne den Vergleich mit anderen Städten - eine reine Katastrophe. Kleine Frage zur Diskussion: Wenn ich mitten in der Passauer Fußgängerzone stehe und möchte abends gerne vernünftig speisen und das auch noch open-air - wo gehe ich denn da hin, wenn ich gleichzeitig noch was vom pulsierenden Leben (sic!) auf der Straße mitkriegen will?
Abgesehen von ein paar schönen Plakaten (Scheuer!) tut sich bzgl. Wahlkampf auch nicht sonderlich viel. Die Teuchner ist immer noch die Kandidatin, bei der sich 95 % der Bürger fragen: Wer soll denn das sein? Der Scheuer ist immer noch Everybody's Darling. Aber irgendwie gefällt er mir nicht. So ruhig. Honi soit qui mal y pense. Gibt ja eh nur einen, den man wirklich wählen kann - aber wen?
Ich habe mir übrigens heute den Bürgerblick gekauft. Abgesehen davon, dass der Hubsi Denk jetzt wie ein Oberförster aussieht, hat mir das Heftchen ganz gut gefallen. Erstens versteht man in dem Radler-Artikel wenigstens, worum es ungefähr geht und zweitens gibts außer unserem kleinen Blog hier noch jemanden, der die Aktivitäten der VGP genau beobachtet. Ich habe übrigens die MiE-Beilage (Menschen in Europa) in der heutigen PNP studiert und habe dabei den passenden Abschlusssatz gefunden: "Mit Geld kann man sich alles kaufen - außer Stil" (Der Präsident von Wahlinfo-Passau)
Prost!
Dein Tölpel
Mittwoch, 2. September 2009
Witzigkeit kennt keine Grenzen...
Ja, liebe Wahlinfo-Passau Leserinnen und Leser, da staunen sie vielleicht. Aus den tiefen des Sommerlochs müssen Sie das Wehklagen der Akademie Wahlinfo-Passau vernehmen.
Wenn jetzt schon die Passauer Liste den PaWo Titel mit dem bahnbrechenden Vorschlag des SMS-Parkscheins erobert und im Bürgerblick der Falschschimsprung vom Kapfingerturm bzw. der von Frau Kickum initiierte High-Heels-Wettlauf durch die Ludwigstraße erwähnt wird, dann können wir die Realität nicht mehr durch Satire überbieten.
Wir gehen jetzt erst einmal eine Stunde weinen...
Wenn jetzt schon die Passauer Liste den PaWo Titel mit dem bahnbrechenden Vorschlag des SMS-Parkscheins erobert und im Bürgerblick der Falschschimsprung vom Kapfingerturm bzw. der von Frau Kickum initiierte High-Heels-Wettlauf durch die Ludwigstraße erwähnt wird, dann können wir die Realität nicht mehr durch Satire überbieten.
Wir gehen jetzt erst einmal eine Stunde weinen...
Samstag, 29. August 2009
Aufgehängt und abgenommen (von unserem Auslandskorrespondenten)
Lieber Tölpel!
Hast Du es auch gelesen? Ein Moderator dieses Hausfrauen-Musik-Grusel-Senders Antenne Bayern ist mit dem Tretboot nach Passau gekommen. Der Mann heißt Leckermöser oder so und hat angeblich Fans. Ob das so ist, kann ich nicht beurteilen - ich höre diesen furchtbaren Radiosender nicht. Der Mangold durfte werbewirksam eine Runde im Tretboot mitfahren, weil unser Oberjürgen im Urlaub ist. Hat der Eiterdoser ein Glück! Man stelle sich mal vor, der Oberbürgermeister hätte sich in sein Tretboot geschwungen - da kann ein Eisberg auch nicht mehr anrichten.
Warum ich heute so komische Wortspiele mit dem Namen dieses Radiomenschen mache? Da hat mich die Plagiatoren-Kathi in der PNP drauf gebracht. Bei der habe ich nämlich heute zum ersten Mal was gelernt und zwar, dass es eine neue Hunderasse gibt. Labradudel hat die falsche Kathi die neue Rasse genannt, weil es sich um eine Mischung aus Labrador und Pudel handelt. Wie müsste man denn dann eigentlich diese ganzen Nachwuchs-Politiker der CSU aus der Region nennen? Dr. Frankenscheuer?
Ich habe noch was gelernt heute: Dass man in den Monaten mit "r" drin barfuß laufen und in den Monaten ohne "r" Muscheln essen soll. Oder umgekehrt. Was ich allerdings schon lang wusste: Dass man in den Monaten mit "ust" am Schluss keine Wespennester aufbohren soll. Außer man ist unglaublich dämlich oder will unbedingt in die Zeitung, bzw. irgendein Anzeigenblatt kommen und hat zufälligerweise Fotoapparat und Camcorder dabei. Also einigen wir uns drauf - die Steigerung von Frankenberger und Scheuer im Hinblick auf Publicity-Geilheit heißt ab sofort Dr. Frankenscheuer.
Wo ist Burkert? Boris Burkert, der Bundestagskandidat der Grünen - warum sagt der nichts? Dass die SPD eine Phantom-Kandidatin hat, daran habe ich mich ja fast schon gewöhnt und ich prognostiziere ein Ergebnis, das schlechter ist als je zuvor; wo aber ist der Grünen-Kandidat? Husch, husch - raus aus der Deckung! Das Wahlinfo-Passau-Team ist doch den Grünen gar nicht so abgeneigt, als dass man sich fürchten müsste. Aber wenn man völlig im Untergrund Wahlkampf macht, dann ist das vielleicht doch nur die zweitbeste Lösung.
Dem Dr. Andi bin ich übrigens auch gar nicht sooo abgeneigt. Hier auf diesem destruktiven Anarchisten-Blog hacken immer alle Kommentatoren auf ihm rum und dabei macht er wenigstens was. Gut - in erster Linie macht er Tag und Nacht Wahlkampf, aber das ist mir - ganz ehrlich - immer noch lieber als wenn jemand glaubt, er bzw. sie rutscht eh wieder über die SPD-Liste rein und ist sogar alle vier Jahre zu faul dazu, sich mal ein bisschen zu exponieren.
Sonst fällt mir nicht mehr viel ein, außer dass ich mir mal das Graffiti in der Schanzl-Passage anschauen muss. Das hört sich in der heutigen Beschreibung der PNP so scheußlich an, dass ich mir erst ein Bild davon machen muss, bevor ich was schreibe. Zu den Europäischen Wochen fällt mir nach wie vor nix mehr ein. Jetzt brauchen sie schon einen Mediator. Ich empfehle dem Vorstand eher einen Liquidator.
Was meinst Du, mein lieber Urlaubs-Tölpel?
Deine Kathi
Liebe Kathi!
Ich habe gar nicht viel Zeit, weil ich jetzt gleich wieder in ein anderes wunderbares Städtchen fahren muss zum Espresso-Trinken. In Hals halte ich es nämlich nicht mehr aus seit mir das verdammte Lutheraner-Häretiker-Verschwörer-Pack meine Kirchenglocken weggenommen hat. Die ganze Nacht liege ich wach und warte auf meinen geliebten Glockenschlag. Aus, vorbei - und das angeblich nur wegen ein paar Touristen. Ich glaube, da stecken schon auch ein paar Einheimische dahinter, die nachts nicht schlafen können, weil sie die Glocken an ihre eigene Bosheit erinnern. Touché?
