Mittwoch, 9. Juli 2008

Hallo OB, hallo Event inkl. Aufsichtsrat, hallo PNP,

Eine Frage fehlt uns kritischen Beobachtern hier noch, nachdem wir uns vorgenommen haben, die Fragen zu stellen, die die PNP vergisst.

Es gibt ja sogar Leute, die als freie selbständige Unternehmer z.B. Bälle veranstalten. Und die machen sogar ordentlich Gewinn. Genauso wie die großen und kleineren deutschen Messegesellschaften - die machen auch ganz ordentlich Gewinn.

Kann es sein, dass es das Personal der Passauer Event einfach nicht draufhat? Schlicht und einfach.

Nur mal so gefragt...
Die Spielverderber von Wahlinfo-Passau

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Ich hoffe ja immer noch eines: Die Event wird geschlossen, der Geschäftsführer entlassen. Wer nichts kann, hat auch nichts verdient. So einfach, so gut.
Heute Ausverkauf: Alle Eventmitarbeiter müssen raus!

Anonym hat gesagt…

Hallo Herr Weinert!

Sie haben recht! Wer nichts kann, hat auch nichts verdient...
Dass Sie dann auch noch als selbsternannter Sozialdemokrat wettern, alle Eventmitarbeiter müssen raus, setzt der grotesken J.D. Weinert Art noch den Ritterschlag auf die ärmliche Politikerschulter.
Kleiner Tipp zum Schluss: In Zukunft vielleicht nicht mehr so viel reden, so empfinden die Passauer Sie am angenehmsten.

Mit den besten Wünschen

Der Passauer Tölpel

Anonym hat gesagt…

Sehr tölpelhaft von Ihnen. Es gibt einen großen Unterschied zwischen anderen und mir: Ich sage meine Meinung offen und klar und kümmere mich nicht darum, was andere Menschen oder Wähler davon halten. Wer mit Samthandschuhen durch das Leben geht, hinterlässt keine Fingerabdrücke. Hier geht es nicht um politische Korrektheit und um unmittelbare Auswirkungen bei Wahlen. Wer so denkt, der hat den Wähler bereits verraten.
Die Eventagentur kann es einfach nicht.
Übrigens: Es kann wohl nicht im Interesse des Passauers sein, wenn ein städtisches Tochterunternehmen derart schlecht arbeitet. Wem es also egal ist, zeigt, wie sehr ihm Passau am Herzen liegt. Gar nicht. Dadurch wird Politikverdrossenheit gefördert.
Sie mögen die Guillotine für mich fordern. Bitteschön.
Ich sage dennoch, was ich denke.

cassiel hat gesagt…

Man lasse sich doch noch einmal ganz ruhig die Zahlen aus der PNP durch den Kopf gehen...

1,5 Mio Umsatz
11 Mio Schulden
1,6 Mio Zuschuss der Stadt und trotzdem...

3,2 Mio Defizit...

Ich weiß nicht, wie andere das Nennen. Ich würde sagen, hier ist eine Geldvernichtungsmaschine erfunden worden... ;-)

Anonym hat gesagt…

Hallo Herr Weinert!

Sie begreifen es einfach nicht! Es bestreitet doch kein Mensch, dass es nicht im Interesse der Stadt sein kann, eine hoch defizitäre städtische Tochter zu besitzen. Wenn Sie eine Entlassung des Geschäftsführers fordern, der mit seiner Arbeit offensichtlich überfordert ist, ist das ja nachvollziehbar und in Ordnung.
Was mir als Sozialdemokraten sauer aufstößt, ist einzig und allein die letzte Aussage.

Alle Eventmitarbeiter müssen raus!

