Dienstag, 11. Oktober 2011

Abgelehnt und aufgeflogen

Lieber Tölpel!

Gestern Abend bin ich ins Kino gegangen und habe mir den neuen Lars von Trier-Film angeschaut. Eigentlich war ich ja ziemlich skeptisch, weil Filme, die von nahezu allen Feuilletonisten-Kasperln hochgeschrieben werden, meistens ein Riesen-Scheißdreck sind. Aber irgendwie habe ich gehofft, dass mich Melancholia von meinem letzten von Trier-Trauma Antichrist therapiert und so bin ich halt doch rein. Der Film war dann sensationell gut und hat mich spontan von meinen Depressionen geheilt. Man muss sich nur immer vorstellen, dass bald der böse Planet kommt und alles wird leichter.

Mit der Kunst ist es ja so eine Sache. Auf den großen Festivals und Metropolen-Bühnen musst Du einfach am besten irgendwas mit Sex und Gewalt aufführen - idealerweise in Verbindung mit irgendwelchen Freaks, Tieren oder Hitler und schon bist Du ein Künstler. Für einen Kulturpreis in der Provinz reicht es schon, wenn Du mal Landrat warst oder schön malen, basteln oder schweißen kannst. Geeignete Sujets wären Gott, Glaube, Frömmigkeit oder Heimat- und Volkstümelei - dafür finden sich bei uns auch die meisten Laudatoren. Oder Du siehst aus wie ein geisteskranker Nacktmull und singst "Der Bumsti". Obwohl - dann bist Du für den Kulturpreis schon überqualifiziert.

Vielleicht ist es aber auch ein Zeichen für einen Paradigmenwechsel in der Passauer Hochkultur, wenn sogar die weltberühmte Veranstaltungsreihe "Menschen in Europa", die normalerweise mit Veranstaltungen glänzt wie "Sind Steinigungen noch zeitgemäß? Es diskutieren Ihre Heiligkeiten Joseph Ratzinger, Dalai Lama und Pierre Vogel", einen Volksmusiktag im Programm hat, an dem sich Tiefflieger wie Carolin Reiber und Hansi Hinterseer gegenseitig Preise verleihen?

Insofern verheißt es auch nichts Gutes, dass der künftige Intendant der Europäischen Wochen, der - nebenbei erwähnt - mit seiner aktuellen Gärtnerplatztheaterinszenierung ziemlich bescheidene Kritiken einheimst, als Motto für die Festspiele 2012 "Servus, Grüezi und Hallo"(oder so ähnlich) gewählt hat. Kann man bei dieser ganzen leichten Muse nicht noch ein wenig Splatter- und/oder Aktionskunst mit einplanen? Lasst doch die Einführungsveranstaltung von Lars von Trier inszenieren. Und der soll dann die Wildecker Herzbuben aus 1000 Metern Höhe über dem Klostergarten abwerfen. Dann wäre auch das Fundament fürs Konzerthaus oder Museum schon fertig.

Was haben wir früher nicht alles an Neid und Häme über Passaus Mutter Theresa ausgegossen? Aber was sich die Stadt Passau ihrer Tschärity-Lady gegenüber heraus nimmt, verschlägt sogar mir den Atem. Da arbeitet jemand jahrelang Tag und Nacht darauf hin, wenigstens einmal im Jahr auf großer Bühne seine Profilneurose auszuleben, sammelt dabei mehr Spendengelder ein als mancher Kindergartenförderverein auf seiner Weihnachtsfeier und was ist der Dank dafür? Die Stadt Passau verlangt Miete für den Rathaussaal. Spinnt Ihr? Dann bleibt ja gar nichts mehr übrig und das diesjährige Motto "Verschieben wir Nächstenliebe nicht auf nächstes Weihnachten" bleibt schon wieder ein frommer Wunsch.

Fällt Dir auch was zu Kultur und Tschärity ein?

Deine Kathi

Liebe Kathi!

Willst Du jetzt den neuen Passauer Kulturblog betreiben, nachdem der andere anscheinend wieder passé ist? Hallo, Herr Neu-Blogger-Kollege, wars das schon?

Über den alten, neuen Frühstücksdirektor Gevatter sollte ich eigentlich gar nichts mehr schreiben, sonst schickt er mir wieder eine strafbewehrte Verpflichtungs- und Unterlassungserklärung. Ob er sich seine Münchner Kanzlei noch leisten kann, steht allerdings in den Sternen, weil so ein windiges A 16-Gehalt ist zum Leben zu wenig und zum Sterben zuviel. "Die künftige Verwendung" von Gevatter "stehe noch nicht fest und solle demnächst in Stadtratsgremien erörtert werden." (Zillinger) In Gremien? Gleich in mehreren? Da kann ja nur was ganz Großes rauskommen. Berufsmäßiger Stadtrat vielleicht? Dann klappts auch mit B 2.

Noch ein Kuriosum: Die US-Altenpflegerin Anna Rosmus hat angeregt, dem amerikanischen Generalmajor Stanley Eric Reinhart in Passau ein Denkmal aufzustellen, weil er die Stadt in den letzten Kriegstagen nicht zerstören ließ. Gute Idee! Und in die Altstadt stellen wir ein Ehrenmal "Dem unbekannten Zecher" - all dem Partyvolk gewidmet, das nachts friedlich nach Hause geht und nicht alles kurz und klein schlägt.

Die SPD will dem Vernehmen nach ihre ohnehin nicht mehr haltbare Position aufgeben und den Widerspruch gegen die Live-Stream-Übertragungen zumindest fürs Plenum zurückziehen. Dafür soll aus den Ausschüssen gar nicht mehr gesendet werden. Das ist natürlich noch nicht einmal ein Mini-Kompromiss, sondern lediglich ein Ablenkungsmanöver, um irgendwie wieder heil aus der peinlichen Angelegenheit rauszukommen. So gehts halt aber leider auch nicht. Entweder man kann da zuschauen, wo Stadtratspolitik wirklich gemacht wird oder man lässt es gleich bleiben.
Plenum live mag ja ganz witzig sein, aber Operette haben wir in Passau schon genug.

Hurz!

Dein Tölpel

Donnerstag, 29. September 2011

Passsau - die Drei_S_Stadt

Willkommen zum heutigen Hängebrücken-Live-Stream.

Nachdem das jetzt seit Tagen so geschrieben steht, vermuten wir mal, dass es sich um ein kreativ-gestalterisch-typografisches Element handelt:

Passsau - die einzige Drei_S_Stadt der Welt


Dienstag, 27. September 2011

Skandal im Stadtentwicklungsausschuss der Stadt Passau

Vor zwei Minuten passiert: Schwere Persönlichkeitsrechtverletzung eines Stadtrates



18:08 Uhr: Schon wieder! Und wie!


Mittwoch, 21. September 2011

Rubrik: Drollig sind die Passauer

Heute: Eine amüsierte Darstellung in der Süddeutschen Zeitung

Dienstag, 20. September 2011

Soviel zum Thema "Gibts sonst nirgends"

Stadtratssitzungen im Live-Stream gibt es z.B. hier.

Liebe Frau Tucci-Diekmann!

Könnten Sie da nicht mal eingreifen? Früher haben Sie doch auch gleich jeden rausgeschmissen, der Mist gebaut hat.

