Montag, 28. Juni 2021

Hey, Politiker aller Ebenen und aller Parteien!

Das wäre doch mal ein wirklicher Grund, die Grenzen zu Tschechien dicht zu machen – und zwar solange, bis es diesen dummen, bösen, alten, faschistischen Hetzer nicht mehr gibt.



Donnerstag, 13. Mai 2021

Dümmer als die PNP erlaubt. Oder: Wer ist förderungsbedürftiger?

 




Rubrik: Bairisch für PNP-Volontäre


Liebe PNP!

Was, bitte schön, ist denn ein Bollerwagen? Ich kenne keinen Bollerwagen – es gibt in Bayern nämlich keine Bollerwagen.

Kann sein, dass heute ein paar junge Männer mit Bollerwagen durch Flensburg oder Kiel ziehen und sich dabei ein paar Flaschen Bölkstoff nebst Krabbenrundstücken genehmigen. 

Aber im Verbreitungsgebiet der PNP ziehen sie dann doch eher einen Leiterwagen.

Vielleicht bringt Ihr das Eurem Journalistennachwuchs gelegentlich mal bei. Danke.

Mittwoch, 5. Mai 2021

Meine Freundin, die Bäumin oder: Heute spielen wir mal wieder Aktivisti und Polizisti

 



Nachdem es leider weder den montäglichen Passauer Baumbesetzern noch einer feministischen Live-Band am Dienstag gelungen war, spontan größeren Einfluss auf eine Verbesserung der weltweiten Klimaschutzziele zu nehmen, kam es heute zu einem dritten Anlauf.

Aktivisti (Eigenbezeichnung) von FfF Passau besetzten, nachdem sie in einem organisatorisch perfekt ausgeklügelten Husarenstück mehrere Polizisti (Zitat FfF Passau) örtlich in die Irre geführt hatten, wieder zwei Bäume – diesmal an der Ortspitze. Der erwünschte Groundsupport (Zitat FfF Passau) hatte sich am späten Vormittag noch nicht eingestellt.

Die Tatsache, dass vier junge Menschen in einem Baum sitzen, wurde von Presse, Politik und Social-Media-Kommentatoren bisher sehr emotional und aufgewühlt begleitet. Im Folgenden ein paar im Original zitierte Beispiele.

"Klimaretter", Hubert J. Denk aus Passau

"Extremisten", Andi Scheuer aus Passau

"Sitzen lassen und aushungern!!!", Edwin Loizenbauer aus Facebook

"Runterschneiden geht schneller und jeder 1000euro schdrafe dan haben alle was", Daniel Reif aus Facebook

"Zents in baum an de kemmand scha oba",
Sebastian Fischer aus Facebook

"Ganz einfach die haben 10 Minuten Zeit vom Baum zu kommen. Dann hole ich meinen Gartenschlauch .. Schütze nur mein Eigentum.", Rudolf Gerhard Wintersberger, Eigentümer der Ortspitze (unüberprüft)

"ab durchs agregat vom harvester", Julian Leitner aus Facebook

"da kann man mal sehen, wie viel Zeit diese nutzlosen links-grünen Ökospinner auf Kosten der Gemeinschaft haben. Ein Wasserwerfer und Ruhe ist.", Klaus-Peter Schäfer aus Facebook

"Ich würde mit Stihl oder husquana kommen gleich wäre ruhe", Tobias Ackermann aus Facebook

"Aufn Baum verhungern lassen das Asoziale Pack", Anton Liebl aus Facebook

"Aktivisti aller Länder! Lasst Die Bäume in Ruhe und besetzt Facebook!", Präsident von Wahlinfo-Passau


Mittwoch, 21. April 2021

Rubrik: Besser gendern mit Wahlinfo-Passau

Nachdem wir als feministischer Internetblog seit Kurzem auch eine Soko "Gender-Verbrechen" betreiben, die Tag und Nacht nach falsch oder gar nicht gegenderten Plural- oder sonstigen Wortkonstruktionen fahndet, sind wir aktuell in einem sehr prominenten und damit um so erschreckenderen Fall fündig geworden.

Über die Überschrift in der PNP "Baerbock als Kanzlerkandidatin der Grünen nominiert" mussten wir zunächst noch schmunzeln. Typisch bayerische Provinzjournalierende – die können nicht mal richtig gendern. In der weiteren Recherche waren wir dann endgültig geschockt. Nicht nur bei den politisch stets korrekten Spiegel-Kolumnist°innen, nein auch bei den links-feministischen taz-Kolleg;-)innen, bei den neoliberal-reaktionären FAZ-Chauvinist+innen sowieso – überall stand dasselbe: "Baerbock wird Kanzlerkandidatin."