Bzgl. Deines Wortspiels noch eine abschließende Ergänzung zur Publicity-Geilheit. Ist Dir eigentlich schon einmal aufgefallen, wer -außer den ganzen Politikern- auch sonst noch regelmäßig in der PNP-Plagiatoren-Samstags-Kolumne auftaucht? Ja, klar. All die Freunde und Bekannten der Verfasser. Aber wer im speziellen? Richtig - der Stadtarchivar Schaffner. Zählt zwar auch zu den Genannten, aber ein Foto von seiner Urlaubsreise muss man immer noch selbst an die PNP schicken, gell Herr Schaffner.
Ich muss weg...
Dein Tölpel
Hast Du es auch gelesen? Ein Moderator dieses Hausfrauen-Musik-Grusel-Senders Antenne Bayern ist mit dem Tretboot nach Passau gekommen. Der Mann heißt Leckermöser oder so und hat angeblich Fans. Ob das so ist, kann ich nicht beurteilen - ich höre diesen furchtbaren Radiosender nicht. Der Mangold durfte werbewirksam eine Runde im Tretboot mitfahren, weil unser Oberjürgen im Urlaub ist. Hat der Eiterdoser ein Glück! Man stelle sich mal vor, der Oberbürgermeister hätte sich in sein Tretboot geschwungen - da kann ein Eisberg auch nicht mehr anrichten.
Warum ich heute so komische Wortspiele mit dem Namen dieses Radiomenschen mache? Da hat mich die Plagiatoren-Kathi in der PNP drauf gebracht. Bei der habe ich nämlich heute zum ersten Mal was gelernt und zwar, dass es eine neue Hunderasse gibt. Labradudel hat die falsche Kathi die neue Rasse genannt, weil es sich um eine Mischung aus Labrador und Pudel handelt. Wie müsste man denn dann eigentlich diese ganzen Nachwuchs-Politiker der CSU aus der Region nennen? Dr. Frankenscheuer?
Ich habe noch was gelernt heute: Dass man in den Monaten mit "r" drin barfuß laufen und in den Monaten ohne "r" Muscheln essen soll. Oder umgekehrt. Was ich allerdings schon lang wusste: Dass man in den Monaten mit "ust" am Schluss keine Wespennester aufbohren soll. Außer man ist unglaublich dämlich oder will unbedingt in die Zeitung, bzw. irgendein Anzeigenblatt kommen und hat zufälligerweise Fotoapparat und Camcorder dabei. Also einigen wir uns drauf - die Steigerung von Frankenberger und Scheuer im Hinblick auf Publicity-Geilheit heißt ab sofort Dr. Frankenscheuer.
Wo ist Burkert? Boris Burkert, der Bundestagskandidat der Grünen - warum sagt der nichts? Dass die SPD eine Phantom-Kandidatin hat, daran habe ich mich ja fast schon gewöhnt und ich prognostiziere ein Ergebnis, das schlechter ist als je zuvor; wo aber ist der Grünen-Kandidat? Husch, husch - raus aus der Deckung! Das Wahlinfo-Passau-Team ist doch den Grünen gar nicht so abgeneigt, als dass man sich fürchten müsste. Aber wenn man völlig im Untergrund Wahlkampf macht, dann ist das vielleicht doch nur die zweitbeste Lösung.
Dem Dr. Andi bin ich übrigens auch gar nicht sooo abgeneigt. Hier auf diesem destruktiven Anarchisten-Blog hacken immer alle Kommentatoren auf ihm rum und dabei macht er wenigstens was. Gut - in erster Linie macht er Tag und Nacht Wahlkampf, aber das ist mir - ganz ehrlich - immer noch lieber als wenn jemand glaubt, er bzw. sie rutscht eh wieder über die SPD-Liste rein und ist sogar alle vier Jahre zu faul dazu, sich mal ein bisschen zu exponieren.
Sonst fällt mir nicht mehr viel ein, außer dass ich mir mal das Graffiti in der Schanzl-Passage anschauen muss. Das hört sich in der heutigen Beschreibung der PNP so scheußlich an, dass ich mir erst ein Bild davon machen muss, bevor ich was schreibe. Zu den Europäischen Wochen fällt mir nach wie vor nix mehr ein. Jetzt brauchen sie schon einen Mediator. Ich empfehle dem Vorstand eher einen Liquidator.
Was meinst Du, mein lieber Urlaubs-Tölpel?
Deine Kathi
Liebe Kathi!
Ich habe gar nicht viel Zeit, weil ich jetzt gleich wieder in ein anderes wunderbares Städtchen fahren muss zum Espresso-Trinken. In Hals halte ich es nämlich nicht mehr aus seit mir das verdammte Lutheraner-Häretiker-Verschwörer-Pack meine Kirchenglocken weggenommen hat. Die ganze Nacht liege ich wach und warte auf meinen geliebten Glockenschlag. Aus, vorbei - und das angeblich nur wegen ein paar Touristen. Ich glaube, da stecken schon auch ein paar Einheimische dahinter, die nachts nicht schlafen können, weil sie die Glocken an ihre eigene Bosheit erinnern. Touché?
Bzgl. Deines Wortspiels noch eine abschließende Ergänzung zur Publicity-Geilheit. Ist Dir eigentlich schon einmal aufgefallen, wer -außer den ganzen Politikern- auch sonst noch regelmäßig in der PNP-Plagiatoren-Samstags-Kolumne auftaucht? Ja, klar. All die Freunde und Bekannten der Verfasser. Aber wer im speziellen? Richtig - der Stadtarchivar Schaffner. Zählt zwar auch zu den Genannten, aber ein Foto von seiner Urlaubsreise muss man immer noch selbst an die PNP schicken, gell Herr Schaffner.
Ich muss weg...
Dein Tölpel
Freitag, 28. August 2009
Jetzt mal keine Panik, liebe Kommentatoren!
Der Präsident ist im Urlaub und was Cassiel eigentlich treibt - keine Ahnung.
Es geht aber bald weiter hier.
Stay tuned...
Es geht aber bald weiter hier.
Stay tuned...
Donnerstag, 20. August 2009
Das machen unsere Abgeordneten #1
Nachdem die PNP überhaupt keinen Anlass für eine Kommentierung bietet (an diesen Plätzen finden sie Schatten bei tropischen Temperaturen), haben wir uns ein wenig im Internet umgesehen und präsentieren der staunenden Leserschaft zwei bahnbrechende YouTube-Videos von Scheuer-Productions Ltd.:
Anmerkung des Präsidenten:
Lieber Cassiel, vielen Dank für die Veröffentlichung.
Zum zweiten Video... Mir würde der Spruch besser gefallen:
Der, der unserer Region hinten reinfährt.
Anmerkung des Präsidenten:
Lieber Cassiel, vielen Dank für die Veröffentlichung.
