Mittwoch, 2. November 2011

Aus dem Präsidenten-Logbuch

111102, 17:11: Scheiße! Koblersche Staukostenberechnung noch nicht kommentiert.

111102, 17:13: Stimmt nicht. Ausführliche mathematische Analyse ab morgen in der Kathi-/Tölpel-Kolumne im BÜRGERBLICK (erhältlich in allen Trafiken und Sexshops nördlich des Äquators).

111102, 17:17: Für alle Anti-BÜRGERBLICK-Misanthropen: Trotzdem kaufen! Freuen! Und auf die Anschlusskolumne hier auf dieser Weltnetzpräsenz warten! Bald!

111102, 17: 28: Es lebe die Freie Presse! (Hasta la victoria siempre!)

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Die "Freie Presse" ist leider nicht frei, sie ist gefangen zwischen Missgunst, Minderwertigkeitskomplexen und fanatisch missionarischem (G)Eifer gegen die PNP der möglicherweise schon gewürzt ist mit einer gewissen Prise Altersstarrsinn.
PS. Die Sicherheitsabfrage verlangt das Wort Pronond, heißt der bayerische SPD-Chef nicht Pronold?

PNP-Leser hat gesagt…

Wenn die Diskussion schon mal ums Wochenblatt geht, mir ist aufgefallen, dass der Chef der Passauer Bild-Light den Pluralis Majestatis verwendet. Fotografen unterwegs heißt die Rubrik in der aktuellen Ausgabe, geschossen wurden die Bilder aber alle von sb

Anonym hat gesagt…

Und wenn wir schon über fehlerhafte Überschriften lästern: Hubsi jubelt über die 50. Ausgabe trotz Passauer Medienmonpol. Vielleicht hat er ja zu lange Monpololi gespielt, dann kann man die Buchstaben schon mal verwechseln.

PNP-Leser hat gesagt…

Wer den Bürgerblick nicht mag, muss noch lange kein Misanthrop sein,sondern ist bestenfalls ein Mis(s)Hubsi.

morizz hat gesagt…

Zur Erinnerung, 1980 im Spiegel

In Passau, sah er, "tritt Macht so konzentriert auf, daß sie zur Allmacht wird". In der Zitadelle des schwarzen Erdteils Niederbayern herrscht ungestört die Dreieinigkeit Klerus, CSU und "Passauer Neue Presse" (PNP); Zimmerschied wurde ihr antiklerikaler Villon und politischer Nestroy.

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14330802.html

wahlinfo-passau hat gesagt…

Ist ja schon gut. Egal wen man mag, mehr mag oder nicht mag - man muss in Passau um jede Publikation froh sein, die nicht aus dem gleichen Haus kommt. Sogar um diese hier.

Anonym hat gesagt…

Interessanter Link:

http://www.google.de/search?q=Bestattungsunternehmerin+%2Btot&ie=utf-8&oe=utf-8&aq=t&rls=org.mozilla:de:official&client=firefox-a

Viva la correction hat gesagt…

Da steht immer noch "Medienmonpol". Wenn man sich nicht mal die Mühe macht, die externen Korrekurleserprotale zu lesen...
Die Pawo hat aus dem "Sie" mittlerweile ein "Die" gemacht, aber auch Sie/äh die haben sich ganz schön Zeit gelassen.

Es geht um Ihre Ehre, Herr Diekmann hat gesagt…

Ich hoffe, dass die ungeheuerliche Falschmeldung der Passauer Woche Konsequenzen nach sich zieht.

Ich darf daran erinnern, dass Herr Brandl bereits einmal für eine vergleichbare Fehlleistung verantwortlich war. Bei einem schrecklichen Mord präsentierte auf der Titelseite den "irren Mörder" samt Bild. Dieser gebrandmarkte Mann war allerdings der Freunde der Ermordeten, der zu keinem Zeitpunkt verdächtig gewesen war. In jedem Medium jenseits der Pawo hätte dies dem verantwortlichen Redaktionsleiter den Job gekostet.

Ich setze auf die geschätzte Frau Graswald und hoffe, dass sie die ihr zugefügte Ungeheuerlichkeit nicht im Sande verlaufen lässt.

Frau Graswald, bitten Sie Herrn Diekmann um ein Gespräch und reden Sie Tacheles. Erlösen Sie uns von Herrn Brandl! Lassen Sie sich nicht mit einem Termin bei Herrn Zelzer abspeisen, dessen Seriösitätsniveau ähnlich niedrig wie dasjenige Herrn Brandls ist.

