Montag, 17. März 2014

Halli hallo!

Volk!

Tja, mir fehlen die Worte. Nein, nicht wegen des SP/FDP-Ergebnisses. Eher so insgesamt.

Wir werden jetzt erst einmal längere Zeit in einem Schweigeorden verbringen und abwarten bis dieser unglaubliche Wahlbetrug aufgedeckt ist.

Wir sehen uns im Herbst 2019 – vielleicht.

prä

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Hey Hasi, nimm es nicht so schwer. Immerhin hat es der Popp U. auch nicht geschafft! Das ist doch was, oder?

Schraml hat gesagt…

Komisch, alle, die für die Seilbahn waren wurden gnadenlos abgewatscht. An der Spitze der Präsi und die Rosi. Spricht für die Intelligenz der Passauer und für die Dummheit der Genannten.

AS-Leser hat gesagt…

Nun ist es amtlich. Der "Präsident" wurde auf Platz 11 (!) zurück gewählt. Ist nun auf einer Stufe mit Prof. Oberreuter, dem anderen Spezialisten für Selbstüberschätung.

Na, na hat gesagt…

@Schraml
Komisch auch, dass Mangold als ausgewiesener Seilbahngegner trotzdem ein schlechtes OB Ergebnis bekommen hat. Die Theorie, dass die Wahl mit der Seilbahn entschieden wurde, zieht nicht.

@AS Leser
Das mit der Selbstüberschätzung müssen Sie mir erklären. Warum überschätzt sich ein Kandidat wenn er nach hinten gewählt wird? Richtiger wäre zu sagen, dass die Aufstellungsversammlung die Zugkraft des Präsidenten überschätzt hat.

Generell. Häme und Spott finde ich unangemessen. Egel welchem Kandidaten gegenüber.

Wie wäre es mal mit einer Diskussion darüber, wie eine Wahlbeteiligung von 48% zustande kommt. Aber bitte ohne die Floskeln "Die Politiker haben den Nerv der Wähler nicht getroffen". Statt dessen fange ich mal provokant an und behaupte: Dem Wähler ist die Politik mittlerweile völlig egal. Ausser es betrifft ihn in einem Punkt unmittelbar, dann will er das Problem für sich gelöst haben. Wahlbeteiligung von 48% bedeutet für mich, dass es in Passau keine wirklichen Probleme gab, die die Wähler gelöst haben wollten.

Anonym hat gesagt…

@Na, na: gute Analyse! Gefällt mir!

Kopf hoch hat gesagt…

Die Passauer mussten ja nicht über den witzigsten Lokalpolitik-Glossenschreiber abschreiben. Sondern über langweilige Kommunalpolitiker. Kopf hoch. Dabei ist die Sache ganz einfach: Die FDP hat keinen Persönlichkeitswahlkampf bei einer Persönlichkeitswahl geführt. Schade.

Noch eine Bitte (die jetzt ja nicht mehr die Wahl beeinflusst): Könnte mir jemand folgenden Eintrag in der IHK-Zeitschrift vom 06.03.14 erklären unter der Rubrik "Insolvenzen, Registergericht Passau": 2.1.2014: Josef Matthias Reischl, Sieglgut 58, 94034 Passau, geb. 15.8.1943. Geschäftszweig: ehemals Metallbau, Schweißausbildung und Werkzeugschleiferei. IV.: RA Claudia Chase, Passau.

Anonym hat gesagt…

Ich bitte alle, die eine Wahlprognose abgegeben haben, um Selbstkritik. Gewinner sind die Grünen und das hat keiner von den Oberschlauen vorausgesehen.

Gelangweilter Wähler hat gesagt…

Ach ja, wer hier die Dummen und wer die Oberschlauen sind, das ist angesichts des Wahlerfolgs solcher Leute, die Vergewaltigungsszenen in ihren Schaufenstern nachstellen und öffentlich ausfällig werden oder jener, die zwar für alles eine Lösung parat haben, nur für ihr eigenes Leben nicht und sich ständig in der Zeitung bewundern müssen, mehr als fraglich...

Prof. Dr. Oberschneuzer hat gesagt…

Dumm und oberschlau sind eher die, die im Stadtrat tumb herumnörgeln. Was seitens der CSU alles konstruiert wurde, um die Dupper-Arbeit schlechtzureden, ist mit den beiden obigen Begriffen treffend beschrieben.

Man muss Demokratie und Opposition nicht immer als Genörgel am Anderen begreifen. Man kann auch ergänzend etwas Konstruktives beitragen. Aber dazu fehlt der Stadt-CSU das inhaltliche Format. Zumal sie diese Variante der politischen Kultur aus Sicht des Herrschenden noch nie beherrscht hat, da könnte ja jemand mit guten Ideen zur Konkurrenz heranreifen. Lieber gute Anträge niederbügeln und nach ein paar Jahren selbst einbringen, gell Landes- und Bundes-CSU?

Die Wahl ist in ihrem Ergebnis nicht überraschend. Die Höhe des OB-Sieges hätte bei so vielen Mitbewerbern vielleicht knapper ausfallen können, aber das Stimmungsbild wurde durch die Stimmenvergabe gut widergespiegelt.

heurekaloewenbräu hat gesagt…

upps

heureka loewenbräu hat gesagt…

heurekaloewenbräu sagt:

Einzig zutreffender Kommentar zur neuen Stadtratsliste:

"Vox populi, vox Rindvieh !"

(nach Ludwig Thoma)