Da können Sie herumverklausulieren und den Brückenschlag zur Politikverdrossenheit, der Liebe zu einer Stadt ( mit der Sie in keinster Weise verbunden sind) und meinetwegen auch mit sonstigen tiefgründigen Argumenten kommen. Mit dieser Aussage stellt man sich auf eine Stufe, die indiskutabel ist. Für Managemententscheidungen sind nicht die Mitarbeiter verantwortlich! Klar muss die Event weg, aber mit derart plumpen und unüberlegten Aussagen sollten Sie vorsichtig sein! Kann im wirklichen Leben nach hinten losgehen.
Da es Ihrerseits bis in die Unendlichkeit ausarten würde sich hier wieder rechtzufertigen, lasse ich es nun enden. Ihr Stil ist ebenso zielführend wie Edmund Stoiber in Brüssel. Nicht vergessen, halten Sie sich den letzten Satz meines ersten Kommentars im Gedächtnis!

Mit den besten Wünschen

Der Passauer Tölpel


Postskriptum: Jetzt ist alles gesagt

Anonym hat gesagt…

Die Manager sind an allem schuld! Ist das jetzt typisch für die Argumentation der Partei Die Linke oder typisch für die SPD?
Es mag ja bei Wählern sehr gut ankommen, wenn man nur den bösen Heuschrecken, den Managern, die Schuld an der wirtschaftlichen Misere gibt. Da klatscht man gerne. Natürlich.
Der Erfolg eines Unternehmens ist ebenfalls abhängig von der Leistung der Mitarbeiter.
Genauso ist auch jeder Bürger in diesem Land für das Wohl aller verantwortlich. Es ist immer einfach, die Schuld anderen oder Politikern in die Schuhe zu schieben. So argumentiert die Linke oder andere Gruppierungen.
Wenn ein Bürger schwarzarbeitet oder ein BÖSER Manager Steuern hinterzieht, dann betrügen diese nicht nur die juristische Person Deutschland, sondern auch den ehrlichen Bürger.
Wer letztendlich keine Verantwortung trägt, kann seine Hände in Unschuld waschen?
Ach: Wer sich verteidigt, klagt sich an.
Ich brauche mich gar nicht rechtfertigen. Übrigens: Ich bin niemanden eine Rechenschaft schuldig.
Oder glauben Sie das etwa?
Wenn meine Aussage so indiskutabel ist, warum schreiben Sie mir dann immer?
Im echten Leben, mein lieber Tölpel, ist die Event hoffentlich bald geschlossen! ;-)

Provokante Grüße,

J.W.

Anonym hat gesagt…

Heute PNP:

Ein Ball ohne Gewinn ist unvorstellbar
Zum Bericht „Kein Wiener Ball mehr - Event reduziert Eigenveranstaltungen“ vom 9. Juli:
Seit 20 Jahren veranstalte ich in Passau jedes Jahr einen großen Ball in der Nibelungenhalle bzw. Dreiländerhalle. Der Eintritt zu unserem Ball kostet etwa ein Drittel des Eintritts zum Wiener Ball. Es spielen zwei sehr gute Tanzbands und wir bieten unseren Gästen ein hochkarätiges Showprogramm (zuletzt Oliver Seefeld und Anna Mosmann), für das wir auch nicht wenig Geld ausgeben. Außerdem zahlen wir natürlich auch eine nicht ganz unerhebliche Summe an die Event GmbH für Saalmiete, Techniker, Heizung etc. Es gelingt uns aber dennoch, etwa Null auf Null aus dieser Veranstaltung herauszugehen. Gewinn kann man damit zugegebener Maßen nicht machen.
Die Tanzeinlagen beim Wiener Ball werden von den Passauer Tanz- und Ballettschulen kostenlos aufgeführt, schlagen also wirtschaftlich bei der Event nicht zu Buche. Die Mitwirkenden müssen sogar, wenn sie beim Ball einen Sitzplatz haben möchten, den vollen Eintrittspreis bezahlen. Der Wiener Ball hat ungefähr doppelt so viele Besucher wie unserer und wird auch noch von der Oberösterreichischen Raiffeisen Landesbank gesponsert. Kann mir vielleicht jemand mal vorrechnen, wieso die Event GmbH dann damit ein Defizit macht? Wo fließen die Eintrittsgelder hin?
Doris Loring
Passau