Die Wahlinfo-Leser rufe ich auf, die Berichterstattung und das Anzeigenvolumen der Firma Graswald in der Pawo künftig genau zu beobachten. Der in Korruptionsfragen bereits von einem Richter verurteilte Herr Zelzer soll keine Chance erhalten, die Angelegenheit auf seine Weise zu "bereinigen".

qu.e.d. hat gesagt…

Oh Schock. WP ist nicht der Mittelpunkt der Erde, sonst hätte der Denk das ja sofort mitbekommen und geändert.

Anonym hat gesagt…

Verzweiflung in Griechenland, Verzweiflung in Italien, doch Rettung naht.

Die Herren Papandreou und Berlusconi planen in ihren Ländern neue Superministerien für Finanzen und Infrastruktur. Für den Ministerposten umwerben beide Regierungschefs mit Konrad Kobler (CSU) einen versierten Fachmann.

Kobler zögerte lange, ob er das Angebot aus Rom oder aus Athen annehmen sollte. Für Italien sprechen seine positiven Erfahrungen mit römischen Sprittouren, für Griechenland die höheren Entschädigungen bei Heimfahrten (19 Stunden Fahrt mal 30 Euro!).

Kobler hat sich daher entschieden, Minister in beiden Ländern zu werden. "Diese Doppelfunktion ist nötig, um das entscheidende Projekt der mediterranen Alp-Transdanubia-Umfahrung durchzusetzen", erklärte Kobler. Darunter versteht der Mobilitätsexperte eine Trasse von Piräus über den Peleponnes und das Mittelmeer nach Bari und von dort direkt nach Thyrnau. Kobler hat errechnet, dass sich das Projekt in zweieinhalb Monaten amortisiert werde.

Anonym hat gesagt…

Oh je, Amor, ein Fehler.

"Römische Sprittouren" erinnert daran, dass KK einst extra mit dem Auto nach Rom brauste, um sich sonntags in Sichtweite des Vatikans an einer Tanke fotografieren zu lassen. "Sinn" der Aktion: Kobler wollte Bedenken zerstreuen, die Kirche habe etwas gegen das Verbot, in Deutschland die Waschstraßen von Tankstellen auch sonntags zu betreiben.

Finale Aufklärung hat gesagt…

"Abgedreht & durchgenagelt" im Bürgerblick: Einfach wunderbar! Habe auch beim dritten Durchlesen noch gelacht. Fühle mich mediendenk nicht allzu verbunden. Aber der Präsident liefert einen feinen Text.

Denk hat gesagt…

... sucht sein Lektorat normalerweise nicht auf Wahl-Info,spielte tatsächlich früher gerne Monoplay, hat die "PaWo"-Story längst mitbekommen, aber wartet immer noch auf eine Antwort der Redaktion (offizielle Anfrage an Brandl gestellt). Mehr im neuen BB. Schönes Wochenende an alle WIP-Leser!

buecherwuermchen hat gesagt…

@ »Finale Aufklärung«: wunderbares Guerilla-Marketing! Zitat: »Fühle mich mediendenk nicht allzu verbunden. Aber …« Sollen wir also jetzt doch alle BB kaufen, um des Präsidenten feinen Text zu lesen?

Alternative: In der Europa-Bücherei liegt BB aus und kann dort goutiert werden. Oder auch nicht.

Schöne Woche!

Finale Aufklärung hat gesagt…

@ buecherwuermchen

In der EU-Bücherei? Wusste ich nicht. Danke. Kann mir künftig Geld sparen.

buecherwuermchen hat gesagt…

@Finale Aufklärung -> Na, hoffentlich liest das nicht einer unserer Stadträte und entdeckt in diesem Thema für sich ein Betätigungsfeld: Ist ja auch ein ungeheuerlicher Vorgang, dass die Europabücherei den Bürgerblick abonniert hat! Dass also von öffentlichen Geldern die so genannte unabhängige Presse mitfinanziert wird. Sofort das Abo einstellen!

