Lieber Tölpel!
Hast Du es auch gelesen? Ein Moderator dieses Hausfrauen-Musik-Grusel-Senders Antenne Bayern ist mit dem Tretboot nach Passau gekommen. Der Mann heißt Leckermöser oder so und hat angeblich Fans. Ob das so ist, kann ich nicht beurteilen - ich höre diesen furchtbaren Radiosender nicht. Der Mangold durfte werbewirksam eine Runde im Tretboot mitfahren, weil unser Oberjürgen im Urlaub ist. Hat der Eiterdoser ein Glück! Man stelle sich mal vor, der Oberbürgermeister hätte sich in sein Tretboot geschwungen - da kann ein Eisberg auch nicht mehr anrichten.
Warum ich heute so komische Wortspiele mit dem Namen dieses Radiomenschen mache? Da hat mich die Plagiatoren-Kathi in der PNP drauf gebracht. Bei der habe ich nämlich heute zum ersten Mal was gelernt und zwar, dass es eine neue Hunderasse gibt. Labradudel hat die falsche Kathi die neue Rasse genannt, weil es sich um eine Mischung aus Labrador und Pudel handelt. Wie müsste man denn dann eigentlich diese ganzen Nachwuchs-Politiker der CSU aus der Region nennen? Dr. Frankenscheuer?
Ich habe noch was gelernt heute: Dass man in den Monaten mit "r" drin barfuß laufen und in den Monaten ohne "r" Muscheln essen soll. Oder umgekehrt. Was ich allerdings schon lang wusste: Dass man in den Monaten mit "ust" am Schluss keine Wespennester aufbohren soll. Außer man ist unglaublich dämlich oder will unbedingt in die Zeitung, bzw. irgendein Anzeigenblatt kommen und hat zufälligerweise Fotoapparat und Camcorder dabei. Also einigen wir uns drauf - die Steigerung von Frankenberger und Scheuer im Hinblick auf Publicity-Geilheit heißt ab sofort Dr. Frankenscheuer.
Wo ist Burkert? Boris Burkert, der Bundestagskandidat der Grünen - warum sagt der nichts? Dass die SPD eine Phantom-Kandidatin hat, daran habe ich mich ja fast schon gewöhnt und ich prognostiziere ein Ergebnis, das schlechter ist als je zuvor; wo aber ist der Grünen-Kandidat? Husch, husch - raus aus der Deckung! Das Wahlinfo-Passau-Team ist doch den Grünen gar nicht so abgeneigt, als dass man sich fürchten müsste. Aber wenn man völlig im Untergrund Wahlkampf macht, dann ist das vielleicht doch nur die zweitbeste Lösung.
Dem Dr. Andi bin ich übrigens auch gar nicht sooo abgeneigt. Hier auf diesem destruktiven Anarchisten-Blog hacken immer alle Kommentatoren auf ihm rum und dabei macht er wenigstens was. Gut - in erster Linie macht er Tag und Nacht Wahlkampf, aber das ist mir - ganz ehrlich - immer noch lieber als wenn jemand glaubt, er bzw. sie rutscht eh wieder über die SPD-Liste rein und ist sogar alle vier Jahre zu faul dazu, sich mal ein bisschen zu exponieren.
Sonst fällt mir nicht mehr viel ein, außer dass ich mir mal das Graffiti in der Schanzl-Passage anschauen muss. Das hört sich in der heutigen Beschreibung der PNP so scheußlich an, dass ich mir erst ein Bild davon machen muss, bevor ich was schreibe. Zu den Europäischen Wochen fällt mir nach wie vor nix mehr ein. Jetzt brauchen sie schon einen Mediator. Ich empfehle dem Vorstand eher einen Liquidator.
Was meinst Du, mein lieber Urlaubs-Tölpel?
Deine Kathi
Liebe Kathi!
Ich habe gar nicht viel Zeit, weil ich jetzt gleich wieder in ein anderes wunderbares Städtchen fahren muss zum Espresso-Trinken. In Hals halte ich es nämlich nicht mehr aus seit mir das verdammte Lutheraner-Häretiker-Verschwörer-Pack meine Kirchenglocken weggenommen hat. Die ganze Nacht liege ich wach und warte auf meinen geliebten Glockenschlag. Aus, vorbei - und das angeblich nur wegen ein paar Touristen. Ich glaube, da stecken schon auch ein paar Einheimische dahinter, die nachts nicht schlafen können, weil sie die Glocken an ihre eigene Bosheit erinnern. Touché?
Bzgl. Deines Wortspiels noch eine abschließende Ergänzung zur Publicity-Geilheit. Ist Dir eigentlich schon einmal aufgefallen, wer -außer den ganzen Politikern- auch sonst noch regelmäßig in der PNP-Plagiatoren-Samstags-Kolumne auftaucht? Ja, klar. All die Freunde und Bekannten der Verfasser. Aber wer im speziellen? Richtig - der Stadtarchivar Schaffner. Zählt zwar auch zu den Genannten, aber ein Foto von seiner Urlaubsreise muss man immer noch selbst an die PNP schicken, gell Herr Schaffner.
Ich muss weg...
Dein Tölpel
Samstag, 29. August 2009
Freitag, 28. August 2009
Jetzt mal keine Panik, liebe Kommentatoren!
Der Präsident ist im Urlaub und was Cassiel eigentlich treibt - keine Ahnung.
Es geht aber bald weiter hier.
Stay tuned...
Es geht aber bald weiter hier.
Stay tuned...
Donnerstag, 20. August 2009
Das machen unsere Abgeordneten #1
Nachdem die PNP überhaupt keinen Anlass für eine Kommentierung bietet (an diesen Plätzen finden sie Schatten bei tropischen Temperaturen), haben wir uns ein wenig im Internet umgesehen und präsentieren der staunenden Leserschaft zwei bahnbrechende YouTube-Videos von Scheuer-Productions Ltd.:
Anmerkung des Präsidenten:
Lieber Cassiel, vielen Dank für die Veröffentlichung.
Zum zweiten Video... Mir würde der Spruch besser gefallen:
Der, der unserer Region hinten reinfährt.
Anmerkung des Präsidenten:
Lieber Cassiel, vielen Dank für die Veröffentlichung.
Zum zweiten Video... Mir würde der Spruch besser gefallen:
Der, der unserer Region hinten reinfährt.
Montag, 17. August 2009
Angesungen und eingeschnappt
Lieber Tölpel!
Da haben wir ja eine ganz schöne Diskussion losgetreten, wir zwei. Nachdem die AmSonntag die Lachnummer des texterisch wie auch gesanglich völlig talentfreien Chrissi della Rosa - aus keinem normalen Menschen nachvollziehbaren Gründen - nicht verrissen hat, hat wenigstens die PNP (die mir ja zur Zeit eh ganz gut gefällt) das Machwerk mit objektiven Augen und Ohren betrachtet. Das kann natürlich die AmSonntag wieder gar nicht packen und hat den Herrn della Rosa wieder verteidigt. Ein nicht namentlich genannter Passauer Direktor gar hat der AS verraten, dass es sich beim Passau-Lied um eine "tolle Idee" handle und meint weiter: "Doch statt sie zu unterstützen, hackt man darauf rum!" Bei diesem anonymen Direktor kann es sich wohl nur um einen Brauerei-Chef handeln, weil das Passau-Lied ja bei der Herbstdult uraufgeführt wird. Und da werden die Leute wahrscheinlich verzweifelt noch mehr saufen als sonst, wenn sie sich diesen unerträglichen Mist anhören müssen. Und noch was, liebe AS und lieber Herr della Rosa: Wir wollen gar nicht immer auf allem herum hacken. Aber wenn der Text von diesem Lied ein Riesen-Scheißdreck ist, dann muss man halt auch mal die Wahrheit sagen, gell. Die Hörprobe wurde ja auf der Homepage des Passau-Liedes bereits entfernt. Vielleicht hat man ja selber bemerkt, dass der Gesang auch ganz grauenvoll war?
Aber noch mal was zum Text. Im Refrain heißt es ja: "Hier kann man nicht nur studieren, auch Schiffe legen hier an, in Passau braut man ein Bier, so gut wie’s keiner kann." Das müsst Ihr auf jeden Fall noch ändern! "Studieren" - Das Wort versteht doch Euer Bienenkorb-Publikum gar nicht. Wie wär's denn mit: "Hier kann man sich gut frisieren, auch Nägel klebt man sich an, man lässt sich den Arsch tätowieren und im Bienenkorb zeigt man ihn dann." Und nach dem letzten Refrain dann noch: "Danke, Chrissi, danke."
And now for something completely different. Der Scheuer hat ja vielleicht tolle Wahlplakate. Und so viele. Allein in der Stadt Passau hängen geschätzt zehn Millionen. Und auf jedem schaut er anders aus, aber auf jedem supi. Jung, dynamisch, sympathisch, gutaussehend, zielstrebig, kompetent - alles was ein Politiker sein muss. Aber ganz ehrlich, Dr. Andi: Ist es nicht eigentlich völlig wurscht? Muss man da wirklich zehn Millionen Plakate aufhängen? In Niederbayern könnte die CSU doch sogar die Jella Teuchner aufstellen und würde trotzdem das Direktmandat holen. Na gut - die vielleicht nicht. Die sieht übrigens auf ihren Plakaten aus wie ein explodierter Pumuckl. Aber zurück zum Thema: Vor wem wird denn der Dr. Andi so einen Respekt haben, dass er derart exzessiv plakatiert? Die Teuchner kanns kaum sein - die soll schauen, dass sie zweistellig wird. Die Stasiverbrechernachfolgerpartei wirds auch nicht sein, weil die zwar trotz großem Plakataufgebot bei uns nicht so gut ankommt. Muss wohl der andere sein, der mit dem richtigen Doktor.
