Sonntag, 28. Juni 2015

Jetzt mal im Ernst

Baumgardt, Quo Vadis? Da macht man einen Norddeutschen, der die letzten Jahre in der Provinzstadt München verbracht hat, zum Intendanten der wichtigsten Festspiele zwischen Freinberg und Sandbach und was macht der Kretin? Er holt sich eine Linksextremistin als Eröffungsrednerin der Europäischen Wochen und brüskiert damit den Generalsekretär der CS-Gas-Union sowie alle sonstigen Besucher, die rechtschaffener Gesinnung sind. Und das sind eigentlich alle dort, sonst wären sie ja keine Ehrengäste. Es wäre ja noch nicht ganz schlimm gewesen, dass die Alte einfach völlig durchgeknallt ist, bei Attac mitmacht und DIE LINKE unterstützt (pfui!). Auch könnte man Titel wie "In Petersburg ist Pferdemarkt", "LiLaLutsche – ich rutsche auf der Rutsche", "Inch Allah" und "Ave von Medjugorje – Pilgerlieder" als allgemeines und harmloses Verblödungssyndrom durchgehen lassen, wenn die alte Hippe nicht ernsthaft eine Rede gehalten hätte, in der Helmut Kohl nicht vorkommt. Und der Genscher auch nicht – das ist aber nicht ganz so schlimm.

Das muss man sich einmal vorstellen. Da versucht eine altersdemente Pippi Langstrumpf eine Rede abzulesen, in der es irgendwie um die Deutsche Wiedervereinigung geht und verliert kein Wort über Birne Kohl. Dabei weiß jeder, dass die Wiedervereinigung ohne Kohl nicht möglich gewesen wäre. Hätten wir Ende der 80er einen Sozen-Kanzler gehabt, würden die Zonis immer noch f6 rauchen, Halloren-Kugeln futtern und sich untenrum nicht rasieren. Kohl war es doch, der damals gesagt hat: "Mr. Gorbachev, tear down this wall!" Und der Gorbatschow hat sich vor Angst in die Hosen geschissen und die Mauer downgeteart, isn't it? Den Genscher haben sie derweilen nach Ungarn geschickt, weil er als einziges Kabinettsmitglied sächsisch konnte, wo er den legendären Satz sagen durfte: "Gänsefleisch mol iba dän Zaouhn dribersteign." Und dann kommt diese Kommunisten-Schlampe und redet wirr. Ohne Kohl, ohne Genscher.

Spaß abseits. Glaubt man informierten Kreisen, hat die Tatsache, dass in der Rede keine Birne vorkam, nur Scheuer und die AmSonntag gestört. Den Rest der rechtschaffenen Ehrengäste hat einfach nur gestört, dass die Rede scheiße war. Klingt komisch, ist aber so. Damit kommen wir wieder zum Intendanten, dem Trojanischen Pferd. Das ist doch seit jeher Sabotage, was der Mann hier treibt. Timeo Danaos et dona ferentes. Die Ebstein ist doch nicht die erste Durchgepeitschte, die er dem hiesigen Premiumpublikum zumutet. Hat er nicht schon weiland Nina Hagen in unsere wunderbare Stadt geholt, die nur deshalb nicht dauerhaft in der geschlossenen Psychiatrie sitzt, weil sie jede Nacht von UFOs herausgeholt wird. Hat nicht diese Person, die zum letzten Mal kurz nach dem Krieg cool war (Im Bahnhof Zoo am Damenklo) unsere schöne Studienkirche mit ihrem Weltverschwörungs-Esoterik-Mist schänden dürfen? In wessen Auftrag? Baumgardt heißt der Mann! Der Punk von Freibier würde sich im Grab umdrehen, wenn er denn schon drin läge.

"Ein rechter Scheißdreck wars, altmodisch bis provinziell wars, des wars. (...) Die war nicht herausragend, noch nicht einmal indisponiert, sondern einfach nur hundsmiserabel schlecht. Also milde ausgedrückt. (...) Viel schlimmer ist, dass wir in Passau ein Publikum hab'n, das hint' und vorn von nix was versteht und sogar jeden Reinfall zu einem einmaligen Erlebnis hochjubelt." (Zitat und zwar ein wunderbares). Leider liest man sowas niemals in der örtlichen Presse. Da liest man dann, dass der Kohl nicht in der Rede vorgekommen ist. Ja, leck mich doch am Arsch.

Immer wenn Du denkst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her. Der Spruch gilt leider in Passau nicht. Hier heißt es: Immer wenn Du denkst, das war jetzt schon der Hammer, kommen von schräg hinten die Pierach und der Rammer. Man muss ihnen ja zumindest soviel minimale Selbstironie zugestehen, dass sie immerhin das von uns vor Jahren schon aufgegriffene Sujet thematisieren, einen PNP-Pranger für Fronleichnams-Verweigerer zu betreiben. Das Schlimme ist nur, dass sie die Perversion ihrer Katholen-Gesinnungsdiktatur nicht begreifen, sondern süffisant Zuschriften geouteter und damit verängstigter Stadtpolitiker veröffentlichen, die sich für ihr Fernbleiben rechtfertigen. Man mag es nicht glauben, aber es gibt auch im Jahre 2015 noch Refugien der Inquisition. Wir leben in einem derselben.

Um beim Thema zu bleiben: Ich bin in dieser Stadt aufgewachsen und mitten in der Altstadt aufs Gymnasium gegangen. Das war prinzipiell nicht das Schlechteste, allerdings waren die ärmsten Schweine, die ich kannte, die Seminaristen aus St. Max, die frühmorgens schon Gottesdienst hatten und dann nachmittags psychisch und physisch gequält wurden. Die größten Sadisten, die ich kannte, waren grundsätzlich Religionslehrer. Einer davon ist jetzt Stadtpfarrer in Altötting. Weitere Personen- und auch konkrete Sadismus-Beispiele können bei Interesse gerne gennant werden – bei Bedarf auch an Eides statt. Aber das ist das alte Odenwald- oder Domspatzen-Thema: Erst wenn von tausend Opfern einmal einer das Maul aufmacht, passiert vielleicht ein bisschen was. Bei uns – und auch sonstwo – werden aus den Opfern die Täter, in den Schulen wird weiterhin gebetet und die Fronleichnams-Karawane zieht weiter.

Aber mit Religion kann man in diesem Land nach wie vor alles durchsetzen. In einem Land, in dem man sich in Mainstreaming-Deppen-Kreisen darüber Gedanken macht, ob es nicht diskriminierend ist, Menschen als Frau oder Herr anzusprechen, darf man kleine Kinder lebensgefährdend am Genital verstümmeln, archaisch Tiere schlachten und seine sklavisch gehaltenen Weiber in schwarzen Säcken durch die Stadt führen. Das alles wird natürlich geduldet bis unterstützt von dauerlächelnden Ideologen wie Bischof Oster, die ansonsten fürchten müssten, die Aufklärung würde sich auch am Kreuz im Klassenzimmer stören. Gibst Du mir, geb ich Dir. Und der Staat ist auch dabei: Halt Du sie dumm, ich halt sie arm.