Demonstration? Ja gerne! hat gesagt…

Heute PNP: Aufruf zu "Occupy Ludwigsplatz".
Kann jeder halten wie er will und hingehen oder es lassen.
Was aber schon auffällt ist, eine gewisse Sinnlosigkeit der ganzen Aktion in Passau.
Wenn sich in Städten wie London oder NY Demonstranten über Tage in die Kälte stellen und im Freien übernachten, dann kann man unterstellen, dass sie sich mit den Zielen der Bewegung tatsächlich identifizieren. Ob sinnvoll oder nicht- aber es ist eine glaubwürdige Aktion.
In Passau ist es eine Aktion auf ein paar Stunden. Durchgeführt von Wohlstandskindern mit dem ach so hippen Revoluzzer- Gen.
Zitat: "Aber es soll natürlich mehr eine symbolisches Okkupieren sein."
Demonstartion? Ja gerne!
Aber bitte für Dinge, die man auch beieinflussen kann und die Sinn machen. Vor einem Jahr hat die grüne und linke Jugend am Passauer Bahnhof gegen Stuttgart 21 in Stuttgart demonostriert, jetzt besetzen sie den Ludwigsplatz wegen dem Einfluss der Wall Street in NY auf die Weltpolitik . Ausser Aktionismus kann ich hier kein Ziel erkennen. Oder ich werde überrascht und es wird tatsächlich für die Entmachtung der Sparkasse Passau oder der Raiffeisenbank demonstriert.
So, muss jetzt weg. Zur Freiwilligen Feuerwehr nach Wegscheid. Dort gedenken wir heute -wie an jedem zweiten Dienstag im Monat um 08.51 Uhr- der verunglückten Feuerwehrleute im World Trade Center.

Recht so! hat gesagt…

Genau! Künftig soll in der Europabücherei gefülligst nur noch PNP gelesen werden. Ein Abo für alle!

Übrigens hat gesagt…

Was ist denn eigentlich mit unserem spätpubertierenden Bestsellerautor? Schon wochenlang keine neuen Schlagzeilen. Seltsam. Muss man sich Sorgen machen, oder kommt da bald wieder ein ganz ein großer Knüller? Oder geht es medial bergab?

Zukunftsrat hat gesagt…

@Übrigens:
Keine Sorge um den Oberministranten. Nach dem heutigen BVerfG-Urteil zur 5%-Hürde bei der Europawahl ist die weitere Karriere vorgezeichnet: Spitzenkandidat für seine (Bundes-)partei, dann Europaparlamentarier, und dann EU-weite Einführung des Rauchverbots.
Danach kommt Band 2 seiner Bestsellerreihe... ("Wie ich einmal in Brüssel belgisches Bier gekotzt habe", oder ähnlicher Titel). 2018 dann eh OB in PA. Das stand aber schon lange fest.

Anonym hat gesagt…

kann man denn die Präsidenten-Kolummne aus dem BB nicht mit entsprechender Verzögerung auch hier veröffentlichen? Sonst tut sich ja nix ...

bayern-kuh hat gesagt…

@anonym: Kann man sicherlich – ob’s gewollt ist? Hubsi, wie er hier liebevoll genannt wird, braucht sicherlich jeden Cent.

Etwas (zumindest für mich) Neues: http://www.muh.by/

Schönes Wochenende!

Cityman hat gesagt…

Machen wir halt wieder PNP- und -Ablegerbashing. Heute auf lokalnews.de:


Heute vor 21 Jahren - Lehrbetrieb für Wirtschaft beginnt
Zeitreise: Die BWL'er kommen nach Passau
veröffentlicht von Andrea Bogensperger am 11.11.2011 08:57 Uhr im Ressort Passau.

11. November 1990 - Vor 21 Jahren wurde an der Universität Passau der Lehrbetrieb für Wirtschaftswissenschaften aufgenommen.

Im Wintersemester 1978/79 wurden an der Uni Passau die ersten Vorlesungen gehalten........ 1980 wurde die Philosophische Fakultät gegründet, drei Jahre später nahm man den Lehrbetrieb für Informatik und Mathematik auf. Die Wirtschaftswissenschaften sollten im Jahr 1990 folgen.....


Wie geht das dann zusammen, daß es Absolventen gibt, die für 25 Jahre WiWi-Examen nach Passau gekommen sind? Tolle Recherche!