Hoppala - der Nachmittag eilt dahin. Jetzt schnell zum Baden, der Sommer ist da.
Es grüßt Dich schon fast nackig
Deine Kathi
Liebe Kathi!
Jetzt hör doch mal mit diesem della-Rosa-Schmarrn auf. Das ist doch wirklich nicht unser Niveau. Na gut - irgendwie schon. Und ich muss auch noch mal eins drauflegen. Auf der vorletzten Seite der AmSonntag sind ein paar Fotos von der letzten Single-Party im Bienenkorb. Bei manchen Leuten sieht man wirklich den IQ schon auf einem pixeligen Foto. "Hier kann man auch prima flirten, hier macht sich Doof an Dööfer heran. Und 'Dumm fickt gut' heißt das Motto - im Bienenkorb schon jahrelang."
Bleiben wir beim Thema. Irgendein depperter Preiß aus dem Saarland ist in einer niederbayerischen Kleinstadt Lehrer geworden und hat sich dann auf Spiegel Online beschwert, dass er die Schulkinder nicht versteht, weil sie bairisch sprechen. Jetzt kotzen wieder die Dialektbewahrer, weil sie das als einen massiven Angriff auf die bairische Mundart sehen. Die Sache hat natürlich schon zwei Seiten. Zum einen liebe ich - wie Du weißt - unseren Dialekt und finde es furchtbar schade, dass in München die Kinder und Jugendlichen nur noch so ein ganz komisches Deutsch sprechen und keiner mehr bairisch. Andererseits versteht natürlich jeder Saarländer ein gepflegtes Bairisch - außer er stellt sich absichtlich blöd. Das Problem ist nur, dass das, was viele Kinder bei uns hier sprechen auch kein schönes gepflegtes Bairisch ist, sondern einfach schlampige Unterschichtensprache, die ihre Bildungsferne tatsächlich stigmatisierend aufzeigt. Vielleicht sollte man sich zum einen wirklich darüber Gedanken machen, dass auch Schüler aus dem Bayerischen Wald eine Sprache sprechen (können), mit der man sie auch außerhalb ihres Dorfes noch versteht, während man in München ganz bewusst das Bairische in den Schulen fördert. Sonst ist es nämlich in der nächsten Generation ausgestorben.
Vom Wahlkampf habe ich auch noch nicht viel bemerkt, außer in der Samstagsausgabe der PNP. Da habe ich erfahren, dass es auch einen grünen Kandidaten gibt und dass der Kandidat der Linken ein promovierter Schulrektor aus Büchlberg ist. Irre oder? Dessen Biografie würde mich auch interessieren. Die NPD hat dafür einen Kandidaten mit einer - um bei deren Vokabular und ihrer Begeisterung für Physiognomik und Phrenologie zu bleiben - richtigen Verbrechervisage. Wir machen mal eine Fotodiagnose über Herrn Gabling: 60 Zigaretten am Tag, einen scharfen Hund und eine trinkende Frau zuhause und eine umfangreiche Kinderpornosammlung. Das war Nazi-Forensik.
Ansonsten gibts immer noch nicht viel Wahlkampf. Aber ganz sicher nächste Woche, oder?
Ich geh mit zum Baden. Warte auf mich!
Dein Tölpel
Da haben wir ja eine ganz schöne Diskussion losgetreten, wir zwei. Nachdem die AmSonntag die Lachnummer des texterisch wie auch gesanglich völlig talentfreien Chrissi della Rosa - aus keinem normalen Menschen nachvollziehbaren Gründen - nicht verrissen hat, hat wenigstens die PNP (die mir ja zur Zeit eh ganz gut gefällt) das Machwerk mit objektiven Augen und Ohren betrachtet. Das kann natürlich die AmSonntag wieder gar nicht packen und hat den Herrn della Rosa wieder verteidigt. Ein nicht namentlich genannter Passauer Direktor gar hat der AS verraten, dass es sich beim Passau-Lied um eine "tolle Idee" handle und meint weiter: "Doch statt sie zu unterstützen, hackt man darauf rum!" Bei diesem anonymen Direktor kann es sich wohl nur um einen Brauerei-Chef handeln, weil das Passau-Lied ja bei der Herbstdult uraufgeführt wird. Und da werden die Leute wahrscheinlich verzweifelt noch mehr saufen als sonst, wenn sie sich diesen unerträglichen Mist anhören müssen. Und noch was, liebe AS und lieber Herr della Rosa: Wir wollen gar nicht immer auf allem herum hacken. Aber wenn der Text von diesem Lied ein Riesen-Scheißdreck ist, dann muss man halt auch mal die Wahrheit sagen, gell. Die Hörprobe wurde ja auf der Homepage des Passau-Liedes bereits entfernt. Vielleicht hat man ja selber bemerkt, dass der Gesang auch ganz grauenvoll war?
Aber noch mal was zum Text. Im Refrain heißt es ja: "Hier kann man nicht nur studieren, auch Schiffe legen hier an, in Passau braut man ein Bier, so gut wie’s keiner kann." Das müsst Ihr auf jeden Fall noch ändern! "Studieren" - Das Wort versteht doch Euer Bienenkorb-Publikum gar nicht. Wie wär's denn mit: "Hier kann man sich gut frisieren, auch Nägel klebt man sich an, man lässt sich den Arsch tätowieren und im Bienenkorb zeigt man ihn dann." Und nach dem letzten Refrain dann noch: "Danke, Chrissi, danke."
And now for something completely different. Der Scheuer hat ja vielleicht tolle Wahlplakate. Und so viele. Allein in der Stadt Passau hängen geschätzt zehn Millionen. Und auf jedem schaut er anders aus, aber auf jedem supi. Jung, dynamisch, sympathisch, gutaussehend, zielstrebig, kompetent - alles was ein Politiker sein muss. Aber ganz ehrlich, Dr. Andi: Ist es nicht eigentlich völlig wurscht? Muss man da wirklich zehn Millionen Plakate aufhängen? In Niederbayern könnte die CSU doch sogar die Jella Teuchner aufstellen und würde trotzdem das Direktmandat holen. Na gut - die vielleicht nicht. Die sieht übrigens auf ihren Plakaten aus wie ein explodierter Pumuckl. Aber zurück zum Thema: Vor wem wird denn der Dr. Andi so einen Respekt haben, dass er derart exzessiv plakatiert? Die Teuchner kanns kaum sein - die soll schauen, dass sie zweistellig wird. Die Stasiverbrechernachfolgerpartei wirds auch nicht sein, weil die zwar trotz großem Plakataufgebot bei uns nicht so gut ankommt. Muss wohl der andere sein, der mit dem richtigen Doktor.
Hoppala - der Nachmittag eilt dahin. Jetzt schnell zum Baden, der Sommer ist da.
Es grüßt Dich schon fast nackig
Deine Kathi
Liebe Kathi!
Jetzt hör doch mal mit diesem della-Rosa-Schmarrn auf. Das ist doch wirklich nicht unser Niveau. Na gut - irgendwie schon. Und ich muss auch noch mal eins drauflegen. Auf der vorletzten Seite der AmSonntag sind ein paar Fotos von der letzten Single-Party im Bienenkorb. Bei manchen Leuten sieht man wirklich den IQ schon auf einem pixeligen Foto. "Hier kann man auch prima flirten, hier macht sich Doof an Dööfer heran. Und 'Dumm fickt gut' heißt das Motto - im Bienenkorb schon jahrelang."
Bleiben wir beim Thema. Irgendein depperter Preiß aus dem Saarland ist in einer niederbayerischen Kleinstadt Lehrer geworden und hat sich dann auf Spiegel Online beschwert, dass er die Schulkinder nicht versteht, weil sie bairisch sprechen. Jetzt kotzen wieder die Dialektbewahrer, weil sie das als einen massiven Angriff auf die bairische Mundart sehen. Die Sache hat natürlich schon zwei Seiten. Zum einen liebe ich - wie Du weißt - unseren Dialekt und finde es furchtbar schade, dass in München die Kinder und Jugendlichen nur noch so ein ganz komisches Deutsch sprechen und keiner mehr bairisch. Andererseits versteht natürlich jeder Saarländer ein gepflegtes Bairisch - außer er stellt sich absichtlich blöd. Das Problem ist nur, dass das, was viele Kinder bei uns hier sprechen auch kein schönes gepflegtes Bairisch ist, sondern einfach schlampige Unterschichtensprache, die ihre Bildungsferne tatsächlich stigmatisierend aufzeigt. Vielleicht sollte man sich zum einen wirklich darüber Gedanken machen, dass auch Schüler aus dem Bayerischen Wald eine Sprache sprechen (können), mit der man sie auch außerhalb ihres Dorfes noch versteht, während man in München ganz bewusst das Bairische in den Schulen fördert. Sonst ist es nämlich in der nächsten Generation ausgestorben.
Vom Wahlkampf habe ich auch noch nicht viel bemerkt, außer in der Samstagsausgabe der PNP. Da habe ich erfahren, dass es auch einen grünen Kandidaten gibt und dass der Kandidat der Linken ein promovierter Schulrektor aus Büchlberg ist. Irre oder? Dessen Biografie würde mich auch interessieren. Die NPD hat dafür einen Kandidaten mit einer - um bei deren Vokabular und ihrer Begeisterung für Physiognomik und Phrenologie zu bleiben - richtigen Verbrechervisage. Wir machen mal eine Fotodiagnose über Herrn Gabling: 60 Zigaretten am Tag, einen scharfen Hund und eine trinkende Frau zuhause und eine umfangreiche Kinderpornosammlung. Das war Nazi-Forensik.
Ansonsten gibts immer noch nicht viel Wahlkampf. Aber ganz sicher nächste Woche, oder?
Ich geh mit zum Baden. Warte auf mich!