Zum zweiten Video... Mir würde der Spruch besser gefallen:
Der, der unserer Region hinten reinfährt.
Montag, 17. August 2009
Angesungen und eingeschnappt
Lieber Tölpel!
Da haben wir ja eine ganz schöne Diskussion losgetreten, wir zwei. Nachdem die AmSonntag die Lachnummer des texterisch wie auch gesanglich völlig talentfreien Chrissi della Rosa - aus keinem normalen Menschen nachvollziehbaren Gründen - nicht verrissen hat, hat wenigstens die PNP (die mir ja zur Zeit eh ganz gut gefällt) das Machwerk mit objektiven Augen und Ohren betrachtet. Das kann natürlich die AmSonntag wieder gar nicht packen und hat den Herrn della Rosa wieder verteidigt. Ein nicht namentlich genannter Passauer Direktor gar hat der AS verraten, dass es sich beim Passau-Lied um eine "tolle Idee" handle und meint weiter: "Doch statt sie zu unterstützen, hackt man darauf rum!" Bei diesem anonymen Direktor kann es sich wohl nur um einen Brauerei-Chef handeln, weil das Passau-Lied ja bei der Herbstdult uraufgeführt wird. Und da werden die Leute wahrscheinlich verzweifelt noch mehr saufen als sonst, wenn sie sich diesen unerträglichen Mist anhören müssen. Und noch was, liebe AS und lieber Herr della Rosa: Wir wollen gar nicht immer auf allem herum hacken. Aber wenn der Text von diesem Lied ein Riesen-Scheißdreck ist, dann muss man halt auch mal die Wahrheit sagen, gell. Die Hörprobe wurde ja auf der Homepage des Passau-Liedes bereits entfernt. Vielleicht hat man ja selber bemerkt, dass der Gesang auch ganz grauenvoll war?
Aber noch mal was zum Text. Im Refrain heißt es ja: "Hier kann man nicht nur studieren, auch Schiffe legen hier an, in Passau braut man ein Bier, so gut wie’s keiner kann." Das müsst Ihr auf jeden Fall noch ändern! "Studieren" - Das Wort versteht doch Euer Bienenkorb-Publikum gar nicht. Wie wär's denn mit: "Hier kann man sich gut frisieren, auch Nägel klebt man sich an, man lässt sich den Arsch tätowieren und im Bienenkorb zeigt man ihn dann." Und nach dem letzten Refrain dann noch: "Danke, Chrissi, danke."
And now for something completely different. Der Scheuer hat ja vielleicht tolle Wahlplakate. Und so viele. Allein in der Stadt Passau hängen geschätzt zehn Millionen. Und auf jedem schaut er anders aus, aber auf jedem supi. Jung, dynamisch, sympathisch, gutaussehend, zielstrebig, kompetent - alles was ein Politiker sein muss. Aber ganz ehrlich, Dr. Andi: Ist es nicht eigentlich völlig wurscht? Muss man da wirklich zehn Millionen Plakate aufhängen? In Niederbayern könnte die CSU doch sogar die Jella Teuchner aufstellen und würde trotzdem das Direktmandat holen. Na gut - die vielleicht nicht. Die sieht übrigens auf ihren Plakaten aus wie ein explodierter Pumuckl. Aber zurück zum Thema: Vor wem wird denn der Dr. Andi so einen Respekt haben, dass er derart exzessiv plakatiert? Die Teuchner kanns kaum sein - die soll schauen, dass sie zweistellig wird. Die Stasiverbrechernachfolgerpartei wirds auch nicht sein, weil die zwar trotz großem Plakataufgebot bei uns nicht so gut ankommt. Muss wohl der andere sein, der mit dem richtigen Doktor.
Hoppala - der Nachmittag eilt dahin. Jetzt schnell zum Baden, der Sommer ist da.
Es grüßt Dich schon fast nackig
Deine Kathi
Liebe Kathi!
Jetzt hör doch mal mit diesem della-Rosa-Schmarrn auf. Das ist doch wirklich nicht unser Niveau. Na gut - irgendwie schon. Und ich muss auch noch mal eins drauflegen. Auf der vorletzten Seite der AmSonntag sind ein paar Fotos von der letzten Single-Party im Bienenkorb. Bei manchen Leuten sieht man wirklich den IQ schon auf einem pixeligen Foto. "Hier kann man auch prima flirten, hier macht sich Doof an Dööfer heran. Und 'Dumm fickt gut' heißt das Motto - im Bienenkorb schon jahrelang."
Bleiben wir beim Thema. Irgendein depperter Preiß aus dem Saarland ist in einer niederbayerischen Kleinstadt Lehrer geworden und hat sich dann auf Spiegel Online beschwert, dass er die Schulkinder nicht versteht, weil sie bairisch sprechen. Jetzt kotzen wieder die Dialektbewahrer, weil sie das als einen massiven Angriff auf die bairische Mundart sehen. Die Sache hat natürlich schon zwei Seiten. Zum einen liebe ich - wie Du weißt - unseren Dialekt und finde es furchtbar schade, dass in München die Kinder und Jugendlichen nur noch so ein ganz komisches Deutsch sprechen und keiner mehr bairisch. Andererseits versteht natürlich jeder Saarländer ein gepflegtes Bairisch - außer er stellt sich absichtlich blöd. Das Problem ist nur, dass das, was viele Kinder bei uns hier sprechen auch kein schönes gepflegtes Bairisch ist, sondern einfach schlampige Unterschichtensprache, die ihre Bildungsferne tatsächlich stigmatisierend aufzeigt. Vielleicht sollte man sich zum einen wirklich darüber Gedanken machen, dass auch Schüler aus dem Bayerischen Wald eine Sprache sprechen (können), mit der man sie auch außerhalb ihres Dorfes noch versteht, während man in München ganz bewusst das Bairische in den Schulen fördert. Sonst ist es nämlich in der nächsten Generation ausgestorben.
Vom Wahlkampf habe ich auch noch nicht viel bemerkt, außer in der Samstagsausgabe der PNP. Da habe ich erfahren, dass es auch einen grünen Kandidaten gibt und dass der Kandidat der Linken ein promovierter Schulrektor aus Büchlberg ist. Irre oder? Dessen Biografie würde mich auch interessieren. Die NPD hat dafür einen Kandidaten mit einer - um bei deren Vokabular und ihrer Begeisterung für Physiognomik und Phrenologie zu bleiben - richtigen Verbrechervisage. Wir machen mal eine Fotodiagnose über Herrn Gabling: 60 Zigaretten am Tag, einen scharfen Hund und eine trinkende Frau zuhause und eine umfangreiche Kinderpornosammlung. Das war Nazi-Forensik.
Ansonsten gibts immer noch nicht viel Wahlkampf. Aber ganz sicher nächste Woche, oder?
Ich geh mit zum Baden. Warte auf mich!