Wenn sich jemand in einem Absatz eines Kommentars zu 100 Prozent widerspricht, wäre es doch wieder mal Zeit, oder?

Mit kollegialen Grüßen

Die Wächter von Logik und Vernunft auf Wahlinfo-Passau
____________________

PNP heute:

Test mit Tücken

Von W. Lampelsdorfer

War das jetzt der Beginn eines neuen Zeitalters für die Stadt und die Medien? Spannend, aber auch erheiternd war es allemal, was die vorerst unbekannte Zahl von Nutzern gestern auf ihren Computerschirmen serviert bekam. Ob denn die Übertragung in HD-Qualität zu sehen sei? Diese erste Frage eines Stadtrats an die Verwaltung war angesichts eines verschwommenen Ruckel-Bilds für Beobachter am Bildschirm nur noch komisch. Skurril dann die zweite Wortmeldung: Weil Markus Sturm wie mehrere seiner Stadtratskollegen einer Veröffentlichung im Netz nicht zugestimmt hatte, konnten sich die "User" erst am Standbild des Passauer Wolfs, dann an tonlosen Aufnahmen der CSU-Fraktion sowie eines sich offenbar prächtig amüsierenden Oberbürgermeisters erfreuen.

Die Passauer Premiere hatte schon im Vorfeld für viel Wirbel gesorgt. Uns hat sie vor allem dies gezeigt: Für wenig Geld, mit "hausgemachten" Übertragungen, gibt es keine Fernseh-Qualität. Das ist auch solange hinnehmbar, solange man noch in der Probephase ist und nicht weiß, wie viele Bürger eigentlich das Angebot nutzen wollen. Die gestrige Mini-Sitzung, die außer dem Thema Internet praktisch keine Inhalte hatte, darf da nicht als Maßstab genommen werden. Wenn bei der vierten oder fünften Sitzung, den Niederungen der Bauanträge, immer noch hinreichendes Interesse besteht, muss man dringend über neues Equipment nachdenken, will man nicht zur Lachnummer werden.

Nachdenken sollten aber auch noch einmal die Stadträte, die derzeit einer Veröffentlichung von Ton und Bild widersprochen haben. Kommentatoren klagten hier in den letzten Tagen sogar über "Zensur", was natürlich Quatsch ist. OB Dupper fand dazu im Laufe der Sitzung die richtigen Worte: Die Güte der Demokratie hänge nicht vom Livestream ab, sondern von Herzblut, Leidenschaft und Kompetenz von Stadträten und Verwaltung. Wer aber soll sich schon Übertragungen antun, bei denen man nie weiß, über was gerade gesprochen wird, weil entscheidende Argumente stummgeschaltet sind? Je mehr Stadträte sich ausblenden lassen, um so unübersichtlicher und unattraktiver wird das Stadtrats-TV. Das Recht auf mediale Selbstbestimmung muss hier genau abgewogen werden gegen die Gelegenheit, Interesse für die Stadtpolitik zu wecken. Gestern, vor dem Bildschirm, haben sicher etliche Wähler zugeschaut, die noch nie in ihrem Leben einen Sitzungssaal betreten haben. Für sie war die Live-Übertragung eine Chance, ohne großen Aufwand Eindrücke von der Arbeit der Politiker und dem Funktionieren der Demokratie zu gewinnen. Leichtfertig sollte man als Stadtratsmitglied eine Chance wie diese nicht vergeben.

Donnerstag, 15. September 2011

Massenrücktritt jetzt!

Es passiert ja selten genug, dass wir hier auf Wahlinfo-Passau einen ausschließlich ernsthaften und komikfreien Kommentar verfassen. Wenn dies aber geschieht, ist immer Gefahr in Verzug.

Auch spaßfreies Pathos ist uns grundsätzlich fremd. Deshalb muss man es ausdrücklich betonen: Die folgenden Zeilen sind ganz und gar ernst gemeint.

Warum also muss man dies erwähnen und alle freien Medien, Berichterstatter und Kommentatoren auffordern, es uns gleich zu tun? Ganz einfach: Weil sich in Passau ein paar Provinzpolitiker in einer Art und Weise gerieren, die den demokratischen Errungenschaften der letzten Jahrzehnte und unserer Gesellschaftsordnung seit 1945 eklatant zuwider läuft.

Aber von Anfang an und verständlich aufgebaut: Es wurde nach einem entsprechenden Antrag vom Passauer Stadtrat beschlossen, Plenums- sowie Ausschusssitzungen live in Bild und Ton ins Internet zu übertragen. Nach zweifelhafter juristischer Einschätzung (die aufgrund ihrer abwegigen Unlogik ganz sicherlich nicht lange Bestand haben kann) haben Stadträte wie auch Verwaltungsbeamte die Möglichkeit, der eigenen Bild- und Tonaufnahme im Livestream zu widersprechen. Von dieser Möglichkeit haben nach PNP-Berichterstattung vom heutigen Tage "nicht wenige" Stadträte und Verwaltungsmitglieder Gebrauch gemacht.

Ab kommenden Montag ist es also möglich, auf passau.de Sitzungen des Passauer Stadtrats mitzuverfolgen. De facto ist es natürlich nicht möglich. Wenn nämlich bei Wortmeldungen "nicht weniger" Stadträte die Kamera an die Saaldecke gerichtet und der Ton abgeschaltet wird, verliert selbst der interessierteste Beobachter - vor allem wegen der Nichtnachvollziehbarkeit der Argumentation und der fehlenden Erkennbarkeit der Abläufe - die Geduld und das - wie von den Widersprechenden beabsichtigt - Interesse.

Dies wird zur Folge haben, dass in der Testphase, die bis Anfang 2012 andauert, immer weniger und irgendwann praktisch niemand mehr die Livestreams aus dem Passauer Stadtrat betrachten wird, weil eine tatsächliche politische Auseinandersetzung und Diskussion durch die zahlreichen sinn- und ablaufentstellenden Unterbrechungen nicht mehr verfolgbar und wahrnehmbar sein wird.

Es handelt sich also erkennbar um die bewusste und zielgerichtete Sabotage einer seit knapp siebzig Jahren akzeptierten und etablierten medialen Berichterstattung. Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges müssen es demokratische Politiker aushalten, ihr Tun und ihre Aussagen in Bild und Ton der Öffentlichkeit zu präsentieren. Zeitung, Radio, Fernsehen, mittlerweile auch seit den 90-er Jahren Lokalfernsehen geben eine Live-Wahrnehmung von Politikern aller Ebenen wider. Oder käme einer der Passauer Widersprechenden ernsthaft auf die Idee, gegen eine Fotoabbildung in seiner Heimatzeitung, die Zitation seiner Gedanken ebenda oder gar gegen einen Filmbeitrag im Provinz-TV oder Radio aufzubegehren?

Vielleicht auch deshalb nicht, weil die Lokalzeitungen und Regional-TV-Anstalten dem Provinzpolitiker oft zu wohlgesonnen sind. Heißt auf deutsch: Die besonders Dummen werden redigiert, dass der Bürger nicht merkt, dass er besonders dumme Volksvertreter hat.

Sollte diese Behauptung nicht stimmen, frage ich mich, warum ein Passauer Fraktionsvorsitzender seine Ablehnung der Internetübertragung damit begründet hat, "einige Kollegen hätten Angst, sich zu blamieren."