Dein Tölpel
Donnerstag, 13. August 2009
Wende in der Diskussion ums Passau-Lied
PNP-Leserbrief offenbart: Chrissi della Rosa trat bereits früher als Frau auf
Als Schirmherrin kranke Frau gesund gesungen - ein Wunder?
Gigantische Stimme, großes Herz
Chrissi Dietachmair hat eine wunderbare Tenorstimme und er wurde sehr lange Zeit dazu ausgebildet. Mit etwas Gespür für gute klassische Musik könnte man dies feststellen. Als Schirmherrin der Kneidinger Kirche sang Chrissi zu unserer Einweihung das Ave Maria und erfüllte die Kirche ohne Mikrofon mit einer gigantischen Stimme und berührte die Herzen der Menschen. Und dies kostenlos. Chrissis Kommentar: „Das ist für mich selbstverständlich.“ Kurze Zeit danach war eine Taufe von einer 40-jährigen kranken Frau und Chrissi war wieder da. Ohne Gage. Wer macht dies heute noch ? Gerne lade ich Sie zu unserem nächsten Fest in Kneiding ein, Sie möchten sich doch selbst ein Bild bzw. Ohr von Chrissis Gesangesleistung machen. Gerne wird in dieser Welt gemeckert, gelästert und verrissen, anstatt sich an den schönen Dingen zu freuen und den guten Menschen zu danken.
Helma Vogl, Passau
Als Schirmherrin kranke Frau gesund gesungen - ein Wunder?
Gigantische Stimme, großes Herz
Chrissi Dietachmair hat eine wunderbare Tenorstimme und er wurde sehr lange Zeit dazu ausgebildet. Mit etwas Gespür für gute klassische Musik könnte man dies feststellen. Als Schirmherrin der Kneidinger Kirche sang Chrissi zu unserer Einweihung das Ave Maria und erfüllte die Kirche ohne Mikrofon mit einer gigantischen Stimme und berührte die Herzen der Menschen. Und dies kostenlos. Chrissis Kommentar: „Das ist für mich selbstverständlich.“ Kurze Zeit danach war eine Taufe von einer 40-jährigen kranken Frau und Chrissi war wieder da. Ohne Gage. Wer macht dies heute noch ? Gerne lade ich Sie zu unserem nächsten Fest in Kneiding ein, Sie möchten sich doch selbst ein Bild bzw. Ohr von Chrissis Gesangesleistung machen. Gerne wird in dieser Welt gemeckert, gelästert und verrissen, anstatt sich an den schönen Dingen zu freuen und den guten Menschen zu danken.
Helma Vogl, Passau
Dienstag, 11. August 2009
Montag, 10. August 2009
Reingehört und abgekotzt
Edit: [11.08.] Ein Anruf vom behandelnden Arzt des Präsidenten: Die eingebettete Version des Knallers von Chriss D. möge doch bitte entfernt werden. Der Heilungserfolg ist gefährdet. Für die Hartgesottenen gibt es in den Kommentaren zu diesem Beitrag einen Link zur Website. C.
Lieber Tölpel!
Wir haben schon wieder einen Tausendsassa in Passau. Meint zumindest die AmSonntag. Und zwar einen Mann mit dem schönen Namen Chrissi Dietachmair. Der sieht auf dem Foto in der Zeitung aus wie ein Spanferkel, ist aber eigentlich eher ein vielseitiges Multitalent (AS). Hauptberuflich betreibt der Mann die Cellulite-meets-Bierbauch-Pinte Bienenkorb, über den er vor ein paar Jahren mal sagte, dass keine Ausländer reindürften, weil sie nicht zum Publikum passen. Mit seiner Hin-und-mit-Kneipe ist er (Tausendsassa!) aber scheinbar unterfordert und deshalb hat er der Stadt mal eben eine Passau-Hymne geschrieben. Wahrscheinlich hat er sich gedacht, wenn solche Vollkoffer wie der Silbereisen im Business Erfolg haben, dann kann das nicht so schwer sein. Stimmt wohl schlimmerweise sogar. Auch wenn der Text unsagbar blöd ist und auch etwas holprig - nachdem man hier auf jeden Kasper schnell mal stolz ist, steht zu befürchten, dass das Ding irgendwann und irgendwo mal aufgeführt wird. Ich muss Dir unbedingt mal den Refrain abtippen:
Passau, ja Passau ist die Dreiflüssestadt,
und hier lebt jeder gerne, in der Stadt, die alles hat.
Hier kann man nicht nur studieren,
auch Schiffe legen hier an,
in Passau braut man ein Bier, so gut wie's keiner kann.
Kannst Du Dir vorstellen, wie bei offiziellen Anlässen der Oberbürgermeister und die Stadträte diesen Unsinn mitsingen? Ich glaube, z.B. im Klinikum singt man das Machwerk dann besonders gerne. Nach dem dritten Bier vielleicht auch mit folgendem Text:
Passau, ja Passau ist die Dreidienstwagenstadt,
und hier lebt jeder gerne, der einen solchen hat.
Hier kann man nicht nur regieren,
im Big Ben geht man richtig ran,
in Passau brauen viele ihr Süppchen, werden reich und die Stadt wird arm.
Du bist doch auch ein großer Dichter. Fällt Dir nicht auch noch eine Strophe ein, fragt Dich gespannt
Deine Kathi
Liebe Kathi!
Ich finde ja den Teil besonders schön:
Wenn der Frühling einzieht mit dem Monat Mai,
ist die ganze Familie bei der Dult dabei,
in Tracht kommt Jung und Alt zu unserm Fest
und der September noch mal die Krüge klingen lässt.
Und ich habe mich auch gleich an eine Juni-Fortsetzung gemacht:
Und wenn der Sommer kommt im Monat Juni,
dann liegen die Mädels auf der Wiese bei der Uni.
Aber weil die mich alten Sack nicht packen,
muss ich in' Bienenkorb zu den verbrauchten Schabracken.
Schön gell? Ich glaube ja, dass das Lied ein derartiger Erfolg wird, dass es irgendwann bei den Europäischen Wochen aufgeführt wird. Die Netrebko singt und die Halser Blaskapelle begleitet. Der Dietachmair könnte ja Intendant werden. Ich habe schon eine Vision vom EW-Motto 2011: Sex and Pils and Tralala. Und sein Künstlername Chrissi della Rosa passt zwar eher zum CSD, aber Freiherr von Freibier war ja auch etwas schräg - also nur vom Namen her. Wer wird da jetzt eigentlich was bei den EW? Ich habe ja einen Verdacht, aber ich sags nicht.
Und noch einen Verdacht habe ich. Nämlich den, dass dieser bescheuerte (sic!) Kreisverkehr den Bürgern langsam ziemlich auf die Nerven geht. Mir ist das doch völlig scheißegal, ob man jetzt einen Kreisverkehr an der Neuburgerstraße oder in Heining baut. Da gibt es doch andere Themen, über die man streiten kann. Da gibts den Gevatter, da gibts drei Dienstwägen im Klinikum und es gibt jetzt endlich Flatrate-Sex im Club Casanova. Und dann soll ein Kreisverkehr das Sommerloch-Thema werden? Wirklich nicht!
Ich habe ja bei meiner Recherche zum beginnenden Wahlkampf was wirklich interessantes gefunden. Es gibt hier anscheinend eine Bundestagsabgeordnete namens Jella Teuchner. Und diese Dame wurde gefragt, wie sie ihren Urlaub verbringt. Antwort: "Ich bin mitten im Wahlkampf, da ist an Urlaub gar nicht zu denken. Es vergeht kein Tag ohne etliche Termine. Und auch nach dem 27. September geht es ohne Pause weiter, weil sofort die Sitzungen in Berlin beginnen." Uiuiui, gleich etliche Termine... Das muss ja ein ganz schöner Stress sein, so ein Wahlkampf. Gibts eigentlich in Berlin auch immer etliche Termine? Also solche, wo man dann auch so richtig zuhören muss, was die anderen für schlaues Zeugs erzählen. Und muss man dann auch abstimmen über das ganze komplizierte Zeugs? Und blickt man da nach 15 Jahren eigentlich richtig durch, wie das läuft mit dieser Politik und so? Und -letzte Frage- hat man da eigentlich das Gefühl, dass einen die anderen in Berlin auch wirklich brauchen oder denkt man sich eher, die könnten das auch ganz gut ohne mich?
Das war die letzte Sommerloch-Ausgabe. Nächste Woche geht hoffentlich der Wahlkampf los.
Hier lebt jeder gerne, in der Stadt, die alles hat. Danke, Passau, danke.
Euer Tölpel della Rosa
Lieber Tölpel!
Wir haben schon wieder einen Tausendsassa in Passau. Meint zumindest die AmSonntag. Und zwar einen Mann mit dem schönen Namen Chrissi Dietachmair. Der sieht auf dem Foto in der Zeitung aus wie ein Spanferkel, ist aber eigentlich eher ein vielseitiges Multitalent (AS). Hauptberuflich betreibt der Mann die Cellulite-meets-Bierbauch-Pinte Bienenkorb, über den er vor ein paar Jahren mal sagte, dass keine Ausländer reindürften, weil sie nicht zum Publikum passen. Mit seiner Hin-und-mit-Kneipe ist er (Tausendsassa!) aber scheinbar unterfordert und deshalb hat er der Stadt mal eben eine Passau-Hymne geschrieben. Wahrscheinlich hat er sich gedacht, wenn solche Vollkoffer wie der Silbereisen im Business Erfolg haben, dann kann das nicht so schwer sein. Stimmt wohl schlimmerweise sogar. Auch wenn der Text unsagbar blöd ist und auch etwas holprig - nachdem man hier auf jeden Kasper schnell mal stolz ist, steht zu befürchten, dass das Ding irgendwann und irgendwo mal aufgeführt wird. Ich muss Dir unbedingt mal den Refrain abtippen:
Passau, ja Passau ist die Dreiflüssestadt,
und hier lebt jeder gerne, in der Stadt, die alles hat.