Die Themen waren heute zu ernst, um sie mit trivialem Quatsch wie Kommunalpolitik aufzuweichen. Aber wie kann es eigentlich sein, dass von Stadtseite der Begriff einer "MARKETINGOFFENSIVE" ins Spiel gebracht wird, ohne dass von Presse- und Oppositionvertretern ein Aufschrei erfolgt? Bevor der Steiner hier aktiv war (und das ist ja gar nicht schlecht so), gab es ausschließlich den Dittlmann, der immer und immer wieder darauf hingewiesen hat, dass es da eines großen Koordinators bedarf. Das Konzept mit der Unterstrich_Drei_fl_üss_e_Stadt ist, gelinde gesagt, peinlich bis lächerlich und ansonsten kennen wir seit Jahren nur große Sprüche und keine durchgängige Strategie. Der Tourismus ist da, aber der kommt von selbst und den Tourismus, den wir bräuchten, kriegen wir nicht, weil keiner von den Zuständigen weiß, was er tut. Nein, es ist ihnen wahrscheinlich egal, weil die Besucherzahlen ja gut aussehen. Aber was bringen der Stadt 300.000 Touristen, die 300.000-mal aufs öffentliche Klo gehen und ansonsten 100.000 halbe Liter Wasser kaufen? Ja, stimmt: eine gute Presse. Aber die kriegt sogar der Mangold, wenn er statt Tempo 70 Tempo 60 fordert – für fünf Häuser.

Ich wünsche allseits einen schönen Abend und behalte mir konkretere Beispiele und spezielle Outings vor. Klerus, hab Acht!

DIE INTELLEKTUELLE INSTANZ IN PASSAU

Der Präsident



Donnerstag, 25. Juni 2015

Wuide unterwegs

Mit unserem größten Bedauern müssen wir mitteilen, dass sich die nächste Welterklärungs-Kolumne noch ein wenig verschiebt. Im Laufe des Wochenendes kann man aber damit rechnen.

Als kleine Entschädigung eine Nummer, die irgendwie ganz gut zu Passau passt. Viel Vergnügen.

Der Präsident





Dienstag, 23. Juni 2015

Adam statt Pronold – sehr gut!

Und außerdem gibts spätestens am Donnerstag wieder eine kleine Kolumne – garantiert ohne Helmut Kohl.


Donnerstag, 18. Juni 2015

Die Maut ist sicher!


Ein Stehaufmännchen trotz Spott und Häme: Verkehrsminister Alexander Dobrindt



Dienstag, 26. Mai 2015

Was ist mit Dir los, Google???

Sehr geehrte Damen und Herren,

alle meine Kommentierungen vom 15.05.2015 (Kopie siehe unten in dieser Mail) entsprechen der Wahrheit und/oder sind von der Meinungsfreiheit gedeckt. Alle Behauptungen des Beschwerdeführers Mario C. Sachs sind unwahr oder unterliegen unterschiedlicher Anschauung.

Insofern sind die beanstandeten Inhalte in meinem Blog weder mutmaßlich noch tatsächlich rechtswidrig. Es drängt sich der Verdacht auf, dass Sie den betreffenden Blogpost ohne Prüfung und ohne Rechtsgrundlage entfernt haben.

Somit erweist sich die Löschung des Posts mutmaßlich als rechtswidrig.

Ich fordere Sie deshalb auf, den entfernten Beitrag unverzüglich wieder freizuschalten. Sollten Sie dieser Aufforderung nicht Folge leisten, behalte ich mir weitere Schritte ausdrücklich vor.

Bei rechtlichen Fragen zu dieser Benachrichtigung wenden Sie sich bitte an Ihren Rechtsbeistand.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Wahlinfo-Passau-Team

__________

Am 26.05.2015 um 16:03 schrieb support@blogger.com:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Nach Durchführung des Stellungnahmeverfahrens erweisen sich die hier beanstandeten Inhalte in Ihrem Blogpost mutmaßlich als rechtswidrig.

Aus diesem Grund haben wir den betreffenden Blogpost (http://wahlinfo-passau.blogspot.de/2012/05/angezahlt-und-abgeschrieben.html) entfernt. Hätten wir dies nicht getan, könnten wir auf Unterlassung verklagt werden, ungeachtet dessen, ob eine solche Klage begründet wäre oder nicht.

Die bei uns eingegangene Mitteilung, aus der alle personenbezogenen Informationen entfernt wurden, wird von einem Dienst namens Chilling Effects unter http://www.chillingeffects.org online veröffentlicht.

Wenn wir Kenntnis erhalten, dass Sie den Blogpost neu veröffentlicht haben, betrachten wir dies als Verletzung der Nutzungsbedingungen, die für Ihr Konto gelten. Wiederholte Verletzungen unserer Nutzungsbedingungen können in weiteren Maßnahmen gegen Ihr Google-Konto resultieren.

Bei rechtlichen Fragen zu dieser Benachrichtigung wenden Sie sich bitte an Ihren Rechtsbeistand.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Google Team

__________

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin verwundert, dass ich nun schon wieder eine Stellungnahme abgeben soll, nachdem ich untenstehende Einlassungen des Beschwerdeführers schon einmal auf Ihren Wunsch hin substantiiert kommentiert habe. Ich darf Sie bitten, Ihre Dokumentationsorganisation zu überarbeiten, weil ich nicht bereit bin, dieses Spielchen jetzt in regelmäßigen Abständen zu wiederholen.

Zur Sache ist grundsätzlich festzustellen, dass die „Richtigstellungen“ des Beschwerdeführers bei den Tatsachenbehauptungen durchgehend falsch und bei den Meinungsäußerungen diskutierbar bis sinnlos sind.

Hier nun die Behauptungen des Beschwerdeführers mit meinen Stellungnahmen:

1. Ich bin NIE von einem „Hubsi“ angezeigt worden!

Das weiß ich nicht, habe es aber auch nie behauptet. Ich habe geschrieben, dass der Beschwerdeführer Anzeige erstattet hat. Das entspricht auch den Tatsachen.

2. Weder bin ich Soziopath, noch Gescheiterter, noch Extremist!

Diese Aussage unterliegt sicherlich der Sichtweise. Ich habe im Post diese Beschreibungen allgemein auf Mitglieder der Piratenpartei verwendet. Im Übrigen sind solcherlei Beschreibungen auf einer ausgewiesenen Satireseite sicherlich von der Meinungsfreiheit gedeckt.

3. Auch bin ich nicht an Koprolalie-Stammtischen – erst recht nicht „auffällig“!

Satire, siehe oben.

4. Ich bin und war NIE Mitglied der „Piratenpartei“!

Das ist die Unwahrheit. Der Beschwerdeführer war zum damaligen Zeitpunkt Mitglied der Piratenpartei und sehr aktiv in der Öffentlichkeit tätig.

5. Weder bin ich „Querulant“ – noch habe ich den „Querulantenwahn“!

Ich bin mit vielen anderen Personen gemeinsam der Meinung, dass der Beschwerdeführer ein Querulant ist. Ansonsten ist dies keine Tatsachen-, sondern eine Anschauungsfrage. Und: Satire, siehe oben.