Man darf also konstatieren: Der Widerspruch zum Livestream ist bei denjenigen, denen eine mittlere Geschäftsfähigkeit noch unterstellt werden kann, zutiefst unverschämt und undemokratisch und bei den Anderen Angst vorm Ertapptwerden.

Nach dieser stichhaltigen und unwiderlegbaren, gutachterähnlichen Einschätzung kann ich den Antidemokraten des Passauer Stadtrates nur zurufen: Lest es nochmals, versteht es, widerruft Euren Widerruf oder schmeißt hin. Wer meint, er würde sich ob seiner Aussagen blamieren, kann ja immer noch sein Stadtratsmandat niederlegen. Ganz sicherlich reicht kognitiv-intellektuell-rhetorische Insuffizienz als Begründung aus.

Wir sind noch da.

Der Präsident

Mittwoch, 14. September 2011

Aufgegeben und ausgeteilt

Lieber Tölpel!

Oh mei, oh mei. Ganz wehmütig bin ich gerade geworden als ich mir die vielen Beiträge unseres kleinen Blogs aus der Zeit vor der letzten Kommunalwahl angesehen habe. Fast vier Jahre ist das jetzt her und damals war noch was los hier. Drauf gekommen bin ich, weil sich immer alle beschweren, dass sich hier nichts mehr tut. Ich habe dann immer ein schlechtes Gewissen und bin ganz zerknirscht. Allerdings ist mir nach gründlicher Ursachenforschung eingefallen, dass wir vielleicht gar nichts dafür können. Diese Passauer Politiker (und die, die sich dafür halten) sind schuld und natürlich die Journalisten (und die, die sich dafür halten) von dieser Maschinenbaufirma Diekmann. Die einen machen nichts oder zumindest nichts, worüber es sich zu schreiben lohnt, und die anderen schreiben nichts, wenn mal wirklich was Berichtenswertes passiert.

Aber wir haben natürlich auch nachgelassen. Früher haben wir immer als Erste darüber berichtet, wenn beim Seiler Max wieder was Kleines unterwegs war, wenn der Jungwirth wieder 27 Schläge beim Anzapfen gebraucht hat oder wenn der Zankl seine Verwaltungsbeamten mit dem Ochsenziemer verdroschen hat. Ja, der Zankl - das waren noch Zeiten. Wenn die Opposition gestänkert hat, hat er sie als aus den Löchern kriechende Nessies, Lassies oder Asseln bezeichnet. Städtische Mitarbeiter, die nicht gespurt haben, wurden in den Gulag versetzt und die eigenen Leute wurden, immer dem Stadtwohl folgend, in Gruppen- oder Einzelsitzungen auf Linie gebracht.

Gibt es heute alles nicht mehr. Der Oberjürgen macht alles richtig, seine Partei braucht darob nicht viel zu tun, die CSU hält sich mit Brillanz zurück, weil sie eh nicht wüsste, wer dem Oberjürgen seinen Job machen könnte und die städtischen Verwaltungsbeamten performen wie die Weltmeister und in allen Disziplinen, nach dem Motto, dass es nichts gibt, was ein bayerischer Kommunalbeamter nicht kann. In den Landkreisen läuft es nicht ganz so rund. Wenn man den Passauer Landrat anschaut, fragt man sich schon, ob man solche Positionen wirklich durch Wahlen besetzen sollte und wenn man nach Regen schaut, stellt sich die Frage, ob diese ganze verlogene Bagage, die von allem angeblich nichts gewusst hat, wirklich durch den sogenannten Souverän (und die, die sich dafür halten) bestimmt worden ist.

Soll uns egal sein - wir sind ja als Meinungs-Souverän eher für die Stadt Passau zuständig. Und da passiert nicht viel auf der politischen Bühne. Vielleicht arbeiten wir mal alles Punkt für Punkt ab. Ich beginne mit der SPD. Die hat, wie gesagt, nicht viel zu tun, weil der Oberjürgen ja, wie gesagt, alles richtig macht. Zweimal gab es in diesem Jahr eine Meinungsäußerung. Einmal hat der Fraktionschef dem Bürger erklärt, dass eine Videoübertragung aus den Ausschüssen Quatsch ist, weil Er (der OB) das nicht will, und er (der Bürger) das auch gar nicht braucht, weil er (also der Bürger) nämlich gar nicht sehen will, wie er/sie/es (der/die/das Fraktionskollege) in seinem Ehrenamt herumdilettiert. Außerdem reichen doch die Zeitungsfotos, auf denen man die für jahrelanges Sitzen, Grunzen und Handheben mit Ehrenring oder Urkunden Ausgezeichneten bewundern kann. Die zweite Meinungsäußerung war die eines Genossen, dass man das Leichenhaus in Hals etwas aufhübschen sollte.

Darf man diesbezüglich über die CSU sprechen oder ist das schon geschmacklos? Dem Scheuer ist wahrscheinlich ziemlich wurst, was die alte Garde so treibt oder eben nicht treibt - der ist für Höheres geschaffen. Aber müssten die Einzigen mit Entwicklungspotenzial, Wösner und Dickl, nicht langsam mal den Königsmord planen? Aber wahrscheinlich finden sie den König nicht. Oder man verteilt sich einfach auf andere Fraktionen. Wäre ja auch nichts Neues.

Die Grünen nimmt man schon gelegentlich mal wahr, vor allem den Synek. Die Träger ist ja jetzt quasi in persona nicht unauffällig. Aber beim Neuzugang Bauer scheint die Luft ein bisschen raus zu sein - vielleicht kommt er wieder?

Auch ziemlich hart tut sich die ÖDP, ernst genommen zu werden. Obwohl man ihn losgeworden ist, zieht Fränki die Orangen in der öffentlichen Wahrnehmung immer noch ziemlich ins Burleske. Den Hilfs-Bürgermeister nimmt man auch verstärkt als Kämpfer für die eigenen Machterhaltungsbelange wahr und der Kastner macht tatsächlich Politik. Ansonsten? Fehlanzeige. Der blonde Frömmler mit dem irren Blick ist ja leider seit der letzten Wahl nicht mehr dabei und Bud Spencer war auch schon mal komischer.

Bei dieser FDP/PAL (heißen die so?)-Fraktion steige ich schon lang nicht mehr durch. Wer ist da wo dabei? Stadler ist klar. Den gelben Hilfs-Bürgermeister kennt man auch, weil er den Job seit gefühlt drei Ehrenringperioden macht und das Anzapfen immer noch nicht kann und der Dittlmann ist jetzt auch bei der FDP, nachdem er vorher bei dieser Liste war. Apropos, was machen eigentlich der Höber und der Pell? Weltreise? Ansonsten stellen die FDPPALer oft ganz vernünftige Anträge, die aber nie durchgehen, weil die von der CSU regelmäßig aus Versehen mit der SPD stimmen.

Hab ich noch wen vergessen? Natürlich - den Freien Senioren Club. Wobei man denen zumindest zugestehen muss, dass sich ihr Stammesältester noch regelmäßig als Kommunalpolitiker im Wortsinne profiliert. Der hat übrigens in der letzten Sitzung, in der es um die Neuschaffung der Marketing-Hilfsarbeiter-Stelle ging, gesagt (und ich muss es zitieren, weil es die PNP wieder mal vergessen hat): “Ihr seid doch alle reine Autodidakten, da passt der dazu.“ Für den schönen Spruch muss man ihn auch mal loben.

