Freitag, 24. Juli 2009

Lieber Herr Danninger, PNP!

Einen derart kritischen Artikel zu einem Chef einer Passauer Institution wie den heutigen zum Klinikumchef Kobluk haben wir in der PNP selten gelesen.

Respekt und kein weiteres Wort!

13 Kommentare:

  1. Dem stimme ich zu. Spontan fiel mir dazu dieser Link ein:

    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30787/1.html

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  2. Heute haben wir schon wieder etwas zu bestaunen: die Rechenkünste des Freiherrn von Freibier! Also, wenn die Leute an einem Haus vorbeigehen, z.B: Spektrum Kirche, dann sind sie zugleich Besucher der Festspiele, weil hinter dem Zaun eine Skulptur steht, die jeder sehen könnte. Noch besser ist die Skulptur auf der Uni-Wiese, denn da sind noch mehr Leute - geschätzte 1.000 pro Tag.
    Der Freiherr hat die Autofahrer vergessen. Das muss im nächsten Jahr nachgeholt werden. Statt 40.000 Besucher sind dann geschätzte 75.000 Besucher bei den EW. Super Rechnung! Dreister geht's nimmer. Ich gehe nächstes Jahr nicht mehr auf die Kunstnacht in der Höllgasse und einen Gottesdienst im Dom besuche ich auch nicht mehr, dann kann mich der Freiherr auch nicht mehr als EW-Besucher auflisten.

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  3. Gibt es eine Möglichkeit für Nichtabonnenten der PNP den kritischen Artikel zu lesen?

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  4. Mach ich gerne:

    Tolle Männer in
    schnellen Autos
    Von
    Franz Danninger
    KOMMENTAR
    Wie geht’s? Es sind oft Kleinigkeiten,
    die einen guten Chef kennzeichnen.
    Wenn er einfach mal beim Mitarbeiter
    nachfragt, wie’s denn so läuft. Bei Klinikumsleiter
    Gottfried Kobluk gibt es nicht viele
    Mitarbeiter, die sich dieses Chef-Interesses
    rühmen können. Der Mann hat ja auch viel zu
    tun, da kann er nicht ständig allen 1500 Beschäftigten
    das Händchen halten.
    Der Terminplan ist voll, Zeit knapp. „Ich
    brauch’ einen g’scheiten Dienstwagen. Denn
    wenn’s pressiert, drück’ ich schon mal aufs
    Gas“, hat er nun sinngemäß im Klinikumsausschuss
    gesagt. So einÖko-Hybridauto kann er
    da nicht brauchen.
    Ein Dienstwagen weckt meist nur den flachen
    Neidfaktor, wird von vielen Chefs allerdings
    in seiner Symbolkraft unterschätzt.
    Rechnerisch ist er aber tatsächlich oft nur eine
    Petitesse. Er geht in Millionenbetrieben wie
    dem Klinikum unter. UmLängen wichtiger ist
    in solchen Großunternehmen die Mitarbeiter-
    Führung. Und während viele dem Klinikum
    medizinisch eine Zwei geben, stehen im Fach
    „Umgang mit dem Personal“ oftmals eine Vier
    oder eine Fünf. Vom „System Kobluk“ sprechen
    Mitarbeiter hinter vorgehaltener Hand.
    Der Vilshofener hat seine Verdienste, keine
    Frage. Die Karriere vom städtischen Krankenhaus
    zum großen Klinikum trägt auch seine
    Handschrift. Seit 16 Jahren fungiert er als
    Werkleiter. Wer so lange so mächtig ist, erliegt
    oft der Versuchung, sich selbst in einen goldenen
    Rahmen zu stellen und dann gibt er sich
    zur Anbetung frei.
    Aber Passau ist sie schon gewöhnt, die städtischen
    Geschäftsführer mit einem kleinen
    Mangel an Bescheidenheit.

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  5. Der Artikel zum Kommentar wäre noch interessant.

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  6. Kommt ja eh schon. Stand übrigens sinngemäß im Mai schon im "PNP-Tölpel".


    Klinikum: Das System Kobluk macht weiter
    Der 61-jährige Werkleiter will doch nicht in den Vorruhestand gehen−Gegenwind beim Dienstwagen


