Sonntag, 29. Januar 2012

Exklusiv hier auf Wahlinfo-Passau

Die erste Stellungnahme von Carlo Rosetta:

"Das ist der glücklichste Tag in meinem Leben! Vielen vielen Dank an alle meine Fans! Ich bin jetzt der wichtigste Mann in Passau. Jetzt können wir alles schaffen. Danke!"

Freitag, 27. Januar 2012

Mittwoch, 25. Januar 2012

ABSTIMMEN!!!

Und zwar die ganze Nacht. Wenn wir nicht gewinnen, sperre ich den Laden hier zu.

Jetzt lasst Euch mal was einfallen!

Dienstag, 24. Januar 2012

Wenn Sie unser Video nicht wählen,

... entführen wir den Oberbürgermeister!


Achtung, wichtiger Hinweis: Der Mitbewerber mit der albernen Schnulze und seine Vasallen spielen das Spiel "Neue IP - neue Stimme". Bitte auch mitspielen und für Carlito stimmen!

Sonntag, 15. Januar 2012

Einsteigen in die Welt des Franz D.

Wahlinfo-Passau-Serie "30 Minuten" (I): Im Takt des Fahrplans bekommt man am ZOB Einblicke in das Leben der Fahrgäste
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30 Minuten − so lange beobachtet ein Mitglied der Lokalredaktion das Geschehen an einem Ort in der Stadt und beschreibt es detailgetreu in unserer Serie. Ein einfaches Konzept, das deshalb so unendlich viel Spielraum lässt − eine journalistische Spielwiese.
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Von Franz Danninger

11.30 Uhr. Die Linie 7 kommt in 2 min, ihr Ziel ist die Eichendorffstr. ü. Eichetstr. So steht es am Fahrplan und so wird es geschehen. Seit ich diese neuen Tabletten habe, hänge ich jeden Tag am ZOB ab und beobachte. Einer muss es ja tun. Oft muss ich lachen oder mich übergeben. Dann muss ich noch mehr lachen. Heute ist mein Tag.

  Zwei Frauen stehen hier am Bussteig 2 des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB). ",Halten Sie Ihr Geld zusammen, Sie werden uralt‘ hat sie g’sagt", erzählt die ältere Dame gerade. Schon jetzt hat sie rund 70 Lebensjahre erreicht, viele sollen also noch folgen. Sie freut sich so über die gute Nachricht, dass ihr silbernes Haar hin- und herzuckt. Ihre deutlich jüngere Freundin/Tochter berichtet: "Mir hat sie g’sagt, dass zwischen uns momentan eh nichts läuft und dass er ruhig gehen soll." Ah ja: Das Duo hat die Wahrsagerin in der Stadtgalerie nach ihrer Zukunft befragt. "Bloß auf ein Auge soll ich aufpassen. Ansonsten werd’ ich weit über 90." Die Silberpracht rüttelt wieder. Spontan ergreift mich der übermächtige Drang, beide auf den Mund zu küssen. Schnell schlucke ich 200 mg Diazepam und bleibe zitternd sitzen. Ich bin stark - egal, welche Fallen Ihr mir stellt. Ich will da nicht wieder rein.

 11.34 Uhr. Ein junger Mann schiebt sein Fahrrad vorüber in Richtung Grünaustraße. Warum fährt er nicht, die Fußgängerzone endet am ZOB, ab hier dürfte er wieder fahren. Ein zweiter Blick verrät den Grund: Die Antriebskette hängt herunter, er schleift sie nach, sie ist gerissen. Ich werfe eine Bierflasche nach ihm und schreie laut "So nicht, mein Freund!" Die Stimmen sagen, ich soll ihn töten. Noch nicht!

 Auf einer Bank mit der vandalensicheren Gitterbank haben sich zwei Burschen breit gemacht. In der Rechten das Handy, in der linken die Bierflasche. Sie sind um die 17 Jahre alt, die Reserveflasche steht am Boden, noch geschlossen. Vielleicht kann ich sie ablenken. Ich taste den Schlagring in meiner Tasche.

 11.36 Uhr. Die Linie 9 kommt in 9 min, verspricht das Display am Bussteig. Ein Rentnerpaar verfolgt gebannt die Laufschrift, offenbar wollen sie nach Kohlbruck/PEB ü. Innstr. Ein Zug grollt im Untergrund heran aus Richtung Schärding und donnert dem Hauptbahnhof entgegen. Für 2 Minuten degradiert er den übrigen Verkehrslärm zu Dezibel-Statisten, ist die Bahn der Chef des Lärms am Busbahnhof. Zwei Farbige lassen das Getöse stoisch über sich ergehen, dann setzen sie ihre Unterhaltung fort. Zwischen ihnen steht ihr Einkauf, ein 51 Zoll (129 cm) großer Plasma-Fernseher. Das Teil ist so riesig, dass einer der beiden lässig dran lehnen kann. Scheiße, Überdosis Diazepam. Ich übergebe mich in die Handtasche einer gehbehinderten Greisin. Kommt gut. Die Sehstörungen sind weg. Die zwei Farbigen, die vorher noch grün, lila und orange geleuchtet haben, sind auf einmal wieder zwei ganz normale Bimbos. Ich erkenne in ihnen meine Crack-Dealer. Yo man! Ich bin gerettet.

 11.45 Uhr, die Linie 9 rauscht heran. Die beiden Wahrgesagten unterhalten sich auch beim Einsteigen noch über die verblüffenden Erkenntnisse, die ihnen Lilo von Kiesewetter beschert hat.