Dein Tölpel
Da haben wir ja eine ganz schöne Diskussion losgetreten, wir zwei. Nachdem die AmSonntag die Lachnummer des texterisch wie auch gesanglich völlig talentfreien Chrissi della Rosa - aus keinem normalen Menschen nachvollziehbaren Gründen - nicht verrissen hat, hat wenigstens die PNP (die mir ja zur Zeit eh ganz gut gefällt) das Machwerk mit objektiven Augen und Ohren betrachtet. Das kann natürlich die AmSonntag wieder gar nicht packen und hat den Herrn della Rosa wieder verteidigt. Ein nicht namentlich genannter Passauer Direktor gar hat der AS verraten, dass es sich beim Passau-Lied um eine "tolle Idee" handle und meint weiter: "Doch statt sie zu unterstützen, hackt man darauf rum!" Bei diesem anonymen Direktor kann es sich wohl nur um einen Brauerei-Chef handeln, weil das Passau-Lied ja bei der Herbstdult uraufgeführt wird. Und da werden die Leute wahrscheinlich verzweifelt noch mehr saufen als sonst, wenn sie sich diesen unerträglichen Mist anhören müssen. Und noch was, liebe AS und lieber Herr della Rosa: Wir wollen gar nicht immer auf allem herum hacken. Aber wenn der Text von diesem Lied ein Riesen-Scheißdreck ist, dann muss man halt auch mal die Wahrheit sagen, gell. Die Hörprobe wurde ja auf der Homepage des Passau-Liedes bereits entfernt. Vielleicht hat man ja selber bemerkt, dass der Gesang auch ganz grauenvoll war?
Aber noch mal was zum Text. Im Refrain heißt es ja: "Hier kann man nicht nur studieren, auch Schiffe legen hier an, in Passau braut man ein Bier, so gut wie’s keiner kann." Das müsst Ihr auf jeden Fall noch ändern! "Studieren" - Das Wort versteht doch Euer Bienenkorb-Publikum gar nicht. Wie wär's denn mit: "Hier kann man sich gut frisieren, auch Nägel klebt man sich an, man lässt sich den Arsch tätowieren und im Bienenkorb zeigt man ihn dann." Und nach dem letzten Refrain dann noch: "Danke, Chrissi, danke."
And now for something completely different. Der Scheuer hat ja vielleicht tolle Wahlplakate. Und so viele. Allein in der Stadt Passau hängen geschätzt zehn Millionen. Und auf jedem schaut er anders aus, aber auf jedem supi. Jung, dynamisch, sympathisch, gutaussehend, zielstrebig, kompetent - alles was ein Politiker sein muss. Aber ganz ehrlich, Dr. Andi: Ist es nicht eigentlich völlig wurscht? Muss man da wirklich zehn Millionen Plakate aufhängen? In Niederbayern könnte die CSU doch sogar die Jella Teuchner aufstellen und würde trotzdem das Direktmandat holen. Na gut - die vielleicht nicht. Die sieht übrigens auf ihren Plakaten aus wie ein explodierter Pumuckl. Aber zurück zum Thema: Vor wem wird denn der Dr. Andi so einen Respekt haben, dass er derart exzessiv plakatiert? Die Teuchner kanns kaum sein - die soll schauen, dass sie zweistellig wird. Die Stasiverbrechernachfolgerpartei wirds auch nicht sein, weil die zwar trotz großem Plakataufgebot bei uns nicht so gut ankommt. Muss wohl der andere sein, der mit dem richtigen Doktor.
Hoppala - der Nachmittag eilt dahin. Jetzt schnell zum Baden, der Sommer ist da.
Es grüßt Dich schon fast nackig
Deine Kathi
Liebe Kathi!
Jetzt hör doch mal mit diesem della-Rosa-Schmarrn auf. Das ist doch wirklich nicht unser Niveau. Na gut - irgendwie schon. Und ich muss auch noch mal eins drauflegen. Auf der vorletzten Seite der AmSonntag sind ein paar Fotos von der letzten Single-Party im Bienenkorb. Bei manchen Leuten sieht man wirklich den IQ schon auf einem pixeligen Foto. "Hier kann man auch prima flirten, hier macht sich Doof an Dööfer heran. Und 'Dumm fickt gut' heißt das Motto - im Bienenkorb schon jahrelang."
Bleiben wir beim Thema. Irgendein depperter Preiß aus dem Saarland ist in einer niederbayerischen Kleinstadt Lehrer geworden und hat sich dann auf Spiegel Online beschwert, dass er die Schulkinder nicht versteht, weil sie bairisch sprechen. Jetzt kotzen wieder die Dialektbewahrer, weil sie das als einen massiven Angriff auf die bairische Mundart sehen. Die Sache hat natürlich schon zwei Seiten. Zum einen liebe ich - wie Du weißt - unseren Dialekt und finde es furchtbar schade, dass in München die Kinder und Jugendlichen nur noch so ein ganz komisches Deutsch sprechen und keiner mehr bairisch. Andererseits versteht natürlich jeder Saarländer ein gepflegtes Bairisch - außer er stellt sich absichtlich blöd. Das Problem ist nur, dass das, was viele Kinder bei uns hier sprechen auch kein schönes gepflegtes Bairisch ist, sondern einfach schlampige Unterschichtensprache, die ihre Bildungsferne tatsächlich stigmatisierend aufzeigt. Vielleicht sollte man sich zum einen wirklich darüber Gedanken machen, dass auch Schüler aus dem Bayerischen Wald eine Sprache sprechen (können), mit der man sie auch außerhalb ihres Dorfes noch versteht, während man in München ganz bewusst das Bairische in den Schulen fördert. Sonst ist es nämlich in der nächsten Generation ausgestorben.
Vom Wahlkampf habe ich auch noch nicht viel bemerkt, außer in der Samstagsausgabe der PNP. Da habe ich erfahren, dass es auch einen grünen Kandidaten gibt und dass der Kandidat der Linken ein promovierter Schulrektor aus Büchlberg ist. Irre oder? Dessen Biografie würde mich auch interessieren. Die NPD hat dafür einen Kandidaten mit einer - um bei deren Vokabular und ihrer Begeisterung für Physiognomik und Phrenologie zu bleiben - richtigen Verbrechervisage. Wir machen mal eine Fotodiagnose über Herrn Gabling: 60 Zigaretten am Tag, einen scharfen Hund und eine trinkende Frau zuhause und eine umfangreiche Kinderpornosammlung. Das war Nazi-Forensik.
Ansonsten gibts immer noch nicht viel Wahlkampf. Aber ganz sicher nächste Woche, oder?
Ich geh mit zum Baden. Warte auf mich!
Dein Tölpel
Donnerstag, 13. August 2009
Wende in der Diskussion ums Passau-Lied
PNP-Leserbrief offenbart: Chrissi della Rosa trat bereits früher als Frau auf
Als Schirmherrin kranke Frau gesund gesungen - ein Wunder?