PNP-Leser hat gesagt…

Politisch interessierte Bürger blicken am Sonntag gespannt auf zwei lokale Wahlen, die im Umfeld von Machtfilz und Korruptionsvorwürfen stattfinden. Büßt die CSU weitere Vertrauensverluste im Bayerwald ein? Im Landkreis Regen wird der Nachfolger... so steht es bei meidendenk.
Ich vermute, dass die CSU eher Vertrauensverluste gewinnt -oder wie war das noch mal?
Später schreibt der hier angeblich liebevoll Hubsi Genannte, dass sich in Regen die Bürgermeisterin von "Kollburg" um den vakanten Landratsposten bewirbt.
Macht der Robin Hood des Journalismus eigentlich auch noch irgendwas richtig? Oder verkauft er sein Blatt nur noch dank der Kolumnen des Präsidenten?

Denk denkt hat gesagt…

Tztztzzzzz ... Passaus einzig wahrer Qualitätsjounalist! rofl

Freud hat gesagt…

Aber Josefa Schmid und ihr Heimatdorf müsste er doch kennen- als alter "Enthüllungsjournalist!
Die Penthouse-Geschichte (http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.josefa-schmid-diese-politikerin-ist-zu-scharf-fuer-die-csu.924de00b-4592-4a13-ae4b-fc2e88f44cb5.html)
war während ihres Studium in Passau, oder?

presseratz hat gesagt…

Darf ein Journalist Werbung machen? Klar: ja, darf er.

Darf dieser Journalist auch Werbetexte schreiben und die dann unter seinem Namen in der Zeitung seines Arbeitgebers veröffentlichen? Ich weiß nicht, ich weiß nicht.

Der freestyle-formulierende Christian Karl in der PNP vom Samstag, 12.11., leiht seine nicht hoch genug zu überschätzende Talente einer Werbeseite im Lokalteil.

necrophorus hat gesagt…

Schon gelesen? In der (na ja, man sagt halt so:) aktuellen PaWo entschuldigt sich das Blatt für den Nekrolog auf eine Bestatterin. Es geschieht in der Rubrik auf Seite 4 »Schon gehört, dass …« – was als ein zweiter Schlag aufgefasst werden darf:

Erst blamiert sich das Blatt mit der Bloßstellung ihrer Recherchekünste (ein simpler Anruf bei der Bestatterin hätte klargestellt, dass nicht sie es war, die tot aus dem Inn geborgen worden ist), dann entlarven die Menschen um Brandl ihre eigene Beschränktheit, indem sie fabulieren, sie seien einer »peinlichen Fehlinformation aufgesessen«.

Interessant zu erfahren wäre, ob Brandl mit Blumenstrauß und Praline bei der Dame aufgekreuzt ist (wenn schon nicht zur Beerdigung dann zu ihrer Wiedererweckung). Das hätte was gehabt.

Anonym hat gesagt…

Es ist schon erstaunlich, dass sich hier Gutmenschen der deutschen Sprache und moralischen Instanz berufen fühlen, Stefan Brandl einen Strick zu drehen. Tolle Community, die eine Existenz vernichten möchte!

Fragt die Leute von der Feuerwehr (die offenbar schnell liefern wollen, um vielleicht beim Printmedium gut abzuschneiden), die eben jene Info geliefert haben. Und: Um Gottes Willen, was koennte ich alles ueber den Präsidenten recherchieren...
Ab und zu ist es auch dienlich, die manchmal zur Praepotenz neigende Wesensart zumindest zu bremsen...
Zauberer
P.S. War mir in diesem Fall ein Anliegen.
Beste Gruesse

Anonym hat gesagt…

Sollen wir eine Packung Mitleid für Herrn Brandl aufreissen. Ich meine nein, der zeigt doch auch wenig bis kein Verständnis für die Leute, die er in seiner Bild-Light zur Schnecke macht. Ausserdem muss jemand, der in seinem Medium ständig betont, die sie besser, schneller und toller sind als jegliche Konkurrenz, nicht nur austeilen, sondern auch einstecken können.

necrophorus hat gesagt…

@Anonym I: Keiner ist ohne Fehl, Sie nicht, ich nicht und auch der "Präsident" nicht. Allerdings spielen genau Sie sich in dem Moment als "Gutmensch" auf, wenn Sie sich für besser dünken, weil Sie eben nicht "um Himmels Willen … alles über den P. recherchieren". Tun Sie’s doch.