Hier kann man nicht nur studieren,
auch Schiffe legen hier an,
in Passau braut man ein Bier, so gut wie's keiner kann.
Kannst Du Dir vorstellen, wie bei offiziellen Anlässen der Oberbürgermeister und die Stadträte diesen Unsinn mitsingen? Ich glaube, z.B. im Klinikum singt man das Machwerk dann besonders gerne. Nach dem dritten Bier vielleicht auch mit folgendem Text:
Passau, ja Passau ist die Dreidienstwagenstadt,
und hier lebt jeder gerne, der einen solchen hat.
Hier kann man nicht nur regieren,
im Big Ben geht man richtig ran,
in Passau brauen viele ihr Süppchen, werden reich und die Stadt wird arm.
Du bist doch auch ein großer Dichter. Fällt Dir nicht auch noch eine Strophe ein, fragt Dich gespannt
Deine Kathi
Liebe Kathi!
Ich finde ja den Teil besonders schön:
Wenn der Frühling einzieht mit dem Monat Mai,
ist die ganze Familie bei der Dult dabei,
in Tracht kommt Jung und Alt zu unserm Fest
und der September noch mal die Krüge klingen lässt.
Und ich habe mich auch gleich an eine Juni-Fortsetzung gemacht:
Und wenn der Sommer kommt im Monat Juni,
dann liegen die Mädels auf der Wiese bei der Uni.
Aber weil die mich alten Sack nicht packen,
muss ich in' Bienenkorb zu den verbrauchten Schabracken.
Schön gell? Ich glaube ja, dass das Lied ein derartiger Erfolg wird, dass es irgendwann bei den Europäischen Wochen aufgeführt wird. Die Netrebko singt und die Halser Blaskapelle begleitet. Der Dietachmair könnte ja Intendant werden. Ich habe schon eine Vision vom EW-Motto 2011: Sex and Pils and Tralala. Und sein Künstlername Chrissi della Rosa passt zwar eher zum CSD, aber Freiherr von Freibier war ja auch etwas schräg - also nur vom Namen her. Wer wird da jetzt eigentlich was bei den EW? Ich habe ja einen Verdacht, aber ich sags nicht.
Und noch einen Verdacht habe ich. Nämlich den, dass dieser bescheuerte (sic!) Kreisverkehr den Bürgern langsam ziemlich auf die Nerven geht. Mir ist das doch völlig scheißegal, ob man jetzt einen Kreisverkehr an der Neuburgerstraße oder in Heining baut. Da gibt es doch andere Themen, über die man streiten kann. Da gibts den Gevatter, da gibts drei Dienstwägen im Klinikum und es gibt jetzt endlich Flatrate-Sex im Club Casanova. Und dann soll ein Kreisverkehr das Sommerloch-Thema werden? Wirklich nicht!
Ich habe ja bei meiner Recherche zum beginnenden Wahlkampf was wirklich interessantes gefunden. Es gibt hier anscheinend eine Bundestagsabgeordnete namens Jella Teuchner. Und diese Dame wurde gefragt, wie sie ihren Urlaub verbringt. Antwort: "Ich bin mitten im Wahlkampf, da ist an Urlaub gar nicht zu denken. Es vergeht kein Tag ohne etliche Termine. Und auch nach dem 27. September geht es ohne Pause weiter, weil sofort die Sitzungen in Berlin beginnen." Uiuiui, gleich etliche Termine... Das muss ja ein ganz schöner Stress sein, so ein Wahlkampf. Gibts eigentlich in Berlin auch immer etliche Termine? Also solche, wo man dann auch so richtig zuhören muss, was die anderen für schlaues Zeugs erzählen. Und muss man dann auch abstimmen über das ganze komplizierte Zeugs? Und blickt man da nach 15 Jahren eigentlich richtig durch, wie das läuft mit dieser Politik und so? Und -letzte Frage- hat man da eigentlich das Gefühl, dass einen die anderen in Berlin auch wirklich brauchen oder denkt man sich eher, die könnten das auch ganz gut ohne mich?
Das war die letzte Sommerloch-Ausgabe. Nächste Woche geht hoffentlich der Wahlkampf los.
Hier lebt jeder gerne, in der Stadt, die alles hat. Danke, Passau, danke.
Euer Tölpel della Rosa
Freitag, 7. August 2009
Nachtigall ick hör dir trapsen...
Liebe Lokalredaktion,
Sommerloch ist ja schön und gut, es sollte aber nicht für alles herhalten müssen. Wir hoffen, der Artikel über den grünen Turm war nicht der Auftakt zu einer Kampagne, den Turm noch einmal aufzustocken.
Mißtrauisch sind wir ja inzwischen schon geworden.
Sommerloch ist ja schön und gut, es sollte aber nicht für alles herhalten müssen. Wir hoffen, der Artikel über den grünen Turm war nicht der Auftakt zu einer Kampagne, den Turm noch einmal aufzustocken.
Mißtrauisch sind wir ja inzwischen schon geworden.
Dienstag, 4. August 2009
Wendl vs. Welt
(Passau) Der Streit zwischen dem früheren städtischen Top-Manager Herbert Wendl und dem freien Journalisten Hubert Denk über eine Vertragsstrafe von 20.000 Euro ist beigelegt. Beide Seiten stimmten einem Vergleich zu, den das Landgericht Passau ihnen nahe gelegt hatte.
Denk hatte in seinem Stadtmagazin "Bürgerblick" mehrfach berichtet, Wendl sei n a c h einer Sex-Affäre als Leiter der städtischen Wohnungsgesellschaft zurückgetreten. Damit verstieß der Journalist nach Wendls Auffassung gegen eine Unterlassungerklärung: Denk hatte versprochen keinen kausalen Zusammenhang zwischen seiner Entlassung und der Affäre herzustellen. Der Manager legt Wert darauf, dass er erst später wegen gesundheitlicher Probleme entlassen wurde, nicht wegen der Affäre.
Das Gericht stellte fest, dass das Wort "nach" auch einen kausalen Zusammenhang herstellen kann, dass Denks Formulierungen aber mehrdeutig und somit zulässig waren (Urteil Bundesverfassungsgericht 2007). Daher muss der Journalist die geforderte Vertragsstrafe von 20.000 Euro nicht zahlen, er verpflichtete sich aber, künftig auch keine mehrdeutigen Bezüge mehr herzustellen.
Wendl war 2007 bundesweit in die Schlagzeilen der Boulevardmedien geraten, weil er sich in der Öffentlichkeit, genauer gesagt an einem Kneipentisch, oral befriedigen ließ.
_________________________________________________________
Wenn wir jetzt behaupten würden, dass Wendl nach der Fellatio-Affäre gesundheitliche Probleme bekam und nach dem Auftreten gesundheitlicher Probleme in den Ruhestand geschickt wurde, ist das dann noch temporal oder schon kausal? Oder ist die Temporalität nur konditional kausal konnotiert?
Fragen über Fragen und die wichtigste: Suggeriert die Tatsache, dass wir oben das Wort "nach" fett gedruckt haben, eine eindeutige Tendenziösität in Richtung Kausalität?
Und: Ist diese Tendenziösität bereits unterlassungsanspruchsrelevant?
In gespannter Erwartung
Die Heuristik-Abteilung von Wahlinfo-Passau
Denk hatte in seinem Stadtmagazin "Bürgerblick" mehrfach berichtet, Wendl sei n a c h einer Sex-Affäre als Leiter der städtischen Wohnungsgesellschaft zurückgetreten. Damit verstieß der Journalist nach Wendls Auffassung gegen eine Unterlassungerklärung: Denk hatte versprochen keinen kausalen Zusammenhang zwischen seiner Entlassung und der Affäre herzustellen. Der Manager legt Wert darauf, dass er erst später wegen gesundheitlicher Probleme entlassen wurde, nicht wegen der Affäre.
Das Gericht stellte fest, dass das Wort "nach" auch einen kausalen Zusammenhang herstellen kann, dass Denks Formulierungen aber mehrdeutig und somit zulässig waren (Urteil Bundesverfassungsgericht 2007). Daher muss der Journalist die geforderte Vertragsstrafe von 20.000 Euro nicht zahlen, er verpflichtete sich aber, künftig auch keine mehrdeutigen Bezüge mehr herzustellen.
Wendl war 2007 bundesweit in die Schlagzeilen der Boulevardmedien geraten, weil er sich in der Öffentlichkeit, genauer gesagt an einem Kneipentisch, oral befriedigen ließ.
_________________________________________________________
Wenn wir jetzt behaupten würden, dass Wendl nach der Fellatio-Affäre gesundheitliche Probleme bekam und nach dem Auftreten gesundheitlicher Probleme in den Ruhestand geschickt wurde, ist das dann noch temporal oder schon kausal? Oder ist die Temporalität nur konditional kausal konnotiert?
Fragen über Fragen und die wichtigste: Suggeriert die Tatsache, dass wir oben das Wort "nach" fett gedruckt haben, eine eindeutige Tendenziösität in Richtung Kausalität?
Und: Ist diese Tendenziösität bereits unterlassungsanspruchsrelevant?
In gespannter Erwartung
Die Heuristik-Abteilung von Wahlinfo-Passau
Montag, 3. August 2009
Angefangen und eingeschlafen
Lieber Tölpel!
Die Dienstwagenaffäre geht seit Tagen durch alle Medien - und zwar die von Ulla Schmidt. Da kann sich immerhin die ganze Nation drüber aufregen, dass eine Ministerin im Urlaub ihren Dienstwagen dabei hat, selbst wenn sie ihn vielleicht wirklich mal braucht. Dass aber weiterhin die Frage gestellt wird, wofür der Pflegedienstchef des Passauer Klinikums überhaupt einen Dienstwagen braucht - Fehlanzeige. Zwar hat der Danninger letzte Woche gut angefangen und das Thema zumindest mal angeschnitten; aber mittlerweile scheinen wieder alle eingeschlafen zu sein. Hallo Ihr da draußen! Ich gebe keine Ruhe; ich möchte, dass das weiter diskutiert wird - und zwar bis zum Schluss!