Hab ich was vergessen in meiner Zwischenbilanz, lieber Tölpel?

Deine Kathi

Liebe Kathi!

Keine Ahnung. Mich interessiert es auch immer weniger. Aber unseren Fans und Kritikern sei gesagt: Wir ziehen das durch bis zur nächsten Wahl! Wahrscheinlich.

"Seid‘s es ois Volldeppen bei da Polizei, oda wos?" Das hat laut PNP ein Herbstdultbesucher zu einem ebenda eingesetzten Polizisten gesagt, was dieser allerdings, ebenfalls laut PNP, dahingehend kommentiert hat, dass man deshalb keine Anzeige erstatten könnte, sonst würde man nicht mehr fertig werden. Ich möchte diesem Beamten keinen Vorwurf machen, weil er ganz bestimmt nur ein Opfer der Umstände ist - der Umstände nämlich, dass es hinten und vorne an Polizisten mangelt und dass es offensichtlich politisch auch nicht gewünscht ist, dass solcherlei Vorkommnisse im Keim erstickt werden. Ich weiß nicht, ob die Verantwortlichen wissen, was Zero-Tolerance-Politik heißt. Ich weiß nur, dass es nachts vor Passauer Kneipen oder auf der Herbstdult gefährlicher ist als in der New Yorker U-Bahn. Und ich weiß auch, was passieren würde, wenn man einen Polizisten in anderen Ländern der Welt als Volldeppen bezeichnen oder ihm in den Unterleib treten (auch auf der Herbstdult passiert) würde. In deutschen Großstädten haben wir hingegen das zunehmend auftretende Phänomen, dass der Abschaum gezielt Polizisten angreift. Wenn man gegen oben genannte Tabubrüche nicht brutalstmöglich vorgeht, blüht uns das in der Provinz auch. Unsere personell unterbesetzte und altersschwache Polizei könnte sich ja nicht mal wehren.

Unsere beiden Paradiesvögel treiben es auch wieder ziemlich bunt. Der Bundes-Busfahrer hat ein Rauchverbot in der Allianz-Arena gefordert (was ja nicht per se abwegig ist) und damit seine Feindbildqualität auf die Südkurve ausgeweitet. Ostbayerns bekanntester Verkehrsexperte fährt sicher nie Bus, sondern Limousine mit Chauffeur und geht mit Blackberry in der Badehose in den See, weil er vor lauter Arbeitsbelastung nicht weiß, wo ihm der Kopf steht. Beide schaffen es damit in die BILD-Zeitung, wobei sich die BILD-Leser beim einen sicher denken: Kreuzigt ihn! Und beim anderen fragen sie sich, wie wohl das Adjektiv zu seinem Familiennamen lautet. Den BILD-Lesern müsste ich diesen müden Kalauer sicherlich erklären, aber unsere überdurchschnittlich intelligenten Leser verstehen ihn bestimmt.

Ich habe mir ja den heutigen PNP-Artikel über die neuen Marketing-Ideen der Marketing-Autodidakten (Fremd-Zitat, gell! Nicht von mir!) genauestens durchgelesen. Sind ja auch ganz tolle Ideen dabei. Allein mir fehlt der Glaube. Ein Punkt lautet: "Flüsse und Wasser entdecken (Zugang erleichtern, Strandcafe, Wasserspiele)." Abgesehen davon, dass ich nicht verstehe, wie man den Zugang zur Donau noch mehr erleichtern will (da brauch ich als Ganzkörpergelähmter nur umfallen und bin drin), fürchte ich beim Thema Strandcafe schlimmstes. Muss man da jetzt auf den (mittlerweile schon uralten) Trend aufspringen und Sand aufschütten und Liegestühle aufstellen? Und vor allem wo, bitte schön? Und was ist mit Wasserspielen gemeint? Ich erinnere mich amüsiert an Nachwuchs-Gestalter-Ideen, wonach man die Ortspitze unterkellern sollte, um dann ein unterirdisches Aquarium zu haben oder so ähnlich. Warum macht man denn nicht was Sinnvolles, Schönes und vielleicht auch Bezahlbares mit Wasser? Schaut doch mal nach Freiburg im Breisgau, wie es da lustig fließt und sprudelt.

Weiterer Schwerpunkt: "Fahrradfreundliche Dreiflüssestadt". Da musstet Ihr aber selber lachen, als Ihr das aufgeschrieben habt, stimmts? Ich kenne wenig Städte in der Größe, die fahrradunfreundlicher sind. Aber damit will ich mich nicht aufhalten. Das wurde schon so oft diskutiert und es ändert sich nichts. Wasserspiele, Fahrradproblematik und was weiß ich noch alles - das ist ja nur exemplarisch für die Passauer Krankheit, tausend Jahre über Ideen zu reden und nichts davon zu realisieren. Beleuchtungskonzept - noch so ein Thema. Autofreier Domplatz, bessere Anbindung zum Oberhaus, eine, von wem auch immer zu verantwortende, Unterversorgung mit Lebensmittelmärkten in der Altstadt, die unter anderem dazu führt, dass dort bald keiner mehr wohnen will - und so weiter und so fort. Hauptsache wir kriegen mit dem Barockfest das hundertste Kasperltheater mit Fressen, Saufen und Lärm, weil die Mai-, Herbst- und Christkindldult, der Red-Bag-Day, die Straßen-, Viertel- und Brückenfeste und was ich sonst noch vergessen habe, reichen ja nicht. Ich hätte lieber eine Stadt, die auch an Nicht-Fest-Tagen lebt und wo ich durch die Straßen schlendern und vielleicht sogar am Domplatz ein Glas Wein trinken kann, aber bitte ohne Geschrei, Besoffene und Frittierfettgestank. Und dass ich das neue Oberhauscafe noch erlebe, bezweifle ich auch.

So, jetzt bin ich fertig.

Dein Tölpel

Freitag, 2. September 2011

Rubrik: Fundsachen

Warum eigentlich noch bloggen, wenn man seine maladen Gedanken doch auch schön auf Schildern veröffentlichen kann?


Entdeckt heute am Malcolm X Boulevard von
Carlo Rosetta vor seinem Auftritt im Apollo Theatre.

Dienstag, 23. August 2011

Aufgegeilt und abgekühlt

Lieber Tölpel!

Ich kann es nicht mehr zählen, wieviele Leser mich schon gerügt haben, dass wir uns gar nicht mehr zu Wort melden. Mei, ich hab zwar schon ein bisschen ein schlechtes Gewissen - aber wenn nichts passiert, können wir auch nicht viel schreiben. Außerdem kann man dem Highlight des Sommers, der Wahl des PaWo-Sommergirls, wirklich nichts Besseres entgegensetzen. Hast Du das schon gesehen, Du alter Lustgreis? Die Fotos sind eine gute Hilfe gegen Sommerdepression oder Ejaculatio praecox; will sagen: wenn Du mal was zum Amüsieren oder zum Abturnen brauchst - einfach an die Sommergirl-Fotos denken!