Gigantische Stimme, großes Herz
Chrissi Dietachmair hat eine wunderbare Tenorstimme und er wurde sehr lange Zeit dazu ausgebildet. Mit etwas Gespür für gute klassische Musik könnte man dies feststellen. Als Schirmherrin der Kneidinger Kirche sang Chrissi zu unserer Einweihung das Ave Maria und erfüllte die Kirche ohne Mikrofon mit einer gigantischen Stimme und berührte die Herzen der Menschen. Und dies kostenlos. Chrissis Kommentar: „Das ist für mich selbstverständlich.“ Kurze Zeit danach war eine Taufe von einer 40-jährigen kranken Frau und Chrissi war wieder da. Ohne Gage. Wer macht dies heute noch ? Gerne lade ich Sie zu unserem nächsten Fest in Kneiding ein, Sie möchten sich doch selbst ein Bild bzw. Ohr von Chrissis Gesangesleistung machen. Gerne wird in dieser Welt gemeckert, gelästert und verrissen, anstatt sich an den schönen Dingen zu freuen und den guten Menschen zu danken.
Helma Vogl, Passau
Als Schirmherrin kranke Frau gesund gesungen - ein Wunder?
Gigantische Stimme, großes Herz
Chrissi Dietachmair hat eine wunderbare Tenorstimme und er wurde sehr lange Zeit dazu ausgebildet. Mit etwas Gespür für gute klassische Musik könnte man dies feststellen. Als Schirmherrin der Kneidinger Kirche sang Chrissi zu unserer Einweihung das Ave Maria und erfüllte die Kirche ohne Mikrofon mit einer gigantischen Stimme und berührte die Herzen der Menschen. Und dies kostenlos. Chrissis Kommentar: „Das ist für mich selbstverständlich.“ Kurze Zeit danach war eine Taufe von einer 40-jährigen kranken Frau und Chrissi war wieder da. Ohne Gage. Wer macht dies heute noch ? Gerne lade ich Sie zu unserem nächsten Fest in Kneiding ein, Sie möchten sich doch selbst ein Bild bzw. Ohr von Chrissis Gesangesleistung machen. Gerne wird in dieser Welt gemeckert, gelästert und verrissen, anstatt sich an den schönen Dingen zu freuen und den guten Menschen zu danken.
Helma Vogl, Passau
Dienstag, 11. August 2009
Montag, 10. August 2009
Reingehört und abgekotzt
Edit: [11.08.] Ein Anruf vom behandelnden Arzt des Präsidenten: Die eingebettete Version des Knallers von Chriss D. möge doch bitte entfernt werden. Der Heilungserfolg ist gefährdet. Für die Hartgesottenen gibt es in den Kommentaren zu diesem Beitrag einen Link zur Website. C.
Lieber Tölpel!
Wir haben schon wieder einen Tausendsassa in Passau. Meint zumindest die AmSonntag. Und zwar einen Mann mit dem schönen Namen Chrissi Dietachmair. Der sieht auf dem Foto in der Zeitung aus wie ein Spanferkel, ist aber eigentlich eher ein vielseitiges Multitalent (AS). Hauptberuflich betreibt der Mann die Cellulite-meets-Bierbauch-Pinte Bienenkorb, über den er vor ein paar Jahren mal sagte, dass keine Ausländer reindürften, weil sie nicht zum Publikum passen. Mit seiner Hin-und-mit-Kneipe ist er (Tausendsassa!) aber scheinbar unterfordert und deshalb hat er der Stadt mal eben eine Passau-Hymne geschrieben. Wahrscheinlich hat er sich gedacht, wenn solche Vollkoffer wie der Silbereisen im Business Erfolg haben, dann kann das nicht so schwer sein. Stimmt wohl schlimmerweise sogar. Auch wenn der Text unsagbar blöd ist und auch etwas holprig - nachdem man hier auf jeden Kasper schnell mal stolz ist, steht zu befürchten, dass das Ding irgendwann und irgendwo mal aufgeführt wird. Ich muss Dir unbedingt mal den Refrain abtippen:
Passau, ja Passau ist die Dreiflüssestadt,
und hier lebt jeder gerne, in der Stadt, die alles hat.
Hier kann man nicht nur studieren,
auch Schiffe legen hier an,
in Passau braut man ein Bier, so gut wie's keiner kann.
Kannst Du Dir vorstellen, wie bei offiziellen Anlässen der Oberbürgermeister und die Stadträte diesen Unsinn mitsingen? Ich glaube, z.B. im Klinikum singt man das Machwerk dann besonders gerne. Nach dem dritten Bier vielleicht auch mit folgendem Text:
Passau, ja Passau ist die Dreidienstwagenstadt,
und hier lebt jeder gerne, der einen solchen hat.
Hier kann man nicht nur regieren,
im Big Ben geht man richtig ran,
in Passau brauen viele ihr Süppchen, werden reich und die Stadt wird arm.
Du bist doch auch ein großer Dichter. Fällt Dir nicht auch noch eine Strophe ein, fragt Dich gespannt
Deine Kathi
Liebe Kathi!
Ich finde ja den Teil besonders schön:
Wenn der Frühling einzieht mit dem Monat Mai,
ist die ganze Familie bei der Dult dabei,
in Tracht kommt Jung und Alt zu unserm Fest
und der September noch mal die Krüge klingen lässt.
Und ich habe mich auch gleich an eine Juni-Fortsetzung gemacht:
Und wenn der Sommer kommt im Monat Juni,
dann liegen die Mädels auf der Wiese bei der Uni.
Aber weil die mich alten Sack nicht packen,
muss ich in' Bienenkorb zu den verbrauchten Schabracken.
Schön gell? Ich glaube ja, dass das Lied ein derartiger Erfolg wird, dass es irgendwann bei den Europäischen Wochen aufgeführt wird. Die Netrebko singt und die Halser Blaskapelle begleitet. Der Dietachmair könnte ja Intendant werden. Ich habe schon eine Vision vom EW-Motto 2011: Sex and Pils and Tralala. Und sein Künstlername Chrissi della Rosa passt zwar eher zum CSD, aber Freiherr von Freibier war ja auch etwas schräg - also nur vom Namen her. Wer wird da jetzt eigentlich was bei den EW? Ich habe ja einen Verdacht, aber ich sags nicht.
Und noch einen Verdacht habe ich. Nämlich den, dass dieser bescheuerte (sic!) Kreisverkehr den Bürgern langsam ziemlich auf die Nerven geht. Mir ist das doch völlig scheißegal, ob man jetzt einen Kreisverkehr an der Neuburgerstraße oder in Heining baut. Da gibt es doch andere Themen, über die man streiten kann. Da gibts den Gevatter, da gibts drei Dienstwägen im Klinikum und es gibt jetzt endlich Flatrate-Sex im Club Casanova. Und dann soll ein Kreisverkehr das Sommerloch-Thema werden? Wirklich nicht!
Ich habe ja bei meiner Recherche zum beginnenden Wahlkampf was wirklich interessantes gefunden. Es gibt hier anscheinend eine Bundestagsabgeordnete namens Jella Teuchner. Und diese Dame wurde gefragt, wie sie ihren Urlaub verbringt. Antwort: "Ich bin mitten im Wahlkampf, da ist an Urlaub gar nicht zu denken. Es vergeht kein Tag ohne etliche Termine. Und auch nach dem 27. September geht es ohne Pause weiter, weil sofort die Sitzungen in Berlin beginnen." Uiuiui, gleich etliche Termine... Das muss ja ein ganz schöner Stress sein, so ein Wahlkampf. Gibts eigentlich in Berlin auch immer etliche Termine? Also solche, wo man dann auch so richtig zuhören muss, was die anderen für schlaues Zeugs erzählen. Und muss man dann auch abstimmen über das ganze komplizierte Zeugs? Und blickt man da nach 15 Jahren eigentlich richtig durch, wie das läuft mit dieser Politik und so? Und -letzte Frage- hat man da eigentlich das Gefühl, dass einen die anderen in Berlin auch wirklich brauchen oder denkt man sich eher, die könnten das auch ganz gut ohne mich?