Ob die SPD in Passau das Thema Bundestagswahl schon abgehakt hat? Die aktuellste Nachricht unter der Rubrik "Aktuelle Nachrichten" auf der SPD Passau-Homepage ist zumindest ein Thema zur Europawahl vom 29. Mai. Dann gibts zwar auch noch eine Kandidatin, die angeblich bereits seit 1994 im Bundestag sitzt, die aber keiner kennt und von der keiner weiß, dass es sie gibt. Wie kann das eigentlich sein, dass die ehemals stolze Volkspartei wiederholt jemanden aufstellt, der 15 Jahre vom Bürger unbemerkt blieb? Freilich - der Dr. Andi von der CSU drängt sich vielleicht ein bisschen zu oft in den Vordergrund; aber die Leute kennen ihn. Wenn ich die Passauer aber mal so frage, wie der/die Passauer Abgeordnete von der SPD heißt, weiß das höchstens jeder vierte. Und das nach 15 Jahren - traurig!
Auch langsam traurig wird das Thema Kreisverkehr. Jedes Kuhdorf hat mittlerweile massig davon und bei uns wird der Schmarrn zum Politikum des Sommers hochgespielt. Das hat schon ein bisschen was Provinzielles. Genauso wie die Radler-Posse. Die Radler, die ich in Passau sehe, sind dermaßen brav, dass es eine Art hat. Jeder Politiker und Leserbriefschreiber, der etwas anderes behauptet, soll einfach mal einen Tag als Autofahrer und/oder Fußgänger durch München fahren/gehen und dann nochmal eine Nacht drüber schlafen. Und die bösen Radler, die schmeißt man halt einfach um, gell.
Apropos - Dich schmeißt doch nichts um, grüßt Dich fragend
Deine Kathi
Liebe Kathi!
Was mich nicht umbringt, macht mich hart. Sehr hart finde ich auch die Radler-Diskussion. Da leben wir auf einer Insel der Glückseligen und trotzdem werden ausführlichst peinliche Auseinandersetzungen provoziert. Man möchte fast glauben, jeden Tag wird irgendein Senior oder ein Kind von einem Radler überfahren. Eine der für Radfahrer gefährlichsten Städte, die ich kenne, diskutiert darüber, ob Radler Fußgänger gefährden. Spinnt Ihr alle?
Der Synek hat mir übrigens sehr gut gefallen in der Causa Sicherheitswacht. Er hat zu Recht angemerkt, dass es ziemlich bescheuert ist, dass die Sicherheitswachtler um 22 Uhr Feierabend machen. Die ganze Nacht treiben diese Drecks-Vandalen ihr Unwesen und die Aufpasser gehen um zehn ins Bett. Nehmt doch hier ein bisschen Geld in die Hand, spart Euch einen Kreisverkehr und lasst die Wächter nachts patroullieren. Dann haben sie auch wirklich einen Sinn und nicht nur eine Alibifunktion.
Der geneigte Leser hat sicherlich zum wiederholten Male bemerkt, dass wir hier keine Themen mehr haben. Stimmt! Aber es passiert auch nichts Kommentarwürdiges. Deshalb zum Abschluss mal wieder ein kulinarisches Thema. Ich war gestern, Sonntag, in der Stadt unterwegs, um mir in einem Restaurant ein schönes Abendessen zu gönnen. Da habe ich mir spontan und erstmals seit langem das Schloss Ort auserkoren. Das ist ja jetzt was Französisches. Aber abgesehen davon, dass die Karte (irgendwas mit Saltimbocca???) nicht so französisch klang, hatten sie auch noch zu. Scharfrichter hat am Sonntag Abend geschlossen - na gut, dann gleich zum Italiener. Da gibt es einen in der Theresienstraße, der hat das teuerste Carpaccio der Welt - kein Witz, gibts nirgends (16,50 Euro!), nur in Passau. Also in die verkehrsberuhigte Grünaustraße zum Italiener - auch Ruhetag. Soll ich Euch was sagen? Passau ist diesbezüglich ziemlich tot. Aber sowas von...
Bis demnächst und mit mehr Themen
Euer Tölpel
Die Dienstwagenaffäre geht seit Tagen durch alle Medien - und zwar die von Ulla Schmidt. Da kann sich immerhin die ganze Nation drüber aufregen, dass eine Ministerin im Urlaub ihren Dienstwagen dabei hat, selbst wenn sie ihn vielleicht wirklich mal braucht. Dass aber weiterhin die Frage gestellt wird, wofür der Pflegedienstchef des Passauer Klinikums überhaupt einen Dienstwagen braucht - Fehlanzeige. Zwar hat der Danninger letzte Woche gut angefangen und das Thema zumindest mal angeschnitten; aber mittlerweile scheinen wieder alle eingeschlafen zu sein. Hallo Ihr da draußen! Ich gebe keine Ruhe; ich möchte, dass das weiter diskutiert wird - und zwar bis zum Schluss!
Ob die SPD in Passau das Thema Bundestagswahl schon abgehakt hat? Die aktuellste Nachricht unter der Rubrik "Aktuelle Nachrichten" auf der SPD Passau-Homepage ist zumindest ein Thema zur Europawahl vom 29. Mai. Dann gibts zwar auch noch eine Kandidatin, die angeblich bereits seit 1994 im Bundestag sitzt, die aber keiner kennt und von der keiner weiß, dass es sie gibt. Wie kann das eigentlich sein, dass die ehemals stolze Volkspartei wiederholt jemanden aufstellt, der 15 Jahre vom Bürger unbemerkt blieb? Freilich - der Dr. Andi von der CSU drängt sich vielleicht ein bisschen zu oft in den Vordergrund; aber die Leute kennen ihn. Wenn ich die Passauer aber mal so frage, wie der/die Passauer Abgeordnete von der SPD heißt, weiß das höchstens jeder vierte. Und das nach 15 Jahren - traurig!
Auch langsam traurig wird das Thema Kreisverkehr. Jedes Kuhdorf hat mittlerweile massig davon und bei uns wird der Schmarrn zum Politikum des Sommers hochgespielt. Das hat schon ein bisschen was Provinzielles. Genauso wie die Radler-Posse. Die Radler, die ich in Passau sehe, sind dermaßen brav, dass es eine Art hat. Jeder Politiker und Leserbriefschreiber, der etwas anderes behauptet, soll einfach mal einen Tag als Autofahrer und/oder Fußgänger durch München fahren/gehen und dann nochmal eine Nacht drüber schlafen. Und die bösen Radler, die schmeißt man halt einfach um, gell.
Apropos - Dich schmeißt doch nichts um, grüßt Dich fragend
Deine Kathi
Liebe Kathi!
Was mich nicht umbringt, macht mich hart. Sehr hart finde ich auch die Radler-Diskussion. Da leben wir auf einer Insel der Glückseligen und trotzdem werden ausführlichst peinliche Auseinandersetzungen provoziert. Man möchte fast glauben, jeden Tag wird irgendein Senior oder ein Kind von einem Radler überfahren. Eine der für Radfahrer gefährlichsten Städte, die ich kenne, diskutiert darüber, ob Radler Fußgänger gefährden. Spinnt Ihr alle?
Der Synek hat mir übrigens sehr gut gefallen in der Causa Sicherheitswacht. Er hat zu Recht angemerkt, dass es ziemlich bescheuert ist, dass die Sicherheitswachtler um 22 Uhr Feierabend machen. Die ganze Nacht treiben diese Drecks-Vandalen ihr Unwesen und die Aufpasser gehen um zehn ins Bett. Nehmt doch hier ein bisschen Geld in die Hand, spart Euch einen Kreisverkehr und lasst die Wächter nachts patroullieren. Dann haben sie auch wirklich einen Sinn und nicht nur eine Alibifunktion.
Der geneigte Leser hat sicherlich zum wiederholten Male bemerkt, dass wir hier keine Themen mehr haben. Stimmt! Aber es passiert auch nichts Kommentarwürdiges. Deshalb zum Abschluss mal wieder ein kulinarisches Thema. Ich war gestern, Sonntag, in der Stadt unterwegs, um mir in einem Restaurant ein schönes Abendessen zu gönnen. Da habe ich mir spontan und erstmals seit langem das Schloss Ort auserkoren. Das ist ja jetzt was Französisches. Aber abgesehen davon, dass die Karte (irgendwas mit Saltimbocca???) nicht so französisch klang, hatten sie auch noch zu. Scharfrichter hat am Sonntag Abend geschlossen - na gut, dann gleich zum Italiener. Da gibt es einen in der Theresienstraße, der hat das teuerste Carpaccio der Welt - kein Witz, gibts nirgends (16,50 Euro!), nur in Passau. Also in die verkehrsberuhigte Grünaustraße zum Italiener - auch Ruhetag. Soll ich Euch was sagen? Passau ist diesbezüglich ziemlich tot. Aber sowas von...
Bis demnächst und mit mehr Themen
Euer Tölpel
Donnerstag, 30. Juli 2009
Verehrte Stadträte der CSU, Sehr geehrter Herr Dr. G.W.,
Das ist jetzt aber wohl hoffentlich nicht Ihr Ernst. Sie halten an der Dienstaufsichtsbeschwerde also fest. Also zitieren wir einmal aus dem Internet:
Herr Damberger, waren Sie nicht neulich offiziell der Leiter der Delegation der Stadt Passau bei dem Besuch der Fregatte Passau bei der Marine in Kiel? (Ich weiß jetzt nicht, ob das wirklich eine Fregatte war, kann ja auch sonst irgendein Kahn gewesen sein.) Durften wir nicht alle das Photo in der PNP bewundern? Wenn ich das richtig sehe, dann war das beispielsweise ein kollegialer Akt des OBs bzw. des Stadtrates. Und nun geben Sie hier den Hilfslöwen und machen einen Aufstand.