Sommergirls stopfen Sommerloch - das wäre doch mal eine Überschrift. Bei der PNP findest Du heute hingegen nur eine Meldung, dass ein nackter Mann in einem Passauer Garten die Anwohner gestört hat. Die haben dann die Polizei gerufen und die hat Anzeige erstattet wegen Exhibitionismus und Beleidigung. Abgesehen davon, dass es sich ganz bestimmt nicht um Exhibitionismus handelt, wenn einer nackt im Garten rumläuft und dass ich mich frage, wer und warum deshalb beleidigt ist, stellt sich auch mal wieder die Frage, ob unsere Polizei nichts besseres zu tun hat, als Nackte oder Fahrradfahrer anzuzeigen. In München freut man sich, wenn man im Englischen Garten gelegentlich noch einen nackten Fahrradfahrer sieht - dafür macht die Münchner Polizei regelmäßig Alkoholkontrollen und kommt auch mal bei Vandalismus oder wenn einer zusammengeschlagen wird. Dafür ist in Passau leider keine Zeit mehr, weil wir so viele Exhibitionisten haben.

Die Fotostrecken der PaWo haben für mich ja langsam Kultstatus. Kürzlich habe ich mich durch knapp 1000 Fotos geklickt, auf denen man mehr oder weniger junge Menschen gesehen hat, die auf irgendeinem Schlampenfrachter eine Clubschiffparty gefeiert haben. Die Mitreisenden haben allesamt ausgesehen wie die Ersatzbank-Whitetrash-Komparsen einer neuen RTL2-Degoutainment-Show. (Beachte das Copyright auf Degoutainment©- habe ich soeben erfunden). Für solche Geisterschiffe hat es früher wenigstens noch die Gnade der Pest gegeben.

Apropos degoutant. Wenn es mir einmal wieder gelingt, die PNP online zu lesen, verschlucke ich mich regelmäßig an meinem Frühstücksaspirin. Zum einen, weil die Zeitungslektüre mit meinem Frühstücks-iPad ziemlich kompliziert ist. Obschon es dafür zwar mittlerweile eine eigene Darstellung gibt, kommt man auf dieser allerdings nicht in seinen Abo-Bereich und wenn man dann in die klassische Darstellung gewechselt ist, muss man sich tausendmal aus- und einloggen. Zum anderen finde ich es ziemlich daneben, wenn man einen Live-Ticker zur Trauerfeier eines Regionalpolitikers einrichtet. Und das ganze Nachrufgequatsche immer! De mortuis nil nisi bene. Aber weniger wäre in diesem Fall nicht nur mehr, sondern auch pietätvoller. Muss denn einer, der seinen politischen Job vielleicht wirklich ganz gut gemacht hat, posthum immer gleich selig gesprochen werden? Ich finde es immer ein bisschen peinlich bis geschmacklos.

Aber es passiert halt sonst nicht viel. Man kann ja nicht immer nur darüber berichten, dass der eine Staatssekretär irgendeinen Russen getroffen hat, der auch Schach spielt und der andere seinen Chauffeur bis in die Morgenstunden vor der Kneipe warten lässt. Ansonsten ist die große Zeit der Sommerloch-Stadträte. Da hat einer von der ÖDP ernsthaft vorgeschlagen, dass über das Tourismusbüro buchbare Römerkohorten Touristen zu "frühen Fundstellen der Passauer Geschichte" führen. Sowas hat er irgendwo am Balkan gesehen und als Attraktion empfunden. Ich schmeiß mich weg! Ist das die Hitze oder ein Augustscherz?

Was meinst Du, Steinattraktion?

Deine Kathi!

Liebe Kathi!

Nun ja. Man sollte halt mal statt nach Slowenien nach Rom fahren. Da kann man dann z.B. am Kolosseum gut beobachten, wie albern und störend diese Plastik-Römer sind. Ich finde den Vorschlag aber auch nicht lächerlicher als den, dass sich beim nächstjährigen Passauer Barock-Spektakel Hochzeitspaare in barocken Kostümen im Rathaussaal trauen lassen sollen. Zugegeben - es wird immer mehr en vogue, sich vor der Welt zum Deppen zu machen. Aber muss man wirklich jeden Mist mitmachen? Römer als Stadtführer, Fasching am Hochzeitstag und was einem sonst noch alles als Event zugemutet wird. Verkauft doch einfach die ganze Altstadt an Disneyworld. Bringt sicher mehr Kohle als dieses Weltkulturdings. In München gibt es übrigens eine Stadtführung namens Third Reich Tour. Das wäre doch auch was für Passau. Fraglich bleibt nur, was dann die Stadtführer tragen.

Heute schon gespannt bin ich auf die nächstjährigen Europäischen Wochen. Das Motto - wenns nicht auch ein Augustscherz war - lautet ja: An der schönen blauen Donau - Grüß Gott. Oder so ähnlich. Ich glaube, da gehe ich seit langem wieder mal hin. Und zwar zum Eröffnungskonzert. Wie gutinformierte Kreise berichten, erwartet uns dort ein Potpourri aus Johann Strauss-Melodien und Schleimattacken von diesen beiden Schmierlappen mit Wohnsitz in Thyrnau und Tiefenbach. Ich stelle mir das bildlich vor. Der neue Intendant marschiert im barocken Trachtenanzug zu einem eigens komponierten Walzertakt-Defiliermarsch auf die Bühne, während Platzanweiser in Goofy-Kostümen sowie Legionärs- und SS-Uniformen die in Barockkleider gewandeten Gäste begrüßen. Und die vom City-Marketing verteilen rote Einkaufstaschen. Pardon - ich schwelge in Vorfreude.

Sonst war nicht viel, oder? Unsere mehrfache Kritik am Fahrverhalten der Krankenwagenfahrer wird nahezu wöchentlich durch einen neuen Unfall unterfüttert, Passau ist Spitzenreiter bei den katholischen Kirchenaustritten (worans wohl liegt?) und der ÖDP-Bundeschef macht jetzt den Busführerschein. Sic transit gloria mundi.

Sommerloch-Kolumne beendet. Ich geh jetzt zum Baden!

Vale, Heil und Pfiat Gott oder wie unser Lieblingsverkehrspolitiker immer sagt: "Draußen wartet mein Wagen!"

Dein Tölpel

Ich glaube,

ich schreibe heute noch was...

Aber was?

Freitag, 12. August 2011

Verehrter Peter Baumgardt!

Sie sind noch nicht mal richtig Intendant dieser komischen Wochen da und outen sich bereits als Kathi-/Tölpel-Fan und veritabler Satiriker.

"An der schönen blauen Donau − Grüß Gott" lautet ihr 2012er Motto und als wir das gelesen haben, sind wir vor Lachen fast vom Stuhl gefallen.

Jetzt müssen Sie nur noch hoffen, dass die Passauer da Ihre feine Ironie nicht herauslesen. Es sind nämlich gar nicht so wenige, die - wie offensichtlich auch Sie - die Tölpel-Kolumne im letzten Dezember-Bürgerblick gelesen haben. Folgendes hat der Tölpel da geschrieben:

"Die fantastischste und herausragendste Figur dahier hat zwar wenig Haare, dafür aber blaues Blut: Freiherr von Freibier. Umso entsetzlicher - meint die PNP - ist es, dass der Super-Intendant der berühmtesten Festspiele zwischen Vilshofen und Freinberg noch immer keinen Kulturpreis erhalten hat. Genau! Und was mich ebenso entsetzt, ist die Tatsache, dass Panki noch nicht einmal einen Preis von der Gesellschaft für deutsche Sprache erhalten hat. Einen Preis z.B. für Verdienste um die deutsche Präposition. Aufhören muss Panki nämlich nur, weil ihm nach den Mottos "In Gott", "Mit Gott", "Zu Gott", "Auf Gott", "Vor Gott", "Durch Gott", "Zwischen Gott", "Unter Gott", "Für Gott", "Von Gott", "Wegen Gott" und schließlich "An Gott" schlicht und einfach die Präpositionen ausgegangen sind. Schade eigentlich. Adieu!"