Liebe Journalist§innen – was soll das? Jetzt haben wir seit über 15 Jahren eine KanzlerIN und Baerbock will jetzt auf einmal Kanzler werden? Nein, sicher nicht! Baerbock ist KanzlerINkandidatin. Und zwar definitiv Kanzlerinkandidatin und nicht Kanzler:innenkandidatin, weil sie ja nicht entweder Kanzler oder Kanzlerin, sondern ganz bestimmt Kanzlerin werden will. (zur richtigen, fallspezifischen Verwendung von Kanzler:innenkandidatin später mehr)

Wir erhofften uns Bestätigung und Klärung auf der Homepage der Grünen. Wenn einer gendern kann, dann die besserverdienenden Lastenradfahrenden. Weit gefehlt. Zitat: "Annalena Baerbock ist die grüne Kanzlerkandidat:in zur Bundestagswahl 2021." Wie bitte? Kanzlerkandidat:in? Bei Annalena Baerbock handelt es sich – soweit bekannt – um eine einzelne weibliche Person. Warum ist sie dann nicht Kandidatin? Wenn sie Kanzlerkandidat:in ist, bedeutet das doch wohl, dass sie sich ihres Geschlechtes nicht sicher ist oder sich auf keines festlegen will, aber trotzdem weiß, dass sie ein männlicher Kanzler werden will. Sonst wäre sie ja wohl (siehe oben) Kanzlerinkandidatin.

Bisher war ja alles ziemlich einleuchtend, – wie immer hier – gut erklärt und bereits für Gender-Anfänger@innen geeignet. Nun aber folgt die Lektion für Fortgeschrittene. Nehmen wir an, Baerbock und Laschet (vielleicht auch Scholz, aber warum eigentlich) sind bei Markus Lanz, einem weißen alten Mann und Gender-Anfänger eingeladen. Der Moderierende könnte es sich jetzt leicht machen und den CDU-Kanzlerkandidaten und die grüne Kanzlerinkandidatin begrüßen. Aber mit solcherlei Notbehelfen lernen wir richtiges Durchgendern nie. Also wird Lanz sagen: "Ich begrüße herzlich die Kanzler:innenkandidat:innen von CDU und Grünen gemeinsam mit ihren beiden Kanzler:innenkandidat:innenehepartner:innen." Dabei macht er bei jedem Doppelpunkt eine kurze hörbare Pause. Ist nicht schwer, tut nicht weh, kann jeder lernen – wenn er guten Willens ist.

Laschet sei Dank wird ja aus der Kanzlerinkandidatin Baerbock die nächste deutsche Bundeskanzlerin. Dann wird hoffentlich in Berlin mal richtig durchgegendert und baldmöglichst auch ein Bewusstsein dafür geschaffen, wie demütigend, erniedrigend und entwertend es für Frauen sein muss, mit Familiennamen wie männliche Tiere zu heißen. Es gibt noch viel zu tun, Frau Baerinziege!





Freitag, 16. April 2021

Ich kann nur hoffen, dieses "Fakes" werden von allen als solche erkannt

Gäbe es jemanden, der die folgenden Zeilen ernst meinte, müsste er so dumm sein, dass er gar nicht lesen und schreiben kann. Somit kann es sich nur um die genialste Meta-Satire seit langem handeln. 






Montag, 12. April 2021

Andreas Scheuer: „Ich bin auch nur ein Mensch mit kleinem Doktor“

Nach dem – wie immer von den Russen oder sonst wem bezahlten – AmSonntag-Interview vom 11. April 2021 spricht der Verkehrsminister hier bei Wahlinfo-Passau erstmals ehrlich und schonungslos offen wie noch nie über Erfolge, große Erfolge, die Neidhammel von der Linkspresse, die ihm seine extremen Erfolge nicht gönnen, die anderen Vollpfosten, Quotenweiber und Homos im Kabinett und seine gigantischen, visionären Pläne für die Zukunft − er wird selbstverständlich ("Was für eine arschblöde Frage") auch nach der Bundestagswahl mitregieren. 

Wahlinfo-Passau: Andi, wir kennen uns ja schon seit einiger Zeit, ich darf Dich doch Andi nennen?

Scheuer: Einen Scheißdreck dürfen Sie. Ich werd doch nicht extra Bundesminister, nachdem mir die linke Hetzpresse meinen Doktortitel weggeshitstormt hat, damit mich dann ein völlig bedeutungsloser Internet-Troll Andi nennt.

Herr Bundesminister, Sie haben es bereits erwähnt: Obwohl Sie sicherlich einer der begabtesten und erfolgreichsten Minister im Kabinett Merkel sind, werden Sie von der Lügenpresse seit Beginn Ihrer Amtszeit mit Spott, Häme und völlig substanzloser und auf Lügen basierender Kritik überzogen. Haben Sie da überhaupt noch Lust auf Politik? 

Auf jeden Fall − ich habe ja noch viel vor! Die Budgets müssen raus. Und ganz ehrlich – wer solls denn machen außer mir? Eine von den Flintenweibern, einer von den grünen Tempolimit-Fantasten oder vielleicht der Blümchen Markus? (Schlägt sich lachend auf die Oberschenkel)

Wird es also wieder einen Minister Scheuer geben? 

