Dienstag, 3. Februar 2009

Und der zweite mit Realitätsverlust...

... ist heute mal Lokalchef Michael Koch.

Wie bitte? 1600 bis 1800 Euro NETTO im Monat für einen Busfahrer wären eine Unverschämtheit, ja sogar ein Hungerlohn?
Vielleicht schauen Sie sich mal um, was andere, teilweise viel höher Qualifizierte in Ihrem Umfeld so verdienen. Und das mit weniger sicherem Arbeitsplatz und ohne Gewerkschaft, die in diesen Zeiten 10 % mehr Lohn verlangt.

Unverschämtheit!
Die Streikbrecher von Wahlinfo-Passau

Kommentare:

Ackermen hat gesagt…

Aber hallo!
Grantig Bus fahren, die Kinder stehen lassen und hin und wieder einer Blondine nachpfeifen und dafür auch noch solche Ansprüche stellen.
Da fehlen einem echt die Worte!
Wo ist denn da das Alleinstellungsmerkmal?
Granteln kann der Präsi auch.
Pfeifen sicherlich auch und Busfahren wohl auch wenn er schon einen LKW Schein hat.

Präsi bitte übernehmen sie ;-)

wahlinfo-passau hat gesagt…

Genau. Wir Turbokapitalisten müssen zusammenhalten.

Bäckereifachverkäuferin hat gesagt…

Hier könnte man sich mal schlau machen, Herr Koch:

http://www.handwerkermarkt.de/nachrichten/themen-fur-handwerker/handwerk-und-mittelstand-in-der-praxis/ubersicht-tariflohne-und-gehalter-in-mehr-als-200-berufen

Thomas Hobbes hat gesagt…

Poch poch poch...
Wer ist da?
Die Realität!

Abgesehen von der Inflation sehe ich kein nachhaltiges Einnahmenproblem.
Die Ausgabenseite wächst nur die letzten Jahre immer stärker an.

Jeder nimmt für sich in Anspruch er habe es verdient ein Haus zu besitzen (in Wirklichkeit gehört es eh der Bank), ein großes Auto zu fahren (in Wirklichkeit gehört es eh der Leasinggesellschaft) und zweimal im Jahr Urlaub zu machen (auf Kredit finanziert) weil man ja sooooooo einen Stress in der Arbeit hat und sich das keiner vorstellen kann.
Dass da nach den Fixkosten am Ende des Geldes immer noch ein paar Tage im Monat übrig sind leuchtet ein.

Also- praktisch wie man so denkt- muss der Arbeitgeber, der alte Kapitalist, endlich mehr zahlen. Der hat es ja. Is ja auch unsozial wenn man so geknechtet wird.

Aufwachen!
Ich werdet nicht geknechtet. Ihr knechtet euch selbst mit euren unverhältnissmäßigen Ansprüchen.

3.500 Mark netto. Da hätten unsere Eltern nicht gejammert.
Also Arsch zusammenkneifen und mit Volldampf durch die Konjunkturdelle!

Anonym hat gesagt…

Georg Schramm hat das Phänomen in der letzten Folge "Neues aus der Anstalt" sehr anschaulich erklärt.

Anonym hat gesagt…

Wo bleibt die Revolution?

Che hat gesagt…

Die Revolution bleibt diesmal zu Hause, weil es jedem zu gut geht, als dass er in seiner Existenz bedroht wäre.

Warum sollte man auch seien Arsch für eine Revolution hoch bekommen???
Den hat man doch früher in der Arbeit schon nicht hochbekommen. Warum soll man jetzt in der Arbeitsfreistellung damit anfangen, wo man doch endlich mal Zeit hat sich die Talkshows anzusehen.
So schlecht wie alle sagen sind die nämlich gar nicht. Und auch der Rest an Bildungsfernsehen auf den Privaten ist sehr unterhaltsam.

Aber versprochen. Wenn die Revolution mal im Fernsehen kommt schaun wir sie uns an.
Aber nur wenn es ein unterhaltsamer Mehrteiler ist.

Anonym hat gesagt…

Ich lese seit einigen Jahren täglich die PNP. Seit ein paar Wochen lese ich Sie fast ausschließlich am Klo. Ich weiß auch nicht warum.

Ein Noch - Abonennt

Anonym hat gesagt…

Manch einer stand aber armselig und zitternd an der Bushaltestelle, das Gefühl im eigenen Kopf, man könne nicht mit Würde Bus fahren, bestätigte sich.
Solidarität?
Nö.

Anonym hat gesagt…

Ja wir fahr'n, fahr'n, fahr'n mit der Eisenbahn...