    VonFranz Danninger
    Eigentlich wollte Gottfried
    Kobluk in den Vorruhestand gehen.
    Doch fünf Tage vor seinem
    61. Geburtstag hat der Klinikumsausschuss
    beschlossen,
    dass dem überraschenden
    Wunsch des Werkleiters entsprochen
    werden soll, doch
    noch vier Jahre dranzuhängen.
    „Derzeit werden die Einzelheiten
    dazu ausgearbeitet“, sagt
    Rathaussprecher Herbert Zillinger.
    Was hat Kobluks Sinneswandel
    herbeigeführt? Darauf
    antwortet Rathaussprecher Herbert
    Zillinger nur: „Diese Regelung
    war der gemeinsame Wille
    aller Beteiligten.“
    Im Klinikumsausschuss erlebte
    Kobluk diese Woche für seine
    Verhältnisse eine Niederlage.
    Mit vier Gegenstimmen billigten
    die Stadträte, dass ein neuer
    Dienstwagen (derzeit Mercedes
    E-Klasse) das CO2-Limit von
    130 g/km überschreiten darf, das
    der Stadtrat festgelegt hat für
    Dienstfahrzeuge der Stadt.
    Klaus Schürzinger (FWG) war
    einer der vier. Ihn brachte Kobluks
    Bemerkung in Wallung,
    dass er einen großen, sicheren
    Dienstwagen haben möchte,
    weil er oft weite Strecken zu bewältigen
    habe und außerdem
    pressiere es ihm sowieso oft.
    Schürzinger: „Ich habe kein Verständnis
    dafür, dass jemand mit
    200 über die Autobahn brettert
    und sich wegen der Masse seines
    großen Autos in Sicherheit
    wähnt − auf Kosten der anderen
    Verkehrsteilnehmer.“ Ansonsten
    hält er Kobluk für einen fähigen
    Geschäftsführer.
    Das sagen viele. Widerspruch
    kennt Kobluk im eigenen Haus
    kaum. 1993 wurde der Verwaltungsdirektor
    zum Werkleiter
    befördert. Seitdem wächst das
    Klinikum − und Kobluks Renommee.
    Zuseinen engsten Vertrauten
    gehören der Ärztliche
    Direktor Dr. Johann Nußer
    und Pflegedirektor Peter Auer.
    In Ärztekreisen gilt es als Seltenheit,
    dass ein Arzt ohne Professoren-
    Titel als oberster Mediziner
    in einem so großen Haus
    fungieren darf. Ebenso verwundert
    sind Kenner der Krankenhaus-
    Szene, dass ein Pflegedirektor
    einen ebenso großen
    Dienstwagen zur Verfügung hat
    wie der Chef. Und richtig sauer
    sind „normale“ Mitarbeiter,
    wenn Auers Frau − die ebenso
    im Klinikum arbeitet wie sein
    Neffe − mit diesem Wagen zum
    Dienst kommt und mit Hilfe der
    dazugehörigen Parkerlaubnis an
    der Innstraße parkt, während sie
    selbst rüber ins Klinik-Parkhaus
    müssen und dort pro Tag einen
    Euro zahlen. Auer wird eine
    Schlüsselrolle zugeschrieben in
    der Beschwerde der rund 140
    Reinigungskräfte im Klinikum,
    die über ihre harten Arbeitsbedingungen
    klagen.
    Kobluk ist Chef von 1500 Mitarbeitern,
    darunter die Chefärzte.
    Die haben dem Vernehmen
    nach eine Petition verfasst, in
    der sie sich für Kobluks weiteren
    Verbleib aussprechen.
    Das wundert Insider nicht.
    „Jeder muss antanzen, auch die
    Chefärzte“, heißt es. Und wer
    „dem System Kobluk dient, der
    erhält auch Gutes für seine Abteilung
    und steht somit gut da.“
    Das geht zu Lasten des Teamgeists,
    „keiner traut dem anderen.“
    Intern angekreidet wird Kobluk,
    dass er sich vorwiegend auf
    Chefebene bewegt. Ein ehemaliger
    Stationsarzt berichtet, dass
    ihn der Klinikchef in über zehn
    Jahren ein einziges Mal zum Gespräch
    bat und zwar ganz am
    Schluss − Kobluk wollte wissen,
    warum er gekündigt hat.
    Von einem Rückzug ist Kobluk
    weit entfernt, er macht weiter.
    Das war der gemeinsame
    Wille aller Beteiligten.

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  7. Schon herbeigehext:

    http://www.pnp.de/lokales/news.php?id=57299

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  8. Hier ist der Artikel des mutigen Franz D.:


    Von Franz Danninger
    Eigentlich wollte Gottfried Kobluk in den Vorruhestand gehen. Doch fünf Tage vor seinem 61. Geburtstag hat der Klinikumsausschuss beschlossen, dass dem überraschenden Wunsch des Werkleiters entsprochen werden soll, doch noch vier Jahre dranzuhängen. „Derzeit werden die Einzelheiten dazu ausgearbeitet“, sagt Rathaussprecher Herbert Zillinger. Was hat Kobluks Sinneswandel herbeigeführt? Darauf antwortet Rathaussprecher Herbert Zillinger nur: „Diese Regelung war der gemeinsame Wille aller Beteiligten.“
    Im Klinikumsausschuss erlebte Kobluk diese Woche für seine Verhältnisse eine Niederlage. Mit vier Gegenstimmen billigten die Stadträte, dass ein neuer Dienstwagen (derzeit Mercedes E-Klasse) das CO2-Limit von 130 g/km überschreiten darf, das der Stadtrat festgelegt hat für Dienstfahrzeuge der Stadt. Klaus Schürzinger (FWG) war einer der vier. Ihn brachte Kobluks Bemerkung in Wallung, dass er einen großen, sicheren Dienstwagen haben möchte, weil er oft weite Strecken zu bewältigen habe und außerdem pressiere es ihm sowieso oft. Schürzinger: „Ich habe kein Verständnis dafür, dass jemand mit 200 über die Autobahn brettert und sich wegen der Masse seines großen Autos in Sicherheit wähnt - auf Kosten der anderen Verkehrsteilnehmer.“ Ansonsten hält er Kobluk für einen fähigen Geschäftsführer.
    Das sagen viele. Widerspruch kennt Kobluk im eigenen Haus kaum. 1993 wurde der Verwaltungsdirektor zum Werkleiter befördert. Seitdem wächst das Klinikum - und Kobluks Renommee. Zu seinen engsten Vertrauten gehören der Ärztliche Direktor Dr. Johann Nußer
    und Pflegedirektor Peter Auer.
    In Ärztekreisen gilt es als Seltenheit, dass ein Arzt ohne Professoren-Titel als oberster Mediziner in einem so großen Haus fungieren darf. Ebenso verwundert sind Kenner der Krankenhaus-Szene, dass ein Pflegedirektor einen ebenso großen Dienstwagen zur Verfügung hat wie der Chef. Und richtig sauer sind „normale“ Mitarbeiter, wenn Auers Frau - die ebenso im Klinikum arbeitet wie sein Neffe - mit diesem Wagen zum Dienst kommt und mit Hilfe der dazugehörigen Parkerlaubnis an der Innstraße parkt, während sie selbst rüber ins Klinik-Parkhaus müssen und dort pro Tag einen Euro zahlen. Auer wird eine Schlüsselrolle zugeschrieben in der Beschwerde der rund 140 Reinigungskräfte im Klinikum, die über ihre harten Arbeitsbedingungen klagen.
    Kobluk ist Chef von 1500 Mitarbeitern, darunter die Chefärzte. Die haben dem Vernehmen nach eine Petition verfasst, in der sie sich für Kobluks weiteren Verbleib aussprechen.
    Das wundert Insider nicht. „Jeder muss antanzen, auch die Chefärzte“, heißt es. Und wer „dem System Kobluk dient, der erhält auch Gutes für seine Abteilung und steht somit gut da.“ Das geht zu Lasten des Teamgeists, „keiner traut dem anderen.“
    Intern angekreidet wird Kobluk, dass er sich vorwiegend auf Chefebene bewegt. Ein ehemaliger Stationsarzt berichtet, dass ihn der Klinikchef in über zehn Jahren ein einziges Mal zum Gespräch bat und zwar ganz am Schluss - Kobluk wollte wissen, warum er gekündigt hat.
    Von einem Rückzug ist Kobluk weit entfernt, er macht weiter. Das war der gemeinsame Wille aller Beteiligten.

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  9. "...der Artikel des mutigen Franz D."
    Super, gleicht kriegt er einen Heiligenschein verpasst! So sollte Berichterstattung ja eigentlich vonstatten gegen. Ich erkenne ja an, dass es in Passau oder auch anderswo schwierig ist einen kritischen Artikel unterzubringen. Bloß wenn man den Oberen immer nur nach dem Mund redet, laufen einem die Leser scharenweise davon. So ein Parteiblatt will keiner lesen, da muss man den Spagat schon wagen.

    Nehmt euch ein Beispiel an dem kleinen Bürgerblick mit den neuerdings scheußlich großen Fotos, nein, an letzteren lieber nicht!

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  10. Nach langer Suche habe die die wahre Identität des Präsidenten von Wahlinfo Passau gefunden!!!

    http://www.youtube.com/watch?v=qqXi8WmQ_WM&feature=related

    Der Präsident ist also in Echt cooler als er man manchmal meinen könnte...

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  11. Kenn ich schon, bin ich aber nicht. Mein eigentlicher Name ist Grinderman...

    http://www.youtube.com/watch?v=lL3dNfxcpnw

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  12. Bei dem Anblick kann man sich ja nur niedersaufen!

    Weinert,please show me the way
    To the next whiskey bar...

    http://www.youtube.com/watch?v=KnHRTmZGS6g&NR=1

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  13. Hab selbst keinen hier ;-( Aber ich kann ja ein Gedicht über die Suche nach Whiskey schreiben ... Emotional kann ich ja.

    Schönen Sonntagabend

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