Dienstag, 28. Dezember 2010

Wahlinfo-Passau klärt auf: So geht Religion 2

PNP Bayernteil, Leserbriefe, 28.12.2010

Christuskraft


Zu dem Bericht „Das Krippenrätsel um Ochs und Esel“ vom 23. Dezember:

„In dem Bericht wird, wie in vielen anderen Berichten zum selben Thema auch, auf Jesaja 1.3 ,Der Ochs kennt seinen Besitzer und der Esel die Krippe seines Herrn‘ verwiesen, obwohl dieser Text in einem ganz anderen Kontext zu lesen ist. Interessanter wäre ein Hinweis auf das apokryphe Matthäusevangelium gewesen, wo es in Kap. 14 von Maria heißt: ,Sie legte den Knaben in eine Krippe; Ochs und Esel huldigten ihm‘. Wohlgemerkt, sie huldigten ihm. Hier wird verständlich, dass diese beiden Tiere nur Symbole sein können, und zwar der Ochs für Ahriman und der Esel für Luzifer. Diese beiden Widersacher waren bereits bei der Geburt Jesu anwesend, wohl wissend, dass hier eine große Kraft die Weltenbühne betrat. Von dieser Christuskraft werden sie quasi in Ihre Schranken gewiesen.“
Hans Öttl
Rotthalmünster

Kommentare:

Prof. Dr. E. Xegese hat gesagt…

Und die Heiligen drei Könige symbolisieren nach dem Lukas-Evangelium interpretiert ganz deutlich die früheste außerhalb Griechenlands erwähnte Schwulenkombo. Wohlgemerkt sogar auch noch zu dritt.

Daraus ist klar abzuleiten - die Schafe lasse ich jetzt mal außen vor, das wäre ein andere Thema -, dass Homosexualität von Jesus mindestens geduldet, wenn nicht sogar aktiv praktiziert und insgesamt begrüßt wurde. Immerhin hat er die "Geschenke" der Könige angenommen ... Dabei ist unbedingt zu berücksichtigen, dass mindestens die Myrrhe ebenfalls symbolisch gemeint und eigentlich eine Analkette dargestellt ist.

Beachtlich ist, dass lediglich die griechisch-orthodoxe Kirche mit Homosexualität ganz unverkrampft (!) umgeht, wie es antiker griechischer Tradition entspricht. In der katholischen Kirche ist das zwar auch Usus - und ebenfalls am liebsten mit Knaben - aber eben nur unter dem Deckmantel des Schweigens. Öffentlich wird dieses Thema abgekanzelt (!), denn Homosexualität entspricht nicht der Zeugungsvorstellung der Kirche ... soeben und eben überhaupt nicht zufälligerweise genau zu Weihnachten widerlegt von Elton John.

Dem treuen Wahlinfo-Leser ist die Verbindung bereits aufgefallen, die bis jetzt noch unerwähnt blieb: Frankenberger behauptet zwar, seine Analkette hätten andere für ihn bestellt, darf bezweifelt werden. Jedenfalls hat er sich darüber sehr gefreut. Weil ihm die Lukassche Lesart der 3 Könige nicht verborgen geblieben ist und er diese mit seinen Neigungen gut verbinden kann (Beweis: Analkette, langes Haar und keine Freundin), hat er zunächst unter dem warmen (!) Deckmäntelchen eine steile Kirchen- und Seelsorgerkarriere hingelegt. Sein Drang, sich zu offenbaren, passt jedoch nicht zur Verschwiegenheit der katholischen Kirche, weshalb es zu einer Spaltung kommen musste.

Eigentlich ist Sebastian Frankenberger aber ein guter, puristischer Christ.

Kolummnenerwarter hat gesagt…

Kaum macht der Präsident Pause, schon übernehmen seine Gäste das kommentieren. Was für ein illustrer Zirkel hier! Kein Wunder, dass Waschler und Scheuer hier noc hnie geschrieben haben.

Wie ist das mit der Opa-Übrschrift gemeint? Bezieht sich das eher auf die Afghanistan-T-Shirts oder auf Lothar und seine Liebschaften?

Der Ochse Ahriman hat gesagt…

@ Prof. Exegese:
Herrlich!!! Selten so gelacht- und wenn dann nur hier auf Wahlinfo.
Bitte senden Sie diesen Artikel in der Tat mal an die PNP. Würde mich interessieren, ob die den auch drucken! Sie können sich ja ein Synonym geben. S. Glockenberger z.B.

Klapprechner hat gesagt…

Mehr zu lachen gibts womöglich bald im Internet
http://www.bürgerblick.de/index.php?AID=0000025460

Anonym hat gesagt…

Die Idee finde ich nicht mal schlecht. Nur ist zu befürchten, dass ein paar durchgedrehte Selbstdarsteller im Stadtrat diese "große weltweite Bühne" dann für endlose Monologe missbrauchen.

Ochs und Esel hat gesagt…

Statt mit Ochs, Esel und Luzifer sollten wir uns mit den wahren Sensationen befassen. Die Top-Nachricht der heutigen PNP verkündet Sandra H. früher S. auf ihrer Spezialseite:
Unfall-Mediziner bestätigen Verdopplung der Patienten nach Stürzen
http://www.pnp-gesundheit.de/artikel.php?cid=29-30450477&res=&Map=gesundheit-portal&BNR=0
Vielen stellt sich jetzt die Frage: Müssen die verdoppelten Patienten auch zweimal behandeln lassen und können Ärzte dann auch ein zweifaches Honorar verlangen?

wahlinfo-passau hat gesagt…

Ach Scheiße. Jetzt haben mir Ochs und Esel den Einstiegswitz für meine nächste Kolumne geklaut.

Ochs und Esel hat gesagt…

Sorry

Wo ist Koch? hat gesagt…

Wieso schreibt der Präsi nicht mal nicht was über den Koch. Hat er doch früher so gern getan.
Was macht der eigentlich. Immer noch dasselbe in der PNP: http://www.pnp.de/service/leistungen/team.php

Uninteressant hat gesagt…

Über den gibts doch nichts mehr zu schreiben, der ist von der Bildfläche verschwunden und existiert nur noch im PNP-Online-Impressum oder?