Wahnsinn, Maestro Baumgardt! Auf sowas abgefuckt Avantgardistisches wie "Grüß Gott" wären nicht mal wir gekommen. Vor allem ist das so betrachtet auch wieder für Jahre ausbaufähig. "Oh mein Gott", "Gott sei Dank", "Um Gottes Willen", "Bi-Gott" oder dann irgendwann wieder "Pfiat Gott" - alles Mega-Mottos.

Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit!

i.V. Gotthilf Fischer, Ferienaushilfe bei Wahlinfo-Passau

Donnerstag, 4. August 2011

Seminar-Tipp

Enttäuscht von Schlampen, brutalen Ehefrauen, Pawo-Fotostrecken ohne Nippel und ausbleibenden Kolumnen?

Wahlinfo-Passau empfiehlt:


Sonntag, 24. Juli 2011

Angriff der Killer-Sluts

Puh, Glück gehabt!



______________________________________

Dito!


Donnerstag, 21. Juli 2011

Save the Date! [SlutWalk Passau]

Samstag Mittag Titten schauen in der Passauer FuZo

Vorauswahl zum PAWO-Sommergirl 2011




Weitere Informationen bei Facebook.

Mittwoch, 20. Juli 2011

Wohin mit den Alten???

Seniorenfunktionäre immer vernünftiger -
Hildegunde Brummer beantragt
den Gelben Sack


Montag, 18. Juli 2011

Beukottiert die PNP!


Gefunden vom Premium-Kommentator Zukunftsrat

Dienstag, 12. Juli 2011

Aufgepeppt und aufgerollt

Lieber Tölpel!

Ceterum censeo escalatorem esse aedificandum. Ja genau - ich gebe keine Ruhe mit der Oberhausrolltreppe. Weil sie erstens die beste Idee ist, zweitens von uns und drittens wir vor allem aufpassen müssen, dass sich keiner unserer Passauer Spitzenpolitiker und -verwaltungsbeamten mit unseren Federn schmückt. Das Oberhaus ist ja überhaupt das neue Lieblingsthema. Die Stadtspitze will das Café kaufen und herrichten, die CSU will gleich wieder ganz was Besonderes mit Europa oder was weiß ich und mein Lieblingsleserbriefschreiber Dr. Hans Simmelbauer (ist der eigentlich auch bei der CSU?) geht in seinem gestrigen PNP-Leserbrief gleich noch einen Schritt weiter und sieht schon einen dringenden Bedarf für einen Hubschrauberlandeplatz für den dann jährlich stattfindenden Weltwirtschaftsgipfel. Helmut Schmidt hat einmal gesagt: "Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen."

Na, das war jetzt vielleicht ungerecht, weil ich finde ja auch, dass man sich ruhig Großes vornehmen darf, aber vielleicht fangen wir jetzt doch erstmal der Reihe nach an. So ein schmuckes neues Oberhauscafé wäre doch schon mal was. Jeder OB muss sich ja auch immer ein Denkmal bauen. Das Schmöllersche heißt Kohlbruck, das Zanklsche Neue Mitte, das Frankenbergersche irgendwann mal Stadtbrand (den er Harfe spielend aus dem Rathausturm beobachtet) und das Duppersche heißt dann eben dereinst Oberjürgenhaus.

Oberjürgenhaus - Du verstehst? Das drängt sich ja gleich aus mehreren Gründen auf als Dupper-Denkmal. Dann muss aber als erstes mal diese verfallende Ruine weg. Als Oberjürgen muss ich doch auf dem Oberjürgenhaus auch repräsentieren können. Stell Dir mal vor, es kommt ein hochrangiger Politiker vorbei - zum Weltwirtschaftsgipfel oder einfach zum Antrittsbesuch, z.B. der neue Herrscher vom Südsudan. Dann muss der derzeit noch mit seinem vergoldeten Kampfhubschrauber in einer primitiven Wiese landen und stellt anschließend beim Bummel mit dem Oberjürgen zum Aussichtspunkt fest, dass die Bausubstanz bei uns in einem erbärmlicheren Zustand ist als im Südsudan. Und während er angewidert auf die Caféruine blickt, flüstert ihm wahrscheinlich der Waschler ins Ohr: "His Highness, this is the place, where our lord mayor celebrated his wedding party. He's a socialist, you know." Nein, das geht so nicht. Unser Oberjürgenhauscafé muss schöner werden! Und mit der Präsidenten-Rolltreppe landet man dann direkt auf der Terrasse an - wenn mal der Hubschrauber kaputt ist.

Das wird ihm dann wahrscheinlich auch wieder nicht passen, dem neuen Vorsitzenden der Jungen Union dahier. Küblböck oder so ähnlich heißt der. Ist das nicht der, der früher immer so furchtbar gesungen hat und so tuntig herumgehüpft ist? Aber haben sie den nicht im Dschungelcamp totgeschlagen, weil er allen so auf die Nerven ging? Scheinbar nicht. Jetzt ist er jedenfalls aufstrebender CSU-Politiker, will was werden und gibt gleich mal Vollgas. Unser Oberjürgen würde nur verhindern statt gestalten, Investoren vergraulen und außerdem ist er infam und unfähig. Das hat der wirklich alles so gesagt, bzw. geschrieben - behauptet zumindest die AmSonntag und die hat immer recht. Gut gegeben - so macht man sich beliebt. Also beim Waschler vielleicht. Aber ob man mit dem seiner und der eigenen Stimme in den Stadtrat gewählt wird? Aber wahrscheinlich will er doch gar nicht in den Stadtrat. Oder wie soll man seine folgende Aussage verstehen? "Viele Stadtratsfraktionen sind ganz groß im destruktiven Rumnörgeln und Zerreden, konstruktive Konzepte sind von ihnen eher selten zu erwarten." Da kann er doch eigentlich nur die CSU meinen.

Die PNP gibt sich derzeit auch wieder größte Mühe, mich zu erheitern. Nein, ich meine nicht pnp.de. Das erheitert mich schon lang nicht mehr. Kürzlich musste ich mich für die Lektüre eines einzigen kompletten Lokalteils viermal neu einloggen. Das zermürbt einen. Erheitern tun mich eher diese rührenden Versuche, neue Formate zu entwickeln. Eine Junior-PNP gibt es jetzt nämlich auch als Beilage. Und die sieht ungefähr so aus wie eine Zeitung für katholische Pfadfinder in den siebziger Jahren. Zugegeben - die Inhalte sind fast komplett eingekauft. Eure Luxus-Redakteuse durfte nur einen Artikel übers Hühnerstreicheln beisteuern. Aber der Artikel übers Küssen war selbst für eine militante Gender Mainstreaming-Gegnerin wie mich ein bisschen irritierend. Abgesehen von einem auch schon ziemlich albernen Bild mit Mädchen mit Krönchen, das einen Frosch küsst, sieht man auf einem Foto einen Buben mit angewidertem Gesicht, der von einem Mädchen auf die Wange geküsst wird und darunter die Bildunterschrift: "Die meisten Jungs finden Küssen einfach nur ekelig!" Genau! Aber diese kleinen Luder wollen sie andauernd küssen, gell? Worauf dürfen wir uns in der nächsten Ausgabe freuen? "Schöne Berufe für Jungs - Astronaut. Schöne Berufe für Mädchen - Putzfrau." Oder vielleicht als Titelthema: "Mädchen sind doof! Aber wenn Du mal größer bist, wirst Du merken, dass man sie für manche Dinge leider doch braucht."