6. Auch habe ich keine „nächtlichen Emails“ geschickt (zudem es völlig egal ist WANN man emails sendet!)

Der Satz vor der Klammer ist unwahr.

7. Ich bin kein Tier. Insofern „sondere“ ich auch nichts ab!

Ich bin nicht in der Lage, das substantiiert zu kommentieren.


Ich gehe davon aus, dass meine Stellungnahme eine Löschung meines Posts verhindert. Ich darf Sie darauf hinweisen, dass ich eine Löschung als unsägliche Zensurmaßnahme ohne jegliche Rechtsgrundlage bewerten würde und weise Sie vorsorglich darauf hin, dass diese E-Mail in Cc an meine Rechtsanwältin geht. Allerdings bin ich mir ziemlich sicher, dass Sie aufgrund meiner Sachdarstellung keinerlei Grund für eine Löschung mehr erkennen.

Ich darf Sie nochmals bitten, mir zukünftig solche Stellungnahmen zu Beschwerden notorischer Querulanten zu ersparen und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Karl-Heinz Hasenöhrl

Dienstag, 19. Mai 2015

So geht Google...

Zuschriften von interessierten Rechtsbeiständen erbeten!
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Betreff:  Deaktivierungsnachricht für Blogger-Blog

 Guten Tag,

Google wurde darüber informiert, dass Ihr Blog urheberrechtsverletzende Inhalte enthält, die möglicherweise die Rechte anderer Personen und die Gesetze der Länder verletzen, in denen diese Personen ihren Wohnsitz haben. Sie finden die gegen das Urheberrecht verstoßenden Inhalte, auf die jetzt nicht mehr zugegriffen werden kann, am Ende dieser Nachricht. Weitere Informationen über diesen Vorgang und seine Auswirkungen auf Ihren Blog finden Sie unter https://support.google.com/blogger/bin/answer.py?l=de&answer=2402711.

Die bei uns eingegangene Mitteilung wird, nachdem alle personenbezogenen Daten entfernt wurden, von einem Dienst namens Chilling Effects unter https://www.chillingeffects.org online veröffentlicht. Sie finden den Hinweis zur Entfernung des Inhalts, indem Sie auf der Suchseite von Chilling Effects unter https://www.chillingeffects.org/search.cgi die URL des entfernten Blogposts eingeben. Bei rechtlichen Fragen zu dieser Benachrichtigung wenden Sie sich bitte an Ihren Rechtsbeistand.

Nutzungsbedingungen: https://www.google.com/intl/de/policies/terms/
Inhaltsrichtlinien: https://www.blogger.com/content.g

Das Google-Team

http://wahlinfo-passau.blogspot.de/2012/05/angezahlt-und-abgeschrieben.html


Aktualisierung, 20.05.2015, 10 Uhr 20: Jetzt ist der Beitrag wieder freigeschaltet.

Games without frontiers

Liebe Professxs, Studierxs und liebes lokales Passauer Bildungsprekariat!

Wenn ich lese, was heute an einer Universität so alles an Studierxs-Bespaßung stattfindet, kann ich mir nur neidisch die Äuglein reiben. Professxs-DJ-Abende, Poker-Veranstaltungen und was weiß ich noch alles. Zu meiner Studienzeit hat man sich halt einfach jeden Abend die Kante gegeben und am nächsten Tag die Vorlesung verschlafen. Zu meiner Zeit hat man aber auch noch mehrfach den Studiengang gewechselt und 30 Semester studiert – also manche zumindest.

Jetzt haben sich ein paar Studierxs um dix Kommilitonx mit dem Künstlernamen Niko Schilling wieder eine neue Spaß-Veranstaltung ausgedacht und zwar u.a. ein Fensterl-Event, bei dem Hauke-Hinnerk einen Holzstapel und eine Leiter überwinden muss, um seiner Angebeteten Fenja-Marieke ein Busserl geben zu dürfen – beide selbstredend in einer original Tegernseer 2000-Euro-Tracht. Eine Pfunds-Gaudi quasi.

Dieses Ausmaß an Frauen-Diskriminierung hat jetzt allerdings dix Gleichstellungsbeauftragtx der Universität Passau auf den Plan gerufen, dix bemängelt hat, solcherlei Jung-Macho-Ideen verstießen gegen "das Gleichstellungskonzept" der Universität - und degradierten Frauen zum Objekt. Gut gebrüllt, Löwx! 

Allerdings bekommen die Studierx jetzt Schützenhilfe von einem Professx, der zwar den aus Gender-Mainstreaming-Sicht vorbildlichen Namen Holm Putzke trägt, bei dem man als Niederbayer nicht einmal erkennen kann, ob es sich um einen Mann, eine Frau, eine Pflanze oder ein Reinigungsmittel handelt. Allerdings kommt er gleich mit der vollen Chauvi-Breitseite, spricht von einem Verbot durch die Uni und meint: "Wenn man in dieser Richtung weitermacht, könnten demnächst auch Aufführungen von Romeo und Julia auf dem Index stehen." 

So ist es! Außerdem müsste man alle Pornofilme umschreiben, die katholische Kirche verbieten und meine Lieblingssendungen auf RTL2 absetzen. Spaß beiseite. Auch an der Passauer Universität gibt es massive Missstände, die wesentlich gravierender sind als ein paar sich zum Deppen machende Kulturfremde. Diskriminiert nicht allein schon die Existenz eines Studiengangs Grundschullehramt Frauen per se? Ist nicht allein die Beschäftigung eines Freddy Weinert an einer Hochschule ein schwerer sexistischer Akt? Und jetzt mal ganz im Ernst: Was sagt eigentlich dix Gleichstellungsbeauftragtx zum "Sport" Cheerleading?

Um zum Punkt zu kommen: Fensterl- und Wife-Carrying-Veranstaltungen sind jetzt weniger sexistisch als vielmehr rassistisch, weil sie nämlich bayerisches Brauchtum verhöhnen und herabwürdigen. Wir Locals fühlen uns hier mindestens so diskriminiert und degradiert wie eine 100-Kilo-Frau, die mit 100 Mass (spricht sich wie "nass", nicht wie "Gras") Bier aufgewogen wird. Deshalb fordere ich einen Passauer Ungleichstellungsbeauftragten, der aufpasst, dass Studenten aus Dortmund keine Lederhosen oder Dirndl tragen und Passauer Schüler nicht Tschüß sagen. Und wer den Leberkäs mit Ketchup frisst, wird erschossen.

Aber egal – ubi bene, ibi patria.

Mit akademischen Grüßen

Dix Präsidinx

Freitag, 15. Mai 2015

Ohne weitere Worte

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir erhielten eine Beschwerde im Hinblick auf den folgenden von Blog/-post:

http://wahlinfo-passau.blogspot.de/2012/05/angezahlt-und-abgeschrieben.html

Der Betroffene behauptet, der Beitrag verletze ihn in seinen Rechten. Einen Auszug aus der Beschwerde fügen wir dieser Nachricht als PDF bei bzw. unten an. Sie haben nun sieben (7) Kalendertage Zeit, substantiiert darzulegen, inwiefern die beanstandete Rechtsverletzung nicht vorliegt.