Müssen wir das verstehen?
Die Beschwerdeführer von Wahlinfo-Passau
P.S.: Und Herr Dr. W., haben Sie schlecht geschlafen? Anstatt hinter den Kulissen geräuschlos den selbst zugefügten Schaden zu reparieren, müssen Sie nun in das gleiche Horn blasen. Auch das bewegt sich jenseits unserer Vorstellungskraft. Sie wollen wohl ewig in der Opposition bleiben... oder?
Die Dienstaufsichtsbeschwerde ist ein formloser Rechtsbehelf, mit dem das persönliche Verhalten eines Beamten beziehungsweise Angestellten des öffentlichen Dienstes oder eines Richters gerügt wird. Ziel der Dienstaufsichtsbeschwerde ist es, dienstaufsichtsrechtliche Maßnahmen gegen diese Person zu veranlassen.Wenn Sie also vor diesem Hintergrund weiterhin an Ihrer Dienstaufsichtsbeschwerde festhalten, dann geht es Ihnen vermutlich in erster Linie darum, dem OB mal so richtig vorzuführen. Ginge es Ihnen um die Sache, dann wären Sie ja wohl mit einem Antrag auf (fach-)rechtsaufsichtliche Prüfung weitergekommen. So wie es aussieht wollen Sie das aber gar nicht.
Hinweis: Eine andere Entscheidung in der Sache können Sie mit der Dienstaufsichtsbeschwerde nicht erreichen. Soll eine andere Sachentscheidung herbeigeführt werden, ist Fachaufsichtsbeschwerde zu erheben.
Herr Damberger, waren Sie nicht neulich offiziell der Leiter der Delegation der Stadt Passau bei dem Besuch der Fregatte Passau bei der Marine in Kiel? (Ich weiß jetzt nicht, ob das wirklich eine Fregatte war, kann ja auch sonst irgendein Kahn gewesen sein.) Durften wir nicht alle das Photo in der PNP bewundern? Wenn ich das richtig sehe, dann war das beispielsweise ein kollegialer Akt des OBs bzw. des Stadtrates. Und nun geben Sie hier den Hilfslöwen und machen einen Aufstand.
Müssen wir das verstehen?
Die Beschwerdeführer von Wahlinfo-Passau
P.S.: Und Herr Dr. W., haben Sie schlecht geschlafen? Anstatt hinter den Kulissen geräuschlos den selbst zugefügten Schaden zu reparieren, müssen Sie nun in das gleiche Horn blasen. Auch das bewegt sich jenseits unserer Vorstellungskraft. Sie wollen wohl ewig in der Opposition bleiben... oder?
Mittwoch, 29. Juli 2009
Deutschstunde Teil 2
Abgesehen davon dass der geneigte Leser der PNP heute erfährt, dass MdB Scheuer offensichtlich überwachen lässt, wie oft Stadtrat Dittlmann ins PEB geht und ganz abgesehen davon dass Dittlmann Tag und Nacht sein Leben riskiert und das ehrenvoller ist als Rasenmähen, fragt sich der bairisch-affine Bildungsbürger trotzdem was ganz anderes:
Was bitte soll der Begriff "Abwatten" bedeuten? Also wir kennen ihn nicht. Wir kennen vielleicht "Abwatschen" und das soll wohl auch gemeint sein, aber "Abwatten"? Nie gehört.
Liebe, mit dem bairischen Idiom vertraute Leser! Sagen Sie uns bitte Ihre Meinung. Gibt es den Begriff "Abwatten"?
Vielen Dank!
Was bitte soll der Begriff "Abwatten" bedeuten? Also wir kennen ihn nicht. Wir kennen vielleicht "Abwatschen" und das soll wohl auch gemeint sein, aber "Abwatten"? Nie gehört.
Liebe, mit dem bairischen Idiom vertraute Leser! Sagen Sie uns bitte Ihre Meinung. Gibt es den Begriff "Abwatten"?
Vielen Dank!
Montag, 27. Juli 2009
Angedacht und darniedergelegt
Lieber Tölpel!
Hast es auch gelesen in der Zeitung? Der Oberradler Liebsch hat behauptet, dass unser Lieblingsbürgermeister Mangold "nach eigenem Bekunden erst seit einem Jahr ein Fahrrad hat." Ja und? Er ist halt ein Spätentwickler, unser Urbi. Seit zwei Jahren eine Frau, seit eineinviertel Jahren einen halbwegs vernünftigen (Ehrenamts-)Job und eben seit einem Jahr ein Fahrrad. Mir imponiert das, wenn einer in dem Alter noch dazulernt. Wirst sehen - vielleicht lernt er diesen Sommer noch schwimmen und macht sein Seepferdchen.
Ob die CSU in den nächsten Jahren noch was dazulernt, darf jedoch getrost bezweifelt werden. Jetzt haben sie wieder rumgeheult, dass der OB ihre Anträge nicht würdigt, ihm einen überheblichen Führungsstil vorgeworfen und mit einer Dienstaufsichtsbeschwerde gedroht. Und was ist dabei rausgekommen? Es waren gar keine Anträge, sondern eher ein paar informelle Schreiben, die einfach mal so rausgeschickt worden sind. Albert Zankl selbst hat das Ganze als "eine erste Darniederlegung eines Schriftsatzes" genannt. Darniederlegung??? Was ist denn das für ein schönes Wort? Wer hat es denn erfunden? Und auf welche Freudsche Fehlleistung geht die Wortkreation wohl zurück? Ich persönlich kenne ja das Wort "Darlegung"; aber ich kenne auch den Begriff "daniederliegen." Ist jetzt eine Darniederlegung eine Darlegung einer Truppe, die daniederliegt? So wird es wohl sein.
Apropos schlechtes Deutsch. In dem einen Schreiben der CSU heißt es: "In diesem Zusammenhang ist eine Verbesserung (...) anzudenken." Herrgott nochmal - auch wenn bestimmte PNP-Redakteure (manche mehr, manche weniger) das Unwort "etwas andenken" in einem durchschnittlichen Artikel mehr als einmal verwenden: Es heißt immer noch besser und vor allem tausendmal schöner "über etwas nachdenken." "Etwas andenken" hört sich immer noch so an, als wäre man zu blöd, etwas zu Ende zu denken. Darüber sollten jetzt mal ganz viele nachdenken. Und bitte sagen Sie jetzt nicht: "Da bin ich ganz bei Ihnen." Das ist nämlich ähnlich doof und heißt richtig: "Da bin ich ganz Ihrer Meinung."
Wie repräsentativ die Umfragen der PNP-Lokalredaktion sind, erfuhr man mal wieder in der Samstagsausgabe. Auf die Frage, wie man denn zum vollen Adoptionsrecht für homosexuelle Paare stehe, antworteten alle Befragten positiv. Von "warum nicht?" über "super" und "gute Idee" bis zur Aussage, "dass es den Kindern bei gleichgeschlechtlichen Paaren besser geht", war alles dabei. Sauber! Ich freue mich schon auf die nächste Kleinumfrage "Was würden Sie wählen, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre?" Ob dann die Grünen auf 78 % kommen? Ich jedenfalls traue den Umfragen auf Wahlinfo-Passau mehr.
Und Du? Es grüßt Dich fragend
Deine Kathi
Liebe Kathi!
Ich traue überhaupt keinem. Und am wenigsten traue ich der Aufsicht der jeweiligen Ausschüsse bei den städtischen Töchtern und Stieftöchtern. Der Mixa ist ja jetzt in der Causa VHS ziemlich gut weggekommen - Schwamm drüber. Dass diese VHS aber vor Jahren von einem egozentrischen Despoten in einem Schreckensregime geführt wurde, ist nie so ganz ans Tageslicht gekommen. Da war ja die Koller-Jackl-Affäre nur einer von vielen Mobbing-Vorfällen. Was bei der Event und der WGP alles passiert ist, dringt auch nur häppchenweise durch und was im Management des Klinikums alles schief läuft, bzw. was da an Geld verbraten wird, ist auch nichts neues. Irgendwer scheint aber ein Interesse dran zu haben, dass da jetzt auch mal aufgeräumt wird. Oder geht das alleine auf den investigativen Journalismus eines Franz Danningers zurück? Ich bin mal gespannt, wie lange es noch dauert, bis ganz viele Leute auf einmal merken, dass es sich bei der Dienstwagenregelung für den "Pflegedirektor" um einen Skandal handeln könnte.
In Passau ist dafür ein Kreisverkehr ein Riesen-Politikum oder auch die Frage, ob man durch Straßen überhaupt noch durchfahren darf oder besser nicht. Einige Anwohner-Aktivisten haben es ja in der letzten Zeit ganz gut hingekriegt, eine überaus absurde Verkehrsituation zu schaffen. Ganz ehrlich - ich kenne die Grünaustraße seit Jahrzehnten und bin auch öfter mal durchgefahren. Sowas Blödes wie die jetzige Situation habe ich selten gesehen. Seit Jahren am nervigsten ist aber ein Bewohner der Leonhard-Pamingerstraße. Der will einfach nur, dass gar keine Autos mehr durchfahren. Liebe Stadträte, wenn Ihr denen, die am lautesten schreien, immer ihre Straßen beruhigt, dann könnt Ihr konsequenterweise aber auch mehr Radwege bauen. Weil mit dem Auto kommt man dann nirgends mehr hin.
Der Dittlmann ist übrigens aus der CSU ausgetreten. Ganz ehrlich - ich frage mich viel öfter, wer da in Passau überhaupt noch richtig drin ist, zumindest in der Fraktion. Aber lassen wir das. Man muss ja nicht dauernd auf denen rumhacken. Ich bin mir übrigens sicher, dass unser Dr. Andi schon Spitzen-Ideen für den Wahlkampf hat. Freust Du Dich auch schon so wie ich?