 Die beiden Burschen auf der Bank schauen nicht einmal auf, als der Bus 40 Zentimeter vor ihrer Nase stoppt. Ihr Blick geht ins Leere. Eine ältere Frau mit Krücke bleibt lieber stehen als sich zu ihnen zu setzen, obwohl links und rechts noch ein Platz frei wäre. Das Bier und der Musiklärm aus einem der Handys schreckt sie zu sehr ab: "Gotta love ya‘!" ist nicht so ganz ihr Ding. Hinter dem 9er Bus ist Bewegung, die Linie 5 schluckt eine Handvoll Fahrgäste nach Kohlbruck ü. Auerbach. Jetzt wird es dem Burschen-Duo anscheinend doch zu trubelig, sie schlurfen Richtung Ludwigsplatz ab, die Flaschen hängen locker herunter. Bei ihnen ist keine Kette gerissen, aber irgendwie der Faden. Das ist meine Chance. Mit einer Eisenstange erwische ich den einen am Hinterkopf und den anderen im Gesicht. Das schmeckt Dir nicht, Du Opfer! Schnell stecke ich das Bier ein, rolle mich am Boden zusammen und ziehe mir die Jacke über das Gesicht. Jetzt bloß nicht entdeckt werden!

Der Zug ist nicht nur unterirdisch Dauergast am Omnibusbahnhof, sondern auch oben − der Windzug. Tatjana Kerlin sitzt deshalb im schützenden Glashäuschen am Bussteig 2, sie liest in einem Buch mit kyrillischen Buchstaben. Tatjana stammt zwar aus Russland, "aber ich kann nur mehr reden, nicht richtig schreiben. Deshalb lerne ich jetzt Russisch", erklärt die Geschichts-Studentin in perfektem Deutsch. Zweimal die Woche findet ihr Kurs statt, am ZOB wartet sie fast täglich auf den Bus. Mit ihr werde ich weggehen. Weit weg. Wo mir keiner mehr weh tun kann. Diese Dreckschweine, die den Himmel vergiften. Mich kriegen sie nicht mehr.

 Ihr gegenüber sitzt eine elegante Dame in langem Cape und kurzem Rock. Mini im Januar? Sie hat ihre Kleiderwahl schon bereut, hält ihre Stofftasche wärmend auf den Schoß gepresst. Zum Glück hat der Architekt bei der Planung des futuristischen Baus 2006 festgestellt, dass ein großes Loch im Dach Gewicht und damit Stützen spart. Dadurch fallen jetzt Sonnenstrahlen, die die Frau sichtlich genießt. Speichel tropft mir aus dem Mund auf meine braunkarierten Hausschuhe. Meine Hose ist nass. Verdammt! Wer war das?

 "Mei Wampen geht ja nu durch, oba do herum net − gestern ham’s mi net einebrocht in d’Röhrn." Fünf Meter entfernt schildert ein Mittfünfziger seinem Gesprächspartner recht plastisch den Verlauf der gestrigen Untersuchung, die beim Computertomographen ihr jähes Ende nahm. Ihr Gespräch zieht innerhalb von zwei Minuten die weitesten Gedankenschleifen, von Winterreifen über einen Umzug, der Rente vom Hans und dem Glück der Maria, dass sie ihren Mann endlich los ist, den Hallodri, ist alles dabei. "A bissal a Sauweda wern ma scho nu kriang", kommt auch noch das unvermeidliche Wetter zu Ehren. Der ZOB als Drehscheibe von Ratsch und Tratsch. Ich ziehe meine nasse Hose aus.

 11.58 Uhr. In zwei Minuten geht’s dahin mit den Linien 7 und 8. Die fröstelnde Mini-Dame hat sich in den warmen Linie-1-Bus gerettet. Sie kämpft zwischen Zusammenkauern auf dem Sitz und der Ermahnung aus vergangener Zeit: "Kind, halt’ dich gerade!" Da sind sie wieder. Sie wollen meine Organe. Ich weiß es seit diesem Film.

 12.00 Uhr. Nacheinander zischen die Einstiegstüren von 7 und 8 zu, die Busse starten davon. Die Mittagsglocke der Votivkirche dringt herauf. Ich bin jetzt völlig nackt. Zwei starke Männer in weiß halten mich fest. Es sind Androiden. Man merkt es am Griff. Sie werden mich wieder operieren.

 30 Minuten pralles Leben an Bussteig 2. Der ZOB hat fünf davon. Warum lassen sie mich nicht einfach hier sitzen? Ich tu doch keinem was.

Mittwoch, 11. Januar 2012

Hurra Hurra...

... Der Blumen-Siegi ist wieder da!

Dienstag, 10. Januar 2012

Big Five completed

Wird Zeit zum Heimkommen.

See you...

Samstag, 31. Dezember 2011

Leider...

... lässt mich Blogger aus Afrika keine Fotos hochladen. Ansonsten hätte man den Präsidenten mit zwei gut gebauten Himba-Frauen bewundern können.

Wird nachgeliefert.

Allen Daheimgebliebenen trotzdem ein gutes Neues Jahr!

Der Präsident

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Betriebsurlaub

Liebe Leser!

Präsi, Kathi und Tölpel begeben sich mal wieder auf große Bildungsreise - diesmal nach Deutsch Südwest.

Sollten wir auf WLAN stoßen, senden wir gelegentlich ein Lebenszeichen. Ansonsten kann das Freischalten von Kommentaren aus nachvollziehbaren Gründen durchaus ein bisschen länger dauern.

Wir kommen wieder!

Die Caprivi-Truppe

Samstag, 24. Dezember 2011