Bitte beachten Sie, dass Google als Dienstanbieter, die Hintergründe des Falles nicht kennt. Wir möchten Sie daher darum bitten, explizit auf die einzelnen Beschwerdepunkte einzugehen, die von Ihnen aufgestellten Behauptungen auch in tatsächlicher Hinsicht konkret zu erläutern und gegebenenfalls weitere Informationen oder Nachweise zu übermitteln.

Alternativ können Sie Ihren Beitrag auch entsprechend editieren oder entfernen. Sollten wir nichts von Ihnen hören, sind wir gezwungen, Ihren Blog/-post zu entfernen. Wir sind daher auf Ihre geschätzte Mithilfe angewiesen.

Bei rechtlichen Fragen zu dieser Benachrichtigung können Sie sich auch an Ihren Rechtsbeistand wenden.

Wir behalten uns vor, Ihre Antwort an den Beschwerdeführer weiterzuleiten, so dass dieser auch eine entsprechende Stellungnahme dazu abgeben kann.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Google Team



***********************Beschwerde***************************
Meine Richtigstellungen:



1. Ich bin NIE von einem „Hubsi“ angezeigt worden!

2. Weder bin ich Soziopath, noch Gescheiterter, noch Extremist!

3. Auch bin ich nicht an Koprolalie-Stammtischen – erst recht nicht „auffällig“!

4. Ich bin und war NIE Mitglied der „Piratenpartei“!

5. Weder bin ich „Querulant“ – noch habe ich den „Querulantenwahn“!

6. Auch habe ich keine „nächtlichen Emails“ geschickt (zudem es völlig egal ist WANN man emails sendet!)

7. Ich bin kein Tier. Insofern „sondere“ ich auch nichts ab!


Zu den Anmerkungen eines Teilnehmers mit dem Namen „Anonym“:


8. Weder habe ich „Internetergüsse“

9.  noch gehöre ich zu den „Verfassungsverweigerern“ (allerdings fordere ich endlich das Wahlrecht des Volkes für eine solche, anstatt dem Grundgesetz (vorläufiges Basic-Law).
*****************************************************************

_________________________________________________

Die Antwort des Präsidenten:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin verwundert, dass ich nun schon wieder eine Stellungnahme abgeben soll, nachdem ich untenstehende Einlassungen des Beschwerdeführers schon einmal auf Ihren Wunsch hin substantiiert kommentiert habe. Ich darf Sie bitten, Ihre Dokumentationsorganisation zu überarbeiten, weil ich nicht bereit bin, dieses Spielchen jetzt in regelmäßigen Abständen zu wiederholen.

Zur Sache ist grundsätzlich festzustellen, dass die „Richtigstellungen“ des Beschwerdeführers bei den Tatsachenbehauptungen durchgehend falsch und bei den Meinungsäußerungen diskutierbar bis sinnlos sind.

Hier nun die Behauptungen des Beschwerdeführers mit meinen Stellungnahmen:

1. Ich bin NIE von einem „Hubsi“ angezeigt worden!

Das weiß ich nicht, habe es aber auch nie behauptet. Ich habe geschrieben, dass der Beschwerdeführer Anzeige erstattet hat. Das entspricht auch den Tatsachen.

2. Weder bin ich Soziopath, noch Gescheiterter, noch Extremist!

Diese Aussage unterliegt sicherlich der Sichtweise. Ich habe im Post diese Beschreibungen allgemein auf Mitglieder der Piratenpartei verwendet. Im Übrigen sind solcherlei Beschreibungen auf einer ausgewiesenen Satireseite sicherlich von der Meinungsfreiheit gedeckt.

3. Auch bin ich nicht an Koprolalie-Stammtischen – erst recht nicht „auffällig“!

Satire, siehe oben.

4. Ich bin und war NIE Mitglied der „Piratenpartei“!

Das ist die Unwahrheit. Der Beschwerdeführer war zum damaligen Zeitpunkt Mitglied der Piratenpartei und sehr aktiv in der Öffentlichkeit tätig.


5. Weder bin ich „Querulant“ – noch habe ich den „Querulantenwahn“!

Ich bin mit vielen anderen Personen gemeinsam der Meinung, dass der Beschwerdeführer ein Querulant ist. Ansonsten ist dies keine Tatsachen-, sondern eine Anschauungsfrage. Und: Satire, siehe oben.

6. Auch habe ich keine „nächtlichen Emails“ geschickt (zudem es völlig egal ist WANN man emails sendet!)

Der Satz vor der Klammer ist unwahr.


7. Ich bin kein Tier. Insofern „sondere“ ich auch nichts ab!

Ich bin nicht in der Lage, das substantiiert zu kommentieren.


Ich gehe davon aus, dass meine Stellungnahme eine Löschung meines Posts verhindert. Ich darf Sie darauf hinweisen, dass ich eine Löschung als unsägliche Zensurmaßnahme ohne jegliche Rechtsgrundlage bewerten würde und weise Sie vorsorglich darauf hin, dass diese E-Mail in Cc an meine Rechtsanwältin geht. Allerdings bin ich mir ziemlich sicher, dass Sie aufgrund meiner Sachdarstellung keinerlei Grund für eine Löschung mehr erkennen.

Ich darf Sie nochmals bitten, mir zukünftig solche Stellungnahmen zu Beschwerden notorischer Querulanten zu ersparen und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Karl-Heinz Hasenöhrl

Dienstag, 28. April 2015

Mittwoch, 1. April 2015

Der schönste Tag im Leben

Kennt Ihr den? Gehen zwei Schwarze mit einem weißen Hund am Innkai spazieren. Fragt der eine Schwarze: "Warum kläfft der Pinscher eigentlich dauernd so hysterisch rum?" Sagt der Schwarze mit dem Hund: "Erstens ist das kein Pinscher und zweitens kläfft er gar nicht." Antwortet der Erste: "Wer redet denn mit Dir?"

Spaß beiseite. Wirklich sehr kurzweilig ist es, die zwei extrem natürlich und authentisch wirkenden Schwarzen Jambo Chiabatta und Andreas Scheuer beim sich gegenseitig Anschleimen zu betrachten oder zu erfahren, was der Scheuer Andi machen würde, wenn er nicht Politiker geworden wäre. Er wäre dann nämlich "in 'ner Werbeagentur irgendwas geworden." Gute Idee und sehr selbstreflektiert. In einer Werbeagentur muss man nämlich auch nichts können. Wir wissen, wovon wir sprechen.

Der Cheddar Jambalaya lässt aber nicht locker und will wissen, wer der Andi gerne wäre, wenn er nicht der Andi wäre. Das ist natürlich schon ziemlich anmaßend! Warum sollte denn der Andi jemand anders sein wollen? Der liebe Gott, Putin oder der Oberjürgen wollen doch auch niemand anders sein. Bescheiden, wie er ist, hat dann der Andi geantwortet: "Dirk Nowitzki." Ob der wiederum gerne Andreas Scheuer wäre? Der schönste Tag im Leben vom Andi war angeblich übrigens der, an dem er seine Frau kennengelernt hat. So eine schöne, sympathische und überraschende Antwort für einen Politiker. Nicht der Tag, an dem ihm der Seehofer zart übers Haar gestreichelt und ins Ohr geflüstert hat: "Magst a bissel Generalsekretär spielen, Bua?" Nein, der Tag, an dem er seine Frau kennengelernt hat. Trotzdem Quatsch, Andi-Baby! Der schönste Tag in Deinem Leben, der kommt erst noch! 