Ich sags gerne noch mal: Nachrichten werden von gestandenen Journalisten gegengecheckt: Mindestens zwei voneinander unabhängige Quellen müssen die Nachricht bestätigen. Voneinander unabhängig: also nicht zwei Feuerwehrler. Das alles aber wird, so ist zu vermuten, auf dem Altar vermeintlicher Geschwindigkeit und Aktualität geopfert. Das hat nichts zu tun mit »Vernichtung einer Existenz«, völlig überzogener Blödsinn, den Sie da von sich geben. Journalisten sind durch die Bank von sich selbst überzeugte Menschen, die glauben, alles (veröffentlichen) zu dürfen – im Gegenzug aber werden sie zu Mimosen, wenn ihnen selbst Fehler oder Fehlverhalten nachgewiesen werden. Denn das geschieht genauso in der Öffentlichkeit wie ihre Fehltritte zuvor – und das halten diese "Priester" nicht aus.

Ethische Leitlinien werden in einer Pawo oder einer Am Sonntag gerne mal aufgeweicht für die Schlagzeile. Das ist Fakt. Fakt ist auch: Dadurch können Existenzen vernichtet werden – nicht aber die eines Stefan Brandl.

morizz hat gesagt…

An besagtem 1. Nov. habe ich sowohl die erste Meldung zum Auffinden einer Person im Inn, als auch die Falschmeldung online beim WB gelesen. Diese zweite Meldung war dann plötzlich nach einer halben Stunde wieder verschwunden. Am Abend wurde mir dann von Bekannten erzählt, dass sie Frau G. wohlauf in ihrem Büro gesehen haben. Darauf bat ich per sachlichem Kommentar im Facebook-Artikel der PAWO um Aufklärung. Dieser Kommentar wurde nach wenigen Stunden gelöscht. Am nächsten Tag verlangte ich eine Stellungnahme, warum denn mein Kommentar gelöscht wurde. Darauf passierte einen halben Tag lang wieder nichts, bis dann der gesamte Artikel von der PAWO-FB-Pinwand entfernt wurde. Sorry, aber das ist Verarschung hoch3. Im aktuell geschehenen Unglücksfall am Inn hat sich die PAWO in ihrer Meldung auf den Pinwandeintrag eines Facebook-Mitglieds bezogen. Da fehlen mir nur noch die Worte ...

Anonym hat gesagt…

@necrophorus
Sie haben dahingehend Recht, dass meine Aussage bzgl. einer Recherche den Praesidenten betreffend ungenau formuliert war. Tatsaechlich gibt es nichts Konkretes, das nebulös jemanden diskreditieren sollte oder könnte. Das wollte ich keinesfalls, gebe aber zu, dass die Wortwahl nicht präzise war. Es war vielmehr als Hinweis gedacht, dass - wie von Ihnen geschrieben - jeder von uns regelmaessig Fehler begeht. Das ist dem menschlichen Verhalten immanent und der Praesi sollte nur exemplarisch erwähnt werden. Wie Sie, ich und alle Teilnehmer hier eben auch Fehler begehen. Wenn allerdings an Allerheiligen auf dem Friedhof von an der Bergung beteiligten Personen mir und vielen anderen berichtet wurde, dass die Identität der toten Person feststehe, dann hätte sich diese Falschmeldung auch ohne PAWO Online ziemlich rasch verbreitet. Klar, man hätte sorgfältiger recherchieren müssen, aber - wie hier von manchen geschrieben - die Absetzung des Chefredakteurs zu fordern geht meiner Meinung nach viel zu weit.
War aber schön, sich auszutauschen, Necrophorus. Ihre Wortwahl 'völlig überzogener Blödsinn' weise ich natürlich als unzutreffend entschieden zurück. Beste Gruesse!

wahlinfo-passau hat gesagt…

Gegen mich gibts nichts. Gar nichts. Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort.

morizz hat gesagt…

Befindet sich der Präsident bereits auf dem Weg nach Genf? Nein, nicht noch eine Wasserleiche!!

Freud hat gesagt…

@ necrophorus
"Journalisten sind DURCH DIE BANK von sich selbst überzeugte Menschen, die glauben, alles (veröffentlichen) zu dürfen – im Gegenzug aber werden sie zu Mimosen, wenn ihnen selbst Fehler oder Fehlverhalten nachgewiesen werden."???

I dad song: Owa vom Gas!