Ganz ungestraft kann die andere PNP-Dame mit den Ressortzuständigkeiten Justiz, Kathi-Plagiat und Zirkus heute auch nicht davonkommen. Schreibt sie doch letzte Woche in einem Artikel über den Zirkus Knie und seine anachronistischen Raubtiershows wortwörtlich: "Hier kommen Zirkus-Gegner wie gestern ein Häufchen friedlicher Demonstranten ganz klar zur falschen Adresse."

Fällt Dir da noch was ein?

Deine Kathi

Liebe Kathi!

Ja. Z.B. dass mittlerweile sogar die Bundestierärztekammer ein generelles Wildtierverbot im Zirkus fordert. Der Präsident der Kammer meint dazu: „Wildtiere sind im Zirkus heute nicht mehr akzeptabel, denn die Erkenntnisse über die Bedürfnisse von Wildtieren haben sich stark erweitert. Aus Sicht des Tierschutzes ist ein Verbot von allen Wildtierarten im Zirkus angezeigt. Es ist Zeit für einen Paradigmenwechsel in der gesamten Politik.“ Aber mit Paradigmenwechseln tun sich halt manche Leute schwer. Über einen Zirkus wie im absolut sehenswerten Film Freaks aus dem Jahr 1932 hat sich früher auch keiner mokiert. Und irgendwie war es doch früher in den Zoos auch schöner und realistischer, als bei den Gnus und Antilopen noch diese putzigen Neger gewohnt haben. Ja, ja, die gute alte Zeit.

Deshalb lebe ich so gerne in Passau. Da ist alles immer noch irgendwie wie früher. Da sind die Rollenbilder noch klar definiert. Buben werden Politiker, Mädchen Ilzer Perle, in der Lokalzeitung wird ein Bischof, den eigentlich keiner mag, zu seinem 100-jährigen Priesterjubiläum hochgejubelt, weil er halt der Bischof ist und wenn jeden Tag ein Sanka oder Notarztwagen einen Unfall hat, stellt auch keiner die Frage, ob es sein muss, dass man sich mit einem Leichtverletzten an Bord mit Blaulicht und Sirene wie ein Gestörter durch dichtesten Verkehr nötigt. Die helfen ja, das sind die Guten, die dürfen das. Aber ich will nicht rumnörgeln. Es gibt auch in der Provinz Modernisierungstendenzen. So habe ich der PNP vom 27. Juni entnommen, dass die ersten beiden Bischofsgratulanten zwei kleine Mädchen aus Unterdietfurt, namens Jacqueline und Janine waren. Ich schwöre, es ist wahr.

Apropos Rollen, Paradigmenwechsel und Perlen. Warst Du schon mal auf ilzerhaferlfest.de? Da gibts ein Interview mit der Ilzer Perle. Ein Must-Read! Frage: Deine privaten Ziele ? Antwort: "Mal ein Haus bauen und Kinder bekommen." Frage: Dein Traum? Antwort: "Die Gattin eines reichen Millionärs zu sein." (Kluges Kind. Wenigstens kein armer Millionär) Man erfährt dann noch das Lieblingsessen (Wurstsalat) und das Lieblingsgetränk (Colaweizen). Ich wette, dass die (leider nicht gestellte) Frage nach dem präferierten Männertyp hundertprozentig mit "Schnauzbartträger" beantwortet worden wäre. Die gibts donauabwärts bei der Zahnrad sogar noch in Chefversion (also potentieller Millionär).

Übrigens hat die FAS den deutschen Weizenbier-Index kreiert. Abgesehen davon, dass sie mit Weizenbier wahrscheinlich Weißbier meinen, ist das Ding ziemlich interessant. Ein paar Weißbierpreis-Einzelergebnisse sind schon relativ aussagekräftig. So kostet das Weißbier bei Manne Pahl auf Sylt 5,80 Euro, im Münchner Augustinerkeller 3,60 Euro und im Gottinger Keller, Waldkirchen 2,70 Euro. Noch interessanter sind die regionalen Durchschnittswerte: München 3,77 Euro, Bayerischer Wald 2,78 Euro. Wenn ein normaler, durchschnittlicher, anständiger Mann aus dem Passauer Raum am Tag nur sieben Weißbier trinkt, müsste er in München schon 2.555 Euro netto im Jahr mehr verdienen - nur fürs Weißbier! Und dass es in Passau im Gegensatz zu München de facto keine Alkoholkontrollen, ergo Geldstrafen, gibt und was er sich bei seinen Tschechei-Besuchen noch alles spart, will ich gar nicht mit einrechnen.

Ceterum censeo tangentem septentrionis esse prohibendam.

Vale!

Dein Tölpel

Dienstag, 5. Juli 2011

Mittwoch, 29. Juni 2011

Nach dem großen Erfolg von sexybundestag.de

Leider ist diese Mist-Seite hier nicht in der Lage, eine solch große Umfrage zu verarbeiten.

Vorschläge für Mr./Mrs./Miss Sexy bitte als Kommentar.

Wir wählen das sexyste Stadtratsmitglied in Passau.

(Bitte nicht alle für Dr. Andi stimmen - der wird sowieso Mr. Sexy-Bundestag)

Montag, 27. Juni 2011

Läuft die nicht hübsch?

Sportstudio Frauenfußball Wim Thoelke

Samstag, 25. Juni 2011

Wer braucht da noch Mohammed-Karikaturen?


Wilhelm Schraml 1961 mit minderjähriger Braut

Montag, 20. Juni 2011

Angespitzt und angetröstet

Lieber Tölpel!

Ich lese ja die AmSonntag morgens immer auf dem Klo und schon öfter ist es passiert, dass ich mit der Zeitung schneller fertig war als mit dem Klogang selbst. Das ist natürlich ein großer Fehler - denn das Gratisblatt verdient es durchaus, genauer studiert zu werden. Vor allem auf der letzten Seite gibt es Perlen zu entdecken, die beim flüchtigen Drüberschauen meist leider gar nicht als solche erkannt werden.

Ein besonders schönes Beispiel von gestern: In einem "Artikel" wird beschrieben, dass letzten Donnerstag in einer Disco in Aicha vorm Wald Schüler mit Gutscheinen für ihr Zeugnis belohnt worden sind. Abgesehen davon, dass es "Discos" wahrscheinlich nur noch in Ortschaften wie Aicha vorm Wald gibt, stellt das Thema der Berichterstattung als solches schon von sich aus eine Merkwürdigkeit dar. Schüler nämlich haben derzeit gar keine aktuellen Zeugnisse - es müsste sich schon eher um Schulabgänger handeln. Diese (in erster Linie "Schülerinnen") sieht man dann auf verschiedengroßen Fotos dummgeil in die Kamera grinsen. Und jetzt kommts. Auf einem Foto erkennt man zwei junge Frauen (natürlich gepierct und tätowiert), die sich umarmen und von denen eine einen Schnuller im Mund hat. Bildunterschrift: "Nur ein Schnuller - und Jasmin (21) konnte Jeanny (29, l.) von ihrem verbockten Test trösten."