Der größte Fehler im Leben war übrigens nicht, nicht irgendwas in einer Werbeagentur geworden zu sein, sondern "zum Kontrabassspielen aufgehört zu haben." Das haben wir uns gedacht. Ein Lebensmotto hat er natürlich auch noch. „Quamvis sint sub aqua, sub aqua maledicere temptant“, ist es übrigens erstaunlicherweise nicht, sondern "Sol lucet omnibus" oder so ähnlich. Lieblingsfach in der Schule? "Sozialkunde und Geschichte." Da hat er ja sogar promo...

Jetzt ist mir wieder eingefallen, wie der neue Kumpel vom Scheuer Andi heißt: Cherno Jobatey. Ob der auch einmal mit dem Steiner Georg am Inn spazieren geht? "Was war der schönste Tag in Ihrem Leben?" "Der schönste Tag für die Stadt Linz war der, an dem ich dort Tourismusdirektor wurde und der schönste Tag für Passau war der, an dem ich beschlossen habe, Kreisvorsitzender der CSU zu werden." "Wer wären Sie gerne, wenn Sie nicht Georg Steiner wären?" "Dann wäre ich jemand, der gern Georg Steiner wäre."

Eins muss man dem Steiner jedenfalls lassen. Er mischt den Laden auf und zwar nicht nur den politischen, sondern auch den journalistischen. Durch die Causa Steiner/VHS sieht es derzeit tatsächlich so aus, als hätten wir in der Passauer Wurfblatt-Journaille auf einmal so etwas wie Meinungsvielfalt. Pawo: "Steiner hui." AmSonntag: "Steiner pfui." Wie gesagt, es sieht nur so aus. Tatsächlich geht es einfach nur um verletzte Eitelkeiten von Anzeigenblattschreiberlingen. Der Sonntagsschreiber will dem Steiner aus irgendwelchen Gründen eine reinwürgen und der Donnerstagsschreiber wittert Morgenluft und hält dagegen, weil er auch mal wieder auffallen will.

Völlig verwirrt ist hingegen der Oberjürgen. Nach jahrelangem, ungestörtem Dahinregieren in einer Palliativstation gibt es auf einmal aufkeimenden Widerstand. Dann kommt auch noch der Alt-OB daher und wirft ihm einen fehlenden Willen zum Weitblick vor. Da würde jetzt bloß noch fehlen, dass in der eigenen Fraktion einer rummault oder die zwei Bürgermeister nicht spuren. Na gut, bleiben wir realistisch.

"Die Stadträte machen sicher nicht auf Steuerzahler-Kosten Halligalli", hat sie gesagt, die Träger Erika. Die Stadträte, die nach Akita gefahren sind, haben nämlich 1.000 Euro für die Reise aus eigener Tasche bezahlt. Es ist übrigens völlig egal, ob die fernreisenden Stadträte zum geschätzt erheblich höheren Reisepreis 1.000 Euro dazu zahlen oder in Akita Halligalli oder Harakiri machen. Das Problem ist ein völlig anderes. Vergesst doch den Quatsch mit Akita und investiert Zeit und Geld in funktionierende und lebendige Partnerschaften wie z.B. die mit Cagnes. Da waren im Gegensatz zu Akita auch schon viele Passauer Bürger.

Danken möchten wir zuletzt einem investigativen Journalisten, der aufgedeckt hat, dass es – entgegen der frechen Lüge eines Zugezogenen – gar keine Schaldinger Knödel gibt. Natürlich nicht. Aber es gibt einen Schaldinger Knödelkopf und der schreibt für die PNP.

Jambo!

Der Präsident

PS: Der schönste Tag in meinem Leben war der, als mein letztes Meerschweinchen gestorben ist und ich nie mehr einen Stall saubermachen musste.




Freitag, 20. März 2015

Rubrik: Guerilla-Grammatik

Kapitel: Avantgardistische Imperfekt-Bildung

Letzte Folge: AmSonntag

Er/sie/es fällt – er/sie/es viel

Heute: PAWO

Er/sie/es leiht – er/sie/es leihte


Fortsetzung folgt.

Donnerstag, 12. März 2015

Wir leben noch

Allerdings tun wir das mit einem latent schlechten Gewissen, weil uns unsere Leser zurecht regelmäßig rügen, dass hier nichts passiert. Leider hat der Präsident nie was Richtiges gelernt und muss sich neben seinen zahlreichen Präsidentschaften auch noch auf extrem harte Art und Weise sein tägliches Brot verdienen.

Eigentlich braucht es uns aber gar nicht mehr. Für Zoten und Puffberichte gibt es die AmSonntag. Bildunterschrift letzten Sonntag zu drei jungen Mädels: "Diese roten Lippen können mehr als nur küssen." Ah so, was denn? Und ansonsten gibt es ganzseitige Puffadvertorials, die man in anderen "Zeitungen" so noch nicht gesehen hat.

Auch eine Anzeige der "Deutschen Konservativen" wird man außer in der PNP in keiner seriösen Tageszeitung finden. Außerdem interviewt man auf pnp.de neuerdings auch Persönlichkeiten wie Micaela Schäfer. Wer jetzt nicht weiß, wer Micaela Schäfer ist, bekommt 100 Sonderpunkte auf der Intellektuellen-Skala. Als wäre die Tatsache eines solchen Interviews noch nicht lustig genug, stellt der Interviewer aber auch noch besonders lustige Fragen. Die lustigste: "Sie treten ja meistens sehr offenherzig und in gewagten Outfits auf. Hat das einen bestimmten Hintergrund?" Die Antwort ist allerdings genauso traurig wie die ganze Frau Schäfer.


"Ja, selig ist der fromme Christ, wenn er nur gut bei Kasse ist." (Wilhelm Busch) Jetzt ist die katholische Kirche ja derzeit extrem knapp bei Kasse und wieder einmal von der AmSonntag (von wem auch sonst?) haben wir die Meldung erhalten, dass eine Passauer Pfarrei sogar pleite ist. Pfui, wie kann so etwas sein? Frau Gugger-Bessinger, übernehmen Sie! Der Erlös der nächsten Tschärity-Gala muss dringend an die Kirche gehen und wir lassen uns nicht lumpen und verdoppeln den Betrag. Notfalls muss halt auch von den Hochwassergeldern was umgewidmet werden.

Über den Söder und seine Behördenverlagerung müssen WIR auch nichts mehr schreiben. Wir haben nämlich an dieser Stelle schon mehrfach festgestellt, dass sich die Bayerische Staatsregierung einen Dreck für Passau interessiert. Dass sie überdies ihr Wort bricht, ist auch nichts neues. Neu ist nur, dass dies alles in einer derartigen Dreistigkeit passiert, dass sich sogar die PNP aufregt.