Brandl = schlampiger, wenig taktvoller bis taktloser Möchtegern-Boulevard-Kasperl. Jawoll!
Alle Journalisten = moralisch/ethische Kaspar Hausers? Definitiv: Nein!

Frage hat gesagt…

Das mit dem Brandl versteh ich gerade nicht. Warum schießen sich denn alle auf ihn ein? Die Meldung hatte doch der Reitmeier veröffentlicht.
Ist man von dem eh nichts anderes gewohnt und deswegen hält man sich gleich an den Brandl?

necrophorus hat gesagt…

@Anonym: Ich habe die Debattenbeiträge noch einmal diagonalgelesen – von einer Forderung nach Ablösung finde ich nichts. So gesehen ist die Formulierung von der »Vernichtung einer Existenz« Blödsinn. Überzogen ist sie auch deshalb, weil die Debatte übers Wochenblatt nirgends einhergeht mit Existenz-Vernichtung. Aber:

Egal ob Reitmeier oder Greiler oder wer auch immer etwas via Pawo veröffentlicht, endet die Befehls- und Verantwortungskette an einer Stelle. In redaktioneller HInsicht ist das zunächst mal bei Stefan Brandl. Das muss er aushalten können, wenn er vorher schon nicht dafür Sorge trägt, dass Infos sachlich korrekt sind.

Ihr Hinweis auf den Allerheiligenfriedhof scheint mir entlarvend – vor allem in Verbindung mit der Begründung: Wenn’s wir nicht gemacht hätten, hätten’s die anderen sowieso getan. Mit dieser Haltung öffnen Sie der Unverbindlichkeit Tür und Tor.

Auch Ihnen herzliche Grüße!

Winterruhe nach Sommerloch hat gesagt…

Nun gut, es ist Stimmung hier rund um die PAWO und das wollen wir auch. Aber bislang 39 Kommentare für einen 2 Wochen alten Verlegenheitseintrag im Blog zeugen davon, dass mal wieder ein neuer Eintrag gut tun würde. Ohne dem vielbeschäftigten Präsi jetzt in den Ohren liegen zu wollen, aber ...

Wie viele Klicks gibt es denn wohl täglich alleine fürs Nachschauen, ob sich was getan hat? Ich würde auf eine hohe dreistellige Zahl tippen.

wahlinfo-passau hat gesagt…

Es ist mir doch eh so peinlich. Aber ich setze mich heute oder morgen hin und schreibe...
Ansonsten ganz gut getippt.

Unterreuter hat gesagt…

Gerne würde ich die Aufmerksamkeit weiter auf Herrn Brandl richten. Aber bei ihm ist Hopfen und Malz verloren. Bei der PNP scheint mir Kritik sinnvoller, weil ich den Sperrwieslern bei allen Defiziten einfach mehr Verstand und Selbstreflexion zutraue.

Mediendenk.de spricht angesichts der Wahlen in Regen und Tittling von einem „schwarzen Sonntag“ für die Bayerwald-CSU. Dieser Einschätzung ist voll zuzustimmen. Ein medienkritischer Block wie wahlinfo-passau.de muss einen Schritt weitergehen: Es war ein „scharzer Sonntag“ für die PNP. Damit beziehe ich mich nicht auf die simple Gleichung: CSU-Schlappe = PNP-Schlappe für die konservative Presse. Die PNP steckt diesmal tiefer drin. Und sie hat mehr daraus zu lernen.

Zum Fall Regen: „Spielte der Selbstmord Wölfls eine Rolle?“, fragt die PNP heute und versteht das ulkigerweise nicht als rhetorische Frage. Aber natürlich ist sie das. Genauso rhetorisch wie: „Machte die PNP im Fall Wölfl eine glückliche Figur?“ Natürlich nicht. Die PNP war nicht Beobachter, sie war involviert. Als Akteur wider Willen hat man bei den Lesern Kredit verloren. Die Bestrafung der CSU war eine Bestrafung der bisherigen Strukturen, als deren Teil sich die PNP eindrucksvoll gezeigt hat.