Das war die letzte Sommerloch-Ausgabe. Nächste Woche geht hoffentlich der Wahlkampf los.
Hier lebt jeder gerne, in der Stadt, die alles hat. Danke, Passau, danke.
Euer Tölpel della Rosa
Lieber Tölpel!
Wir haben schon wieder einen Tausendsassa in Passau. Meint zumindest die AmSonntag. Und zwar einen Mann mit dem schönen Namen Chrissi Dietachmair. Der sieht auf dem Foto in der Zeitung aus wie ein Spanferkel, ist aber eigentlich eher ein vielseitiges Multitalent (AS). Hauptberuflich betreibt der Mann die Cellulite-meets-Bierbauch-Pinte Bienenkorb, über den er vor ein paar Jahren mal sagte, dass keine Ausländer reindürften, weil sie nicht zum Publikum passen. Mit seiner Hin-und-mit-Kneipe ist er (Tausendsassa!) aber scheinbar unterfordert und deshalb hat er der Stadt mal eben eine Passau-Hymne geschrieben. Wahrscheinlich hat er sich gedacht, wenn solche Vollkoffer wie der Silbereisen im Business Erfolg haben, dann kann das nicht so schwer sein. Stimmt wohl schlimmerweise sogar. Auch wenn der Text unsagbar blöd ist und auch etwas holprig - nachdem man hier auf jeden Kasper schnell mal stolz ist, steht zu befürchten, dass das Ding irgendwann und irgendwo mal aufgeführt wird. Ich muss Dir unbedingt mal den Refrain abtippen:
Passau, ja Passau ist die Dreiflüssestadt,
und hier lebt jeder gerne, in der Stadt, die alles hat.
Hier kann man nicht nur studieren,
auch Schiffe legen hier an,
in Passau braut man ein Bier, so gut wie's keiner kann.
Kannst Du Dir vorstellen, wie bei offiziellen Anlässen der Oberbürgermeister und die Stadträte diesen Unsinn mitsingen? Ich glaube, z.B. im Klinikum singt man das Machwerk dann besonders gerne. Nach dem dritten Bier vielleicht auch mit folgendem Text:
Passau, ja Passau ist die Dreidienstwagenstadt,
und hier lebt jeder gerne, der einen solchen hat.
Hier kann man nicht nur regieren,
im Big Ben geht man richtig ran,
in Passau brauen viele ihr Süppchen, werden reich und die Stadt wird arm.
Du bist doch auch ein großer Dichter. Fällt Dir nicht auch noch eine Strophe ein, fragt Dich gespannt
Deine Kathi
Liebe Kathi!
Ich finde ja den Teil besonders schön:
Wenn der Frühling einzieht mit dem Monat Mai,
ist die ganze Familie bei der Dult dabei,
in Tracht kommt Jung und Alt zu unserm Fest
und der September noch mal die Krüge klingen lässt.
Und ich habe mich auch gleich an eine Juni-Fortsetzung gemacht:
Und wenn der Sommer kommt im Monat Juni,
dann liegen die Mädels auf der Wiese bei der Uni.
Aber weil die mich alten Sack nicht packen,
muss ich in' Bienenkorb zu den verbrauchten Schabracken.
Schön gell? Ich glaube ja, dass das Lied ein derartiger Erfolg wird, dass es irgendwann bei den Europäischen Wochen aufgeführt wird. Die Netrebko singt und die Halser Blaskapelle begleitet. Der Dietachmair könnte ja Intendant werden. Ich habe schon eine Vision vom EW-Motto 2011: Sex and Pils and Tralala. Und sein Künstlername Chrissi della Rosa passt zwar eher zum CSD, aber Freiherr von Freibier war ja auch etwas schräg - also nur vom Namen her. Wer wird da jetzt eigentlich was bei den EW? Ich habe ja einen Verdacht, aber ich sags nicht.
Und noch einen Verdacht habe ich. Nämlich den, dass dieser bescheuerte (sic!) Kreisverkehr den Bürgern langsam ziemlich auf die Nerven geht. Mir ist das doch völlig scheißegal, ob man jetzt einen Kreisverkehr an der Neuburgerstraße oder in Heining baut. Da gibt es doch andere Themen, über die man streiten kann. Da gibts den Gevatter, da gibts drei Dienstwägen im Klinikum und es gibt jetzt endlich Flatrate-Sex im Club Casanova. Und dann soll ein Kreisverkehr das Sommerloch-Thema werden? Wirklich nicht!
Ich habe ja bei meiner Recherche zum beginnenden Wahlkampf was wirklich interessantes gefunden. Es gibt hier anscheinend eine Bundestagsabgeordnete namens Jella Teuchner. Und diese Dame wurde gefragt, wie sie ihren Urlaub verbringt. Antwort: "Ich bin mitten im Wahlkampf, da ist an Urlaub gar nicht zu denken. Es vergeht kein Tag ohne etliche Termine. Und auch nach dem 27. September geht es ohne Pause weiter, weil sofort die Sitzungen in Berlin beginnen." Uiuiui, gleich etliche Termine... Das muss ja ein ganz schöner Stress sein, so ein Wahlkampf. Gibts eigentlich in Berlin auch immer etliche Termine? Also solche, wo man dann auch so richtig zuhören muss, was die anderen für schlaues Zeugs erzählen. Und muss man dann auch abstimmen über das ganze komplizierte Zeugs? Und blickt man da nach 15 Jahren eigentlich richtig durch, wie das läuft mit dieser Politik und so? Und -letzte Frage- hat man da eigentlich das Gefühl, dass einen die anderen in Berlin auch wirklich brauchen oder denkt man sich eher, die könnten das auch ganz gut ohne mich?
Das war die letzte Sommerloch-Ausgabe. Nächste Woche geht hoffentlich der Wahlkampf los.
Hier lebt jeder gerne, in der Stadt, die alles hat. Danke, Passau, danke.
Euer Tölpel della Rosa
Freitag, 7. August 2009
Nachtigall ick hör dir trapsen...
Liebe Lokalredaktion,
Sommerloch ist ja schön und gut, es sollte aber nicht für alles herhalten müssen. Wir hoffen, der Artikel über den grünen Turm war nicht der Auftakt zu einer Kampagne, den Turm noch einmal aufzustocken.
Mißtrauisch sind wir ja inzwischen schon geworden.
Sommerloch ist ja schön und gut, es sollte aber nicht für alles herhalten müssen. Wir hoffen, der Artikel über den grünen Turm war nicht der Auftakt zu einer Kampagne, den Turm noch einmal aufzustocken.