Aufgeregt hat sich darüber natürlich auch der Oberjürgen und fast genauso aufregen tun ihn im Moment der Steiner und die VHS. Des OB Wunschkandidat Mangold "viel" nämlich durch. (Imperfekt von "fallen" nach der AmSonntag) Der Mango hat bei der VHS aber auch wirklich nichts verloren. Das wäre so, als wenn ich den Dickl zum Präsi der Hells Angels mache. Oder den Scheuer zum Generalsekretär, ha ha. 

Dass der Waschler gar nicht der wichtigste Mann in München ist, müssen wir ja seit dem Behörden-Flop fast vermuten. Demnächst ist er vielleicht noch nicht einmal mehr der wichtigste Mann der Passauer CSU, denn das wird der Steiner oder dieser Andere. Warum vielleicht? Nun, der Waschler gibt zwar den Kreisvorsitz ab, will aber trotzdem der wichtigste Mann bleiben. Zumindest will er noch mal in den Landtag. Diesem Antrieb ordnet sich seine gesamte politische "Arbeit" unter. Aber damit ist er ja nicht der Einzige. 

Vielleicht kriegen wir ja jetzt als Entschädigung vom Söder und vom Seehofer doch die Pumpe an der Ilz? Oder so viel Geld, dass wir die Mauer am Perlfischerweg drei Meter hoch machen können? Die linke Seite der Ilz wird dann ab dem Friedhof Retentionsfläche. Einen Tod muss man sterben. Die Universität bekommt auch mehr Geld. Vielleicht hat sie dann nicht mehr das schlechteste, sondern nur noch das zweitschlechteste Dozenten-Studenten-Verhältnis in Bayern.

Aber wir springen thematisch hin und her. Noch ein Satz zum Hochwasser. Ich will kein Spielverderber sein, aber ich prophezeie, dass die ganzen Millionen, die jetzt dann verbaut werden, beim nächsten Jahrhunderthochwasser null komma null bringen werden. Das darf man aber nicht sagen, sonst ist man der Feind der (tatsächlichen und potentiellen) Hochwasseropfer. Wenn man das ganze Geld in einen Topf schmeißen und bei der nächsten Flut an die Geschädigten auszahlen würde, wäre das wohl sinnvoller.

Es gibt einen neuen Passau-Film. Der ist schlecht. Richtig schlecht sogar. Das war das Schlusswort. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

prä

Mittwoch, 25. Februar 2015

Hallo Mark Suckacock!

Was geht ohne Musikantenstadl und ohne Andy Borg prima?


http://www.pnp.de/region_und_lokal/stadt_und_landkreis_passau/passau_land/1599733_PNP-Leser-zum-Aus-fuer-Andy-Borg-beim-Musikantenstadl-Frechheit.html

Montag, 23. Februar 2015

Hallo Theresa Wildfeuer!

Nur dass Sie es nicht von Dritten erfahren. Wir haben Sie soeben für sämtliche Journalistenpreise des deutschsprachigen Raumes vorgeschlagen. Und zwar wegen dieses Satzes:

Am Treffpunkt Rindermarkt erinnerte Lang an Werke von Hans Carossa, die Steinernes zum Thema haben, zum Beispiel "Der alte Brunnen" oder an das Volkslied "Der Weg zu mei’m Dirndl is stoane" sowie an Gedichte des Heimatdichters Max Matheis, darunter "Stoahaua", der allerdings Nationalsozialist war. 

Dieses "...  der allerdings Nationalsozialist war" kommt so wunderbar, so pointiert, so völlig unvorhergesehen rüber, dass wir den Satz immer und immer wieder lesen. Abgesehen davon erschließt sich dem Nichteingeweihten nicht einmal, ob jetzt Max Matheis oder der Stoahaua Nationalsozialist war. Auch dieses frivole Stilmittel wäre schon Grund genug für einen Preis.
Chapeau, Theresa Wildfeuer, Sie haben heute auf unserem Lieblingsjournalistenranking den Danninger Franz von Platz 1 verdrängt. Weiter so!

Übrigens: Die Anzeigenpolitik der VGP, die mangelnde Lebensmittelspendebereitschaft in Passau und vieles mehr kommentieren wir in baldigster Bälde.

Der Präsident der politischen Akademie Wahlinfo-Passau (der übrigens glaubt, dass es den politischen Aschermittwoch in 15 Jahren, also 2020, immer noch gibt und zwar u.a. mit dem Innenminister Dr. em. Andreas Scheuer als Redner)

Donnerstag, 22. Januar 2015

Liebe PNP!

Abgesehen davon, dass Eure Redakteurinnen immer schönere Namen haben, eine Frage:
Wenn uns die 22-jährige Malin Stute in Eurer aktuellen Ausgabe die Ukraine-Krise erklärt, worauf dürfen wir uns dann in den nächsten Ausgaben freuen?

"So nicht, Herr Draghi! Josef-Kevin (5) aus dem Halser Kindergarten erklärt die Zinspolitik der EZB."

Oder:

"Wer meine Mutter beleidigt, kriegt eins auf die Nase. Der § 166 StGB im Jahr 2015 aus dogmatischer Sicht. Von Sarah Janine (6), Altstadtschule."

Oder noch besser:

"Leberkäs, ZOB, Kommunalpolitik, dicke Möpse – alles geil! Franz Danninger (16, Betriebspraktikant aus der Nähe von Passau) und wie er die Welt sieht."

Weiter so!

Der Präsident (Je suis Charles-Henri)



Mittwoch, 14. Januar 2015

Kaum geht's um Hitler...

... muss man den Mann wohl so schreiben, wie ihn der Führer aussprechen würde.

Oder heißt der wirklich Grrundböck mit zwei R?


Mittwoch, 7. Januar 2015

Passende Überschrift, SPON!

Screenshot SPON, 07.01.2015, 15 Uhr 37



Jetzt habt Ihr es kapiert

Screenshot SPON, 07.01.2015, 17 Uhr 22




Freitag, 26. Dezember 2014

Ein Weihnachtsspaziergang

Passau, Heiligabend A.D. MMXIV, bei Einbruch der Dunkelheit. Menschen gehen in der Altstadt spazieren.

Der Ober: Na, echt ned. Übern Domplatz geh ma ned. Sonst treff ma no an PiP.

Frau vom Ober: PiP?

Der Ober: Papst im Praktikum.

Frau vom Ober: Du mogst 'n ja bloß ned, weil a no größenwahnsinniger und narzisstischer is ois Du.

Der Ober: Schmarrn. Erstens mog i an jeden, wenn i im Dienst bin. Und zwoatens stört mi nur, dass der koa Angst hot vor mir. Vor mir hot doch sonst jeder Angst.

Frau vom Ober: Des stimmt. Do siehgst, wos a starker Glaube ausmacht.

Der Ober: Blädsinn. De ham a bissel an Höhenflug, de Kuttenbrunzer. Des gfoit ma ned.