Zum Fall Tittling: Ich gibt wohl keinen schreibenden PNPler, der nicht selbst schamrot wird angesichts dessen, was dort jahrelang abging. Dieser fehlende Respekt vor dem eigenen Chef, Herrn Fürst, der die Tittlinger so einseifte, hat sich jedoch nicht im Blatt niedergeschlagen. Insofern trägt neben dem Hauptverantwortlichen Herrn Fürst das ganze Haus Schuld an einem Debakel sondergleichen. Die Tittlinger wurden jahrelang so verarscht von der PNP-Tittling-Connection, dass die beiden Herausforderer am Ende sogar ablehnten, mit der PNP zu sprechen (PNP vom 05.11.). Dass diese PNP-Stiefkinder am Ende gewinnen, muss am Selbstverständnis der PNP nagen: Sie wird nicht mehr gebraucht. Überspitzt gesagt: Da sagt jemand, dass ihn die PNP kreuzweise kann, die PNP verkündet dies auch noch und auch aufgrund dieser Tatsache werden die Kandidaten gewählt.

Zu jeder Analyse gehört ein Blick voraus: In der Stadt Passau verrennt sich die PNP ähnlich, wenn auch – wie fairerweise angemerkt werden muss – auf einer weit weniger anrüchigen Ebene. Die permanenten Waschler-Festspiele gleichen Wiederbelebungsversuchen an einer bereits verwesten Leiche. Die CSU hat 12 von 44 Stadtratsmitgliedern. Nichts spricht dafür, dass Waschler-Dickl-Damberger dieses Tief in ein Hoch verwandeln können. Und die PNP stellt sich freiwillig in den Regen neben sie.

Anonym hat gesagt…

@necrophorus
Wenn diagonal lesen nicht so richtig funktioniert, können Sie auch direkt zum Beitrag von 'Es geht um Ihre Ehre, Herr Diekmann' springen. Dann sehen Sie, worauf ich Bezug genommen habe. Aber belassen wir es dabei. Die Meinungen gehen hier einfach auseinander und das ist ja durchaus nicht verwerflich.

necrophorus (so ein blöder Name aber auch) hat gesagt…

@Anonym. Sie schrieben "Aber belassen wir es dabei." Pluralis majestatis? ;-))

Ich(!) belasse es dabei, wenn ich alles gesagt habe oder nix mehr sagen will. Aber Sie haben ja recht: Es hat nicht funktioniert mit dem Diagonallesen. Und wissen Sie warum: Weil ich so weit gar nicht zurückgelesen habe. "Erlösen Sie uns …" ist eine Einzelmeinung, überaus pointiert und nicht wirklich ernst zu nehmen (wer oder was sollte einen Brandl ersetzen?) – oder nehmen Sie sie ernst?

Und sonst nichts zur Verantwortung? Tratsch auf dem Friedhof als Quelle für Journalisten? Wenn wir’s nicht tun, machen’s andere? Wenn Sie’s dabei belassen möchten: bitte sehr.

Herzliche Grüße!

Anonym hat gesagt…

Aha, Sie (!) belassen es dabei. Dann bleibt mir angesichts Ihres Postings nichts, als eine gute Nacht zu wünschen. Von Herzen!

Anonym hat gesagt…

@necrophorus
Ich nehme hier übrigens jede Meinung ernst, auch wenn sie nicht von Ihnen stammt!

morizz hat gesagt…

Fakten, Fakten , Fakten

http://s14.directupload.net/images/111114/h4xijvdt.jpg

dieser Pinwandeintrag wurde am selben Tag komplett vom WB aus FB gelöscht. Da lob ich mir die PNP, welche vor wenigen Wochen einen Kommentar zuließ, in dem ein bekannter Passauer Eremit als A...l... tituliert wurde. Und das nach redaktioneller Prüfung!
Respektvoller Gruß

WinterundSommerundso hat gesagt…

Oh je - die Auseinandersetzung um die PAWO-Nichtjournalisten nimmt Züge an wie die Dialoge von Loriots Zeichenmännchen ("Ich (!) ..." "Aha Sie (!)...")

Und Moritz postet nun bereits zum x-ten Male, dass sein Kommentar gelöscht wurde.

Dazu Folgendes:
A) Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass die PAWO eine Art Qualität hätte und dass die dortigen "Redakteure" eine Art Kompetenz besäßen, oder?

B) Präsi, retten Sie uns gesunde Blog-Leser mit einem Ablenkungsmanöver, z.B. einer neuen Kolummne. Schön, dass Sie schon eine angekündigt haben!

wahlinfo-passau hat gesagt…

Ich hab doch so viel zu tun! Heute Nachmittag fange ich an - versprochen. Ob ich bis heute Abend fertig werde, kann ich aber nicht versprechen.