Hierzu meine Fragen: 1. Heißen die Beiden wirklich Jeanny und Jasmin? 2. Welche Schule besucht/e eine 29-jährige? 3. Warum trägt sie einen Schnuller? 4. Wenn das syntaktische Subjekt eines Satzes aus zwei physischen Subjekten besteht - steht dann das Prädikat im Singular oder im Plural? 5. Was soll die Formulierung "jemanden von etwas trösten" bedeuten? 6. Welchen Schulabschluss und welche Deutschnote braucht man, um sich bei der AmSonntag zu bewerben?

Die wichtigste Frage wäre eigentlich: Was machen die alle später mal und vor allem wo? Studieren? In Passau? Das wohl eher nicht, weil dafür braucht man wahrscheinlich immer noch ein Abitur und nicht nur eine Zugangsberechtigung für irgendwelche Bildungseinrichtungen, die jetzt auf englisch auf einmal alle University heißen. Ich habe kürzlich eine junge Dame im Fernsehen gesehen, die erzählt hat, sie "studiert" Make-up-Artist. So etwas nervt mich. Als ich noch studiert habe (knapp 40 Semester), hatte man, wenn man dann doch irgendwann mal erfolgreich war, einen Hochschulabschluss. Egal - zurück zum Thema. Braucht man jetzt eigentlich, um an der Universität Passau zu studieren, schon noch ein richtiges Abitur? Also auch für so Montessori-Studiengänge wie z.B. Mätzchen und Kommunikation? Oder anders formuliert: Kann es wirklich wahr sein, dass diese jungen Menschen, die ich jetzt mehrfach bewusst in den nächtlichen Straßen von Passau betrachtet habe, eine Hochschulzugangsberechtigung besitzen?

Bitte nicht falsch verstehen. Ich war immer der Meinung, dass Passau enorm von der Universität profitiert hat. Aber ich habe mich - nachdem das ja wirklich ein großes Thema ist - umgesehen und umgehört, und bin tatsächlich etwas schockiert. Nicht nur davon, dass sie (und vor allem in welcher Dimension) nach bestimmten Feier-Events ganze Nächte lang lärmen sowie die Stadt verwüsten und vollkotzen. Zu solcherlei Verhalten neigt manch junger Mensch und da ist die Gesellschaft, die ihn völlig sanktionsfrei gewähren lässt, schon auch selbst schuld. In erster Linie bin ich schockiert davon, wie es einem Nachwuchsakademiker-Prekariat, das sicherlich nur einen kleinen Prozentsatz der Passauer Studenten abbildet, gelingt, die gesamte Stadt derartig gegen die gesamte Studentenschaft aufzubringen.

Wie war das eigentlich früher, mein universalgelehrter Tölpel?

Deine Kathi

Liebe Kathi!

Irgendwie ähnlich, nur nicht so exzessiv. Die Barbour-Jacken-Studenten und die mit Band und Mütze mochten wir nie besonders, aber sie haben sich nicht ganz so arg aufgeführt. Trotzdem musste man sie ab und zu verdreschen, wenn sie wieder zu übermütig wurden. Das geht ja heute gar nicht mehr. Diese Bürschchen sind ja meistens so besoffen, dass sie sich ganz alleine weh tun und ihre albernen Abendkleid-Weiber, die alle ein wenig nach "Machs-mir-wenn-Du-Geld-hast" aussehen, wirken schon im Standgas so hysterisch, dass man besser einen großen Bogen herum macht.

Du sollst übrigens nicht immer nur die AmSonntag lesen, die PAWO ist auch sehr unterhaltsam und für einen mittleren Klogang gerade passend. Ganz groß war der Bericht in der letzten Ausgabe über eine stadtbekannte Verhaltensauffällige, die früher immer gerne mal an Kreuzungen stehend Autofahrer nervte und neuerdings aus Mülltonnen isst. Damit aber nicht genug. Sie sammelt Lebensmittel im Müll und bringt sie zur Obdachlosenspeisung, sonstigen Abfall verschenkt sie an Kindergärten. Kann die mal bitte jemand stoppen? Der Pfadfinder mit Zwangsneurose und Helfersyndrom, der andauernd alte Damen gegen ihren Willen über die Straße führt, kommt doch auch irgendwann in die Klapse.

Apropos Klo/Katharsis/Klapse. Unser Lieblings-Hyperaktiver Panki von Freibier hat bei einem Buch mitgewirkt, das als einziges Thema den fünftägigen (sic!) Aufenthalt vom Wolferl Mozart in Passau behandelt - und das auf 96 Seiten. Der Autor heißt übrigens Soldatenklo.

Ansonsten wurden wir ziemlich geschimpft - und zwar von unseren Lesern. Weil die Kolumne diesmal so lang auf sich warten hat lassen. Es tut mir ja eh leid, aber wenn nichts passiert, kann man auch nichts kommentieren. Oder soll ich darüber schreiben, dass es jetzt Fahrradgaragen gibt und wer die letztes Jahr beantragt hat? Oder dass uns der neue JU-Kreisvorsitzende per PAWO mitteilen läßt, dass der Frankenberger ein Depp ist, weil er nicht säuft und dass er selbst wiederum in den Stadtrat gehört? Oder dass der berühmteste Passauer aller Zeiten wieder einmal mit irgendwem um irgendwas gewettet hat oder auch sonst einen schönen Erfolg hatte? Oder dass der Dings von der SPD oder die Dings von der CSU letztes Mal im Ausschuss eine tolle Wortmeldung hatten und auch fehlerfrei abgelesen haben? Das interessiert doch keinen Menschen und steht darüber hinaus auf den mittlerweile ungefähr 47 Print- und Online-Medien des Verlegerimperiums. Ich glaub, den Denk Hubsi haben sie jetzt auch gekauft, weil der so brav ist neuerdings.

Zum Abschluss noch was zum Schmunzeln. Ich habe mir jetzt mal intensiver die Zugriffs-Statistiken von Wahlinfo-Passau angesehen. Der mit weitem Abstand am häufigsten angeklickte Beitrag ist der vom 11.08.2009. Aber auch die Suchbegriffe, die zu uns führen, sind ganz aufschlussreich. Unter den Top Twenty findet man sowohl "Sebastian Frankenberger", "Andreas Scheuer", "Andi Scheuer" als auch beide Politiker in Verbindung mit den Suchbegriffen "verheiratet" und "promoviert". Schön war auch der Suchbegriff "Blöde Sau *** Passau". Ich würde ja gerne verraten, welcher nicht unbekannte Passauer Familienname sich hinter den *** verbirgt. Geht leider nicht.

À Dieu

Le Tölpel

Mittwoch, 8. Juni 2011

Endlich da! Der Passau-Stadtplan für Radlfahrer


Legende
Rote Linien: Fahren
Schwarze Linien: Schieben