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Die Exzellenz: Was meinen Sie? Heut' wär ein guter Tag, oder?

Der Stellvertreter von der Exzellenz: Für was?

Die Exzellenz: Für ein Wunder.

Der Stellvertreter von der Exzellenz: Was für ein Wunder?

Die Exzellenz: Ich könnte ein Wunder vollbringen. Rufens amal unser Presse an.

Der Stellvertreter von der Exzellenz: 's Bistumsblatt?

Die Exzellenz: Nein, die andern, die uns noch gehören. B 'n' P oder so.

Der Stellvertreter von der Exzellenz: PNP. Aber die gehören uns doch gar nicht.

Die Exzellenz: Echt? Aber sie schreiben, was ich sag. Und dann rufen wir noch diesen Kleinen an, der immer so freche Fragen stellt. Das ist der Richtige für eine Wunder-Berichterstattung.

Der Stellvertreter von der Exzellenz: Den vom Bürgerglück? Des wissen's aber schon, dass der dings is, ähh, oiso triebrichtungsverirrt.

Die Exzellenz: Solang er sich z'sammreißt, ist mir das wurscht. Ich muss mich ja genauso z'sammreißen mit meinen ganzen Groupies. Obwohl ich auch bloß ein Mannsbild bin – also ein richtiges.

Der Stellvertreter von der Exzellenz: Schaun's, wer da kommt. Der Vorsitzende vom weltlichen Betriebsrat, hi hi.

Die Exzellenz: Gott zum Gruße, Herr Oberbürgermeister, Frau Oberbürgermeister.

Der Ober: Grüß Gott, Hochwürdigster Herr Bischof. Grüß Gott, Frau Bisch..., ähh, Herr Generalvikar.

Die Exzellenz: Stehen's doch bequem, Herr Oberbürgermeister. Was macht das Amt? Tun's noch fleißig herumregieren?

Der Ober: Ja, ganz fleißig, Exzellenz, ganz fleißig.

Die Exzellenz: Bevor ich's vergess, Herr Oberbürgermeister...  Wir hätten jetzt das Pflaster vorm Dom doch wieder gern ganz anders. Da brauchen Sie sich aber nicht drum kümmern. Ich lass das selber machen und schick Ihnen dann einfach die Rechnung. Ein paar Wurstsemmeln von ein paar so Flüchtlingen sind eh auch noch offen. Die setzen wir dann einfach mit drauf auf die Rechnung, gell.

Der Ober: Ja freilich, Exzellenz. Schickens einfach, wie immer, die Rechnung. Danke, Exzellenz.

Die Exzellenz: Nichts zu danken. Man machts ja gern. Vergelts Gott, Herr Oberbürgermeister und ein gesegnetes Weihnachtsfest. Und viele Grüße an die Kinder.

Der Ober: Danke ebenfalls, Exzellenz. Grüß Gott.

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Die schwarze Hoffnung: Grüß Gott, Griaß Eahna, Servus.

Frau der schwarzen Hoffnung: Warum grüßt denn immer alle. Host Du die zwoa kennt?

Die schwarze Hoffung: I woaß ned. Des is hoit der Fluch, wenn man prominent is. Da muss man immer alle grüßen.... Guten Abend, Servus, Grüß Gott!

Passant 1: Kennst Du den?

Passant 2: Na. I hob denkt, der hot Di griaßt. War des ned oana von de Dom-Ministranten?

Passant 1: Glaub ned. I moan, i hob'n scho amoi im Rathaus g'seghn.

Passant 2: Genau. Da Hausmoasta vom Rathaus is.

Passant 1: Genau.

Frau der schwarzen Hoffnung: De ham Di ned amoi z'ruckgriaßt.

Die schwarze Hoffnung: Mei, de sand hoit schüchtern. De ham einfach a gewisse Ehrfurcht vor am Fraktionsvorsitzenden.

Frau der schwarzen Hoffnung: Ah so. So was vergiss i oiwei. Scho krass, oder? Mir is des gar nimmer bewusst, dass Du koa stinknormaler Mensch bist.

Die schwarze Hoffnung: I sog oiwei, wer Größe hot, losst si sei Prominenz ned aussahänga. Deswegen griaß i a ganz normale Leit.

Es nähert sich ein Mann mit einem kleinen Hund. Emmi, der Hund der schwarzen Hoffnung, macht einen Satz und beschnuppert den kleinen Hund.

Kleinhund-Gassigeher: Hoits den Hund z'ruck, sonst erschiaß i'n.

Die schwarze Hoffnung: Andi! Servus! Kennst uns ned?

Kleinhund-Gassigeher: Ah so, tschuldigung, Servus. Aber jetzt dua den Hund weg. Was machts denn Ihr mitten in der Stadt? Habts Euch verlaufen?

Frau der schwarzen Hoffnung: Da Armin meint, die Bürger freun sich, wenn sie an Weihnachten den Fraktionsvorsitzenden treffen.

Kleinhund-Gassigeher: Aha. Ganz bestimmt. Super, ja. Ähhh, i muaß dann wieder. Ciao.

Die schwarze Hoffnung: Andi! Ich wünsch Dir ganz tolle und erholsame Feiertage und alles Gute fürs Neue Jahr, wenn wir uns nimmer sehen.

Kleinhund-Gassigeher: Ja, ähhh, Euch auch. Mir pressierts. Ciao.

Die schwarze Hoffnung: Und einen schönen Gruß! Und alles Gute! Ciaoooo.... Des war aber jetzt schon nett vom Andi, oder?

Frau der schwarzen Hoffnung: Wos?

Die schwarze Hoffnung: Dass er uns so nett 'Frohe Feiertage' gewünscht hat.

Frau der schwarzen Hoffnung: Mhm.

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Eine männliche Gestalt mit langen Haaren in einer Phantasie-Gala-Livree bewegt sich in einer Art Ausdruckstanz kreiselnd über den Residenzplatz. Dabei singt er halblaut vor sich hin.

Der Nichtraucher: Atemlos durch die Nacht, bis ein neuer Tag erwacht. Atemlos, ich bin frei und bald wieder hier dabei.

Die bekannte Unbekannte: Ja, leck mi am Osch, da Nichtraucher, der windige. Wos megst denn Du do? Megst wieder mitspuin?

Der Nichtraucher: Mit Verlaub? Ahhh, jetzt erkenne ich Sie. Frau Marsch-durch-die-Instanzen, Frau Trotz-mir-läufts-doch-super. Haben Sie Ihr oberbayerisches Kaff schon ruiniert, weil sie wieder da sind?

Die bekannte Unbekannte: Dir blos i glei an Marsch, Du Weihnachts-Wichtel, Du windiger. Host Du Dei Quäker-Partei ruiniert, weil's Di bei uns scho wieda rumtreibst?

Der Nichtraucher: Ich habe das Gefühl, man braucht mich hier. Außerdem habe ich morgen ein WG-Casting am Domplatz. 

Die bekannte Unbekannte: Wer soi Di braucha, Frankensteiner?

Der Nichtraucher: Vielleicht kümmere ich mich ein bisschen ums Stadtmarketing.