Haben Sie jetzt nicht zugehört oder sind Sie ein bisschen dumm? Natürlich wird ein Andreas Scheuer wieder Minister. Ich sage Ihnen sogar folgendes: Sollte mich Markus, äh, sollte mich der zukünftige Bundeskanzler eher im Außen-, im Finanz- oder im Wirtschaftsressort sehen, werde ich wahrscheinlich sogar darum bitten, mich im Verkehrsministerium zu belassen. Es ist noch so viel zu tun. Wir haben viel zu viele Autobahnen, wo Du schwerlich über 250 fahren kannst – nicht nur wegen der ganzen Grattler, die mit ihren 120-PS-Autos auf der linken Spur rumstehen, nein auch wegen der schlechten Straßen. Da gehören mal Milliarden investiert in eine ordentliche Infrastruktur. Freie Fahrt für freie Bürger! Und im Vertrauen: So viele Ministerien, wo Du 28 Milliarden zum Verbraten hast, gibts nämlich gar nicht. Nein, ich leg mich fest: Ich bleibe Verkehrsminister. Dass man Wirtschaft und Energie noch bei mir angliedert – darüber könnte man sprechen.

Das leidige Thema Maut: Dafür mussten Sie medial und politisch – völlig zu Unrecht – viel Prügel einstecken und stehen bis heute „unter Beschuss“ der missgünstigen Neider. Belastet das auch eine Lichtgestalt persönlich?

Ja klar, massiv! Das geht selbst einem Andreas Scheuer persönlich sehr nahe und geht auch ganz tief. Irgendwie bin ich ja auch nur ein Mensch – wenn auch kein gewöhnlicher. Und die Maut, also nicht die Maut, sondern die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes, war natürlich ganz großer Bullshit. Schauen Sie mal, wer da drin sitzt in diesem Gerichtshof. Litauer, Malteser, Zyprioten, Holländer, Polen, Portugiesen und, ha ha, Österreicher! Muss ich da mehr sagen? Fakt ist: Ich habe als Minister ein Gesetz umsetzen müssen. Das habe ich wie immer astrein gemacht und diese Richter haben uns das nicht gegönnt. Und dieser angebliche Schaden, der entstanden sein soll – das müssen die erst mal beweisen. Ich hab Ihnen gerade mein Budget genannt. Das zahl ich notfalls aus der Strafzettelkasse. 

Sie wollen kommenden Samstag in Passau wieder in Ihrem Wahlkreis als Direktkandidat für den Bundestag aufgestellt werden. Glauben Sie, dass die Mautgeschichte und andere Missverständnisse die Delegierten in ihrer Entscheidung beeinflussen könnten?

Hä? Ich verstehe die Frage nicht.

Nun, denken Sie, dass Ihnen der angebliche und von Saboteuren böswillig konstruierte, sogenannte Mautskandal schaden könnte?

Ach so, ha ha ha, nein, natürlich nicht. In welchem Film leben Sie denn? Wir sind hier bei der CSU in Dunkel-, äh, Niederbayern.

Und wie klappt so eine Beziehung privat? Sie sind ja als Minister 24 Stunden und 365 Tage im Jahr im Dienst für Volk und Vaterland unterwegs. 

Grundsätzlich: Privat bleibt privat. Nur so viel: Sie können mich nachts um drei aufwecken und ich kann Ihnen den Vornamen meiner aktuellen Bekannten nennen.

Geschätzter Herr Bundesminister, was kommt nach der Politik? Haben Sie einen Plan B? Glauben Sie nicht, dass große und erfolgreiche deutsche Unternehmen in der freien Wirtschaft dringend einen Mann mit Ihren Fähigkeiten und von Ihrem Format benötigen?

Es gibt keinen Plan B. Wie gesagt: In der nächsten Legislaturperiode werde ich Verkehrs- oder Superminister. Das mit dem Bedarf in der freien Wirtschaft stimmt zwar, aber ich kann leider nicht überall sein. Und sag doch nicht immer "Herr Bundesminister" zu mir. Ich bin der Andi.

Danke Andi, vielen Dank fürs Gespräch.

Gerne, ich helfe, wo ich kann. (Tätschelt mir zum Abschied die Wange)

 


Freitag, 2. April 2021

Risus paschalis – Humor ist, wenn man trotzdem lacht.


Weltpremiere: Der Osterwitz 2021 von Bischof Stefan Osterwitz – bereits am Karfreitag als Preview hier

Exklusive Vorveröffentlichung auf Wahlinfo-Passau, nachdem wir uns vom Bistum Passau die Übertragungsrechte im Bieterverfahren vor kath.net und gloria.tv gesichert haben.

Achtung: Wie bei jeder Äußerung von Bischof Stefan Oster handelt es sich bei diesem Video um Satire.





Dienstag, 9. März 2021