Mißtrauisch sind wir ja inzwischen schon geworden.
Dienstag, 4. August 2009
Wendl vs. Welt
(Passau) Der Streit zwischen dem früheren städtischen Top-Manager Herbert Wendl und dem freien Journalisten Hubert Denk über eine Vertragsstrafe von 20.000 Euro ist beigelegt. Beide Seiten stimmten einem Vergleich zu, den das Landgericht Passau ihnen nahe gelegt hatte.
Denk hatte in seinem Stadtmagazin "Bürgerblick" mehrfach berichtet, Wendl sei n a c h einer Sex-Affäre als Leiter der städtischen Wohnungsgesellschaft zurückgetreten. Damit verstieß der Journalist nach Wendls Auffassung gegen eine Unterlassungerklärung: Denk hatte versprochen keinen kausalen Zusammenhang zwischen seiner Entlassung und der Affäre herzustellen. Der Manager legt Wert darauf, dass er erst später wegen gesundheitlicher Probleme entlassen wurde, nicht wegen der Affäre.
Das Gericht stellte fest, dass das Wort "nach" auch einen kausalen Zusammenhang herstellen kann, dass Denks Formulierungen aber mehrdeutig und somit zulässig waren (Urteil Bundesverfassungsgericht 2007). Daher muss der Journalist die geforderte Vertragsstrafe von 20.000 Euro nicht zahlen, er verpflichtete sich aber, künftig auch keine mehrdeutigen Bezüge mehr herzustellen.
Wendl war 2007 bundesweit in die Schlagzeilen der Boulevardmedien geraten, weil er sich in der Öffentlichkeit, genauer gesagt an einem Kneipentisch, oral befriedigen ließ.
_________________________________________________________
Wenn wir jetzt behaupten würden, dass Wendl nach der Fellatio-Affäre gesundheitliche Probleme bekam und nach dem Auftreten gesundheitlicher Probleme in den Ruhestand geschickt wurde, ist das dann noch temporal oder schon kausal? Oder ist die Temporalität nur konditional kausal konnotiert?
Fragen über Fragen und die wichtigste: Suggeriert die Tatsache, dass wir oben das Wort "nach" fett gedruckt haben, eine eindeutige Tendenziösität in Richtung Kausalität?
Und: Ist diese Tendenziösität bereits unterlassungsanspruchsrelevant?
In gespannter Erwartung
Die Heuristik-Abteilung von Wahlinfo-Passau
Denk hatte in seinem Stadtmagazin "Bürgerblick" mehrfach berichtet, Wendl sei n a c h einer Sex-Affäre als Leiter der städtischen Wohnungsgesellschaft zurückgetreten. Damit verstieß der Journalist nach Wendls Auffassung gegen eine Unterlassungerklärung: Denk hatte versprochen keinen kausalen Zusammenhang zwischen seiner Entlassung und der Affäre herzustellen. Der Manager legt Wert darauf, dass er erst später wegen gesundheitlicher Probleme entlassen wurde, nicht wegen der Affäre.
Das Gericht stellte fest, dass das Wort "nach" auch einen kausalen Zusammenhang herstellen kann, dass Denks Formulierungen aber mehrdeutig und somit zulässig waren (Urteil Bundesverfassungsgericht 2007). Daher muss der Journalist die geforderte Vertragsstrafe von 20.000 Euro nicht zahlen, er verpflichtete sich aber, künftig auch keine mehrdeutigen Bezüge mehr herzustellen.
Wendl war 2007 bundesweit in die Schlagzeilen der Boulevardmedien geraten, weil er sich in der Öffentlichkeit, genauer gesagt an einem Kneipentisch, oral befriedigen ließ.
_________________________________________________________
Wenn wir jetzt behaupten würden, dass Wendl nach der Fellatio-Affäre gesundheitliche Probleme bekam und nach dem Auftreten gesundheitlicher Probleme in den Ruhestand geschickt wurde, ist das dann noch temporal oder schon kausal? Oder ist die Temporalität nur konditional kausal konnotiert?
Fragen über Fragen und die wichtigste: Suggeriert die Tatsache, dass wir oben das Wort "nach" fett gedruckt haben, eine eindeutige Tendenziösität in Richtung Kausalität?
Und: Ist diese Tendenziösität bereits unterlassungsanspruchsrelevant?
In gespannter Erwartung
Die Heuristik-Abteilung von Wahlinfo-Passau
Montag, 3. August 2009
Angefangen und eingeschlafen
Lieber Tölpel!
Die Dienstwagenaffäre geht seit Tagen durch alle Medien - und zwar die von Ulla Schmidt. Da kann sich immerhin die ganze Nation drüber aufregen, dass eine Ministerin im Urlaub ihren Dienstwagen dabei hat, selbst wenn sie ihn vielleicht wirklich mal braucht. Dass aber weiterhin die Frage gestellt wird, wofür der Pflegedienstchef des Passauer Klinikums überhaupt einen Dienstwagen braucht - Fehlanzeige. Zwar hat der Danninger letzte Woche gut angefangen und das Thema zumindest mal angeschnitten; aber mittlerweile scheinen wieder alle eingeschlafen zu sein. Hallo Ihr da draußen! Ich gebe keine Ruhe; ich möchte, dass das weiter diskutiert wird - und zwar bis zum Schluss!
Ob die SPD in Passau das Thema Bundestagswahl schon abgehakt hat? Die aktuellste Nachricht unter der Rubrik "Aktuelle Nachrichten" auf der SPD Passau-Homepage ist zumindest ein Thema zur Europawahl vom 29. Mai. Dann gibts zwar auch noch eine Kandidatin, die angeblich bereits seit 1994 im Bundestag sitzt, die aber keiner kennt und von der keiner weiß, dass es sie gibt. Wie kann das eigentlich sein, dass die ehemals stolze Volkspartei wiederholt jemanden aufstellt, der 15 Jahre vom Bürger unbemerkt blieb? Freilich - der Dr. Andi von der CSU drängt sich vielleicht ein bisschen zu oft in den Vordergrund; aber die Leute kennen ihn. Wenn ich die Passauer aber mal so frage, wie der/die Passauer Abgeordnete von der SPD heißt, weiß das höchstens jeder vierte. Und das nach 15 Jahren - traurig!
Auch langsam traurig wird das Thema Kreisverkehr. Jedes Kuhdorf hat mittlerweile massig davon und bei uns wird der Schmarrn zum Politikum des Sommers hochgespielt. Das hat schon ein bisschen was Provinzielles. Genauso wie die Radler-Posse. Die Radler, die ich in Passau sehe, sind dermaßen brav, dass es eine Art hat. Jeder Politiker und Leserbriefschreiber, der etwas anderes behauptet, soll einfach mal einen Tag als Autofahrer und/oder Fußgänger durch München fahren/gehen und dann nochmal eine Nacht drüber schlafen. Und die bösen Radler, die schmeißt man halt einfach um, gell.
Apropos - Dich schmeißt doch nichts um, grüßt Dich fragend
Deine Kathi
Liebe Kathi!