Die bekannte Unbekannte: Störe meine Kreise nicht, Du Wurm. Sonst friß i Di aufm Kraut.

Der Nichtraucher tanzt von dannen und die bekannte Unbekannte verschwindet in einer Wolke aus Feuer und Rauch.
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Das Bio-Gemüse: Heute back ich, morgen brau ich und übermorgen hol ich mir... Potzblitz, was stinkt hier so? Es riecht nach Schwefel und Haar-Conditioner. Und wer tanzt da um den Residenzbrunnen?

Der Nichtraucher: 2 x 3 macht 4, widdewiddewitt, und 3 macht 9e! Ich mach' mir die Welt, widdewidde, wie sie mir gefällt.

Das Bio-Gemüse: Weh mir. Ist es ein Geist oder ist der Alptraum zurück? 

Der Nichtraucher: Mach Dich locker, Mango. Du hast doch Deinen Versorgungsposten. Die Visionen des Polit-Rebells sind größer als die Beschränktheit Deiner kühnsten Phantasien.

Das Bio-Gemüse: Du Nichts, Du Null, Du Schaumschläger. Wer hat denn dem amerikanischen Präsidenten ausrichten lassen, dass die Stadt Passau das Freihandelsabkommen verhindern wird? Du oder ich?

Der Ober: Do riachts brutal noch Gmias und Haar-Conditioner. Und do vorn streiten zwoa. Hä, Ihr Krisperl. Heats mit dem Gschroa auf, sonst wisch i mit Eich an Rathausplatz auf. Ja leck, da Mango und da Frank von Assisi. Bleibt mir an Weihnachten gar nix erspart?

Der Nichtraucher: Der Friede sei mit Dir, Herr Oberbürger...

Der Ober: Hoits Mei, Langzodada. Ich stelle fest. Zwei Personen einer Splitterpartei lärmen auf einem öffentlichen Platz. Das ist eine nicht angemeldete Versammlung, die ich hiermit auflöse. 

Das Bio-Gemüse: Moment mal. Ein bisschen was habe ich hier auch noch zu...

Der Ober: Hoits Mei, Mango. Du nervst mi 50 Wochen im Jahr. Jetzt hob i amoi a paar Tag das Recht auf an Weihnachtsfrieden. Erst der PiP und dann de zwoa Aushilfs-Frömmler. Wenns so weida machts, gibts über Weihnachten a Ausgangssperre.

Eine hagere Gestalt tritt aus dem Schatten hervor.

Der Watschenmann: So, meine Herren. Das habe ich alles dokumentiert. Alles in Bild und Ton. Einen Bürgermeister, der seinen Amtsmissbrauch zugibt und einen Oberbürgermeister, der Versammlungen auflöst, Ausgangssperren verhängt und offen mit Gewalt droht. Das wird einige Behörden sehr interessieren.

Der Ober: Der geht ma grod no ob. I muass hoam, 's Weihnachtsfassl ozapfa. Servus.

Durch den Auftritt des Watschenmannes empfindet jeder eine spontan-unbehagliche Stimmung.

Alle Personen ab.
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Die Exzellenz: Interessant. Hier riecht es wie in der Kurie.

Der Stellvertreter von der Exzellenz: Entschuldigung, aber hier riecht es nach Gemüse, Haar-Conditioner, Missgunst und Macht. Und ein wenig nach Schwefel.

Die Exzellenz: Eben. Wie in der Kurie. So jetzt geh ich heim und schau, ob mein Personal, ähhh, meine Mitbewohner alles schön hergerichtet haben.

Der Stellvertreter von der Exzellenz: Dominus vobiscum.

Die Exzellenz: Et cum spiritu meo.
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Die Tschärity-Lady: Sag mal, Intendant. Wie kann es sein, dass wir für diese Stadt Unmenschliches leisten und dass uns trotzdem keiner mag?

Der Intendant: Also mich mögen sie. Ich bringe Kultur in dieses kleine, unbedeutende Provinzkaff.

Die Tschärity-Lady: Und ich Glamour! Und die Riekel! Und Nächstenliebe! Jetzt habe ich mich schon dreimal anonym beim Lehrstuhl für Caritaswissenschaften für die Ehrendoktorwürde vorgeschlagen. Nichts.

Der Intendant: Perlen vor die Säue. Jedes Jahr hol ich den Nemec und die Nina Hagen. Anderswo...

Die Tschärity-Lady: Anderswo tritt die in der Lavalampen-Abteilung vom Hornbach auf.

Der Intendant: Anderswo hätte ich schon den kulturellen Ehrenbrief.

Die Tschärity-Lady: Und anderswo hätte man mich sicher gefragt, ob ich zum Stadtrat kandidieren will.

Der Intendant: Dreckskaff.

Die Tschärity-Lady: Barbaren.

Der Intendant: Stößchen.
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Der Nichtraucher bewegt sich immer noch im Ausdruckstanz durch die Altstadt. Er kreiselt vom Seminarbogen Richtung Domplatz und hört plötzlich eine Stimme.

Die Stimme: Hä, Fränki!

Der Nichtraucher blickt zum Dom: Herr?

Die Stimme: Na, rechts.

Der Nichtraucher blickt zum Landratsamt: Landrat Meyer?

Die Stimme: Na, tiefer.

Der Nichtraucher blickt nach unten auf einen Kanaldeckel: Weiche, Satan!

Die Stimme: I bins bloß, der Tölpel.

Der Nichtraucher: Ahh, Servus, Tölpel!

Die Stimme: Jetzt pass auf, Fränki, jetzt erklär i Dir wos. Aber nur weil heit Weihnachten is.

Der Nichtraucher: Jetzt bin ich aber gespannt.

Die Stimme: Gib Obacht. Oiso, Fränki. Du bist gar ned der Bläda. Du nervst zwar manchmal wie die Sau, aber die Blädern san die Andern.

Der Nichtraucher: Ja, vielen Dank auch, aber gehts konkreter?

Die Stimme: Ganz einfach. Du host mit Deim Nichtraucherdings wenigstens wos gschafft. Aber bei uns hier in Passau, do machan sich olle nur immer scheiß-wichtig, aber es passiert nix. Ach... Wos sog i... Eigentlich wird immer olles no schlimmer. Früher hot jeder sei Feindbild ghabt. Heid san olle Freind. Und de, de ned dazua ghean, machan dene, de oschaffan, an Deppn. Aber im Gegensatz zu früher freiwillig und ohne Protest.

Der Nichtraucher: Das war jetzt so a kryptische Aussage, oder?

Die Stimme: Na, des war ganz konkret. Pfiat Di, frohe Weihnachten.

Der Nichtraucher: Pfiat Di. Und danke!

Die Stimme: Passt scho. Und vergiss ned – Du nervst oft wie die Sau.

Vorhang.


Mittwoch, 24. Dezember 2014

Frohe Weihnachten!

Wir wünschen allen Lesern ein schönes und geruhsames Weihnachtsfest!

Das Präsidium

PS: Das große Passauer Weihnachtsmärchen 2014 ist bereits in Arbeit und wird spätestens am 26.12. weltexklusiv hier veröffentlicht.