Dein Tölpel
Hast es auch gelesen in der Zeitung? Der Oberradler Liebsch hat behauptet, dass unser Lieblingsbürgermeister Mangold "nach eigenem Bekunden erst seit einem Jahr ein Fahrrad hat." Ja und? Er ist halt ein Spätentwickler, unser Urbi. Seit zwei Jahren eine Frau, seit eineinviertel Jahren einen halbwegs vernünftigen (Ehrenamts-)Job und eben seit einem Jahr ein Fahrrad. Mir imponiert das, wenn einer in dem Alter noch dazulernt. Wirst sehen - vielleicht lernt er diesen Sommer noch schwimmen und macht sein Seepferdchen.
Ob die CSU in den nächsten Jahren noch was dazulernt, darf jedoch getrost bezweifelt werden. Jetzt haben sie wieder rumgeheult, dass der OB ihre Anträge nicht würdigt, ihm einen überheblichen Führungsstil vorgeworfen und mit einer Dienstaufsichtsbeschwerde gedroht. Und was ist dabei rausgekommen? Es waren gar keine Anträge, sondern eher ein paar informelle Schreiben, die einfach mal so rausgeschickt worden sind. Albert Zankl selbst hat das Ganze als "eine erste Darniederlegung eines Schriftsatzes" genannt. Darniederlegung??? Was ist denn das für ein schönes Wort? Wer hat es denn erfunden? Und auf welche Freudsche Fehlleistung geht die Wortkreation wohl zurück? Ich persönlich kenne ja das Wort "Darlegung"; aber ich kenne auch den Begriff "daniederliegen." Ist jetzt eine Darniederlegung eine Darlegung einer Truppe, die daniederliegt? So wird es wohl sein.
Apropos schlechtes Deutsch. In dem einen Schreiben der CSU heißt es: "In diesem Zusammenhang ist eine Verbesserung (...) anzudenken." Herrgott nochmal - auch wenn bestimmte PNP-Redakteure (manche mehr, manche weniger) das Unwort "etwas andenken" in einem durchschnittlichen Artikel mehr als einmal verwenden: Es heißt immer noch besser und vor allem tausendmal schöner "über etwas nachdenken." "Etwas andenken" hört sich immer noch so an, als wäre man zu blöd, etwas zu Ende zu denken. Darüber sollten jetzt mal ganz viele nachdenken. Und bitte sagen Sie jetzt nicht: "Da bin ich ganz bei Ihnen." Das ist nämlich ähnlich doof und heißt richtig: "Da bin ich ganz Ihrer Meinung."
Wie repräsentativ die Umfragen der PNP-Lokalredaktion sind, erfuhr man mal wieder in der Samstagsausgabe. Auf die Frage, wie man denn zum vollen Adoptionsrecht für homosexuelle Paare stehe, antworteten alle Befragten positiv. Von "warum nicht?" über "super" und "gute Idee" bis zur Aussage, "dass es den Kindern bei gleichgeschlechtlichen Paaren besser geht", war alles dabei. Sauber! Ich freue mich schon auf die nächste Kleinumfrage "Was würden Sie wählen, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre?" Ob dann die Grünen auf 78 % kommen? Ich jedenfalls traue den Umfragen auf Wahlinfo-Passau mehr.
Und Du? Es grüßt Dich fragend
Deine Kathi
Liebe Kathi!
Ich traue überhaupt keinem. Und am wenigsten traue ich der Aufsicht der jeweiligen Ausschüsse bei den städtischen Töchtern und Stieftöchtern. Der Mixa ist ja jetzt in der Causa VHS ziemlich gut weggekommen - Schwamm drüber. Dass diese VHS aber vor Jahren von einem egozentrischen Despoten in einem Schreckensregime geführt wurde, ist nie so ganz ans Tageslicht gekommen. Da war ja die Koller-Jackl-Affäre nur einer von vielen Mobbing-Vorfällen. Was bei der Event und der WGP alles passiert ist, dringt auch nur häppchenweise durch und was im Management des Klinikums alles schief läuft, bzw. was da an Geld verbraten wird, ist auch nichts neues. Irgendwer scheint aber ein Interesse dran zu haben, dass da jetzt auch mal aufgeräumt wird. Oder geht das alleine auf den investigativen Journalismus eines Franz Danningers zurück? Ich bin mal gespannt, wie lange es noch dauert, bis ganz viele Leute auf einmal merken, dass es sich bei der Dienstwagenregelung für den "Pflegedirektor" um einen Skandal handeln könnte.
In Passau ist dafür ein Kreisverkehr ein Riesen-Politikum oder auch die Frage, ob man durch Straßen überhaupt noch durchfahren darf oder besser nicht. Einige Anwohner-Aktivisten haben es ja in der letzten Zeit ganz gut hingekriegt, eine überaus absurde Verkehrsituation zu schaffen. Ganz ehrlich - ich kenne die Grünaustraße seit Jahrzehnten und bin auch öfter mal durchgefahren. Sowas Blödes wie die jetzige Situation habe ich selten gesehen. Seit Jahren am nervigsten ist aber ein Bewohner der Leonhard-Pamingerstraße. Der will einfach nur, dass gar keine Autos mehr durchfahren. Liebe Stadträte, wenn Ihr denen, die am lautesten schreien, immer ihre Straßen beruhigt, dann könnt Ihr konsequenterweise aber auch mehr Radwege bauen. Weil mit dem Auto kommt man dann nirgends mehr hin.
Der Dittlmann ist übrigens aus der CSU ausgetreten. Ganz ehrlich - ich frage mich viel öfter, wer da in Passau überhaupt noch richtig drin ist, zumindest in der Fraktion. Aber lassen wir das. Man muss ja nicht dauernd auf denen rumhacken. Ich bin mir übrigens sicher, dass unser Dr. Andi schon Spitzen-Ideen für den Wahlkampf hat. Freust Du Dich auch schon so wie ich?
Dein Tölpel
Freitag, 24. Juli 2009
Lieber Herr Danninger, PNP!
Einen derart kritischen Artikel zu einem Chef einer Passauer Institution wie den heutigen zum Klinikumchef Kobluk haben wir in der PNP selten gelesen.
Respekt und kein weiteres Wort!
Respekt und kein weiteres Wort!
Montag, 20. Juli 2009
Kuckuck, Hubsi Denk!
Aus der Story hätte man ja zumindest noch diese Überschrift zaubern können:
Big Ben - auch die Feuerwehr kommt zu spät zum Spritzen
Gern geschehen...
Big Ben - auch die Feuerwehr kommt zu spät zum Spritzen
Gern geschehen...
Sonntag, 19. Juli 2009
Am Ende aber atmend
Lieber Tölpel!
Dass der alte Schwerenöter noch einmal zu so hohen Ehren kommen würde, hat sich unser EW-Intendant Freiherr von Freibier auch nicht träumen lassen. Stell Dir vor: Wurde der berühmteste Intendant Passaus doch glatt verwechselt. Zu dieser Ehre kam der wackere Pangraz bei einer Zugfahrt. Wie so oft, diktierte er per Mobiltelefon einer Mitarbeiterin, was ihm gerade so durch den Kopf ging (Heute back' ich, morgen brau' ich, übermorgen hol' ich der Königin ihr Kind). Freibier hatte diese geniale Eingebung gerade ins Handy gesprochen, da redete ihn eine Mitreisende an: „Ich kenne Sie, Sie sind doch Jesus Christus!?“ Im ersten Ärger blaffte der Intendant zurück: "Ich bin Freiherr von Freibier und viel berühmter, Sie Arschloch!" Letztlich war der EW-Intendant dann doch enttäuscht, nur der große Pangraz und nicht der Messias zu sein: Der hat nämlich seine Kreuzigung schon hinter sich.
Der Damberger findet es übrigens total fies, dass er mit seiner B-Mannschaft überhaupt nicht mehr mitspielen darf. Ehrlich gesagt - ich finde es auch ein bisschen traurig. Akkurat im beschaulichen Passau regiert schon wieder mal cäsaresk ein Sozi und die von der CSU müssen bei der Regierung petzen, weil sie sich sonst nicht zu helfen wissen. Oberlehrermanier wird ihm von der schwarzen Trauertruppe vorgeworfen, dem Oberjürgen. Ja, liebe CSUler, da kann schon was dran sein, aber könntet Ihr mal bitte ein Sekündchen nachdenken? Oberlehrerhaft - Das sind doch eigentlich sui generis immer Eure Parteifreunde... Also diejenigen zumindest in den Städten und Positionen, wo die CSU nicht völlig am Boden liegt. Schadenfroh? Ach was! Fast ein wenig mitleidig.
Ich war übrigens heute im MMK und habe mir ein Bild angesehen, das hieß "Liebende". Auf dem Bild war ein Mann mit zwei nackten Frauen zu sehen. Da musste ich gleich an den verstorbenen ältesten Mann der Welt (Motto: Whisky und wilde, wilde Frauen) und dann gleich an Dich alten Perversling denken. Du stehst doch auch auf sowas, fragt Dich fast schüchtern
Deine Kathi
Liebe Kathi!
Eh klar. Wenn Du jahrelang steinschwer nur herumgesessen bist und dann irgendwann der zweite Frühling kommt, dann bist Du einfach viel cooler und auch viel aktiver. Frag mal den Damberger Clemens! Jahrelang die politische Performance einer Nacktschnecke und dann auf einmal im Rampenlicht. Da kann es schon mal sein, dass Du öffentlich was sagst oder sogar einen Brief schreibst (oder zumindest unterschreibst) - vor lauter Glückshormonen.