Was mich nicht umbringt, macht mich hart. Sehr hart finde ich auch die Radler-Diskussion. Da leben wir auf einer Insel der Glückseligen und trotzdem werden ausführlichst peinliche Auseinandersetzungen provoziert. Man möchte fast glauben, jeden Tag wird irgendein Senior oder ein Kind von einem Radler überfahren. Eine der für Radfahrer gefährlichsten Städte, die ich kenne, diskutiert darüber, ob Radler Fußgänger gefährden. Spinnt Ihr alle?
Der Synek hat mir übrigens sehr gut gefallen in der Causa Sicherheitswacht. Er hat zu Recht angemerkt, dass es ziemlich bescheuert ist, dass die Sicherheitswachtler um 22 Uhr Feierabend machen. Die ganze Nacht treiben diese Drecks-Vandalen ihr Unwesen und die Aufpasser gehen um zehn ins Bett. Nehmt doch hier ein bisschen Geld in die Hand, spart Euch einen Kreisverkehr und lasst die Wächter nachts patroullieren. Dann haben sie auch wirklich einen Sinn und nicht nur eine Alibifunktion.
Der geneigte Leser hat sicherlich zum wiederholten Male bemerkt, dass wir hier keine Themen mehr haben. Stimmt! Aber es passiert auch nichts Kommentarwürdiges. Deshalb zum Abschluss mal wieder ein kulinarisches Thema. Ich war gestern, Sonntag, in der Stadt unterwegs, um mir in einem Restaurant ein schönes Abendessen zu gönnen. Da habe ich mir spontan und erstmals seit langem das Schloss Ort auserkoren. Das ist ja jetzt was Französisches. Aber abgesehen davon, dass die Karte (irgendwas mit Saltimbocca???) nicht so französisch klang, hatten sie auch noch zu. Scharfrichter hat am Sonntag Abend geschlossen - na gut, dann gleich zum Italiener. Da gibt es einen in der Theresienstraße, der hat das teuerste Carpaccio der Welt - kein Witz, gibts nirgends (16,50 Euro!), nur in Passau. Also in die verkehrsberuhigte Grünaustraße zum Italiener - auch Ruhetag. Soll ich Euch was sagen? Passau ist diesbezüglich ziemlich tot. Aber sowas von...
Bis demnächst und mit mehr Themen
Euer Tölpel
Die Dienstwagenaffäre geht seit Tagen durch alle Medien - und zwar die von Ulla Schmidt. Da kann sich immerhin die ganze Nation drüber aufregen, dass eine Ministerin im Urlaub ihren Dienstwagen dabei hat, selbst wenn sie ihn vielleicht wirklich mal braucht. Dass aber weiterhin die Frage gestellt wird, wofür der Pflegedienstchef des Passauer Klinikums überhaupt einen Dienstwagen braucht - Fehlanzeige. Zwar hat der Danninger letzte Woche gut angefangen und das Thema zumindest mal angeschnitten; aber mittlerweile scheinen wieder alle eingeschlafen zu sein. Hallo Ihr da draußen! Ich gebe keine Ruhe; ich möchte, dass das weiter diskutiert wird - und zwar bis zum Schluss!
Ob die SPD in Passau das Thema Bundestagswahl schon abgehakt hat? Die aktuellste Nachricht unter der Rubrik "Aktuelle Nachrichten" auf der SPD Passau-Homepage ist zumindest ein Thema zur Europawahl vom 29. Mai. Dann gibts zwar auch noch eine Kandidatin, die angeblich bereits seit 1994 im Bundestag sitzt, die aber keiner kennt und von der keiner weiß, dass es sie gibt. Wie kann das eigentlich sein, dass die ehemals stolze Volkspartei wiederholt jemanden aufstellt, der 15 Jahre vom Bürger unbemerkt blieb? Freilich - der Dr. Andi von der CSU drängt sich vielleicht ein bisschen zu oft in den Vordergrund; aber die Leute kennen ihn. Wenn ich die Passauer aber mal so frage, wie der/die Passauer Abgeordnete von der SPD heißt, weiß das höchstens jeder vierte. Und das nach 15 Jahren - traurig!
Auch langsam traurig wird das Thema Kreisverkehr. Jedes Kuhdorf hat mittlerweile massig davon und bei uns wird der Schmarrn zum Politikum des Sommers hochgespielt. Das hat schon ein bisschen was Provinzielles. Genauso wie die Radler-Posse. Die Radler, die ich in Passau sehe, sind dermaßen brav, dass es eine Art hat. Jeder Politiker und Leserbriefschreiber, der etwas anderes behauptet, soll einfach mal einen Tag als Autofahrer und/oder Fußgänger durch München fahren/gehen und dann nochmal eine Nacht drüber schlafen. Und die bösen Radler, die schmeißt man halt einfach um, gell.
Apropos - Dich schmeißt doch nichts um, grüßt Dich fragend
Deine Kathi
Liebe Kathi!
Was mich nicht umbringt, macht mich hart. Sehr hart finde ich auch die Radler-Diskussion. Da leben wir auf einer Insel der Glückseligen und trotzdem werden ausführlichst peinliche Auseinandersetzungen provoziert. Man möchte fast glauben, jeden Tag wird irgendein Senior oder ein Kind von einem Radler überfahren. Eine der für Radfahrer gefährlichsten Städte, die ich kenne, diskutiert darüber, ob Radler Fußgänger gefährden. Spinnt Ihr alle?
Der Synek hat mir übrigens sehr gut gefallen in der Causa Sicherheitswacht. Er hat zu Recht angemerkt, dass es ziemlich bescheuert ist, dass die Sicherheitswachtler um 22 Uhr Feierabend machen. Die ganze Nacht treiben diese Drecks-Vandalen ihr Unwesen und die Aufpasser gehen um zehn ins Bett. Nehmt doch hier ein bisschen Geld in die Hand, spart Euch einen Kreisverkehr und lasst die Wächter nachts patroullieren. Dann haben sie auch wirklich einen Sinn und nicht nur eine Alibifunktion.
Der geneigte Leser hat sicherlich zum wiederholten Male bemerkt, dass wir hier keine Themen mehr haben. Stimmt! Aber es passiert auch nichts Kommentarwürdiges. Deshalb zum Abschluss mal wieder ein kulinarisches Thema. Ich war gestern, Sonntag, in der Stadt unterwegs, um mir in einem Restaurant ein schönes Abendessen zu gönnen. Da habe ich mir spontan und erstmals seit langem das Schloss Ort auserkoren. Das ist ja jetzt was Französisches. Aber abgesehen davon, dass die Karte (irgendwas mit Saltimbocca???) nicht so französisch klang, hatten sie auch noch zu. Scharfrichter hat am Sonntag Abend geschlossen - na gut, dann gleich zum Italiener. Da gibt es einen in der Theresienstraße, der hat das teuerste Carpaccio der Welt - kein Witz, gibts nirgends (16,50 Euro!), nur in Passau. Also in die verkehrsberuhigte Grünaustraße zum Italiener - auch Ruhetag. Soll ich Euch was sagen? Passau ist diesbezüglich ziemlich tot. Aber sowas von...
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Euer Tölpel
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