Ich habe übrigens mehrere Anfragen bekommen, wann wir denn anfangen, die Bundestagswahl zu thematisieren. Ich habe natürlich schon lang begonnen, zu recherchieren und bin ganz nah dran, die Kandidaten zu identifizieren. Die SPD tritt wiederholt mit einem Phantom an und glaubt wohl auch, das würde reichen. Ganz ehrlich und in tiefer Trauer: Die ehemals größte Volkspartei Deutschlands steckt mitten in ihrem Untergang und die Funktionäre (in Berlin, aber vor allem auch vor Ort in Passau) merken das nicht oder haben einfach kein Rezept dagegen? Kleiner Tipp von hier, ganz umsonst: Hört mal mit Eurer Ochlokratie-Romantik auf und holt Euch Leute, die was drauf haben. Wenn Ihr für Euren Verein noch welche findet...
Ansonsten ist mir natürlich (Spart Euch die Kommentare hierzu, liebe Leser!) durchaus bewusst, dass die heutige Kolumne wieder mal nur Tiefschläge enthält und ansonsten absolut nicht lustig oder interessant ist. Hierzu verspreche ich feierlich, dass das gesamte Wahlinfo-Passau-Team 1. versuchen wird, auch werktags gelegentlich zu posten, 2. bald mit dem Bundestagswahlkampf anfangen wird und 3. viel mehr Sex vorkommen muss.
Los, hol die Butter!
Dein Tölpel
Dass der alte Schwerenöter noch einmal zu so hohen Ehren kommen würde, hat sich unser EW-Intendant Freiherr von Freibier auch nicht träumen lassen. Stell Dir vor: Wurde der berühmteste Intendant Passaus doch glatt verwechselt. Zu dieser Ehre kam der wackere Pangraz bei einer Zugfahrt. Wie so oft, diktierte er per Mobiltelefon einer Mitarbeiterin, was ihm gerade so durch den Kopf ging (Heute back' ich, morgen brau' ich, übermorgen hol' ich der Königin ihr Kind). Freibier hatte diese geniale Eingebung gerade ins Handy gesprochen, da redete ihn eine Mitreisende an: „Ich kenne Sie, Sie sind doch Jesus Christus!?“ Im ersten Ärger blaffte der Intendant zurück: "Ich bin Freiherr von Freibier und viel berühmter, Sie Arschloch!" Letztlich war der EW-Intendant dann doch enttäuscht, nur der große Pangraz und nicht der Messias zu sein: Der hat nämlich seine Kreuzigung schon hinter sich.
Der Damberger findet es übrigens total fies, dass er mit seiner B-Mannschaft überhaupt nicht mehr mitspielen darf. Ehrlich gesagt - ich finde es auch ein bisschen traurig. Akkurat im beschaulichen Passau regiert schon wieder mal cäsaresk ein Sozi und die von der CSU müssen bei der Regierung petzen, weil sie sich sonst nicht zu helfen wissen. Oberlehrermanier wird ihm von der schwarzen Trauertruppe vorgeworfen, dem Oberjürgen. Ja, liebe CSUler, da kann schon was dran sein, aber könntet Ihr mal bitte ein Sekündchen nachdenken? Oberlehrerhaft - Das sind doch eigentlich sui generis immer Eure Parteifreunde... Also diejenigen zumindest in den Städten und Positionen, wo die CSU nicht völlig am Boden liegt. Schadenfroh? Ach was! Fast ein wenig mitleidig.
Ich war übrigens heute im MMK und habe mir ein Bild angesehen, das hieß "Liebende". Auf dem Bild war ein Mann mit zwei nackten Frauen zu sehen. Da musste ich gleich an den verstorbenen ältesten Mann der Welt (Motto: Whisky und wilde, wilde Frauen) und dann gleich an Dich alten Perversling denken. Du stehst doch auch auf sowas, fragt Dich fast schüchtern
Deine Kathi
Liebe Kathi!
Eh klar. Wenn Du jahrelang steinschwer nur herumgesessen bist und dann irgendwann der zweite Frühling kommt, dann bist Du einfach viel cooler und auch viel aktiver. Frag mal den Damberger Clemens! Jahrelang die politische Performance einer Nacktschnecke und dann auf einmal im Rampenlicht. Da kann es schon mal sein, dass Du öffentlich was sagst oder sogar einen Brief schreibst (oder zumindest unterschreibst) - vor lauter Glückshormonen.
Ich habe übrigens mehrere Anfragen bekommen, wann wir denn anfangen, die Bundestagswahl zu thematisieren. Ich habe natürlich schon lang begonnen, zu recherchieren und bin ganz nah dran, die Kandidaten zu identifizieren. Die SPD tritt wiederholt mit einem Phantom an und glaubt wohl auch, das würde reichen. Ganz ehrlich und in tiefer Trauer: Die ehemals größte Volkspartei Deutschlands steckt mitten in ihrem Untergang und die Funktionäre (in Berlin, aber vor allem auch vor Ort in Passau) merken das nicht oder haben einfach kein Rezept dagegen? Kleiner Tipp von hier, ganz umsonst: Hört mal mit Eurer Ochlokratie-Romantik auf und holt Euch Leute, die was drauf haben. Wenn Ihr für Euren Verein noch welche findet...
Ansonsten ist mir natürlich (Spart Euch die Kommentare hierzu, liebe Leser!) durchaus bewusst, dass die heutige Kolumne wieder mal nur Tiefschläge enthält und ansonsten absolut nicht lustig oder interessant ist. Hierzu verspreche ich feierlich, dass das gesamte Wahlinfo-Passau-Team 1. versuchen wird, auch werktags gelegentlich zu posten, 2. bald mit dem Bundestagswahlkampf anfangen wird und 3. viel mehr Sex vorkommen muss.
Los, hol die Butter!
Dein Tölpel
Samstag, 18. Juli 2009
So so, CSU!
Michael Koch jubelt im Kommentar und faselt schon etwas von "Gut gebrüllt, CSU-Löwe!". Für derartige Wortakrobatik können wir uns hier nicht erwärmen, aber immerhin haben wir zur Kenntnis genommen, es gibt in Passau eine CSU und einen Herrn Dammberger. Und vermutlich hat inzwischen auch die CSU mitbekommen, daß demnächst wieder eine Wahl ansteht. Da holt man schon einmal die heißen Themen hervor. Konkret geht es um das Procedere für einen Förderantrag in Sachen Breitband-Versorgung und um die Modifikation des Innenstadt-Entwicklungs-Konzeptes für den Zeitraum, in dem zwei Abiturjahrgänge die Schule verlassen. Hammerhart! Weiterhin wirft man dem Oberbürgermeister auch einmal generell seine Umgangsformen vor. Das ist immer gut.
Die disziplinarrechtliche Dienstaufsichtsbeschwerde klingt natürlich erst einmal hoch dramatisch. Zu Zeiten unseres EX-OBs wurde das wesentlich geräuschloser mit Anträgen auf rechtsaufsichtliche Prüfung gemacht. Wir erinnern uns dunkel an Phasen, in denen die Gestaltungsmehrheit beispielsweise per Mehrheitsbeschluss verfügt hat, daß der Stadtrat über abzustimmende Event-Verträge ohne inhaltliche Kenntnis dieser Verträge abzustimmen habe... Stimmt! Da war doch noch was. So schnell vergisst die Öffentlichkeit nicht. Im Vergleich zu den wilden Zeiten unter unserem Ex-OB wirkt das Gruppenkuscheln im jetzigen Stadtrat ja richtig friedlich.
Offensichtlich hat da jemand seine Medikamente vergessen. Das ist alles nicht so schlimm. Der Arzt kann Patienten erneut einstellen. Oder aber, es ist doch Wahlkampf. Dann sollte CSU vielleicht zur Kenntnis nehmen, daß die sozialdemokratische Dame keine wirkliche Gefahr für Dr. Andi ist.
Die disziplinarrechtliche Dienstaufsichtsbeschwerde klingt natürlich erst einmal hoch dramatisch. Zu Zeiten unseres EX-OBs wurde das wesentlich geräuschloser mit Anträgen auf rechtsaufsichtliche Prüfung gemacht. Wir erinnern uns dunkel an Phasen, in denen die Gestaltungsmehrheit beispielsweise per Mehrheitsbeschluss verfügt hat, daß der Stadtrat über abzustimmende Event-Verträge ohne inhaltliche Kenntnis dieser Verträge abzustimmen habe... Stimmt! Da war doch noch was. So schnell vergisst die Öffentlichkeit nicht. Im Vergleich zu den wilden Zeiten unter unserem Ex-OB wirkt das Gruppenkuscheln im jetzigen Stadtrat ja richtig friedlich.
Offensichtlich hat da jemand seine Medikamente vergessen. Das ist alles nicht so schlimm. Der Arzt kann Patienten erneut einstellen. Oder aber, es ist doch Wahlkampf. Dann sollte CSU vielleicht zur Kenntnis nehmen, daß die sozialdemokratische Dame keine wirkliche Gefahr für Dr. Andi ist.
Freitag, 17. Juli 2009
Donnerstag, 16. Juli 2009
Liebe Passauer Neue Presse!
Dass Ihr heute eine Veranstaltung im Dom St. Stephan mit Kabarett übertitelt, ist ja schon mal ganz witzig.
Aber solltet Ihr nicht statt einem nicht ganz so kabarettistischen Blechbläserkonzert eher diejenigen Dom-Performances als Kabarett bezeichnen, wo sich Männer mittleren bis gehobenen Alters in bunten langen Kleidern vorm Altar exponieren?
Nur so eine Idee...
Aber solltet Ihr nicht statt einem nicht ganz so kabarettistischen Blechbläserkonzert eher diejenigen Dom-Performances als Kabarett bezeichnen, wo sich Männer mittleren bis gehobenen Alters in bunten langen Kleidern vorm Altar exponieren?
Nur so eine Idee...
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